SIEVERS WMS
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Copyright © 2026 SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der SIEVERS-GROUP, Hans-Wunderlich Str.8, D-49078 Osnabrück. Microsoft, Microsoft Dynamics NAV und Business Central sind eingetragene Warenzeichen. Alle nicht ausdrücklich gewährten Rechte sind vorbehalten. Publiziert von SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG.
1 SIEVERS WMS
SIEVERS WMS ist ein modernes Lagerverwaltungssystem, das vollständig in Microsoft Dynamics 365 Business Central integriert ist. Es bietet eine transparente Bestandsführung, automatisiert komplexe Lagerprozesse und ermöglicht eine effiziente Verwaltung bis auf die Ebene einzelner Ladungsträger.
Hauptvorteile von SIEVERS WMS:
- Vollständige Integration: Nahtlose Einbindung in Business Central ohne anfällige Schnittstellen.
- Fehlerprävention: Reduzierung menschlicher Fehler durch automatisierte Prozesse.
- Effizienzsteigerung: Optimierte Abläufe führen zu Zeitersparnis und schneller Amortisation.
- Hohe Bestandsgenauigkeit: Stets aktueller Überblick über Lagerbestände.
- Optimale Prozesse: Sicherstellung, dass die richtige Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Wichtige Funktionen von SIEVERS WMS:
- Ladungsträgerverwaltung: Pflege und Nachverfolgung individueller Ladungsträger innerhalb der Wertschöpfungskette.
- Lagerleitstand: Vollständige Transparenz aller logistischen Prozesse und des Lagers.
- Wareneingangsmanagement: Professionelles und nachhaltiges Management des Wareneingangs.
- Kommissionierung und Inventur: Mehr Flexibilität durch Multi-Order-Kommissionierung und verschiedene Inventurarten.
Mit SIEVERS WMS können Unternehmen ihre Intralogistik auf das höchste Niveau heben und sicherstellen, dass ihre Waren immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
2 Einrichtungen
Nach der Installation und vor der Inbetriebnahme des SIEVERS WMS müssen einige Einrichtungen getätigt werden. Als Wegweiser ist empfohlen, das Einrichtungsmenü auf der Business Central-Startseite zu benutzen.
Im Folgenden werden einzelne Einrichtungen nochmal gesondert aufgelistet, erklärt und zu den richtigen Stellen in der Dokumentation verlinkt.
In diesem Kapitel finden Sie viele Abschnitte zu Einrichtungsseiten.
- Einheiten: Richten Sie die Einheitencodes und Umrechnungsfaktoren der Einheiten ein
- SIEVERS WMS Einrichtung: Dreh- und Angelpunkt der zentralen WMS-Einrichtungen. Diese haben Einfluss auf die Lagerhaltung, Fremdlagerungen, Warenflüsse, Inventuren und Produktion. Alle Prozesse im WMS beziehen sich irgendwann auf eine Einrichtung von hier
- Lagertopologie: Topologie der Lagerplätze und -Bereiche
- Lagermitarbeiter und SNC Mobile Benutzer: Weisen Sie die Benutzer des Systems den Lagerorten zu.
- Nummernserien: Nummernserien in Microsoft Dynamics 365 Business Central dienen der eindeutigen Identifikation von Belegen, Stammdaten und Prozessen. Sie gewährleisten eine konsistente und automatisierte Vergabe von Nummern, wodurch Prozesse strukturiert und nachvollziehbar bleiben.
- Belegungsmatrix: Hier können verschiedene Kombinationen von Lagerbestandsmaßen und Kategoriecodes hinterlegt werden.
- Shipping Einrichtung: Auf dieser Seite werden Einstellungen für Versandaufträge definiert. Empfohlen, wenn Sie mehrfach am Tag größere Versandaufträge mit LKWs o.Ä. bearbeiten.
- Verpackungshierarchie: Definieren Sie Verpackungseinheiten und deren Beziehung zueinander
- Eingehende Lagerbuchungsstrategien: Legen Sie Regeln fest, nach denen eingehende Waren im Lager platziert werden sollen
- Lagerbestandsfindungsstrategien: Legen Sie Regeln fest, nach denen Waren im Lager gefunden und ausgewählt werden sollen.
- Bewegungsstrategie: Optimieren Sie die Wege von Mitarbeitern innerhalb des Lagers.
- Logistikteams: Erstellen Sie Teams, denen bestimmte Tätigkeiten und Aufgabenbereiche zugewiesen werden können.
- Nachschub organisieren: Erzeugt abhängig von den eingerichteten Nachschubstrategien automatisch Nachschub von Reserveplätzen zu Kommissionierplätzen. Es können mit Nachschub prüfen auch manuell Nachschübe auf Basis von Nachschubstrategien erzeugt werden.
- Sperrcodes: Legen Sie fest, wie gesperrte Bestände gekennzeichnet und gehandhabt werden sollen.
- Druckerstationen: Definieren Sie Druckerstationen und deren Eigenschaften. Diese sind wichtig für den Druck von Labeln oder Listen wie Sendungslisten oder Kommissionierlisten
2.1 Struktur des Lagers
Mit SIEVERS WMS können Sie realitätsgetreu Ihr physisches Lager in Business Central abbilden. Die Lagerstruktur gliedert sich dabei in
Die Lagerplätze haben die Eigenschaften
- Lagerregal
- Reihe
- Ebene
- Boxcode
- Seite
- Nachbarregal
An oberster Stelle steht immer ein Lagerort. Dieser Lagerort kann eine oder mehrere Lagerhallen beinhalten. Eine Lagerhalle gehört immer zu einem Lagerort. In einer Lagerhalle können Lagerregale stehen. Ein Lagerregal wiederum ist in mehrere Ebenen aufgeteilt. Jede Ebene eines Lagerregals besteht aus einzelnen Reihen. Alle Informationen zusammen ergeben dann den Lagerplatzcodefür eines der Lagerfächer.
SIEVERS WMS ermöglicht die eingehende Lagerbuchung von Artikeln in Ladungsträgern oder auch Ladungsträgern. Diese Ladungsträger können mit verschiedenen zusätzlichen Eigenschaften, wie Höhe, Breite, Tiefe, Gewicht, etc. versehen werden. Diese Eigenschaften bestimmen Sie mit den Lagerbestandsmaßen. Die Eigenschaften werden unter anderem dazu genutzt, um zu berechnen, welche Ladungsträger auf welche Lagerplätze passen. Ladungsträger haben die folgenden zentrale Eigenschaften:
- Status: Beschreibt den aktuellen Zustand eines Ladungsträgers
- Ursprung: Enthält Informationen über die Herkunftsart und die Nummer des ursprünglichen Belegs
- Lagerplatz: Der Lagerplatz an dem der Ladungsträger sich befindet.
- Typ: Definiert, ob es sich beispielsweise um eine Lagereinheit (LE), einen Kommissionierten LadungsTräger (KLT) oder einen anderen Ladungsträger handelt. Siehe hierzu Ladungsträgerart im Stichwortverzeichnis
2.1.1 Erzeugen einer Lagertopologie
- Öffnen Sie Business Central und navigieren Sie zu der Seite SNCL Lagerhallenübersicht.
- Legen Sie eine neue Lagerhalle an, indem Sie die Schaltfläche Neu betätigen. Anschließend sollte sich die SNCL Lagerhallenkarte öffnen.
- Füllen Sie die Felder der SNCL Lagerhallenkarte aus. Betätigen Sie anschließend die Schaltfläche Lagerplätze anlegen.
- In diesem Dialog können Sie verschiedene Größen für den Aufbau Ihrer Lagerhallenregale eintragen. Anhand Ihrer Eingaben wird Business Central nun die Lagerregale und Fächer virtuell aufbauen.
In der Lagerhallenkarte befinden sich die beiden Haken Sichtbar für Verkauf und Sichtbar für Produktion. Diese müssen gesetzt werden, wenn SIEVERS WMS ihren Lagerort verwaltet. Wenn Sie Artikel Ein- und Ausgehende Lagerbuchungn möchten, sollten Sie darauf achten das im Lagerort die beiden Eigenschaften Wareneingang benötigt und Warenausgang benötigt gesetzt sind.
2.2 Einrichtung mit Stammlagerplätzen
In einem einfachen Lager mit geringer Frequentierung kann es sinnvoll sein, den Artikeln Stammlagerplätze zuzuordnen. Das bedeutet, dass jeder Artikel seinen Stammlagerplatz hat, auf den die eingehende Lagerbuchung führt und von dem kommissioniert wird. Wenn der Lagerplatz voll ist, wird der Platz daneben genutzt. Das Ziel dieses Systems ist es, Chaos zu vermeiden und den Mitarbeitern einen klaren Überblick über das Lager zu ermöglichen.
Richten Sie hierzu in der Artikelkarte einen oder mehrere Kommissionierplätze im Feld Anzahl Kommissionierplätze ein. Das darunterliegende Feld Kommissionierplatz zeigt immer den numerisch kleinsten Platz an, der in der anderen Liste eingerichtet wurde.
2.3 Einheiten
2.3.1 Basismaßeinheitsliste
Auf dieser Liste legen Sie die Einheitencodes für die Basiseinheiten des Systems fest. Hierzu sollten Sie diese Einheiten in der Einheiten-Liste bereits definiert haben. Die Basismaßeinheiten werden an die Bezeichnungen der entsprechenden Felder und Spaltenüberschriften angefügt.
Wählen Sie aus Volumeneinheit, Längeneinheit und Gewichtseinheit eine Basiseinheitsart aus und weisen Sie dieser einen Einheitencode zu.
2.3.2 Einheitkonvertierungsliste
Diese Liste definiert die Umrechnungsfaktoren der Einheiten. Diese Umrechnungsfaktoren werden an anderen Stellen wie beispielsweise Berichte oder Ladungsträger zur Umrechnung genutzt. Legen Sie fest, welcher Faktor für die Umrechnung von Einheit 1 zu Einheit 2 gelten soll.
2.4 SIEVERS WMS Einrichtung
Menü
- Aktionen
- Einrichtung importieren/exportieren: Mit diesen Aktionen können Sie die in der SIEVERS WMS Einrichtung getätigten Einstellungen vollständig exportieren und separat abspeichern. Diese Funktionen bieten sich besonders für die Reproduktion von Testumgebungen an.
- Konsolidierungsnr. aktualisieren: Bei einem Update auf eine neuere Version von SIEVERS WMS kann es passieren, dass Konsolidierungsnummern in den Warenausgängen gesetzt werden müssen, die bereits einen Kommissionierbeleg haben. Setzen Sie sich bitte mit unserem Team in Verbindung, bevor Sie diesen Knopf drücken.
- Vorgaben Mindesthaltbarkeitsdatum aktualisieren: Überträgt die Eingaben des Feldes Vorgabe Restlaufzeit in die Artikel
- Archivierung leerer Ladungsträger: Archiviert leere bzw. bereits ausgelieferte Ladungsträger. Die Ausführung dieser Funktion bietet sich an, nachdem die Option Gelieferte Ladungsträger archivieren aktiviert wurde.
- Erledigte Versandaufträge archivieren: Transferiert erledigte Versandaufträge zu archivierten Versandaufträgen
- Zugehörig
- SWMS Feature Einrichtung
- Basismaßeinheitsliste öffnen
- Einheitkonvertierung öffnen
- Zeitprotokoll öffnen: Öffnet ein Protokoll, in dem die Änderung des Feldes Korrekturbuchungen ohne LVS erlauben aufgezeichnet wird.
Allgemein
- Reservierungsmethode: Hier kann eine Methode, nach
der die auszulagernde Ware bestimmt wird, angegeben werden. Es stehen
die folgenden drei Methoden zur Auswahl:
- Eingehende Lagerbuchungdatum: Diese Methode beschreibt das FIFO-Prinzip. (First In - First Out)
- Produktionsdatum: Bei dieser Methode wird die auszulagernde Ware anhand des frühesten Produktionsdatums, welches bei der eingehenden Lagerbuchung in der Eingehende Lagerbuchungbelegzeile vermerkt wird, bestimmt.
- Mindesthaltbarkeitsdatum: Diese Methode findet Verwendung bei der Lagerung von Lebensmitteln. Dabei wird die Ware, bei der das MHD als erstes erreicht ist, für die ausgehende Lagerbuchung bestimmt.
- Qualitätskontrolle: Ist diese Option aktiv, muss bei der eingehenden Lagerbuchung auf der Seite Eingehende Lagerbuchungen der Qualitätsstatus im gleichnamigen Feld auf Verkaufs- oder Sperrlager gesetzt werden.
- Keine Fehlmengeninfos pro Zeile: Ist dieses Feld aktiviert, werden bei der manuellen Erstellung eines ausgehenden Lagerbelegs keine Fehlmengenhinweise pro Zeile angezeigt. Ist das Feld deaktiviert, erhält der Anwender für jede Zeile des Ursprungsbelegs, die nicht vollständig im Lagerbeleg reserviert werden konnte, einen einzelnen Hinweis.
- Lagerbelegerstellungszeitraum: Hier kann ein Zeitraum angegeben werden (z.B. 3T = 3Tage), in dem das Warenausgangsdatum des Auftrags liegen muss, damit die automatische Lagerbelegerstellung greift.
- Umlagerungsauftragsmengen anpassen: Ist diese Option aktiv, wird die zu liefernde Menge im Ursprungsbeleg des Umlagerungsauftrags der Menge im Lagerbeleg angepasst.
- Synchronisiere Gewicht in Verpackungshierarchie: Aktivierung dieser Option führt dazu, dass bei Änderung des Brutto- oder Nettogewichts einer Zeile in der Verpackungshierarchie die anderen Einträge automatisch angepasst werden können. Vor der Änderung gibt es noch eine Abfrage. Es gilt beispielsweise die Formel ‘Stückzahl Lagerbestandsanlage ÷ Stückzahl Kleinste Lagereinheit * Bruttogewicht Kleinste Lagereinheit = Neues Bruttogewicht Lagerbestandsanlage’. Diese Formel gilt auch für die anderen Zeilen und die Nettogewichte. Für die kleinste Lagereinheit gilt: ‘Bruttogewicht Lagerbestandsanlage ÷ Stückzahl Lagerbestandsanlage = Neues Bruttogewicht kleinste Lagereinheit’. Das gilt auch für das Nettogewicht.
- Deaktiviere GTIN-Sync. mit Artikelreferenzen: Normalerweise werden das GTIN-Feld in der Artikelkarte und der Barcode-Eintrag in den Artikelreferenzen eines Artikels miteinander synchronisiert. Mit diesem Optionsfeld können Sie dieses Verhalten deaktivieren.
- Artikelverfolgung aus Lagerbeleg setzen: Diese Option sorgt dafür, dass die konkrete Artikelverfolgung, also beispielsweise Serien- oder Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum, beim Fertigmelden eines Lagerbelegs aus diesem Lagerbeleg automatisch in den Ursprungsbeleg übertragen wird. Der Zweck dahinter ist eine Synchronisierung des SIEVERS WMS-Lagerbelegs und des Ursprungsbelegs von Dynamics 365 Business Central. Bei Nichtaktivierung dieser Option müssen Nummern zur Artikelverfolgung im Ursprungsbeleg manuell eingetragen werden.
- Aktion bei reserv. Lagerbestand in Inventur: Reservierte Lagerbestände können nicht in eine Inventur übernommen werden. Mit diesem Feld geben Sie an, was passieren soll, falls das doch versucht wird. Diese Einrichtung gilt für die Funktionen Lagerbestände nach Artikel einlasten, Inventur für Auswahl und Lagerbestände nach Lagerplatz einlasten.
- Lagerbelege automatisch fertigmelden: Dieses Kennzeichen gibt an, ob Montageaufträge beim Buchen dazu führen, dass die Lagerbelege “Eingehende Lagerbuchung für das Fertigteil” und “Ausgehende Lagerbuchung für die Komponenten” automatisch abgeschlossen werden.
- Korrekturbuchungen ohne LVS erlauben: Diese Option ermöglicht die Buchung von einseitigen Mengenkorrekturen. Diese Funktion wird nur durch die SIEVERS-GROUP genutzt, falls es einen nicht anderweitig behebbaren Fehler gab! Bei Aktivierung dieser Funktion werden entsprechende Protokolleinträge angelegt. Bitte nutzen Sie diese Funktion nicht ohne Absprache! Nach Aktivierung dieser Funktion wird im Artikelbuch.-Blatt der Button Setze ohne LVS Buchung sichtbar.
- Direktdruck: Durch den Direktdruck werden alle Ausdrucke umgehend an den Drucker geschickt. Der Druck wird somit nicht mehr durch die Aufgabenwarteschlange verarbeitet. Das kann Probleme bei der Druckreihenfolge beheben.
- Lücken in “Nr. Etikett” für KLT in Kommissionierbeleg zulassen: Wenn dieses Kennzeichen aktiviert ist, erlaubt das System Lücken in den Etikett-Nummern der KLTs, die im Kommissionierbeleg erstellt werden. Statt die nächste lückenlos freie Nummer zu suchen, wird die zuletzt verwendete Nummer hochgezählt. Das verbessert die Performance bei einer großen Anzahl von KLTs erheblich.
Nummerierung
Dieser Abschnitt beinhaltet die Nummernserien der Belege.
- Eingehende Lagerbuchungsnummern
- Ausgehende Lagerbuchungsnummern
- Umlagerungsnummern
- Inventurnummern
- Fahrbefehlsnummern
- Lagerbestandsnummern
- Kommissionierpaletten Nummern
- Ladungsträgernummern: Bitte achten Sie darauf, dass eingetragene Nummernserien numerisch sind, sowie 9 Stellen und eine Endnummer haben
- Konsolidierungsnr.
- Verpackungsvorgangsnummer
- Verladevorgangsnummer
- Frachtbriefnummer: Dient der Nummerierung des Internationalen Frachtbriefs
- Kommissionierseriennummer
- MOP Batch Nr.
- Serienverteilungsnummern
- Automatisches Artikel Umlagerungs Buch. Blattvorlagenname
- Automatisches Artikel Umlagerungs Buch. Blattname
Fremdlagerung
- Eingehende Lagerbuchungauftragsnummern
- Ausgehende Lagerbuchungauftragsnummern
- Dienstleistungsauftragsnummer Lager
- Geb. Eingehende Lagerbuchungauftragsnummern
- Geb. Ausgehende Lagerbuchungauftragsnummern
- Geb. Dienstleistungsauftragsnummer Lager
- Lagergeld pro Ressource berechnen: Diese Option können Sie aktuell ignorieren, da sie nicht funktionsfähig ist
- Eingehende Lagerbuchungauftragsmengen anpassen
- Ausgehende Lagerbuchungauftragsmengen anpassen
- Ein-/Aus-/Umlagerungs/Inventur/Montagegelder automatisch einlasten: Ist eine dieser Optionen aktiviert, erfolgt die Ressourcenerfassung bei der Belegbuchung auf Basis der zu den Artikeln hinterlegten Ressourcen automatisch. Bei Inventuren werden die Aufwände automatisch in den Dienstleistungsauftrag eingelastet. Dies gilt sowohl für Voll- als auch Teillieferungen. Am Debitor und in den Belegen (Eingehende Lagerbuchungauftrag, Ausgehende Lagerbuchungauftrag, Inventur, Montageauftrag, Umlagerungsauftrag) gibt es dieselben Einrichtungsfelder. Diese überschreiben die hier getätigten Einstellungen. Bitte beachten Sie, dass bei Aktivierung dieser Einstellungen in den betreffenden Artikeln auch entsprechende Lagercodes hinterlegt sein müssen.
Ladungsträger
- Gelieferte Ladungsträger archivieren: Nach Aktivierung dieser Option werden Ladungsträger mit Status 9 + Warenausgangsnummer sowie die zugehörigen Kommissionierbelege, Verpackungen, Ladevorgänge mit Status 9 + Warenausgangsnummer archiviert. Wenn Sie einen archivierten Ladungsträger wiederherstellen möchten, können Sie dies mit der Funktion Ladungsträger wiederherstellen in der gebuchten Ladungsträgerkarte tun. Archivierte Ladungsträger werden in der Packliste Exportdaten gesammelt angezeigt. Es ist empfohlen, nach Aktivierung dieser Option die Aktion Archivierung leerer Ladungsträger aus auszuführen.
- Leere Transportladungsträger löschen: Ist diese Option aktiv, werden Transportladungsträger gelöscht, sobald sie leer sind.
- Lagerplatz bei leerem Ladungsträger/Transportladungsträger löschen: Führt dazu, dass nach Leerung eines wiederverwendbaren Ladungsträgers automatisch die Zuordnung zum letzten Lagerplatz entfernt wird.
- Bezeichnung für Ladungsträger/Transportladungsträger/Neuen Ladungsträger/Neuen Transportladungsträger: Legt fest, wie das jeweilige Feld im System heißen soll
- Default Lagerplatz für wiederverwendbare Ladungsträger: Legt den Lagerplatz fest, auf den wiederverwendbare Ladungsträger nach der Warenausgangsbuchung automatisch gebucht werden. Nach dem Zurücksetzen stehen die Ladungsträger auf diesem Platz für neue Lagerprozesse zur Verfügung.
- Ermittlung Bruttogewicht des Ladungsträgers
- Ermittlung nach Artikelbrutto * Menge
- Ermittlung nach Artikelnetto * Menge + Lagerbestandsmaß
- Ohne Ermittlung: Gewichtseingabe nur durch Wiegung
- Default Lagerbestandsmaß: Dieser Lagerbestandsmaßcode wird als Standardvorschlag für Artikel verwendet, die keine Verpackungshierarchie haben. Dient außerdem als Vorgabe für Ladungsträger-Lagerbestandsmaßcodes für neu angelegte KLT im Kommissioniervorgang und neu angelegte NVE in der Verpackung.
- Ladungsträgernummer bei Umlagerung beibehalten: Diese Checkbox ist relevant für den Wareneingang in einer Umlagerung. Wenn sie aktiviert ist, wird die ursprüngliche Ladungsträgernummer aus dem anderen Standort übernommen und kein neuer Ladungsträger angelegt. Darüber hinaus werden auch die Ladungsträgereigenschaften (Lagerbestandsmaß, Dimensionen, Gewicht) übernommen.
- Ladungsträgerart KLT bei Wandlung beibehalten: Falls eine Vollpalette kommissioniert wird, kann bei der Kommscheinrückmeldung die LE direkt ein eine NVE gewandelt werden, indem alle Attribute (Lagerbestandsmaß, Dimensionen, Gewicht) eingetragen werden. So überspringt man den Prozess der Wandelung von LE zu KLT und anschließend von KLT zu NVE. Ist das nicht gewünscht, kann das mit Aktivierung dieses Kennzeichens verhindert werden.
- Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger: Diese
Einstellung ermöglicht den Austausch von Lagerbeständen innerhalb eines
Ladungsträgers. Unabhängig davon, ob Chargennr. oder Seriennummern
verwendet werden. Unabhängig davon, ob der Bestandsaustausch in den
Lagerplatzkategorien erlaubt oder nicht erlaubt ist. Wenn im
Herkunftsbeleg eine Chargennr. oder Seriennummer angegeben ist, ist ein
Austausch nicht erlaubt, auch wenn der Bestandsaustausch in dieser
Einstellung erlaubt ist - es sei denn, es handelt sich um dieselbe
Charge. Auf dem MDE sehen Sie in A4.3 anhand des Anweisungsfeldes, ob
Lagerbestandstausch möglich ist. Hier wird entweder ein konkreter
Lagerbestand oder “Scan Lagerbestand” angezeigt. Bei letzterem ist ein
Lagerbestandstausch möglich. Bei belegorientierter Kommissionierung
können Sie die Funktion in den Kommissionierbelegzeilen nutzen. Ist
dieses Feld leer oder der Lagerbestandstausch nicht erlaubt, wird A3.2
bei Nachschubfahrbefehlen auf den konkreten Lagerbestand gefiltert.
Bitte beachten Sie: Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die
Lagerbestandsnummer nicht auf den Kommissionierbeleg gedruckt. Dieses
Einrichtungsfeld gibt es auf mehreren Seiten des Systems. Die folgende
Reihenfolge der Liste ist die Priorität, nach der eine Einstellung gilt.
Priorität 1 überschreibt alle anderen Einstellungn.
- Lagerhaltungsdaten
- Artikelkarte
- Artikelkategorie
- SIEVERS WMS Einrichtung
- Validierung Lagerbestand bei Kommissionierung: Erzwingt, dass der Kommissionierer die Lagerbestandsnr. durch zusätzliches Scannen validiert, wenn sich mehr als ein Lagerbestand in einem Ladungsträger befindet.
- Anzeige GS1-NVE: Ist diese Einrichtung aktiv werden statt des 9 stelligen Ladungsträgercodes, die letzten 9 Stellen der Barcode - Referenzart GS1-NVE angezeigt. Ist die GS1-NVE nicht gefüllt, wird nach wie vor der Ladungsträgercode angezeigt. Diese Option wirkt sich auf A7.1, A7.2 und A7.3 aus.
- Lagerbestände mit gleichen Merkmalen
zusammenführen: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird bei der
Zubuchung auf einen bestehenden Ladungsträger geprüft, ob bereits ein
Lagerbestand mit gleichem Artikel (Nr., Variante, Charge, MHD) vorhanden
ist. Falls ja, wird die Menge auf diesen Lagerbestand zugebucht, anstatt
einen neuen Lagerbestand anzulegen. Das Zusammenführen erfolgt
ausschließlich bei eingehenden Lagerbuchungen und Fahrbefehl-Buchungen,
und nur wenn der Zielladungsträger die Ladungsträgerart
LE hat oder kein Zielladungsträger gesetzt ist. Dieses
Einrichtungsfeld kann auf mehreren Ebenen des Systems gesteuert werden;
die folgende Reihenfolge bestimmt, welche Einstellung gilt (Priorität 1
überschreibt alle anderen):
- Artikelkarte
- Artikelkategorie
- SIEVERS WMS Einrichtung
Das Feld ist in der SIEVERS WMS Einrichtung aktuell ausgeblendet und wird mit einem der nächsten Updates eingeblendet.
Wareneingang
Wareneingang allgemein
- Einkaufsliefermenge anpassen: Ist diese Option aktiv, wird die gelieferte Menge im Ursprungsbeleg der Bestellung/Eingehende Lagerbuchungauftrag angepasst, wenn sich die Menge im Eingehende Lagerbuchungbeleg unterscheidet.
- WA/Lagerbeleg bei Auftragszuordnung im WE anlegen: Diese Einrichtung steuert, ob im Wareneingang nach Auftragszuordnung automatisch ein Warenausgang und ein Ausgehende Lagerbuchungbeleg erzeugt werden soll. Ist die Einrichtung deaktiviert, werden keine KLT und NVE im Wareneingang produziert, sondern LE angelegt. Ist sie aktiviert, wird eine Ausgehende Lagerbuchung passend zum Warenausgang erzeugt. Die Ausgehende Lagerbuchungzeilen werden im System vollständig verarbeitet, inklusive Kommissionierung und Verpackung, sodass der Warenausgang direkt gebucht werden kann. Diese Einrichtung ermöglicht eine direkte Übergabe von Packstücken aus einem Wareneingang zu einem zugeordneten Warenausgang und sorgt für konsistente Prozesse bei der Auftragszuordnung.
- Eingehende Lagerbuchung nach Lagerbelegerstellung aus dem Wareneingang nicht anzeigen: Bewirkt, dass bei der Lagerbelegerstellung eines Wareneingangs keine Eingehende Lagerbuchungform angezeigt wird
- Herkunftsbelege im Wareneingang bei Teillieferung löschen: Wenn ein Wareneingang (WE) gebucht wird, sollen die offenen Mengen aus dem WE gelöscht werden. So kann bei einer neuen Anlieferung für die Restmengen ein neuer WE gebildet werden. 1 WE = 1 anliefernder Transport. 2 WE = 2 anliefernde Transporte.
- Abschluss Wareneingang: Legt fest, wie der
Wareneingang abgeschlossen werden kann.
- nach kaufmännischer Prüfung: Es reicht, den Wareneingang in der Wareneingangsmaske in Business Central freizugeben
- nach physischer Prüfung: Der Wareneingang kann nur nach Bestätigung durch ein MDE-Gerät auf dem MDE-Gerät freigegeben werden
- Buchungsdatum aktualisieren: Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, wird das Buchungsdatum für den Wareneingang immer automatisch auf das aktuelle Arbeitsdatum gesetzt.
- Belegungsmatrix in Eingehende Lagerbuchung prüfen: Option, um die automatische Überprüfung und Anpassung des neuen Lagerbestandsmaßcode basierend auf der Belegungsmatrix und der Kategorie des Lagerplatzes zu ermöglichen.
- Vorgabe Mit Mindesthaltbarkeitsdatum: Legt fest, ob das Mindesthaltbarkeitsdatum im Wareneingang ein Pflichtfeld oder unnötig ist
- Vorgabe Restlaufzeit WE: Legt eine MHD Restlaufzeit für jeden Artikel fest, bei dem das Feld leer ist
- Reaktion MHD Restlaufzeit WE: Legt fest, was bei
einer Überschreitung der MHD Restlaufzeit passieren soll
- Warnung: Gibt eine Warnung aus
- Ablehnen: Lehnt den Artikel grundsätzlich ab
- Ohne Meldung: MHD Überschreitung wird ignoriert
- WA nach Verl. Prüfung buchen: Bestimmt das
Verhalten, nachdem Verladung geprüft im Verladevorgang
aktiviert wurde
- Abfragen: Zeigt wie bisher eine Abfrage, bei der individuell entschieden werden kann, ob der Wareneingang nach Verladung prüfen gebucht wird
- Immer buchen: Bucht nach Verladung prüfen sofort den Warenausgang durch. Keine Abfrage.
- Buchen und Drucken: Wie Immer buchen, aber druckt auch den Lieferschein passend aus
- Niemals buchen: Bucht den Warenausgang nach Verladung geprüft nicht durch. Der Warenausgang muss manuell gebucht werden
- Artikel Verpackungshierarchie bei Chargen verwenden: Normalerweise wird grundsätzlich pro Charge ein Ladungsträger angelegt. Diese Einstellung bewirkt, dass dieser Grundsatz ignoriert und bei Eingehende Lagerbuchung mit Chargen die Verpackungshierarchie der Artikel innerhalb einer Charge berücksichtigt wird.
- Reaktion Chargen: Legt fest, was bei einer
fehlenden Chargeninformation passieren soll
- Warnung: Gibt eine Warnung aus
- Ablehnen: Lehnt den Artikel grundsätzlich ab
- Ohne Meldung: Fehlen von Chargeninformationen wird ignoriert
- Druckoptionen für Lagerbestandsetikett: Bestimmt,
ob und wann ein Lagerbestandsetikett
ausgedruckt werden soll.
- 0 - Es wird grundsätzlich kein Lagerbestandsetikett im Wareneingang und bei Eingehende Lagerbuchungen auf Basis von Istmeldungen gedruckt
- 1 - Es wird grundsätzlich immer ein Lagerbestandsetikett zu jedem Lagerbestand im Wareneingang und bei Eingehende Lagerbuchungen auf Basis von Istmeldungen ausgedruckt, auch wenn schon ein Etikett zur Lagereinheit oder zum Ladungsträger gedruckt wird. Der Druck von Eingehende Lagerbuchungen auf Basis von Istmeldungen ist abhängig von der Einstellung Automatischer Druck LT bei Istmeldung im Bereich Produktion.
- 2 - Es wird nur ein Lagerbestandsetikett gedruckt, wenn sich mehr als ein Lagerbestand auf einem Ladungsträger befindet
- Wareneingang Subpage Zeilen: Legt fest, welche
Subpage-Tabellen auf der Seite Wareneingang
angezeigt werden sollen.
- Ladungsträgerzeilen: Ermöglicht die Zuordnung von Artikeln zu Ladungsträgern
- Lagerbestandszeilen: Ermöglicht die detaillierte Zuordnung von Lagerbeständen auch innerhalb desselben Ladungsträgers
- Ladungsträger- und Lagerbestandszeilen
Wareneingang Abladen - Pflichtwerte
- Anzahl Packstücke: Gibt an, ob die Anzahl Packstücke in der mobilen Maske A1.0 Neues Abladen eingegeben werden müssen.
- Einstufiger Wareneingang: Gibt an, ob der Lagerplatz in der mobilen Maske A1.0 Neues Abladen eingegeben werden kann. Wenn diese Einrichtung aktiv ist, wird das Feld ausgegraut.
- Kred. Lief. Nr = WE-Nr.: Wenn dies aktiviert ist, wird die Wareneingangsnummer als Kreditor-Lieferschein-Nr. verwendet. Der Benutzer muss die Kred.-Lief.-Nr. nicht mehr manuell in der mobilen Maske A1.0 Neues Abladen eingeben.
- Status WE freigegeben nach WE Abladen: Bewirkt, dass auf den Mobile-Seiten A1.0 und B4.0 der Wareneingang direkt auf 2-Freigegeben MDE gesetzt wird, sobald er angelegt wurde. Ist die Einrichtung nicht aktiv, bleibt der Wareneingang auf Status 1-erfasst. Durch diese Einrichtung wird der Arbeitsablauf insbesondere in Wareneingangsteams ohne Arbeitsteilung verschlankt.
Warenausgang
- Verkaufsliefermengen anpassen: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die zu versendende Menge im Beleg des Auftrags/Ausgehende Lagerbuchungsauftrags angepasst, wenn die Menge im Ausgehende Lagerbuchungsauftrag abweicht.
- Freigabeprotokoll Kommissionierbelege löschen nach: Gibt an, ob das Kommissionierbeleg Freigabeprotokoll nach diesem Datum gelöscht wird. Einzugeben ist eine Datumsformel. Als Berechnungsgrundlage wird das aktuelle Datum verwendet. Sollen z.B. alle Einträge gelöscht werden, die 10 Tage vor dem heutigen Datum erstellt wurden, so muss “-10T” eingetragen werden.
- Lösche Komm-Team Ermittlung Protokoll nach: Gibt an, ob und ab wann Einträge des Komm-Team Ermittlungsprotokolls entfernt werden sollen. Einzugeben ist eine Datumsformel. Als Berechnungsgrundlage wird das aktuelle Datum verwendet. Sollen z.B. alle Einträge gelöscht werden, die 10 Tage vor dem heutigen Datum erstellt wurden, so muss “-10T” eingetragen werden.
- Lagerbestände als komplett reserviert durch Ausgehende Lagerbuchung markieren: Durch Aktivierung dieser Option werden Lagerbestände bei einer vollständigen Ausgehende Lagerbuchung als komplett reserviert markiert. Das hat zur Folge, dass sie bei einer Lagerbestandsfindung nicht mehr gefunden werden können. Wir empfehlen, diese Funktion nur zu aktivieren, wenn Sie eine hohe Anzahl Lagerbestände mit sehr niedriger Stückzahl haben. Ansonsten könnte es starke Performanceeinbußen geben.
- Ausgehende Lagerbuchung nach Lagerbelegerstellung aus dem Wareneingang nicht anzeigen: Bewirkt, dass die Ausgehende Lagerbuchungsseite nach Erzeugung nicht automatisch geöffnet wird.
- Warenausgang Automatisierung bei Freigabe von Verkaufsbelegung verwenden: Schaltet den automatischen Warenausgang ein. Es wird bei der Freigabe eines ausgehenden Belegs automatisch ein Warenausgang erzeugt. Lesen Sie hierzu den entsprechenden Abschnitt
- WA aus Urprungsbeleg ergänzen: Ermöglicht es dem Benutzer, dem Herkunftsbeleg nach der Erstellung des Warenausgangs weiterhin Zeilen hinzuzufügen und diese neuen Zeilen dem bestehenden Warenausgang mit der üblichen Aktion Warenausgang erstellen hinzuzufügen. Das funktioniert auch für automatisch erstellte Warenausgänge. Definieren Sie im nächsten Feld, bis wie viele Tage vor dem Verladetermin noch Zeilen ergänzt werden dürfen.
- #Tage vor Verl.-termin WA ergänzen: Definiert, wie viele Werktage vor dem ersten Verladetag neue Zeilen zu einem bestehenden Warenausgang hinzugefügt werden dürfen. Sie können hier auch eine 0 oder negative Zahlen eintragen. Das bewirkt, dass auch am Verladetag noch Zeilen zum Warenausgang addiert werden können. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die manuelle Anlage von Warenausgängen dient und für die Warenausgangsautomatisierung irrelevant ist.
- Setze Verladedatum auf Arbeitsdatum falls in Vergangenheit: Bewirkt, dass ein Verladedatum, welches in der Vergangenheit liegt, grundsätzlich auf das aktuelle Datum gesetzt wird.
- Konsolidierung nach Lieferanschrift erlauben: Ermöglicht das Setzen des Kennzeichens Nach Lieferanschrift in der Herkunftsbeleg-Tabelle der Warenausgangsplanung. Mit diesem Kennzeichen kann dieser Auftrag mit anderen passenden Aufträgen kommissioniert und verpackt werden.
- Liefern & Fakturieren aktivieren: Wenn aktiviert, erscheint beim Ausführen von Warenausgang Buchen oder Warenausgang Buchen & Drucken in der Warenausgangskarte und in der Warenausgangsplanung eine Abfrage, ob nur geliefert oder gleichzeitig fakturiert werden soll. Standardmäßig deaktiviert.
- Kommbelegerstellung nach Konsolidierungsnummer erlauben: Wenn diese Option aktiviert ist, kann die auftragsübergreifende Kommissionierung nach Konsolidierungsnummer und Kommissionierungsteam zusammengefasst werden.
- Kommpos. kummuliert per Ladungsträger und Artikel: Ist diese Einrichtung aktiviert, werden die Mengen der Kommissionierpositionen in A4.2 summiert nach Ladungsträger und Artikel angezeigt. Ist die Einrichtung nicht aktiv, werden sie per Lagerbestandsnummer angezeigt.
- Schwellwert Negativkommissionierung: Definiert den prozentualen Wert, ab dem eine Negativkommissionierung vorgeschlagen wird. Erreicht oder überschreitet die Bedarfsmenge diesen Anteil am verfügbaren Lagerbestand, wird in A4.2 ein entsprechendes Symbol angezeigt. 100% = Keine Negativkommissionierung möglich
- Auto. Komm. Optimierung b. Bestandssperre: Wenn ein Bestand in der mobilen Kommissionierung (A4.3) durch Eingabe der Menge 0 gesperrt wird, werden die Ausgehende Lagerbuchungzeilen, die den aktuellen Artikel im aktuellen Ladungsträger enthalten, storniert und anschließend sofort freigegeben, um die Bestandsfindungsstrategie auszulösen, um einen alternativen Bestand zu finden. Dies ist eine für den Arbeitsablauf optimalere Option als der reguläre Lagerbestandsaustausch, der verwendet wird, wenn diese Option nicht aktiviert ist, da er keine aktive Handlung seitens des Mitarbeiters erfordert.
- Vorschlag der Abladestelle: Wenn dieses Kennzeichen aktiviert ist, werden Aufträge mit gleicher Lieferadresse der gleichen Abladestelle zugeordnet. Dies stellt grundsätzlich sicher, daß Aufträge mit unterschiedlichen Adressen nicht versehentlich zusammen gepackt werden und reduziert den manuellen Pflegeaufwand.
- Komm.-serien autom. archivieren: Bewirkt, dass Kommissionierserien automatisch archiviert werden, sobald die letzte Position gebucht wurde.
- Autom. Anlage Serienverteilung deaktivieren: Aktivierung dieser Option bewirkt, dass Serienverteilungen nicht mehr automatisch erzeugt werden, sobald eine Kommissionierserie abgeschlossen oder der erste Ladungsträger über das MDE an der Verpackungsstelle abgestellt wurde.
- Deaktiviere auto. NVE - Labeldruck Serienverteilung: Wenn aktiviert, werden NVE-Labels in der Serienverteilung nicht automatisch gedruckt, sobald eine KLT/NVE den Status 7-Verpackt erreicht. Der Druck muss dann manuell über die entsprechende Aktion ausgelöst werden.
- Erlaube manuelle Artikelauswahl in Serienverteilung: Ermöglicht die manuelle Artikelauswahl per Klick in der Serienverteilung, ohne dass der Artikel durch Scannen der GTIN, Artikelnummer oder Lagerbestandsnummer validiert werden muss. Nach dem Klick auf eine Zeile werden die Felder automatisch befüllt und der Anwender kann direkt die Menge bearbeiten. Achtung: Diese Einrichtung sollte nur in Lagern aktiviert werden, in denen Kommissionierserien ausschließlich artikelrein gebildet werden und keine Bestandsmerkmale zu berücksichtigen sind. Bei artikelgemischten Serien besteht ein hohes Risiko für Fehlkommissionierungen.
- Erlaube manuelle Belegauswahl in Serienverteilung: In der Serienverteilung wird normalerweise der aktuelle Auftrag des soeben gescannten Artikels automatisch ausgewählt. Falls der Verteiler Entscheidungsfreiheit bei der Auswahl haben soll, können Sie diese Option aktivieren.
- Lagerbestandsmaßvorgabe Serienverteilung: Legt ein Standard-Lagerbestandsmaß fest, das bei der Serienverteilung automatisch verwendet wird, wenn neue Ladungsträger angelegt werden (durch Scannen eines Blanko-Barcodes oder über “Behälter anlegen”). Es können nur Lagerbestandsmaße mit dem Kennzeichen “Als Versandeinheit verwenden = True” ausgewählt werden. Bleibt das Feld leer, erfolgt keine Vorgabe.
- Versandanweisungsregeln: Legt fest, wie sich die WMS Lagerlogistik bei bestimmten Versandanweisungen verhalten soll. Bitte beachten Sie hierzu den Abschnitt Versandanweisungsregeln.
- Vorgabe Restlaufzeit WA: Initialwert bei der Anlage eines neuen Artikels. Gibt an, ob der Artikel eine Mindestrestlaufzeit für den Warenausgang haben muss.
- Reaktion MHD Restlaufzeit WA: Legt fest, was
passieren soll, wenn die Restlaufzeit eines Lagerbestands überschritten
wurde.
- Warnung: Gibt eine Warnung aus
- Ablehnen: Lehnt den Artikel grundsätzlich ab
- Ohne Meldung: MHD Überschreitung wird ignoriert
- Mindestartikelmenge Packstückinhaltsliste: Mit diesem Feld bestimmen Sie, ab wie vielen sich in einer NVE befindlichen Artikeln automatisch eine Packstückinhaltsliste gedruckt werden soll
- Druckoptionen für die NVE Packstückinhaltsliste:
Legt fest, wie viele Informationen die Packstückinhaltsliste haben soll.
- 0 = Zeilen ohne Angabe der Unterverpackung
- 1 = die KLT Nr. wird zur Zeile angezeigt
- Druckoptionen für die Sendungsliste: Legt fest, wie
viele Informationen die Sendungsliste haben
soll.
- 0 = Zeilen ohne Angabe der Unterverpackung
- 1 = die KLT Nr. wird zur Zeile angezeigt
- Druckoptionen für die Packliste Exportdaten: Legt
fest, wie viele Informationen die Packliste Exportdaten haben soll.
- 0 = Zeilen ohne Angabe der Unterverpackung
- 1 = die KLT Nr. wird zur Zeile angezeigt
- Warenausgangsdokumentation mit GTIN: Legt die Grundeinstellung für das gleichnamige Feld bei den Debitoren fest. Aktivierung der Einstellung bewirkt, dass die GTIN auf Sendungsliste, Packstückinhaltsliste und Packliste Export gedruckt wird. Wenn Sie das Feld an- oder ausschalten, können Sie entscheiden, ob diese Einstellung auf alle Debitoren angewendet werden soll. Die Einstellung beim Debitoren überschreibt diese Einstellung.
- Ausgabe WA Dokument ohne Verladung beim “Buchen und Drucken”: Gibt das Lieferscheinformular an, das ausgegeben werden soll, wenn “Warenausgang Buchen und Drucken” auf der Warenausgangsplanung für einen Warenausgang ohne Verladung ausgewählt wird. Ist kein Bericht hinterlegt, dann wird der Standard Lieferschein ausgedruckt.
- Download Lieferdokument ohne Verladung: Gibt an, ob der Bericht für Ausgabe WA Dokument ohne Verladung beim “Buchen und Drucken” auf einer Druckerstation gedruckt werden soll oder nur ein Dateidownload passieren soll.
- Ausgabe WA Dokument mit Verladung beim “Buchen und Drucken”: Gibt das Lieferscheinformular an, das ausgegeben werden soll, wenn “Warenausgang Buchen und Drucken” auf der Warenausgangsplanung für einen Warenausgang mit Verladung ausgewählt wird. Ist kein Bericht hinterlegt, dann wird der Standard Lieferschein ausgedruckt.
- Download Lieferdokument mit Verladung: Gibt an, ob der Bericht für Ausgabe WA Dokument mit Verladung beim “Buchen und Drucken” auf einer Druckerstation gedruckt werden soll oder nur ein Dateidownload passieren soll.
- Manuelle Änderung Stückzahl und Flag Gepackt: Bestimmt, ob manuelle Änderungen an den Feldern Gepackt und Stückzahl gepackt an der Ausgehende Lagerbuchungszeile möglich sind. Diese manuellen Änderungen führen schnell zu inkonsistenten Daten. Daher ist es standardmäßig ausgeblendet und auf False gesetzt. Eine Änderung dieses Feldes bewirkt einen entsprechenden Protokolleintrag im Zeitprotokoll.
Inventur
- Vorgabe-Sperrcode: Definiert einen Standard-Sperrcode, der verwendet wird, um eine Inventur zu sperren, wenn es bei der Zählung eine unerwartete Differenz gibt
- Bestandsdifferenz sperren: Legt fest, was gesperrt werden soll, wenn eine Bestandsdifferenz festgestellt wurde. Sie haben die Wahl aus dem Ladungsträger und der Lagereinheit.
- Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung: Wenn das Arbeiten mit Schwellenwerten in Firmenwährung aktiviert ist, hängt die Ermittlung der 2. oder 3. Damit werden weitere Zählungen für Differenzen, z.B. unter 15€, gar nicht erst gestartet. Diese Differenzen werden in dem Feld Wertdifferenz Mandantenwährung definiert
- Aut. Übernahme Zähllisten Nr. 1-2: Aktiviert die automatische Übernahme der Zähllisten 1 und 2 in die SNCL Inventur, wenn der Zähllistenstatus den Status 4-gezählt erreicht.
- Nulldurchgang Kommissionierung: Aktiviert den Nulldurchgang am MDE. Während der Kommissionierung geleerte Lagerplätze müssen so direkt als Leer bestätigt bzw. gezählt werden.
- Bestätigung LB durch Auswahl (MDE): Ist diese Option aktiviert, darf der Lagerbestand in der mobilen Inventur manuell ausgewählt werden und muss nicht mehr zwingend gescannt werden (B5.3, B3.2). Gesperrte Bestände berücksichtigen: Normalerweise können gesperrte Bestände nicht inventarisiert werden. Diese Einrichtung deaktiviert die Prüfung auf gesperrte Bestände. Ist dieses Kennzeichen gesetzt, können Inventuren für gesperrte Bestände ohne Einschränkungen erstellt, gezählt und gebucht werden.
In Lagern mit Chargen, MHD und Seriennummern sollte das Kennzeichen Bestätigung LB durch Auswahl (MDE) deaktiviert bleiben.
Permanente Inventur
- Aktiv: Aktiviert alle Inventurarten
- Datumsformel: Bestimmt den Zeitraum, nach dem für einen Lagerort eine Zählung über die permanente Inventur erforderlich ist. Über diese Datumsformel wird ein Zeitintervall bis zum aktuellen Datum festgelegt. Wenn der Lagerplatz z.B. in den letzten 3 Monaten nicht gezählt wurde, muss er gezählt werden. Dazu müsste M3 in das Feld eingetragen werden. J1 ist gleich 1 Jahr.
- Nr. Serie / Belegnr.: Setzt das Feld Belegnr. im Inventur Buch.-Blatt
- Buch.-Blattvorlagenname: Legt den Namen der Standard-Buch.-Blattvorlage für Inventuren fest. Dies wird nur intern verwendet. Bitte sprechen Sie mit dem SIEVERS-Support, bevor Sie dies ändern.
- Buch.-Blattname: Legt den Standard-Buch.-Blattnamen für Inventuren fest. Dieser wird nur intern verwendet. Bitte sprechen Sie mit dem SIEVERS-Support, bevor Sie diesen Wert ändern.
- Nr.-Serie Buch.-Blatt Namen: Gibt die Nr. Serie für die Inventur Buch.-Blätter an, da es mehrere Inventuren gleichzeitig geben kann.
- Schwellwerte verwenden: Legt fest, welche der Inventurschwellwerte Mengendifferenz in % und Wertdifferenz in Mandantenwährung genutzt werden sollen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Schwellwerte auf der jeweiligen Ebene gelten.
- Mengendifferenz in %: Gibt die notwendige Mengendifferenz zwischen Soll- und Ist-Menge für eine Fehlermeldung der Inventur an. Dies ist ein ganzzahliger Wert zwischen 0-100%. Der Anfangswert ist 0. 0 bedeutet, dass keine Abweichungen toleriert werden. 100 bedeutet, dass Abweichungen von bis zu 100% toleriert werden. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 1-Mengendifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Mengendifferenz in %".
- Wertdifferenz in Mandantenwährung: Gibt die notwendige Wertdifferenz zwischen Soll- und Istwert für eine Fehlermeldung der Inventur an. Die Option Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung sollte dazu aktiviert sein. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Wertdifferenz in Mandantenwährung".
Interne Transporte
- Allgemein
- Urspr. Zielplatz sperren A2: Bewirkt, dass bei Wechseln des Zielplatzes in A2 mittels Neuer Zielplatz-Funktion der ursprüngliche Zielplatz gesperrt wird. Hierzu kann ein Standard-Sperrcode in das Feld Sperrcode interne Transporte eingetragen werden.
- Sperrcode interne Transporte: Bestimmt den Standard-Sperrcode für mittels der Einrichtung Urspr. Zielplatz sperren A2 gesperrte Lagerplätze. Ist dieses Feld leer, wird bei jeder Sperrung ein Sperrcode beim Nutzer abgefragt.
- Gleichzeitiges Abstellen in A2: Gibt die Anzahl an Ladungsträgern an, die sich auf dem Stapler befinden müssen, damit die Summenzeile in der SNC Mobile Maske A2 angezeigt wird. Diese Zeile kann angeklickt werden, um alle Ladungsträger gleichzeitig abzustellen. Bei einem Wert von 0 wird die Summenzeile vollständig deaktiviert.
- Abstellen Ladungsträger ohne User-Bestätigung: Wenn der Benutzer einen Ladungsträger in A2 abstellt, muss er dies normalerweise bestätigen, auch wenn es sich nur um einen einzigen handelt. Ist dieses Kennzeichen aktiviert, muss der Staplerfahrer die Zuordnung eines Ladungsträgers nicht erneut bestätigen. Dies gilt nur, wenn der Staplerfahrer nur EINEN Ladungsträger aufgenommen hat. Wenn mehrere Ladungsträger in A2 aufgenommen wurden, erscheint das Bestätigungsfenster weiterhin.
- Eingehende Lagerbuchung
- Folgefahrbefehl bei Wareneingangsplätzen: Bewirkt, dass beim Buchen eines Wareneingangs automatisch ein Folgefahrbefehl erzeugt wird, der alle Ladungsträger des Wareneingangs als Fahrbefehlszeilen enthält. Gab es beim vorherigen Fahrbefehl bereits einen Ziellagerplatz, wird dieser auch im Folgefahrbefehl übernommen.
- Folgefahrbefehl bei Übergabeplätzen: Bewirkt, dass beim Abstellen eines Ladungsträgers auf einen Übergabeplatz ein Folgefahrbefehl erzeugt wird. Gab es beim vorherigen Fahrbefehl bereits einen Ziellagerplatz wird dieser auch im Folgefahrbefehl übernommen.
- Nachschub
- Automatischer Nachschub: Erzeugt abhängig von den hinterlegten Nachschubstrategien automatisch Ladungsträger- oder Lagerbestandsfahrbefehle
- Zubuchung auf Lagerbestand: Diese Option ermöglicht es, Artikel auf eine vorhandene Lagerbestandsnummer zuzubuchen.
Strategien
- Standard Eingehende Lagerbuchungstrategie Code
- Standard Lagerbestandsfindung Code
- Standard Nachschubstrategie
- Standard Kommissionierstrategie
- Wareneingang Strategie
- Nachschubstrategie Produktion
- Lagerbestandsfindungsstrategie Produktion
Produktion
Sind diese Felder gefüllt, werden die entsprechenden Felder am Fertigungsauftrag vorbelegt. Bitte beachten Sie, dass Angaben an Artikelkategorie, Artikelkarte und den Lagerhaltungsdaten Vorrang haben
- Lagerort Produktion: Definiert, an welchem Lagerort Komponenten für die Fertigung bereitgestellt und gebucht werden
- Versorgungsklasse Produktion: Siehe Stichwortverzeichnis
- Automatischer Druck LT bei Istmeldung: Wird die Option aktiviert, wird bei der Buchung von Eingehende Lagerbuchungen auf Basis einer Istmeldung automatisch der Druck von Ladungsträgeretiketten angestoßen.
- WA und Lagerbeleg bei Istmeldung erstellen: Legt fest, ob ein Warenausgang sowie der zugehörige Lagerbeleg automatisch bei der Buchung der Istmeldung eines mit einem Verkaufsauftrag verknüpften Fertigungsauftrags erzeugt werden soll. Die durch diese Einrichtung automatisch erzeugten Ausgehende Lagerbuchungzeilen durchlaufen systemintern den kompletten Kommissionierprozess. Dadurch unterscheiden sie sich nicht von manuell erstellten Zeilen und es entstehen keine fehlerhaften Daten. Es erfolgt eine automatische Auftragszuordnung der Lagerbelege zum Verkaufsauftrag. Diese Einrichtung steuert auch den Ladungsträgertyp bei der Einlagerung: Ist sie aktiviert, wird der gefertigte Lagerbestand auf einer KLT/NVE eingelagert. Ist sie deaktiviert, erfolgt die Einlagerung auf einer LE (Lagereinheit). Hinweis: Bei bereits bestehenden manuellen Auslagerzeilen zur Warenausgangszeile prüft das System, ob die verbleibende Restmenge für die automatische Zuordnung ausreicht. Bei unzureichender Restmenge wird die Istmeldung mit einer Fehlermeldung abgebrochen.
- Ausschusscode notwendig: Legt fest, dass bei Angabe einer Ausschussmenge bei Istmeldung und Fertigmeldung eines Produkts ein Ausschusscode angegeben werden muss.
- Rüst- & Bearbeitungszeit übernehmen: Wenn aktiviert, werden beim Erstellen des Istmelde Buch.-Blattes die Rüstzeit und die Bearbeitungszeit aus dem FA-Arbeitsplan automatisch übernommen. Die Bearbeitungszeit ergibt sich aus der Bearbeitungszeit des Arbeitsgangs multipliziert mit der Istmenge (Fertigungsmenge + Ausschussmenge). Die Rüstzeit wird pro Fertigungsauftrag und Arbeitsgang nur einmalig übernommen – nur dann, wenn für den entsprechenden Arbeitsgang noch kein Kapazitätseintrag mit einer Rüstzeit vorhanden ist. Wird die Menge im Buch.-Blatt nachträglich geändert, werden beide Werte automatisch neu berechnet.
- Auto. Anlage von Ausgehende Lagerbuchungzeilen bei
Auftragszuordnung: Dieses Kennzeichen steuert die automatische
Erzeugung von Lagerbelegen bei Istmeldungen. Dieses Feld ist nur
aktivierbar, wenn WA und Lagerbeleg bei Istmeldung
erstellen aktiviert ist.
- Für alle Zeilen: Bei Istmeldung zu einem Fertigungsauftrag werden Ausgehende Lagerbuchungzeilen für alle Positionen des zugehörigen Warenausgangs erzeugt oder aktualisiert.
- Nur für betroffene Zeile: Es wird nur die zur Istmeldung gehörende Zeile im Warenausgang verarbeitet, alle übrigen Lagerbelege bleiben unberührt.
- Keine Anlage: Es wird nur der Warenausgang erstellt. die ausgehende Lagerbuchung erfolgt ggf. manuell oder zu einem späteren Zeitpunkt.
- Nachschub Fahrbefehl Produktion pro Ziel: Siehe Stichwortverzeichnis
- Istmeldungs Buch.-Blatt Vorlage
- Verbrauchs Buch.-Blatt Vorlage
- Bereitstellung Komponenten: Legt fest, in welchen
Lagerteilen die für die Produktion benötigten Komponenten bereitgestellt
werden
- Lagerplatz Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten: Diese Strategie ermittelt den Zielplatz für alle benötigten Eingangsmaterialien per Fertigungsauftrag.
- Nachschubstrategie Komponenten: Diese Strategie ermittelt den benötigten Nachschub für alle benötigten Eingangsmaterialien per Fertigungsauftrag.
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten: Diese Strategie ermittelt die benötigten Lagerbestände für alle benötigten Eingangsmaterialien per Fertigungsauftrag.
- Ausgabe Fertigteil: Legt fest, wohin die fertigen
Produkte gebracht werden sollen
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion Wird gefiltert auf den Lagerort Produktion.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil: Legt den Zielplatz für das fertige Produkt fest. Muss für die Istmeldung immer gefüllt werden.
- Entnahme / Versorgung Produktion:
- Entnahmemenge nicht bestätigen in PV: Bewirkt, dass ein Mitarbeiter in C1.3 Entnahme Positionsbearbeitung nach scannen des Lagerbestands oder Ladungsträgers nicht mehr die Menge validieren muss, wenn die geplante Entnahmemenge gleich der Lagerbestandsmenge ist.
- Manuelle Auswahl LT in der Versorgung Prod. erlaubt: Erlaubt die manuelle Auswahl eines Ladungsträgers in C2.1 per Touchscreen oder Cursor und Enter. Ist das Kennzeichen deaktiviert, muss der Ladungsträger gescannt werden
- Manuelle Auswahl der Pos. in der Versorgung Prod. erlaubt: Erlaubt die manuelle Auswahl einer Position in C2.2 per Touchscreen oder Cursor und Enter. Ist das Kennzeichen deaktiviert, muss die Position gescannt werden
- Ohne Mengenbestätigung in Versorgung Prod.: Ist diese Option aktiviert, muss der Benutzer in C2.2 Versorgungsbearbeitung Produktion nicht die Menge bestätigen. Das beschleunigt den Prozess der Fahrbefehlsbearbeitung. Wenn Sie möchten, dass die Menge bei Fahrbefehlszeilenbearbeitung bestätigt wird, sollten Sie diese Option nicht aktivieren.
- Entnahmepos. kumuliert per Ladungsträger und Artikel: Aktivierung dieser Einrichtung führt dazu, dass Fahrbefehlszeilen mit identischen Parametern (Lagerplatz, Artikel, Charge, Variante, MHD und Seriennummer) in den Mobile-Seiten C1.2 und C1.3 kumuliert angezeigt werden. Das reduziert den Scan-Aufwand, vereinfacht die Bedienung und minimiert Bedienfehler.
- Neue LE ohne Blanko Barcode erlauben: Wenn aktiviert, kann in der Prod.-Entnahme (C1.2 & C1.3) ein neuer Ladungsträger (LE) ohne Verwendung eines Blanko Barcodes direkt angelegt werden. Dazu wird der Menüpunkt B1 Neue L5 (F5) aktiviert. Dies beschleunigt den Entnahmeprozess, wenn spontan zusätzliche Ladungsträger benötigt werden.
Montage
- WA und Lagerbeleg bei eingehender Lagerbuchung aus der auftragsbezogenen Montage erstellen: Legt fest, ob bei einer eingehenden Lagerbuchung im Rahmen einer auftragsbezogenen Montage, die mit einem Verkaufsauftrag verknüpft ist, automatisch ein Warenausgang sowie der zugehörige Lagerbeleg erzeugt werden sollen.
- Auto. Anlage von ausgehenden Lagerbuchungszeilen bei
auftragsbezogener Montage: Dieses Feld ist nur aktiv, wenn
WA und Lagerbeleg bei eingehender Lagerbuchung aus der
auftragsbezogenen Montage erstellen aktiviert ist. Wird es
deaktiviert, setzt sich dieses Feld automatisch auf Keine
Anlage zurück.
- Für alle Zeilen: Bei eingehender Lagerbuchung werden ausgehende Lagerbuchungszeilen für alle Positionen des Warenausgangs erzeugt oder aktualisiert.
- Nur für betroffene Zeile (Standardwert): Es wird nur die zur eingehenden Lagerbuchung gehörende Zeile im Warenausgang verarbeitet, alle übrigen Warenausgangszeilen bleiben unberührt.
- Keine Anlage: Es wird nur der Warenausgang erstellt. Die ausgehende Lagerbuchung erfolgt ggf. manuell oder zu einem späteren Zeitpunkt.
- Automatischer Druck LT bei auftragsbezogener Montage: Wird diese Option aktiviert, wird nach erfolgreicher Auftragszuordnung und -erstellung bei der auftragsbezogenen Montage (Assemble-to-Order) automatisch ein Label für den betroffenen KLT und/oder die NVE gedruckt. Der Druck erfolgt vollautomatisch ohne Request Page und nutzt die bestehende Drucklogik für KLT und NVE. Bei einem Fehler während des Drucks wird die gesamte Transaktion zurückgerollt.
2.4.1 Einrichtung Importieren und Exportieren
Diese Funktionen in der SIEVERS WMS Einrichtung ermöglichen den manuellen Export und Import aller Einrichtungstabellen des SIEVERS WMS Systems. Sie können händisch auswählen, welche Tabellen Sie exportieren möchten. Bitte achten Sie darauf, dass die Auswahl der Tabellen Sinn ergibt. Beispielsweise sollten keine Tabellenzeilen ohne Tabellenkopf exportiert werden. Es erfolgt beim Export keine Prüfung auf Abhängigkeiten!
Beim Import einer Einrichtungsdatei können Sie auch auswählen, welche Tabellen importiert werden sollen. Hierbei werden nur die Tabellen angezeigt, die tatsächlich in der Datei enthalten sind. Beim Import gibt es zwei Prüfungen:
- Abhängigkeiten: Tabellen werden auf Abhängigkeiten zu anderen Tabellen geprüft. Soll eine Tabelle importiert werden, deren zugehörige Tabellen fehlen, gibt es einen Fehler
- Datenvalidierung: Es wird geprüft, ob die importierten Daten valide sind. Wenn beispielsweise ein Bericht importiert werden soll, dessen Bericht-ID im System sonst nicht enthalten ist, wird dieser Bericht nicht importiert. Wenn an einem Lagerplatz ein Sperrcode eingetragen ist, der nicht als solcher definiert ist, wird er am Lagerplatz verworfen. So werden weniger inkonsistente Daten importiert.
Diese Funktion eignet sich nur für die Einrichtung von Testsystemen oder eine minimale Ersteinrichtung. Bitte verwenden Sie diese Funktion nicht für Ihr Produktivsystem!
2.5 SWMS Feature Einrichtung
Ermöglicht das An- und Abschalten bestimmter WMS Features.
Nach Änderungen an der Feature-Einrichtung muss der Client neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
- Serienorientierte Kommissionierung: Steuert die Sichtbarkeit aller SOP-relevanten Felder, Actions und Seiten. Serienkommissionierung ist nur möglich, wenn diese Option aktiviert ist.
- Multi Order Kommissionierung: Steuert die Sichtbarkeit aller MOP-relevanten Felder, Actions und Seiten (z.B. MOP Monitor, MOP Batchbildungsstrategien). Multi Order Kommissionierung ist nur möglich, wenn diese Option aktiviert ist.
- Artikelvariante: Steuert die Anzeige von Artikelvarianten systemweit. Relevant für Lager mit Variantenverwaltung (z.B. Größen, Farben).
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): Steuert die Anzeige von MHD-Feldern systemweit. Relevant für Lager mit Lebensmitteln oder verderblichen Waren.
- Chargennummer: Steuert die Anzeige von Chargennummern-Feldern systemweit. Relevant für Lager mit chargengeführten Artikeln.
- Seriennummer: Steuert die Anzeige von Seriennummern-Feldern systemweit. Relevant für Lager mit seriennummerngeführten Artikeln.
Die Tracking-Features (Artikelvariante, MHD, Chargennummer, Seriennummer) können unabhängig voneinander aktiviert werden. Sie betreffen jeweils über 20 zentrale Bereiche im System, darunter:
- Warenausgang und Kommissionierung
- Lagerbestände und Ladungsträger
- Serienverteilung und Verpackung
- Inventur und Fahrbefehle
- Eingehende und ausgehende Lagerbuchungen sowie Wareneingang
- Fremdlager-Aufträge
- Serialisierung Lagerbestand: Aktiviert eine GS1-konforme Mengenserialisierung bei der Kommissionierung. Alle Entnahmemengen müssen mit Serialisierungsnummern (z.B. GS1-SSCCs) versehen werden. Steuert die Sichtbarkeit aller zugehörigen Felder.
- Regalfach- und Regalfeldverwaltung: Aktiviert die Verwaltung von Regalfeldern und Regalfächern. Damit können Feld- und Fachlastprüfungen sowie erweiterte Belegungsregeln genutzt werden. Sinnvoll für größere Längstraversenregalbereiche mit einer gewissen Höhe, da die Überlastungsprüfung dort sicherheitsrelevant sein kann.
- Verladung: Steuert die Sichtbarkeit aller verladebezogenen Seiten und Felder systemweit (Verladevorgänge, geb. Verladevorgänge, Verladefelder in der WA-Planung, Verladevorgang an Ladungsträgern, Verladeliste). Relevant für Lager, die keinen Verladeprozess benötigen. Standard: Aktiviert.
2.6 Artikel
Die Artikelkarte des Business Central-Standards wurde um viele Einrichtungsfelder erweitert.
- GTIN: Hierbei ist zu beachten, dass die GTIN automatisch geändert wird, sobald in den Artikelreferenzposten die Basiseinheit des Artikels eingetragen wird. In diesem Fall wird die Referenznummer als GTIN eingetragen. Löschen Sie die GTIN aus diesem Feld, wird auch der dazugehörige Eintrag in den Artikelreferenzen gelöscht.
2.6.1 Artikelverfolgung
- Artikelverfolgungscode: Wenn Sie einen Artikelverfolgungscode in der Artikelkarte festlegen, wird die Option Chargennr. erforderlich in der SNC-Klassifizierung automatisch auf ja gesetzt. Wird die Artikelverfolgung mit Ablaufdatum eingesetzt, wird die Option Mit Mindesthaltbarkeitsdatum automatisch auf Pflichtfeld gesetzt.
- Seriennummern
- Chargennummern
- Ablaufdatumsformel
2.6.2 SWMS Ein-/Aus-/Lagerung | Nachschub
SNC Lagerung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
SNC Ausgehende Lagerbuchung
- Lagerbereich Kommissionierung
- Lagerhalle Kommissionierung
- Anzahl Kommissionierplätze: Zeigt die Anzahl der diesem Artikel zugewiesenen Kommissionierplätze. Mit einem Klick auf die Zahl werden die Plätze selbst angezeigt und können auch verwaltet werden. Dieses Feld wird erst gefüllt, wenn der Artikel einem Lagerort zugeordnet und anschließend mit F5 aktualisiert wurde.
- Kommissionierplatz: Synonym: Stammlagerplatz. Fester Lagerplatz, von dem kommissioniert werden soll. Siehe auch Struktur des Lagers
- Serialisierungspflicht Lagerbestände: Wird diese Einrichtung aktiviert, müssen in der Kommissionierung eindeutige Serialisierungsnummern erfasst werden. Diese Einrichtung kann nicht gleichzeitig mit “Seriennr. erforderlich” aktiv sein. Bei der Rückmeldung des Kommissionierbelegs wird geprüft, ob das Feld SerialisierungsNr. Lagerbestand gefüllt ist, sofern auch am Debitor die Serialisierung aktiviert ist.
SNC Eingehende Lagerbuchung/Nachschub
- Mindestbestand Komm.-Platz
- Maximalbestand Komm.-Platz
- Mindestnachschubmenge Komm.-Platz
- Schrittweite Nachschubmenge: Mit diesem Feld können Sie die Nachschubmenge je nach Bedarf schrittweise erhöhen. Wenn der Bedarf für den Nachschub beispielsweise 3 und die Schrittweite 10 beträgt, dann ist die Nachschubmenge 10. Wenn der Bedarf 11 Stück beträgt, dann ist die Nachschubmenge 20. Dadurch wird sichergestellt, dass der Nachschub auf der entsprechenden Ebene der Unterverpackungseinheit erfolgt (z.B. Nachschub von Karton zu Karton). Bitte stellen Sie sicher, dass die Schrittweite stets unter dem Maximalbestand Komm.-Platz liegt.
- Anzahl Lagerbestände für Nachschub
Bewegungsdaten Nachschub
- Anzahl Bestände im Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, dass die Anzahl der Bestände zählt, die sich in Kommissionierbereichen (Plätze, Bereiche, Hallen etc.) befinden.
- Stückzahl im Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, dass die Summe der Artikel zählt, die sich in Kommissionierbereichen (Plätze, Bereiche, Hallen etc.) befinden.
- Menge in Zulagerung zum Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, das die Summe der Artikel zeigt, die sich in offenen Fahrbefehlen mit dem Ziel eines Kommissionierbereichs befinden
- Menge in Reservierung Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, das die Summe der Artikel zeigt, die sich in Kommissionierbereichen in Reservierung befinden
SNC Inventur
- Schwellwerte verwenden: Legt fest, welche der Inventurschwellwerte Mengendifferenz in % und Wertdifferenz in Mandantenwährung genutzt werden sollen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Schwellwerte auf der jeweiligen Ebene gelten.
- Mengendifferenz in %: Gibt die notwendige Mengendifferenz zwischen Soll- und Ist-Menge für eine Fehlermeldung der Inventur an. Dies ist ein ganzzahliger Wert zwischen 0-100%. Der Anfangswert ist 0. 0 bedeutet, dass keine Abweichungen toleriert werden. 100 bedeutet, dass Abweichungen von bis zu 100% toleriert werden. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 1-Mengendifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Mengendifferenz in %".
- Wertdifferenz in Mandantenwährung: Gibt die notwendige Wertdifferenz zwischen Soll- und Istwert für eine Fehlermeldung der Inventur an. Die Option Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung sollte dazu aktiviert sein. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Wertdifferenz in Mandantenwährung".
2.6.3 SWMS Strategien und Bewegungsdaten
2.6.3.1 SNC Strategien
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Nachschubstrategie: Ähnelt der Lagerbestandsfindungsstrategie aber dient ausschließlich der Findung von Lagerbeständen für den Nachschub. Siehe hierzu Nachschubstrategie
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Reservierungsmethode
2.6.3.2 SNC Bewegungsdaten
- Ladungsträgercode
- Anzahl Lagerbestände
- Lager Stückzahl
2.6.4 SWMS Klassifizierung und Einheiten
2.6.4.1 SNC Klassifizierung
- Größenklasse: In diesem Feld können Sie die Größenklasse des Artikels festlegen. Siehe Größenklasse im Stichwortverzeichnis und Seite Größenklasse
- ABC-Kennzeichen: Klassifiziert Artikel nach ihrer Zugriffshäufigkeit. A ist die höchstmögliche Zugriffshäufigkeit.
- A/B/C fest: Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, wird das ABC-Kennzeichen bei der ABC-Analyse nicht neu gesetzt
- Mit Mindesthaltbarkeitsdatum: Mit diesem Feld wird festgelegt,
welche Rolle das Mindesthaltbarkeitsdatum bei diesem Artikel spielt. Ist
dieser Artikel für die Artikelverfolgung mit Ablaufdatum aktiviert, wird
dieses Feld automatisch auf Pflichtfeld gesetzt. In
diesem Fall wird das MHD nach Buchung zusätzlich zu den Lagerposten und
Lagerbeständen auch in die Artikelposten geschrieben. Ist die
Artikelverfolgung abgeschaltet, wird das MHD nicht in die Artikelposten
geschrieben.
- Ohne MHD: Das MHD kann nicht erfasst werden
- Pflichtfeld: Das MHD muss erfasst werden
- Restlaufzeit WE: Datumsformel. Berechnet das MHD. In der SIEVERS WMS Einrichtung wird über das Feld Reaktion MHD Restlaufzeit WE bestimmt, was passiert, wenn die Restlaufzeit überschritten wird
- Restlaufzeit WA: Datumsformel. Berechnet das MHD. In der SIEVERS WMS Einrichtung wird über das Feld Reaktion MHD Restlaufzeit WA bestimmt, was passiert, wenn die Restlaufzeit überschritten wird
- Chargennr. erforderlich: Legt fest, ob eine Chargennr. für den Artikel vergeben werden muss. Diese Option bewirkt, dass alle WMS Belege mit diesem Artikel eine Chargennr. benötigen.
- Seriennr. erforderlich: Legt fest, ob eine Seriennr. für den Artikel vergeben werden muss
- Leergutnr.: Sollte Leergut genutzt werden, können Sie hier die entsprechende Nummer hinterlegen
- Leergut: Legt fest, ob es sich bei diesem Artikel um einen Leergutartikel handelt. Siehe hierzu Leergutverwaltung
- Sperrcode: Hier kann ein Grund für eine Artikelsperre hinterlegt werden.
- Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger: Ermöglicht den Lagerbestandstausch innerhalb eines Ladungsträgers. Bitte lesen Sie hierzu die Beschreibung in der SIEVERS WMS Einrichtung
- Lagerbestände mit gleichen Merkmalen zusammenführen: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird bei der Zubuchung auf einen bestehenden Ladungsträger geprüft, ob bereits ein Lagerbestand mit gleichem Artikel (Nr., Variante, Charge, MHD, Seriennummer) vorhanden ist. Falls ja, wird auf diesen zugebucht. Die Zusammenführung erfolgt ausschließlich bei eingehenden Lagerbuchungen und Fahrbefehlen, und nur wenn der Zielladungsträger die Ladungsträgerart LE hat oder kein Zielladungsträger gesetzt ist (Zubuchung direkt auf einen Lagerplatz). Diese Einstellung übersteuert die Artikelkategorie und die SWMS Einrichtung.
2.6.4.2 SNC Einheiten
- VE Einheit: Eine zur Basiseinheit abweichende Einheit ohne Umrechnungsfunktion, die in Lagerbelegen und Etiketten genutzt wird. Mengenvorgaben per Lagerbestand werden in der Verpackungshierarchie eingegeben
- Unterverpackungseinheit (UVE): Definiert die Standard-Unterverpackungseinheit für diesen Artikel. Die Unterverpackungseinheit gibt die Einheit an, in der der Bestand auf einen Ladungsträger gestellt wird. Wenn diese Einheit nicht festgelegt ist, muss der Kommissionierer die zu kommissionierenden Mfengen selbständig eingeben. Die Unterverpackungseinheit muss in der Verpackungshierarchie existieren, bevor sie hier ausgewählt werden kann.
2.6.4.3 Größenklasse
Über die Größenklasse können Artikel mit einer Eigenschaft versehen werden, die eine Filterung in den SIEVERS WMS Teams ermöglicht. So können beispielsweise Artikel markiert werden, die mit einem bestimmten Stapler abgeholt werden müssen.
- Code
- Beschreibung
- Volumen
- Ausgewählt
2.6.5 SNC Verpackungshierarchie
In dieser Tabelle wird die Verpackungsstruktur des Artikels beschrieben. Sie hat drei zentrale Funktionen:
- Hinterlegung von Lagerbestandsmaßen sowie Maßen der kleinsten Einheit
- Zuordnung von Lagerbestandsmaßen zu Verwendung
- Berechnung von Gewicht inkl. Verpackungsmaterial im Wareneingang
Das Gewicht der kleinsten Einheit kann auch automatisch erzeugt und mit dem Gewicht der kleinsten Einheit des Artikels synchronisiert werden. Starten Sie die Automatische Synchronisation, indem sie in der Artikelliste unter Zugehörig -> Artikel -> Gewicht Verpackungshierarchie aktualisieren auswählen.
Es ist möglich, in der Verpackungshierarchie mehrere Unterverpackungseinheiten pro Artikel festzulegen. Für jede Unterverpackung muss ein eindeutiger Lagerbestandsmaßcode gewählt werden.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Synchronisation von Artikeleinheiten und Verpackungshierarchie:
- Artikeleinheiten können nicht mehr gelöscht werden, sobald Sie in der Verpackungshierarchie verwendet werden
- Wenn die Stückzahl pro Einheit in den Artikeleinheiten geändert wird, aktualisiert sich das gleichnamige Feld in der Verpackungshierarchie
- Werden Einträge in der Verpackungshierarchie gelöscht, werden diese Einträge in den Artikeleinheiten auch gelöscht
- Wird eine Artikeleinheit angelegt, wird diese nicht automatisch in die Verpackungshierarchie eingetragen
Sie enthält folgende Informationen:
- Artikelnr.
- Lfd. Nr.: Fortlaufende Nummer, nicht zu verwechseln mit der Ebene in der Lagerstruktur
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Stückzahl pro Einheit: Gibt die Anzahl der Artikel in dieser Verpackungseinheit an. Das Feld muss größer als 0 sein. Einträge mit Menge 0 werden beim Verlassen der Zeile abgelehnt.
- Verwendung: Jede Verwendung mit Ausnahme der Information kann pro
Artikel nur einmal genutzt werden
- Ladungsträger - Anlage: Bei Auswahl dieser Verwendung werden die Daten bei der Anlage neuer Ladungsträger in diese übernommen. Ist kein Eintrag mit dieser Verwendung vorhanden, wird bei der Anlage neuer Ladungsträger das Default Lagerbestandsmaß aus der WMS Einrichtung genommen.
- Lagerbestandsanlage: Diese Daten werden bei der Erstellung von Lagerbeständen übernommen
- Information: Dient nur als Information, keine Funktion
- Unterverpackungseinheit (UVE): Wird in den Berichten Verpackungsvorgang und Kommissionierbeleg verwendet, um die Restmenge zu ermitteln
- Anlage Transportladungsträger (UVE): Vorlage für die Erstellung von Transportladungsträgern
- Kleinste Lagereinheit: Definiert die kleinstmögliche Lagereinheit
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- GTIN
- GTIN relevant
Zu den jeweiligen Dimensionen und Gewichten werden darüber hinaus die Maßeinheiten aus der Basismaßeinheitsliste angezeigt.
Wenn im Artikelbereich Seriennr. erforderlich aktiviert ist, wird bei der Verwendung Lagerbestandsanlage die Stückzahl pro Einheit automatisch auf 1 gesetzt. Wenn es zum Zeitpunkt der Aktivierung der Seriennummernpflicht noch keinen solche Zeile in der Verpackungshierarchie-Tabelle gibt, wird diese automatisch angelegt.
Wenn Sie eine Zeile mit der Verwendung Ladungsträger - Anlage anlegen, wird automatisch eine Lagerbestandsanlage-Zeile mit gleicher Stückzahl pro Einheit erzeugt.
Die Seriennummernpflicht hat keinen Einfluss auf die Anzahl der im Wareneingang angelegten Ladungsträger. Die Ladungsträgeranlage folgt unabhängig von der Seriennummernpflicht den Regeln der Verpackungshierarchie sowie den Benutzerangaben – identisch wie bei regulären Artikeln. Mehrere Seriennummern können sich daher auf einem Ladungsträger befinden.
2.6.6 SNC Montage & Fertigungsversorgung
- Lagerortcode Produktion
- Versorgungsklasse Produktion
- Bereitstellung Produktion
- Lagerplätze Produktion
- Produktionsplatz
- Bereitsstellungsstrategie Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion
- Mengenvorgaben Produktion
- Mindestbestand Produktion: Gibt an, wie viel Bestand mindestens in der Produktion vorhanden sein muss. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Mindestbestand unterschritten, muss ein Nachschubfahrbefehl bspw. durch Nachschub prüfen oder eine Aufgabenwarteschlange erzeugt werden
- Maximalbestand Produktion: Maximaler Bestand in der Produktion. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Maximalbestand überschritten, können keine weiteren Nachschubbefehle hierzu erzeugt werden
- Schrittweite Produktion: Bestimmt die Schrittweite der Nachschubmengen in die Produktion. Liegt sie bei 10, werden bei einer Anforderung von 10 auch 10 geliefert. Werden 11 angefordert, wird der Nachschubfahrbefehl auf 20 gesetzt. Sinnvoll, wenn Unterverpackungseinheiten vorhanden sind
- Mindestmenge Produktion: Bestimmt die Menge, die mindestens in der Produktion aufgefüllt werden muss. Kann bei geringer Menge von der Schrittweite überschrieben werden
- Bewegungsdaten Produktion: Gibt aktuelle Statistiken zum Artikel in
der Produktion an
- Anzahl Bestände in der Produktion
- Produktion Stückzahl
- Menge in Zulagerung Produktion
- Menge in Reservierung Produktion
2.6.7 SWMS Fremdlagerung
- Eingehende Lagerbuchungdebitornr.: Wenn Sie hier einen Debitor eintragen, ist dieser Artikel fortan als Fremdlagerartikel deklariert und kann auch nur noch als solcher benutzt werden
- Ausgehende Lagerbuchungdebitornr.: Wenn Sie hier einen Debitor eintragen, ist dieser Artikel fortan als Fremdlagerartikel deklariert und kann auch nur noch als solcher benutzt werden
- Eingehende Lagerbuchungdebitor-Artikelnr.
- Ausgehende Lagerbuchungdebitor-Artikelnr.
- Lagergeldcode
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Kommissioniergeld
- Inventurgeldcode: Das Inventurgeld ist ein Kostensatz, der in den Ressourcen angelegt wird. Dieser wird genutzt, um per Inventur und Menge / Lagerbestand oder Ladungsträger (…) abzurechnen.
- Versicherungswert
- Versicherung-Berechnungsgröße
- Vers. Berechnungsfaktor
- Anzahl Sortimente
- Fertigungsartikel: Kennzeichnet, ob der Fremdartikel für Fertigungsaufträge verwendet werden darf. Kann nur aktiviert werden, wenn der Artikel als Fremdartikel gekennzeichnet ist. Bei Aktivierung wird die Lagerabgangsmethode automatisch auf “Standard” gesetzt, der Einstandspreis (fest) auf 0 gesetzt und “Ohne Lagerbewertung” deaktiviert. Diese Felder können anschließend nicht mehr geändert werden. Das Deaktivieren ist nur möglich, solange noch keine Artikelposten oder Wertposten für diesen Artikel existieren.
2.6.8 SWMS Gefahrgut
Diese Felder ermöglichen die Erfassung von Gefahrgut-Eigenschaften.
- UN Nr.
- Klassifizierungscode: Gibt den Klassifizierungscode an. Der Klassifizierungscode charakterisiert die gefährlichen Eigenschaften eines Stoffes oder Gegenstandes.
- Verpackungsgruppe: Gibt die Verpackungsgruppe an. Eine Verpackungsgruppe fasst gefährliche Güter einer Gefahrenstufe zusammen. Stoffe mit ähnlichen gefährlichen Eigenschaften werden einer bestimmten Verpackungsgruppe zugewiesen.
- Verpackungscode: Gibt den Verpackungscode an. Dieser dient der genaueren Unterscheidung von Verpackungen über die Verpackungsgruppe hinaus.
- Beschreibung
- n.a.g-Text: Gibt den n.a.g.-Text an. Dies wird verwendet, um gefährliche Güter zu bezeichnen, die nicht anderweitig durch ihren Namen spezifiziert sind.
- Gewicht/Volumen: Gibt das Volumen oder das Gewicht an. Die Einheit wird im Feld Masseneinheit angegeben.
- Masseeinheit: Gibt die Einheit des Gewicht/Volumen-Felds an.
- Umweltgefährdend: Gibt an, ob der Artikel als umweltgefährdend einzustufen ist.
- Freistellung
- Bemerkung
- Nettoexplosivmasse
2.6.9 Debitor
In diesem Bereich werden die einzelnen Einrichtungen beschrieben, die den Debitoren betreffen.
2.6.9.1 SIEVERS WMS
- Eingehende Lagerbuchunggeldcode: Das ist eine Ressource, mit der Fremdlagerdienstleistungen für Eingehende Lagerbuchungen abgerechnet werden.
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode: Dieser Code ist eine Ressource, mit der Fremdlagerdienstleistungen für Ausgehende Lagerbuchungen abgerechnet werden.
2.6.9.2 Eingangsüberschusscode
Diese Einrichtung dient der Erzeugung von Eingangsüberschusscodes, die beim Debitor und in Eingehende Lagerbuchungaufträgen hinterlegt werden können. Eingangsüberschusscodes werden genutzt, um überschüssige Wareneingänge, die nicht bestellt wurden, korrekt abzuwickeln.
In der Einrichtung gibt es folgende Felder:
- Code
- Beschreibung
- Standard: Definiert, ob dieser Code als Standard genutzt wird
- Eingangsüberschuss-Toleranz in %: Definiert, wie viel prozentualen Überschuss es geben darf
- Genehmigung erforderlich: Gibt an, ob Eingangsüberschuss-Artikel mit diesem Eingangsüberschusscode erst genehmigt werden müssen
Wenn die Eingangsüberschuss-Toleranz in einem Beleg überschritten wird, gibt es eine Fehlermeldung und der Beleg kann nicht gebucht werden.
2.7 Belegungsmatrix
Durch die Belegungsmatrix wird die Beziehung zwischen dem Lagerbestandsmaß und der Lagerplatzkategorie hergestellt. Im Feld Platzanzahl wird die in der Lagerplatzkategorie hinterlegte Platzanzahl für die maximale Kapazität an Lagerbeständen eingetragen. Durch Aktivieren des Feldes Mehrfachbelegung möglich kann die angegebene Platzanzahl überschritten werden.
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Mehrfachbelegung möglich
2.8 SNCL Kategorien
Über die Lagerplatz-Kategorie wird festgelegt, welche Stellplatzart der Lagerplatz bietet. Zusätzlich können Eigenschaften wie Höhe, Breite, Tiefe sowie Volumen und Gewicht für die jeweilige Kategorie festgelegt werden. Diese werden für die Lagerplatzfindung benötigt.
Änderungen an einer Kategorie (z.B. Platzanzahl, Höhe, Breite, Tiefe, Volumen) werden automatisch an alle Lagerplätze weitergegeben, die diese Kategorie verwenden. Ein manuelles Lagerplatzupdate ist nicht erforderlich.
- Code
- Beschreibung
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Platzcode
- Dynamische Platzanzahl
- Block-Kategorie
- Höhe
- Breite
- Tiefe
- Volumen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerbestandstausch erlaubt
- Kapazität unbeschränkt: Ist dieses Kennzeichen aktiviert, wird ein Lagerplatz mit dieser Kategorie nie mit der Belegung “Voll” gekennzeichnet, unabhängig von der eingetragenen Platzanzahl. Der Lagerplatzupdate wird für diese Plätze nicht durchgeführt. Typischer Anwendungsfall sind Funktionsplätze wie Wareneingangsplätze, die nie als “voll” gelten sollen. Die Zielfindung aus den Strategien funktioniert weiterhin.
Wird die Platzanzahl einer Kategorie reduziert, prüft das System, ob Lagerplätze mit dieser Kategorie bereits mehr Plätze belegt haben als die neue Platzanzahl erlaubt. In diesem Fall erscheint ein Warnhinweis. Die Änderung kann dennoch durchgeführt werden, jedoch sollten Sie die betroffenen Lagerplätze anschließend prüfen.
2.9 Varianten
Artikelvarianten ermöglichen die weitere Unterteilung einzelner Artikel. Sie hat keine Auswirkungen auf den Artikel an sich, sondern ist lediglich eine Art Kategorie. Beispielsweise könnten man verschiedene Größen oder Farben für den Artikel Felge als Variante hinterlegen.
Die Variante kommt an vielen Stellen im System vor: vornehmlich an Aufträgen oder auch am Lagerbestand. Die Einrichtung erfolgt am Artikel im Menü unter Zugehörig -> Artikel -> Varianten.
Die Sichtbarkeit von Artikelvarianten kann zentral über die SWMS Feature Einrichtung gesteuert werden. Lager, die keine Variantenverwaltung nutzen, können das Feature deaktivieren und erhalten dadurch eine übersichtlichere Benutzeroberfläche ohne Variantenfelder.
2.10 Strategien
2.10.1 Eingehende Lagerbuchungstrategien
Eingehende Lagerbuchungstrategien dienen dem Zweck, den Prozess von Eingehende Lagerbuchungen in das Lager optimal zu steuern. Eine Eingehende Lagerbuchungstrategie sollte immer möglichst individuell auf das Konzept und die Aufgaben des Lagers zugeschnitten sein.
In der SIEVERS WMS Einrichtung wird im Register „Strategien” die entsprechende Strategie hinterlegt, sofern schon eine angelegt wurde. Weitere Einrichtungsmöglichkeiten befinden sich am Artikel, in den Artikelgruppen und in den Lagerhaltungsdaten.
Beim Eingehende Lagerbuchungn der Ware prüft das System die Einrichtungen in folgender Reihenfolge:
- Ladungsträger
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelgruppe
- SIEVERS WMS Einrichtung
Die Reihenfolge der Prüfung ist im Prinzip die Prioritätenliste der Einrichtungen. Es wird immer diejenige Einrichtung genutzt, bei der als erstes Eintragungen gefunden wurden.
Eine Strategie besteht aus diesen Teilen:
- Allgemeine Optionen
- Einschluss/Ausschluss
- Strategiezeilen
Die allgemeinen Optionen sowie die oberen Ein- und Ausschlussoptionen gelten für die gesamte Eingehende Lagerbuchungstrategie. Die Zeilen der Strategie werden der Reihe nach abgearbeitet, bis die Filtereinstellungen auf die eingehende Lagerbuchung passen. Kann die eingehende Lagerbuchung schon mit der ersten Strategiezeile durchgeführt werden, werden die restlichen Zeilen ignoriert.
Allgemein
- Code
- Beschreibung
- Lagerladungsträger verwenden: Legt fest, dass Ladungsträger verwendet werden müssen
- Eingehende Lagerbuchungsseite anzeigen: Legt fest, dass vor der eingehenden Lagerbuchung die Eingehende Lagerbuchungsseite angezeigt wird. Diese ermöglicht die manuelle Anpassung der eingehenden Lagerbuchung. Das ist insbesondere bei der Fremdlagerung sinnvoll, da hier sowieso mit Eingehende Lagerbuchungen gearbeitet wird
- Höhe, Breite, Tiefe, Volumen, Gewicht prüfen: Gleicht die Dimensionen und das Maximalgewicht der Lagerplätze mit den Eigenschaften der einzulagernden Artikel ab, sodass keine zu großen oder schweren Artikel auf zu kleine Lagerplätze gebucht werden
- Platzanzahl prüfen: Prüft, ob auf Lagerplätzen noch genügend Plätze für die neuen Lagerbestände frei sind
- Zubuchung auf Lagerbestand: Ist diese Einrichtung aktiv, wird geprüft, ob im Lager bereits ein Lagerbestand mit passenden Parametern (Artikel, Seriennr., Chargen-Nr., etc.) existiert. Ist das der Fall, wird vom System die bereits vorhandene LB-Nr. als neue LB-Nr. vergeben. Es wird keine neue LB-Nr. erstellt.
- Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerbereichen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerbereich einschließen oder ausschließen möchten.
Zeilen
In den Zeilen der Eingehende Lagerbuchungstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen. Hier können beliebig viele Strategien hinterlegt werden. Bei der eingehenden Lagerbuchung der Ware werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.
- Beschreibung:In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt
- Deaktiviert:Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Eingehende Lagerbuchungstrategiezeile deaktiviert und wird übersprungen
- Gültig für Lagerbelegart: Legt fest, für welche Lagerbelegart diese Strategiezeile gelten soll
- Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.
- Ohne Gruppierung: Gibt an, ob die Ermittlung des Lagerplatzes gruppiert nach Lagerhalle und Lagerregal erfolgt.
- Vergabereihenfolge: Gibt die Sortierung an, in der
die Lagerplätze durchsucht werden sollen
- Ebene-Reihe sortiert zunächst nach Ebene, es werden also erst die Reihen einer Ebene durchlaufen
- Reihe-Ebene sortiert zunächst nach Reihen, es werden also erst die Ebenen einer Reihe durchlaufen
- Code sortiert nach Lagerplatzcode, es wird also nach Reihenfolge der Lagerplatzcodes durchlaufen
- Wegoptimierung sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung
- Volumen-Wegoptimierung aufsteigend: Sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung mit dem Ziel, möglichst kleine Plätze zu finden, auf denen die Ware physisch am besten passt. Bitte beachten Sie, dass folgende Einrichtungen nach Aktivierung dieser Vergabereihenfolge ignoriert werden: Nähe zum Kommissionierplatz berücksichtigen, Gruppierung
- Volumen-Code
- Gilt für:
- Vollpaletten und Anbruch
- Nur Anbruch
- Nur Vollpaletten
- Auf Greifplatz
- Auf Reserveplatz
- Auf Kommissionierplatz: Gibt an, ob auf einen Kommissionierplatz oder einen normalen Lagerplatz eingelagert werden soll. Bei der Standardeinstellung ignoriert das System dieses Kennzeichen. Bei der Einstellung Chaotischer Kommissionierplatz werden nicht die Lagerplätze in der Tabelle Kommissionierlagerplätze verwendet, sondern alle Lagerplätze mit der Lagerart “Greifplatz” gelten als Kommissionierplatz und werden berücksichtigt.
- Min/Max-Bestand berücksichtigen: Gibt an, ob der Bestand des Kommissionierplatzes berücksichtigt werden soll
- Min/Max-Nachschubmenge berücksichtigen: Gibt an, ob die Nachschubmenge beim Finden eines Kommissionierplatzes berücksichtigt werden soll. Sollte die zuzulagernde Stückzahl zu gering sein, wird als Ziel nicht der Kommissionierplatz vorgeschlagen.
- Zeile für Kommissionierplatz aufteilen erlaubt: Wenn ein Kommissionierplatz aufgefüllt werden muss, jedoch nur einen Teil der Menge der tatsächlichen Lagerbelegzeile benötigt, ermöglicht dieses Kennzeichen dem System, die Lagerbelegzeile aufzuteilen. Die Ursprungszeile wird auf den Kommissionierplatz gelagert, die zweite Zeile erhält die Restmenge, die auf einen anderen Lagerplatz eingelagert werden soll.
- Fester Platz: Wenn Parameter (Lagerbereich, Lagerhalle, Regal, …) vom Artikel vorgegeben werden, innerhalb dieser Parameter aber kein Lagerplatz gefunden werden kann, gibt dieses Feld an, ob die Filter gelöst werden dürfen oder ob der die Parameter fest sind.
- Feste Zone: Ist diese Option aktiviert, werden Artikel ausschließlich in die in den Stammdaten hinterlegte Zone eingelagert. Ist diese Zone nicht verfügbar, werden Artikel in Lagerplätze ohne Zone eingelagert.
- Nähe zum Kommissionierplatz brücksichtigen: Es wird der nächste Lagerplatz zum Kommissionierplatz ermittelt. Diese Funktion ist nur mit festen Kommissionierplätzen nutzbar. Diese Funktion ist nicht nutzbar, wenn bei der Vergabereihenfolge die Volumen-Wegoptimierung eingestellt wurde
- Gleicher Artikel: Der Artikel wird nur auf einen Lagerbestand gelagert, auf dem derselbe Artikel bereits liegt. Falls der Artikel noch nicht im Lager existiert, wird kein Lagerplatz vergeben
- Lagerplatzbelegung: Gibt an, wie die Belegung der
Lagerplätze gefiltert werden soll. Es gibt:
- Freie Lagerplätze
- Volle Lagerplätze ausschließen
- Verfügbare Platzcodes berücksichtigen
- Verfügbare Platzcodes berücksichtigen und volle Lagerplätze ausschließen
- A / B / C Code ignorieren: Der A/B/C-Code wird bei der Auswahl des Lagerplatzes in der eingehenden Lagerbuchung nicht berücksichtigt. Das System bucht den Artikel auf den Lagerplatz, unabhängig vom A/B/C-Code des Platzes und des Artikels.
- Auf Blockplatz: Gibt an, ob der Ziel ein Blockplatz sein darf oder muss.
2.10.2 Nachschubstrategien
Nachschubstrategien dienen dem Zweck, den Nachschub auf Kommissionierplätze einzurichten. Das Ziel ist es, einen Lagerbestand für den Nachschub zu finden.
Die Strategie kann am Artikel und in den Lagerhaltungsdaten hinterlegt werden, wodurch diese als Standard-Strategie festgelegt wird. Ist am Artikel kein Code hinterlegt, wird für diesen auch kein Nachschub erstellt.
Bitte beachten Sie, dass in der Artikelkarte und in der Lagerhaltungsdatenkarte weitere Nachschub-Einrichtungsfelder sind, die durch die Nachschubstrategie nicht abgedeckt werden.
Um die Nachschubstrategie auszuführen, führen Sie entweder Nachschub prüfen aus oder Sie aktivieren Automatischer Nachschub in der SIEVERS WMS Einrichtung.
Beim Finden des Lagerplatzes werden die Einrichtungen in folgender Reihenfolge abgearbeitet:
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
Bitte stellen sie sicher, dass für den Artikel, an dem eine Nachschubstrategie eingetragen wird, bereits ein Kommissionierplatz definiert wurde.
Um die Möglichkeiten der Nachschubstrategie genauer zu definieren, gibt es auf der Karte in den Registern „Allgemein” und „Zeilen” unterschiedliche Einrichtungsmöglichkeiten.
Allgemein
- Code
- Beschreibung
- Reservierungen bei Nachschub ignorieren: Ist diese Einrichtung aktiviert, werden sowohl freie als auch reservierte Lagerbestände umgelagert. Die Reservierung geht vom Reserveplatz auf den Kommissionierplatz über. Wenn Reservierungen mit umgelagert werden sollen, können nur Vollpaletten nachgeschoben werden. Es können also keine Mindest- oder Maximalbestände, sondern nur Anzahl Vollpaletten zum Nachschieben eingerichtet werden.
- Ladungsträgernachschub bei PV: Legt fest, dass immer ein Ladungsträgerfahrbefehl erzeugt werden muss, wenn es sich beim erzeugten Fahrbefehl um Produktionsversorgung handelt und die gesamte Menge eines nicht gemischten Ladungsträgers benötigt wird. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, wird ein Lagerbestandsfahrbefehl erzeugt.
- Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob das Finden des Lagerbestands einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
Zeilen
In den Zeilen der Nachschubstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen, die für die einzelnen Strategiezeilen gelten. Beim Finden des Lagerplatzes werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.
- Beschreibung
- Deaktiviert: Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Zeile deaktiviert und wird übersprungen.
- Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll. Der im Bereich Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert.
Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.
- Mindestanzahl Vollpaletten: Für diese Einrichtung ist die Datenpflege am Artikel wichtig. Hier wird die entsprechende “Stückzahl pro Lagerbestand” hinterlegt. Wenn in dieser Einrichtung ein Wert hinterlegt ist, greifen die Filter dieser Zeile nur, wenn auch mindestens die Zahl hinterlegter Vollpaletten angefordert wurde. Beispiel: “Stückzahl pro Lagerbestand” = 50 Stück, Mindestanzahl Vollpaletten = 3. Zusätzlich wurde in dieser Lagerbestandsfindungsstrategiezeile Einschlussliste für den Bereich “NACHSCHUB” definiert. Sollten nun mind. 150 Stück, also der Vollpaletten, für eine Ausgehende Lagerbuchung benötigt werden, so greift diese Zeile und es wird Bestand aus dem Lagerbereich “NACHSCHUB” gegriffen. In einer zweiten Zeile könnte dann der Rest vom Greifplatz geholt werden. Durch diese Strategiezeile wird also gewährleistet, dass hoher Bedarf an Vollpaletten aus einem anderen Bereich/Lagerplatz geholt wird, als ein normaler Bedarf vom Greifplatz.
- Von Kommissionierplatz: Diese Einrichtung gibt an,
ob der Lagerbestand auf einem fest eingerichteten Kommissionierplatz
liegen muss. Bei der Standardeinstellung „Komm.-und nicht
Kommissionierplatz” ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf
einem Kommissionierplatz liegt oder nicht.
Folgende Einrichtungen sind ebenfalls möglich: Nur Kommissionierplatz, kein Kommissionierplatz. - Lagerplatzart Leer Bei Aktivierung dieser
Einrichtung werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände
ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der leeren Lagerplatzart
liegen.
Bezogen auf die nächsten Felder ist es sinnvoll, “Von Reserveplatz” auszuwählen, damit für den Nachschub immer Bestand gefunden wird, der auf einem Reserveplatz liegt. - Von Greifplatz / Von Reserveplatz / Von Entnahmeplatz: Bei Aktivierung einer oder mehrere dieser Einrichtungen werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der jeweiligen Art liegen.
- Vollpalette: Gibt an, ob der Bestand auf einer Vollpalette liegen muss. Bei der Standardeinstellung “Vollpaletten und Anbruch” ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf einer Vollpalette liegt oder nicht.
- Genaue Stückzahl: Bei Aktivierung dieser Einrichtung wird ein Lagerbestand für den Nachschub gesucht, der genau die gesuchte Stückzahl hat. Gibt es keinen Lagerbestand mit dieser Stückzahl, wird kein Nachschub für die gewünschte Menge erstellt. Die Stückzahl wird nicht auf mehrere Lagerbestände aufgeteilt.
- Ganzer Lagerbestand: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Lagerbestände gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Lagerbestands benötigt werden, wird dieser Lagerbestand übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.
2.10.3 Lagerbestandsfindungsstrategien
Lagerbestandsfindungsstrategien dienen dem Zweck, Vorgaben für die korrekte Auswahl von eingelagerten Artikeln zu machen. Wenn beispielsweise ein Artikel ausgelagert werden soll, sucht das System mit der Lagerbestandsfindungsstrategie nach dem konkreten Artikel, der ausgelagert wird. So kann etwa festgelegt werden, dass zuerst Artikel aus einem bestimmten Bereich und ausschließlich von Greifplätzen entnommen werden. Wenn nach dieser Regelung keine Artikel aufzufinden sind, sollen Artikel aus den Reservebeständen entnommen werden. Mit einer Lagerbestandsfindungsstrategie gewährleisten Sie somit, dass der Lagerbestand für entsprechende Vorgänge systematisch durchsucht und ausgewählt wird.
Sie können die Lagerbestandsfindungsstrategien an den folgenden Stellen einrichten:
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- SIEVERS WMS Einrichtung
Diese Reihenfolge ist auch gleichzeitig die Reihenfolge, in der vor dem Finden eines Lagerbestands nach der korrekten Strategie gesucht wird. Es wird so lange gesucht, bis eine passende Strategie gefunden wurde.
Lagerbestandsfindungsstrategien können Sie auf der gleichnamigen Seite erzeugen und verwalten. Folgendes können Sie einstellen:
Allgemein
- Code
- Beschreibung
- Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob das Finden des Lagerbestands einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
- Reservierungsposten berücksichtigen: Bei aktivierter Einrichtung werden Bestände nur dann mit der Lagerbestandsfindungsstrategie gefunden, wenn sie explizit dem in der Ursprungsbelegzeile enthaltenen Reservierungsposten zugeordnet sind. Es ist nicht möglich, nicht zugeordnete Lagerbestände zuzuweisen. Ist die Einrichtung deaktiviert, berücksichtigt die Strategie weder die Reservierungsposten in der Ursprungszeile noch die Zuordnung am Lagerbestand. Dadurch kann es passieren, dass Zeilen mit Reservierungsposten Lagerbestände reservieren, die keinem Reservierungsposten zugeordnet sind und umgekehrt.
Zeilen
- Beschreibung: In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt.
- Deaktiviert: Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Strategiezeile deaktiviert und wird übersprungen.
- Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll. Bestimmen Sie in den Zeilenaktionen Ein-/Auschlussliste jeweils, was ein oder ausgeschlossen werden soll. Der im Bereich Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert.
Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.
- Mindestanzahl Vollpaletten: Für diese Einrichtung ist die Datenpflege am Artikel wichtig. Hier wird die entsprechende “Stückzahl pro Lagerbestand” hinterlegt. Wenn in dieser Einrichtung ein Wert hinterlegt ist, greifen die Filter dieser Zeile nur, wenn auch mindestens die Zahl hinterlegter Vollpaletten angefordert wurde. Beispiel: “Stückzahl pro Lagerbestand” = 50 Stück, Mindestanzahl Vollpaletten = 3. Zusätzlich wurde in dieser Lagerbestandsfindungsstrategiezeile Einschlussliste für den Bereich “NACHSCHUB” definiert. Sollten nun mind. 150 Stück, also der Vollpaletten, für eine Ausgehende Lagerbuchung benötigt werden, so greift diese Zeile und es wird Bestand aus dem Lagerbereich “NACHSCHUB” gegriffen. In einer zweiten Zeile könnte dann der Rest vom Greifplatz geholt werden. Durch diese Strategiezeile wird also gewährleistet, dass hoher Bedarf an Vollpaletten aus einem anderen Bereich/Lagerplatz geholt wird, als ein normaler Bedarf vom Greifplatz.
- Von Kommissionierplatz: Diese Einrichtung gibt an, ob der Lagerbestand auf einem fest eingerichteten Kommissionierplatz liegen muss. Bei der Standardeinstellung „Komm.-und nicht Kommissionierplatz” ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf einem Kommissionierplatz liegt oder nicht. Folgende Einrichtungen sind ebenfalls möglich: Nur Kommissionierplatz, kein Kommissionierplatz.
- Lagerplatzart Leer / Von Greifplatz / Von Reserveplatz / Von Entnahmeplatz: Bei Aktivierung einer oder mehrere dieser Einrichtungen werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der jeweiligen Art liegen.
- Vollpalette: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird überprüft ob am Lagerbestand der Haken “Anbruch” gesetzt ist. Ist dies der Fall, wird dieser Lagerbestand ignoriert.
- Nur Vollpaletten ohne Reservierung: Wenn von einer Vollpalette reserviert werden soll, dann kann mit diesem Feld eingerichtet werden, ob auf dieser Vollpalette bereits Reservierungen vorhanden sein dürfen. Ist das Feld gesetzt, so wird eine Vollpalette nur dann gefunden, wenn diese keine Reservierungen hat. Andernfalls wird diese Vollpalette übersprungen. Sie wird in diesem Fall nicht als Anbruch behandelt.
- Genaue Stückzahl: Bei Aktivierung dieser Einrichtung wird die genaue Stückzahl gesucht. Es muss also ein Lagerbestand mit genau dieser Stückzahl existieren. Die Stückzahl wird nicht auf mehrere Lagerbestände aufgeteilt.
- Ganzer Lagerbestand: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Lagerbestände gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Lagerbestands benötigt werden, wird dieser Lagerbestand übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.
- Vollladungsträger: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird überprüft ob am Lagerbestand der Haken “Anbruch” gesetzt ist. Ist dies der Fall, wird dieser Lagerbestand ignoriert.
- Nur Vollladungsträger ohne Reservierung: Wenn von einem Vollladungsträger reserviert werden soll, dann kann mit diesem Feld eingerichtet werden, ob auf diesem Vollladungsträger bereits Reservierungen vorhanden sein dürfen. Ist das Feld gesetzt, so wird ein Vollladungsträger nur dann gefunden, wenn dieser keine Reservierungen hat. Andernfalls wird dieser Vollladungsträger übersprungen. Er wird in diesem Fall nicht als Anbruch behandelt.
- Ganzer Ladungsträger: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ladungsträger gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Ladungsträgers benötigt werden, wird dieser übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.
- Mindestanzahl UVE: Dieses Feld legt fest, ab welcher Bedarfsmenge in ganzen Unterverpackungseinheiten (UVE) die Strategiezeile zur Anwendung kommt. Die Strategiezeile wird nur berücksichtigt, wenn die verbleibende Restmenge mindestens der definierten Anzahl ganzer UVEs entspricht oder diese überschreitet. Die Menge einer UVE wird aus der Verpackungshierarchie des Artikels ermittelt. Ist der Wert 0, wird das Feld nicht berücksichtigt.
- Ganze UVE: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, versucht das System, Unterverpackungseinheiten (UVE) vollständig und ohne Mengensplittung über mehrere Ladungsträger zu reservieren. Das System wählt dabei so wenige Ladungsträger wie möglich aus. Ist das Feld deaktiviert, werden Mengen ohne Rücksicht auf UVE-Grenzen auf mehrere Ladungsträger aufgeteilt.
2.10.4 Kommissionierstrategien
Kommissionierstrategien dienen dem Zweck, die unterschiedlich verschiedenen Möglichkeiten des Kommissionierens der Ware festzulegen. Hier kann beispielsweise angeordnet werden, welche Ausgehende Lagerbuchungpositionen überhaupt zu bearbeiten sind und in welcher Reihenfolge das geschehen soll.
In der SIEVERS WMS Einrichtung wird im Register „Strategien” die entsprechende Strategie hinterlegt.
Im folgenden werden die einzelnen Einrichtungsfelder einer Kommissionierstrategie beschrieben:
Allgemein
- Code
- Beschreibung
- Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerteil einschließen oder ausschließen möchten.
Zeilen ermitteln
- Sortierschlüssel Findung: Über diese Einrichtung gibt es eine Auswahl der möglichen Tabellenschlüssel. Der ausgewählte Schlüssel entscheidet über die Sortierung der Ausgehende Lagerbuchungzeilen. Beispielsweise bedeutet „Lieferdatum, Priorität, Reihenfolge”, dass die Zeilen nach dem Lieferdatum sortiert werden.
- Sortierermittlung aufsteigend: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die ausgewählten Lagerbelegzeilen aufsteigend ermittelt, andernfalls absteigend.
- Vollpaletten: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ausgehende Lagerbuchungzeilen mit Vollpaletten ermittelt.
- Anbruch: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ausgehende Lagerbuchungzeilen mit Anbruch Paletten ermittelt.
- Gesamter Beleg: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, muss ein Mitarbeiter immer den gesamten Beleg bearbeiten können. Sollte dies z.B. aufgrund von Ausschlusslisten oder der Einrichtung Vollpalette/Anbruch nicht möglich sein, so wird der Beleg übersprungen und nicht von einem Mitarbeiter mit dieser Strategie bearbeitet.
- Gesamter Lagerbereich: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, muss ein Mitarbeiter immer alle Zeilen des Lagerbereichs bearbeiten können, die in einem Beleg enthalten sind. Sollte dies z.B. aufgrund von Ausschlusslisten einer Ebene (z.B. 4. Ebene kann nicht erreicht werden) nicht möglich sein, so wird der Beleg übersprungen und nicht von einem Mitarbeiter mit dieser Strategie bearbeitet.
- Bereichsrein: Durch Aktivierung dieser Einrichtung wird festgelegt, dass alle gefundenen Zeilen aus demselben Lagerbereich stammen müssen. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass ein Mitarbeiter während einer Kommissionierung nicht den Bereich wechselt.
Multi Order Pick
- Belegübergreifend: Ist diese Einrichtung aktiv, wird nicht pro Ausgehende Lagerbuchung kommissioniert, sondern die Ermittlung der Lagerbelegzeilen erfolgt belegübergreifend. Die Mitarbeiter kommissionieren mehrere Aufträge gleichzeitig.
- Anzahl Belege zum Zusammenfassen: Über diese Einrichtung wird festgelegt, wie viele Belege gleichzeitig bearbeitet werden dürfen.
- Belegübergreifende Kriterien
- Max. Anzahl Zeilen: Diese Einrichtung legt die maximale Anzahl Zeilen fest, die beim Multi Order Pick insgesamt für einen Mitarbeiter reserviert werden. Aufgrund z.B. der Größe oder Anzahl der Fächer des Kommissionierwagens ist diese Einrichtung erforderlich.
- Maximalgewicht: Diese Einrichtung legt das Maximalgewicht fest, das beim Multi Order Pick insgesamt für einen Mitarbeiter reserviert wird. Aufgrund z.B. der Belastbarkeit des Kommissionierwagens ist diese Einrichtung erforderlich.
MDE Steuerung
In diesem Abschnitt werden die Einrichtungen für die MDE (Mobile Datenerfassung) Steuerung festgelegt. Es wird also festgelegt, wie ein Mitarbeiter mit dem MDE durch die ermittelten Ausgehende Lagerbuchungzeilen geführt wird. Im nachfolgenden Teil werden die einzelnen Felder genauer erläutert.
- Sortierung Kommissionierung: Über diese Einrichtung gibt es eine Auswahl der möglichen Tabellenschlüssel. Der ausgewählte Tabellenschlüssel entscheidet über die Reihenfolge, in der die Ausgehende Lagerbuchungzeilen bearbeitet werden.
- Sortierung Komm. aufsteigend: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die ausgewählten Ausgehende Lagerbuchungzeilen aufsteigend bearbeitet.
- Ladungsträger benutzen: Diese Einrichtung ermöglicht das Benutzen von Ladungsträgern. Es bestehen die Auswahlmöglichkeiten Kommissionierpalette oder Ladungsträger.
- Kommissionierpaletten-Nr. aus Nummernserie: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die Kommissionerpaletten-Nr. aus der Nummernserie in der SNC Logisitics Einrichtung gezogen und automatisch vorgegeben. Andernfalls müssen bereits generierte Barcodes genutzt werden.
- Manuelle Vergabe Kommissionierpaletten-Nr.: Ist diese Einrichtung aktiv, können die Nummern aus der Nummernserie gezogen werden oder auch bereits im System angelegt sein.
- Kommissionier-Pufferplatz: Über diese Einrichtung kann ein Kommissionier-Pufferplatz hinterlegt werden. Ist ein Platz hinterlegt, wird die Ware mit dem Abschluss der Zeile auf einen Pufferplatz zwischengebucht.
- Ziel-Lagerplatz: Diese Einrichtung zeigt den Ziel-Lagerplatz an. Ist die Einrichtung Fahrbefehl auf Ziel buchen aktiv, wird die Ware entsprechend auf den vorgegebenen Lagerplatz gebucht. Andernfalls wird das Ziel nur bestätigt, aber nicht gebucht.
- Fahrbefehl auf Ziel buchen: Ist diese Einrichtung aktiv, wird der Lagerbestand per Fahrbefehl auf den eingerichteten Ziel-Lagerplatz gebucht. Andernfalls wird das Ziel nur bestätigt, aber nicht gebucht.
- Zeile bestätigen: Diese Einrichtung gibt an, welche Aktion zum Bestätigen der Lagerbelegzeile durchgeführt wird. Die Option „Lagerplatz” bedeutet beispielsweise, dass beim Erreichen des Lagerplatzes in der Kommissionierung die Zeile durch Scannen des Lagerplatzes bestätigt werden muss.
- Zeile abschließen: Diese Einrichtung gibt an, welche Aktion zum Abschließen der Lagerbelegzeile durchgeführt wird. Die Option „Lagerbestand” bedeutet z.B., dass beim Entnehmen des Lagerbestandes in der Kommissionierung die Zeile durch Scannen des Lagerbestandes abgeschlossen werden muss.
2.10.5 Serienbildungsstrategie
Die Serienbildungsstrategien bestimmen, welche Auftragszeilen in einer Serie zusammengefasst werden und wie bei der Serienbildung verfahren wird.
Folgendes können Sie pro Zeile einstellen:
- Code
- Beschreibung
- Automatische Freigabe: Gibt frisch durch diese Strategie erzeugte Serien automatisch nach Anlage frei. Dabei wird ein Kommissionierbeleg erzeugt. Ist diese Option nicht aktiviert, müssen Serien manuell freigegeben werden.
- Aufträge aufteilen: Gibt an, ob ein Auftrag auf mehrere Serien aufgeteilt werden darf. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn es sich um ein großes Lager mit langen Wegen handelt, da die Kommissionierung so deutlich stärker zeit- und wegeffizienter werden kann. Ist die Option nicht aktiviert, werden alle Zeilen eines Auftrags immer der gleichen Serie zugeordnet.
- Artikelreine Batches: Ist dieses Kennzeichen aktiviert, werden artikelreine Batches gebildet. D.h. auch ausgehende Lagerbuchungszeilen mit mehreren Artikeln werden auf mehrere Batches aufgeteilt. Der erste Artikel, der in den Batch aufgenommen wird, bestimmt alle weiteren Auslagerzeilen mit dem gleichen Artikel. Beim Aktivieren dieses Kennzeichens wird automatisch auch Aufträge aufteilen aktiviert.
- Sortierreihenfolge: Gibt die Sortierreihenfolge der gefundenen Zeilen an. Die Möglichkeiten sind nach Lagerplatz oder nach Wegoptimierung.
- Debitor Filter vorhanden: Hier kann eine Ein-/Ausschlussliste festgelegt werden
- Lagerortcode: Pflichtfeld. Legen Sie hier fest, für welchen Lagerort diese Strategiezeile gelten soll
- Vorgabe Kommissionierteam/Verpackungsteam: Legen Sie hier fest, welchem Kommissionier- oder Verpackungsteam die mit dieser Strategiezeile erzeugten Serien zugeordnet werden sollen. Diese Vorgabe überschreibt andere Teamvorgaben!
- Fremdlagerung: Beschränkt diese Strategiezeile ausschließlich auf Fremdlagerungen bzw. SNCL Ausgehende Lagerbuchungen.
- Max. Anzahl Aufträge/Zeilen/Stückzahl/Volumen: Legt fest, wie hoch die maximale Zahl dieser Eigenschaft in der Serie sein darf.
- Auftragsart: Nur Aufträge mit dieser Auftragsart kommen für diese Serienbildungsstrategie in Frage
- Lieferdatum: Hierbei handelt es sich um einen Datumsfilter, der sich auf das Auftrags-Lieferdatum
- Prioritätsfilter: Hier können Sie einen Prioritätsfilter, z.B. >100, einstellen, sodass nur Aufträge mit passender Priorität in Frage kommen
- Nur Paketversand: Legt fest, dass nur Aufträge mit Zustellern in Frage kommen, die die Option Verladung erforderlich deaktiviert haben
- Lieferland Kategorie: Begrenzt die für die Serie in
Frage kommenden Aufträge anhand der Lieferland Kategorie. Diese können
Sie auf der Seite Länder/Regionen für alle
eingetragenen Länder festlegen. Zur Auswahl stehen die Kategorien
- Inland
- EU
- Drittland
- Lief. an Code Filter: Begrenzt die Aufträge anhand des Lief. an Codes
- Benutzerdefiniertes Event: Hier kann eine Eventnummer von einem custom Event eingegeben werden. Bitte nur benutzen, wenn Sie wissen, was Sie tun!
Tragen Sie nichts in das Benutzerdefiniertes Event Feld ein, da hierdurch die reguläre Serienbildungsstrategie abgeschaltet wird!
2.10.6 Bewegungsstrategie
Auf dieser Seite werden die Bewegungsstrategien definiert, nach denen Teams arbeiten sollen. Die Bewegungsstrategie bestimmt die Reihenfolge der angezeigten zu kommissionierenden Ladungsträger und hat enormen Einfluss auf die Effizienz des Teams.
- Code
- Beschreibung
- Bewegungsart: Legt die Bewegungsart des Teams fest.
Hier gibt es die folgende Auswahl:
- Lagerplatz: Sortiert die Liste aufsteigend nach den Lagerplatznummern
- Wegoptimierung Regalgang: Sortiert die Liste pro Regalgang aufsteigend nach dem Wegoptimierungswert, der in den Lagerplatzkarten hinterlegt ist
- Mäandern Regalgang: Sortiert die Liste pro Regalgang abwechselnd aufsteigend und absteigend, damit der Lagermitarbeiter nicht immer an den Anfang der Gänge zurückgehen muss, um den nächsten Regalgang abzuarbeiten. Dadurch geht er von vorne nach hinten durch einen Gang und beginnt den nächsten Gang von hinten nach vorne. Den nächsten Gang geht er wieder von vorne nach hinten.
- Absteigend: Dreht die Sortierreihenfolge um
Die Bewegungsstrategie hat Einfluss auf Teams, die in A2, A3 und A4 arbeiten.
2.10.7 Bereitstellungsstrategie
Bereitstellungsstrategien dienen der Ermittlung der Ziellagerplätze in Fahrbefehlen für alle benötigten Eingangsmaterialien der Fertigungsaufträge. Diese Strategien sind dann notwendig, wenn bspw. für die Artikel nur Lagerbereich und/oder Lagerhalle eingetragen sind, sich die Lagerbestände also in einem sehr großen Bereich befinden können.
Bei Anlage eines Fahrbefehls mit Typ Produktionsversorgung werden die Bereitstellungsstrategien mit folgenden Prioritäten berücksichtigt:
- Arbeitsplatz
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelkategorie
- Fertigungsauftrag
Priorität 1 gilt immer. Ist diese nicht vorhanden, wird Priorität 2 verwendet, usw.
Wird der Prozess Produktionsversorgung prüfen ausgeführt und es sind nur Lagerbereich und/oder Lagerhalle für die benötigten Komponenten eingetragen, wird die Bereitstellungsstrategie verwendet, um die Zielplätze für die erzeugten Fahrbefehle zu ermitteln. Diese Zielplätze sollten sich idealerweise in der Nähe der Arbeitsplätze befinden.
Eine Strategie besteht aus diesen Teilen:
- Allgemeine Optionen
- Einschluss/Ausschluss
- Strategiezeilen
Die allgemeinen Optionen sowie die oberen Ein- und Ausschlussoptionen gelten für die gesamte Eingehende Lagerbuchungstrategie. Die Zeilen der Strategie werden der Reihe nach abgearbeitet, bis die Filtereinstellungen auf die eingehende Lagerbuchung passen. Kann die eingehende Lagerbuchung schon mit der ersten Strategiezeile durchgeführt werden, werden die restlichen Zeilen ignoriert.
Allgemein
- Code
- Beschreibung
- Lagerladungsträger verwenden: Legt fest, dass Ladungsträger verwendet werden müssen
- Eingehende Lagerbuchungsseite anzeigen: Legt fest, dass vor der eingehenden Lagerbuchung die Eingehende Lagerbuchungsseite angezeigt wird. Diese ermöglicht die manuelle Anpassung der eingehenden Lagerbuchung. Das ist insbesondere bei der Fremdlagerung sinnvoll, da hier sowieso mit Eingehende Lagerbuchungen gearbeitet wird
- Höhe, Breite, Tiefe, Volumen, Gewicht prüfen: Gleicht die Dimensionen und das Maximalgewicht der Lagerplätze mit den Eigenschaften der einzulagernden Artikel ab, sodass keine zu großen oder schweren Artikel auf zu kleine Lagerplätze gebucht werden
- Platzanzahl prüfen: Prüft, ob auf Lagerplätzen noch genügend Plätze für die neuen Lagerbestände frei sind
- Zubuchung auf Lagerbestand: Ist diese Einrichtung aktiv, wird geprüft, ob im Lager bereits ein Lagerbestand mit passenden Parametern (Artikel, Seriennr., Chargen-Nr., etc.) existiert. Ist das der Fall, wird vom System die bereits vorhandene LB-Nr. als neue LB-Nr. vergeben. Es wird keine neue LB-Nr. erstellt.
- Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerbereichen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerbereich einschließen oder ausschließen möchten.
Zeilen
In den Zeilen der Eingehende Lagerbuchungstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen. Hier können beliebig viele Strategien hinterlegt werden. Bei der eingehenden Lagerbuchung der Ware werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.
- Beschreibung:In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt
- Deaktiviert:Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Eingehende Lagerbuchungstrategiezeile deaktiviert und wird übersprungen
- Gültig für Lagerbelegart: Legt fest, für welche Lagerbelegart diese Strategiezeile gelten soll
- Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.
- Ohne Gruppierung: Gibt an, ob die Ermittlung des Lagerplatzes gruppiert nach Lagerhalle und Lagerregal erfolgt.
- Vergabereihenfolge: Gibt die Sortierung an, in der
die Lagerplätze durchsucht werden sollen
- Ebene-Reihe sortiert zunächst nach Ebene, es werden also erst die Reihen einer Ebene durchlaufen
- Reihe-Ebene sortiert zunächst nach Reihen, es werden also erst die Ebenen einer Reihe durchlaufen
- Code sortiert nach Lagerplatzcode, es wird also nach Reihenfolge der Lagerplatzcodes durchlaufen
- Wegoptimierung sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung
- Volumen-Wegoptimierung aufsteigend: Sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung mit dem Ziel, möglichst kleine Plätze zu finden, auf denen die Ware physisch am besten passt. Bitte beachten Sie, dass folgende Einrichtungen nach Aktivierung dieser Vergabereihenfolge ignoriert werden: Nähe zum Kommissionierplatz berücksichtigen, Gruppierung
- Volumen-Code
- Gilt für:
- Vollpaletten und Anbruch
- Nur Anbruch
- Nur Vollpaletten
- Auf Greifplatz
- Auf Reserveplatz
- Gleicher Artikel: Der Artikel wird nur auf einen Lagerbestand gelagert, auf dem derselbe Artikel bereits liegt. Falls der Artikel noch nicht im Lager existiert, wird kein Lagerplatz vergeben
- Lagerplatzbelegung: Gibt an, wie die Belegung der
Lagerplätze gefiltert werden soll. Es gibt:
- Freie Lagerplätze
- Volle Lagerplätze ausschließen
- Verfügbare Platzcodes berücksichtigen
- Verfügbare Platzcodes berücksichtigen und volle Lagerplätze ausschließen
- Auf Blockplatz: Gibt an, ob der Ziel ein Blockplatz sein darf oder muss.
2.10.8 MOP Batchbildungsstrategien
Die MOP Batchbildungsstrategie ermöglicht die automatische Zusammenfassung mehrerer Aufträge zu einem Multi-Order-Picking Batch. Analog zur Serienbildungsstrategie erfolgt die Einrichtung über eine zentrale Tabelle, in der Filterkriterien, Mengenbegrenzungen und Verhaltensregeln definiert werden. Ziel ist eine optimierte Kommissionierung durch passgenaue Batch-Bildung entsprechend der Auftragsstruktur.
Die Strategie wird über die Seite SNCL MOP Batchbildungsstrategie eingerichtet und kann manuell oder automatisiert über die Aufgabenwarteschlange ausgeführt werden.
Voraussetzungen
- MOP Batchnummernserie in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegt
- Auftragsarten müssen für MOP Batchbildung aktiviert sein
- Warenausgänge müssen freigegeben sein
- Aufträge müssen sich innerhalb des definierten Lieferdatum-Horizonts befinden
Menü
- MOP Batches erzeugen: Erzeugt MOP Batches anhand der untenstehenden Strategiezeilen
- MOP Monitor: Öffnet den MOP Monitor
Einrichtungsfelder
- Code: Eindeutiger Bezeichner der Strategie (max. 10 Zeichen)
- Beschreibung: Beschreibung der Strategie zur besseren Identifikation
- Lagerortcode: Der Lagerort, in dem nach Zeilen für die Batchbildung gesucht werden soll
- Automatische Freigabe: Automatische Freigabe des erzeugten MOP-Batches direkt nach Anlage. Ist diese Option aktiviert, kann der Batch sofort kommissioniert werden
- Gleiche Verpackungsteams: Legt fest, dass nur gleiche Verpackungsteams in einem Batch zulässig sind
- Debitorenfilter vorhanden: Zeigt an, ob eine Debitor Ein-/Ausschlussliste hinterlegt ist. Über die Navigation können Sie gezielt Debitoren für diese Strategie ein- oder ausschließen
- Lieferdatum Horizont: Vorlaufzeit für das Lieferdatum als Datumsformel (z.B. 5T oder 2W). Nur Aufträge mit einem ersten Verladetermin ≤ Arbeitsdatum + Datumsformel kommen für den Batch in Frage. Bei Verwendung von Tagen (T) wird der Betriebskalender des Lagerorts berücksichtigt, um Werktage korrekt zu ermitteln. Beispiel: Bei Arbeitsdatum Donnerstag und Formel 3T werden Aufträge mit Verladedatum Do, Fr, Mo, Di berücksichtigt (Sa/So sind freie Tage). Bei 0T werden nur Aufträge mit Verladedatum = Arbeitsdatum einbezogen
- Auftragsart: Einschränkung auf bestimmte Auftragsarten. Nur Aufträge mit der hier hinterlegten Auftragsart werden für die Batch-Bildung berücksichtigt
- Lieferland Kategorie: Begrenzt die Batch-Bildung auf eine Lieferland-Kategorie (Inland / EU / Drittland). Aufträge unterschiedlicher Kategorien werden nicht zusammengefasst
- Vorgabe Verpackungsteam: Vorgabe eines Verpackungsteams für alle Aufträge im Batch. Dieser Wert überschreibt die Einträge in der WA Planung auf Auftragsebene
- Gleiche Lieferanschrift: Nur Aufträge mit identischer Lieferanschrift werden in einem Batch zusammengefasst. Aktivierung dieser Option sorgt für lieferanschriftsreine Batches
- Max. Anzahl Aufträge: Maximale Anzahl an Aufträgen pro Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen
- Min. Anzahl Aufträge: Minimale Anzahl an Aufträgen pro Batch. Wird dieser Wert nicht erreicht, wird der Batch nur angelegt, aber nicht automatisch freigegeben. Er kann manuell freigegeben oder verworfen werden
- Max. Anzahl Zeilen: Maximale Anzahl an Zeilen im Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Beispiel: Auftragsart erlaubt 5 Positionen, Max. Anzahl Aufträge = 10 → theoretisch 50 Positionen. Bei Max. Anzahl Zeilen = 40 wird ein zweiter Batch für die übrigen Positionen gebildet
- Max. Stückzahl: Maximale Stückzahl im Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Besonders sinnvoll bei homogenen Produkten mit gleichartigen Sortimenten zur Begrenzung des Batch-Umfangs. Bei heterogenen Teilerelationen bleibt das Feld leer
- Max. Gewicht: Maximales Gewicht des Batches in Kilogramm. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Ermöglicht die Begrenzung der Batch-Größe basierend auf der Belastbarkeit von Kommissionierwagen oder physischen Gegebenheiten
- Max. Volumen: Maximales Volumen des Batches in Kubikmetern. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Sinnvoll zur Begrenzung der Batch-Größe
- Benutzerdefiniertes Event: Benutzerdefiniertes Event beim Batchbildungsprozess. Wenn gefüllt, wird bei der MOP Batchbildung ein Event mit dem hinterlegten Code ausgelöst und nicht der Standard-MOP-Prozess durchlaufen
Tragen Sie nur dann etwas in das Benutzerdefiniertes Event Feld ein, wenn Sie genau wissen, was Sie tun. Hierdurch wird die reguläre MOP Batchbildungsstrategie abgeschaltet!
Batch-Bildungsprozess
Die Batch-Bildung erfolgt nach folgender Logik:
- Auftragsermittlung: Das System ermittelt alle freigegebenen Warenausgänge, die den Filterkriterien entsprechen (Auftragsart, Lieferdatum-Horizont, Lieferland-Kategorie, Debitor-Filter)
- Sortierung: Aufträge werden nach Verladewoche und Priorität sortiert
- Batch-Zusammenstellung: Aufträge werden
nacheinander zum Batch hinzugefügt, solange alle Kriterien erfüllt sind:
- Filterkriterien (Lieferanschrift, Verpackungsteam) stimmen überein
- Mengenbegrenzungen werden nicht überschritten
- Batch-Abschluss: Sobald ein Schwellwert erreicht wird oder keine passenden Aufträge mehr vorhanden sind, wird der Batch abgeschlossen
- Freigabe: Bei aktivierter Automatische Freigabe wird der Batch automatisch freigegeben, andernfalls muss die Freigabe manuell erfolgen
- Mindestmenge: Wird Min. Anzahl Aufträge nicht erreicht, bleibt der Batch im Status “angelegt” und kann manuell freigegeben oder verworfen werden
Ausführung der Strategie
Die MOP Batchbildungsstrategie kann auf zwei Arten ausgeführt werden:
Manuelle Ausführung:
- Öffnen Sie die Seite SNCL MOP Batchbildungsstrategie
- Wählen Sie die gewünschte Strategie aus
- Klicken Sie auf MOP Batches erzeugen
- Das System erstellt die Batches entsprechend der Einrichtung
Automatische Ausführung:
- Richten Sie in der Aufgabenwarteschlange eine wiederkehrende Aufgabe ein
- Wählen Sie die Codeunit SNCL MOP Batches erzeugen
- Legen Sie das Ausführungsintervall fest (z.B. stündlich)
- Die Batches werden automatisch nach den hinterlegten Strategien erzeugt
Beispiel-Szenarien
Szenario 1: Kundenreine Batches für Inland-Versand
- Gleiche Lieferanschrift: Aktiviert
- Lieferland Kategorie: Inland
- Max. Anzahl Aufträge: 10
- Automatische Freigabe: Aktiviert
Ergebnis: Es werden automatisch Batches mit maximal 10 Aufträgen gebildet, die alle dieselbe Lieferanschrift und Lieferland-Kategorie “Inland” haben.
Szenario 2: Verpackungsteam-orientierte Batches
- Batches nach Packteam: Aktiviert
- Vorlauf Horizont (Lieferdatum): 3T
- Min. Anzahl Aufträge: 3
- Max. Anzahl Zeilen: 50
Ergebnis: Nur Aufträge mit gleichem Verpackungsteam und Verladedatum innerhalb der nächsten 3 Werktage werden zusammengefasst. Der Batch wird nur freigegeben, wenn mindestens 3 Aufträge vorhanden sind und maximal 50 Zeilen enthalten.
Szenario 3: Stückzahl-limitierte Batches für homogene Produkte
- Max. Stückzahl: 600
- Auftragsart: STANDARD
- Automatische Freigabe: Aktiviert
Ergebnis: Batches werden auf maximal 600 Stück begrenzt, unabhängig von der Anzahl der Aufträge. Ideal für Lager mit gleichartigen Produkten (z.B. Haarbürsten), um die Batch-Größe physisch zu begrenzen.
2.11 SIEVERS Shipping Einrichtung
SIEVERS Shipping dient der Abfertigung des Versands im WMS. Hiermit werden nicht nur generelle Prozesseinrichtungen getätigt, sondern auch der Etikettendruck eingerichtet, der per externem Dienstleister automatisch ablaufen kann.
Die eigentliche SIEVERS Shipping-Lösung sollte per Einrichtungsassistent aufgesetzt werden. Wenn Sie nachträglich die Einrichtung ändern möchten, können Sie den Einrichtungsassistenten erneut aufrufen, oder die Seite SIEVERS Shipping Einrichtung öffnen. Falls Sie den Etikettendruck per externem Dienstleister durchführen möchten, gibt es beim SIEVERS WMS die Möglichkeiten ECOMSUITE oder ShipXpert. Diese müssen separat per Einrichtungsassistent oder Einrichtungsseite aufgesetzt werden.
Bevor Sie SIEVERS Shipping einrichten, stellen Sie bitte sicher, dass sie Benutzer, Lagerorte, Zusteller und Versandeinheiten eingerichtet haben.
2.11.1 Shipping Einrichtungsassistent
Da der Einrichtungsassistent selbst bereits ausführlich beschreibt, was zu tun ist, wird er in diesem Abschnitt nur kurz beschrieben.
- Legen Sie fest, welche Benutzer Zugriff auf SIEVERS Shipping haben sollen.
- Legen Sie fest, für welche Lagerorte Versandaufträge verwendet werden sollen. Wählen Sie hierzu auf der Lagerorte-Seite aus, für welche Orte Versandauftrag erforderlich sein soll.
- Legen Sie bei den Zustellern fest, ob bei diesen Keine Versandaufträge erzeugt werden sollen. Ist der Haken nicht gesetzt, werden Versandaufträge erzeugt.
- Stellen Sie sicher, dass die Versandeinheiten richtig eingerichtet sind.
- Ordnen Sie die Versandeinheiten den Zustellern zu.
- Legen Sie die Nummernserie und den Anbieter für die Etikettendruckimplementierung fest.
- Weitere Einrichtungen gibt es in der SIEVERS Shipping Einrichtung
2.11.2 Shipping Einrichtung
Hier können Sie zusätzlich zum Einrichtungsassistenten weitere Einrichtungen vornehmen.
- Versandauftragsnr.: Legt die Versandauftrags-Nr.-Serie fest
- Versand-Ursprungsbelegsmaske nutzen: Ermöglicht nach Erzeugung eines Versandauftrags die Verteilung der Artikel auf mehrere Versandeinheiten
- Bestätigung-Gewichtsüberschreitung anzeigen: Legt fest, ob der Benutzer eine Warnung erhalten soll, wenn das Bruttogesamtgewicht der Artikel das maximale Bruttogewicht der ausgewählten Zustellerversandeinheit überschreitet
- Inhaltserstellung: Gibt an, ob die Inhaltserstellung ohne
Ursprungsbeleg möglich sein soll, und wenn ja, ob mit oder ohne Warnung
- Zulassen ohne Ursprungsbeleg
- Warnung ohne Ursprungsbeleg
- Nur mit Ursprungsbeleg
- Etikettendruck Implementierung: Legt fest, welcher Dienstleister zum Etikettendruck genutzt werden soll. Für ECOMSUITE und ShipXpert führen Sie bitte die entsprechenden Einrichtungen/Einrichtungsassistenten durch. Nicht definiert ist standard und auch ECOMSUITE.
2.11.3 ECOMSUITE Einrichtungsassistent
In diesem Einrichtungsassistent wird beschrieben, wie die ECOMSUITE Schnittstelle für SIEVERS Shipping eingerichtet wird. Da der Einrichtungsassistent selbst bereits ausführlich beschreibt, was zu tun ist, werden die einzelnen Schritte nur kurz zusammengefasst.
- Richten Sie ECOMSUITE auf der SIEVERS ECOMSUITE Einrichtung ein. Lesen Sie dazu bitte den entsprechenden Abschnitt.
- Hinterlegen Sie die Versandprofile bei den Zustellern.
Stellen Sie anschließend das Feld Etikettendruck Implementierung in der SIEVERS Shipping Einrichtung auf ECOMSUITE um.
2.11.4 SIEVERS ECOMSUITE Einrichtung
Auf dieser Einrichtungsseite bereiten Sie das SIEVERS WMS für die Nutzung des Versandetiketten-Dienstleisters ECOVIUM vor. Sollte es notwendig sein, dass Sie die API URLs verändern, können Sie diese per Aktionen -> API URLS anzeigen einblenden.
- Geben Sie Ihre Logindaten ein
- Prüfen Sie die Logindaten via Zugriffstoken anfragen
- Fordern Sie anschließend via Versandprofile herunterladen. Diese werden nun in der Tabelle SIEVERS ECOMSUITE Versandprofile abgespeichert.
- Ordnen Sie nun die hinterlegten Versandprofile auf der Seite Zusteller den Zustellern oder den Zustellertransportarten zu.
Für die Zusteller mit Versandprofilen wird nun beim Versandetikett drucken im Versandauftrag automatisch ein Versandetikett bei ECOVIUM angefordert und ausgedruckt. Wie der Versandprozess funktioniert, können Sie in Einen belegorientierten Warenausgang durchführen nachlesen.
Im Folgenden werden die einzelnen Felder beschrieben.
Menü
- Versandauftragsprotokoll: Zeigt das Protokoll der Versandaufträge
- Zugriffstoken anfragen: Fragt mit dem eingegebenen Logindaten ein Zugriffstoken ab. Dieser Vorgang dient dem Test der Logindaten
- Versandprofile herunterladen: Lädt die Versandprofile für die Schnittstelle auf das Business Central-System herunter. Die Versandprofile landen in der Tabelle SIEVERS ECOMSUITE Versandprofile
- Aktionen
- API URLs anzeigen: Erweitert die Einrichtungsseite um die Felder der API URLs. In der Regel ist das nicht notwendig
Allgemein
- Code
- Protokoll löschen: Legt fest, ob nur die neueste Versandauftrags-Aktion gespeichert werden soll
- Lösche Protokoll nach x Tagen: Tragen Sie hier ein, nach wie vielen Tagen das Protokoll gelöscht werden soll
- Letzter Tag Protokolllöschung: Zeigt an, wann das Protokoll zuletzt gelöscht wurde
- Webaufrufe speichern: Wenn aktiviert, werden alle HTTP-Anfragen und -Antworten an die Versand-API zu Debug- und Auditzwecken protokolliert
ECOMSUITE
- Logindaten
- Tenant
- Benutzername
- Kennwort
- Client-ID
- Geheimer Clientschlüssel
- Autorisierung
- Status
- Autorisierungszeit
- Zugriffstoken Ablauf
2.11.5 Einrichtungsassistent für die ShipXpert Schnittstelle
In diesem Einrichtungsassistent wird beschrieben, wie die ShipXpert Schnittstelle für SIEVERS Shipping eingerichtet wird. Da der Einrichtungsassistent selbst bereits ausführlich beschreibt, was zu tun ist, werden die einzelnen Schritte nur kurz zusammengefasst.
- Richten Sie ShipXpert auf der ShipXpert Einrichtung ein. Lesen Sie dazu bitte den entsprechenden Abschnitt.
- Richten Sie jeweils eine Aufgabenwarteschlange für die Versandetiketten und die Archivierung bzw. Löschen der Anfragen und Antworten des Dienstleisters ein
Stellen Sie anschließend das Feld Etikettendruck Implementierung in der SIEVERS Shipping Einrichtung auf ShipXpert um.
2.11.6 Etikettendruck mit ShipXpert Cloud
Die schnellste Variante, den Etikettendruck über ShipXpert zu bewerkstelligen, ist die ShipXpert Cloud. Mit dieser werden die Etiketten vollständig auf ShipXpert Servern generiert, was die Einrichtung und Nutzung stark vereinfacht.
- Stellen Sie das Feld Etikettendruck Implementierung in der SIEVERS Shipping Einrichtung auf ShipXpert Cloud.
- Öffnen Sie die ShipXpert Cloud
Einrichtung den Bereich ShipXpert CLOUD und geben
Sie dort Ihre Logindaten (Siehe Punkt 1 im Screenshot unten) ein:
- API URL: In der Regel https://web-api.shipxpert.com
- API Key Name: Bekommen Sie von ShipXpert
- Cloud Alias Name: Bekommen Sie von ShipXpert
- Benutzername und Passwort: Bekommen Sie von ShipXpert
- Die Autorisierung ist zu Anfang nicht gefüllt. Über Zugriffstoken anfragen (2) verbinden Sie sich mittels der eingegebenen Logindaten mit dem ShipXpert System. Bei Erfolg zeigt der Status Verbunden (3).
- War die Verbindung erfolgreich, laden Sie die Versandprofile herunter (4) Hier erscheint dann eine Liste mit allen möglichen Versandarten und Servicecodes.
- Danach hinterlegen Sie entsprechend die gerade heruntergeladenen Dateien am Zusteller. Achten Sie auf den Service Code und die Service Code Beschreibung, da sich die Zusteller IDs und Zusteller Namen mehrfach in der Liste befinden.
- Bei den Zustellertransportarten geben Sie anschließend die Servicecodes ein. Jede Zustellertransportart braucht diesen, da sonst das Label nicht gedruckt werden kann.
Falls bei diesem Schritt ein Fehler auftritt, wenden Sie sich bitte direkt an ShipXpert, da die Versandprofile von dort heruntergeladen werden.
- War die Einrichtung erfolgreich, können Sie nun regulär die Etiketten drucken.
2.11.7 ShipXpert Einrichtung
Auf dieser Seite können Sie die ShipXpert Schnittstelle einrichten.
Menü
- Versandaufträge
- Versandauftragsprotokoll
- Versandetikettanfragen
- Aufgabenwarteschlange Versandetikettantworten
- Archiviere Versandetikettanfragen und lösche archivierte Anfragen und Antworten Aufgabenwarteschlange
- Versandetikettenantworten
- Archivierte Versandetikettanfragen
- Archivierte Versandetikettantworten
- Veröffentliche die ShipXpert Webdienste: Veröffentlicht die
ShipXpert-Webdienste für folgende Seiten:
- Artikelkarte
- Zusteller
- Zustellertransportarten
- Bemerkungen
- Zeilen
- Geb. Verkaufslieferung
- Warenausgang
Allgemein
- Protokoll löschen: Gibt an, ob das Protokoll bei einer neuen Aktion für einen Versandauftrag oder Tagesabschluss gelöscht werden soll. Nur das letzte Protokoll wird gespeichert, die vorherigen werden gelöscht.
- Lösche Protokoll und archivierte Anfragen und Antworten nach x Tagen: Gibt an, ab wann Einträge im Protokoll und archivierte Anfragen und Antworten automatisch gelöscht werden sollen. Standard ist 30 Tage
- Letzter Tag Protokolllöschung: Gibt den Tag an, an dem das Protokoll zuletzt gelöscht wurde
Versandetikettendruck
- Anfrage Nummernserie
- Archiviere Anfragen nach x Stunden: Löscht Anfragen an ShipXpert nach x Stunden automatisch
- Zeige Druckerstationauswahl: Hiermit bestimmen Sie, ob beim Druck eines Versandetiketts die Druckerstationsauswahl geöffnet werden soll. Die hier vom Nutzer ausgewählte Druckerstation wird als Standard für diesen Benutzer gespeichert. Ist diese Option nicht aktiviert, wird automatisch die beim Shipping-Benutzer hinterlegte Druckerstation ausgewählt.
2.11.8 ShipXpert Cloud Einrichtung
Auf dieser Seite können Sie die ShipXpert Cloud Schnittstelle einrichten. Lesen Sie hierzu den Abschnitt Etikettendruck mit ShipXpert Cloud.
Menü
- Versandaufträge
- Versandauftragsprotokoll
- Veröffentliche die ShipXpert Webdienste: Veröffentlicht die
ShipXpert-Webdienste für folgende Seiten:
- Artikelkarte
- Zusteller
- Zustellertransportarten
- Bemerkungen
- Zeilen
- Geb. Verkaufslieferung
- Warenausgang
- Zugriffstoken anfragen: Fragt anhand der Logindaten im Bereich ShipXpert CLOUD ein Zugriffstoken bei ShipXpert an
- Zugriffstoken löschen: Löscht das aktuelle Zugriffstoken
- Versandprofile herunterladen: Lädt die aktuellen Versandprofile von den ShipXpert Servern herunter
Allgemein
- Protokoll löschen: Gibt an, ob das Protokoll bei einer neuen Aktion für einen Versandauftrag oder Tagesabschluss gelöscht werden soll. Nur das letzte Protokoll wird gespeichert, die vorherigen werden gelöscht.
- Lösche Protokoll und archivierte Anfragen und Antworten nach x Tagen: Gibt an, ab wann Einträge im Protokoll und archivierte Anfragen und Antworten automatisch gelöscht werden sollen. Standard ist 30 Tage
- Letzter Tag Protokolllöschung: Gibt den Tag an, an dem das Protokoll zuletzt gelöscht wurde
Versandetikettendruck
- Anfrage Nummernserie
- Archiviere Anfragen nach x Stunden: Löscht Anfragen an ShipXpert nach x Stunden automatisch
- Zeige Druckerstationauswahl: Hiermit bestimmen Sie, ob beim Druck eines Versandetiketts die Druckerstationsauswahl geöffnet werden soll. Die hier vom Nutzer ausgewählte Druckerstation wird als Standard für diesen Benutzer gespeichert. Ist diese Option nicht aktiviert, wird automatisch die beim Shipping-Benutzer hinterlegte Druckerstation ausgewählt.
ShipXpert CLOUD
Geben Sie hier die Logindaten ein, die Sie für die ShipXpert Cloud bekommen haben. Siehe Etikettendruck mit ShipXpert Cloud. Im Bereich Autorisierung sehen Sie den Status des aktuellen Zugriffstokens.
2.11.9 ShipXpert Versandetikett Anfragen
Zeigt die Versandetikett-Anfragen an den Dienstleister ShipXpert. Einträge in dieser Liste werden automatisch mit einer Aufgabenwarteschlange archiviert.
Über Verwalten -> Löschen können Sie einzelne Versandanfragen entfernen.
- Nr.
- Versandauftragsnr.
- Versandauftragszeilennr.
- Druckerstation: Fasst mehrere Drucker für verschiedene Formate zusammen. Dadurch werden Drucke nicht an konkrete Drucker, sondern an eine Druckergruppe geschickt und automatisch vom richtigen Drucker ausgedruckt. In der SNC/Mobile Benutzerverwaltung können auch individuelle Nutzer bestimmten Druckerstationen zugeordnet werden. Die Verwaltung erfolgt in der Druckerstationsübersicht.
- Funktion
- Status
- Erstellt am
- Geändert am
2.11.10 ShipXpert Versandetikett Antworten
Zeigt die Versandetikett-Antworten vom Dienstleister ShipXpert. Einträge in dieser Liste werden automatisch mit einer Aufgabenwarteschlange archiviert.
- Versandauftragsnr.
- Versandauftragszeilennr.
- Funktion
- Status
- Fehlercode
- Fehlermeldung
- Tracking-Nr.
- Tracking-URL
- Sendungsnr.
- Gewicht
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Beförderer Name
- Versandkosten
2.11.11 ShipXpert Archivierte Versandetikett Anfragen
Zeigt die archivierten Versandetikett-Anfragen an den Dienstleister ShipXpert. Einträge in dieser Liste werden je nach Einrichtung nach einigen Stunden gelöscht.
- Nr.
- Versandauftragsnr.
- Versandauftragszeilennr.
- Druckerstation: Fasst mehrere Drucker für verschiedene Formate zusammen. Dadurch werden Drucke nicht an konkrete Drucker, sondern an eine Druckergruppe geschickt und automatisch vom richtigen Drucker ausgedruckt. In der SNC/Mobile Benutzerverwaltung können auch individuelle Nutzer bestimmten Druckerstationen zugeordnet werden. Die Verwaltung erfolgt in der Druckerstationsübersicht.
- Funktion
- Status
- Erstellt am
- Geändert am
2.11.12 ShipXpert Archivierte Versandetikett Antworten
Zeigt die archivierten Versandetikett-Antworten vom Dienstleister ShipXpert. Einträge in dieser Liste werden je nach Einrichtung nach einigen Stunden gelöscht.
- Versandauftragsnr.
- Versandauftragszeilennr.
- Funktion
- Status
- Fehlercode
- Fehlermeldung
- Tracking-Nr.
2.11.13 SIEVERS Shipping Protokoll
Zeigt eine gesammelte Liste der Antworten und Anfragen auf und von Versandetiketten. Hier können Sie auch via Exportiere Anfrage/Antwort Daten die Liste als .json exportieren oder importieren.
- Etikettendruck Einrichtung Code
- Art
- Webanfrage
- Webantwort
- Versandauftrag
- Versandauftragsnr.
- Lfd. Nr. Auftragszeile
- Prozess
- Verarbeitungsdatum
- Verarbeitungszeit
- Nachrichtentext
2.12 Versandanweisungsregeln
Diese Einrichtung gibt es an den folgenden Stellen:
- SIEVERS WMS Einrichtung: Die Einrichtung hier definiert den Standard für alle Debitoren. Sie wird durch die individuelle Einrichtung auf dem Debitor überschrieben.
- Debitor: Diese Einrichtung definiert die Regeln für alle Ursprungsbelege in Warenausgängen zu diesem Debitor. Sie wird durch die Einrichtung in der Warenausgangsplanung überschrieben
- Ursprungsbeleg im Warenausgang/Warenausgangsplanung: Diese Einrichtung definiert die Regeln für diesen spezifischen Ursprungsbeleg
Sie enthält pro Einrichtungsstelle einen Eintrag für den Umgang mit Komplettlieferung und einen Eintrag für den Umgang mit Teillieferung.
- Komplettlieferung: Im Warenausgang darf es keine fehlenden Teile geben.
- Teillieferung: Ein Lagerprozess wird bewusst auch mit Fehlteilen begonnen oder nicht begonnen
Regeln:
- 1-Anlage Warenausgang: Erlaubt die Anlage eines Warenausgangs. Die Arbeiten können geplant werden.
- 2-Anlage Lagerbeleg erlaubt: Erlaubt die Anlage eines Lagerbelegs. Die Mengen können reserviert werden für Lagerprozesse. Eine Freigabe des Kommissionierbelegs ist nicht erlaubt – weder über die Automatisierung noch manuell.
- 3-Freigabe Kommbeleg erlaubt: Erlaubt die Anlage eines Kommissionierbelegs.
- 4-Verladung und WA Buchung erlaubt: Erlaubt Verladung und Buchung.
Jede Regel impliziert die Erlaubnis der vorherigen Regel.
Es kann nicht jede Regel an jedem Zeitpunkt eingestellt sein:
- Status 0 kann nicht mehr eingestellt werden, wenn der Warenausgang bereits existiert
- Status 2 kann nicht mehr geändert werden, wenn es schon einen Lagerbeleg gibt.
- Status 3 kann nicht mehr geändert werden, wenn es schon einen freigegebenen Kommissionierbeleg gibt.
- Status 4 kann nicht mehr geändert werden, wenn es schon eine Verladung gibt.
2.13 Nachschub organisieren
Wenn Lagerplätze als Kommissionierplätze konfiguriert wurden können diese aus Reserveplätzen aufgefüllt werden. Das kann automatisch oder via Nachschub prüfen-Aktion erfolgen. In beiden Fällen sind korrekt eingerichtete Nachschubstrategien unabdingbar.
2.13.1 Automatischer Nachschub
Die Option für den automatischen Nachschub finden Sie in der SIEVERS WMS Einrichtung. Ist diese aktiviert, werden automatisch je nach Nachschubstrategie und Bedarf Lagerbestands- oder Ladungsträgerfahrbefehle erzeugt.
2.13.2 Nachschub prüfen
Mit dieser Aktion können Sie manuell eine Nachschubprüfung auf einen Lagerort und beliebige weitere Filter anstoßen. Eine Nachschubprüfung sollte insbesondere regelmäßig durchgeführt werden, wenn Automatischer Nachschub in der SIEVERS WMS Einrichtung nicht aktiviert ist. Per Plan können Sie die Nachschubprüfung auch zeitlich automatisieren.
Sollten Fehler auftreten, werden diese übersprungen. Sie können diese über die Page Nachschub Prüfen Protokoll einsehen.
2.13.3 Nachschub prüfen Produktionsplätze
Mit diesem Report können Sie Nachschub für feste Produktionsplätze ermitteln und erzeugen – unabhängig von offenen Fertigungsaufträgen. So ist der Nachschub des restlichen Lagers komplett von der Produktion getrennt. Der Report berücksichtigt die am Artikel bzw. in den Lagerhaltungsdaten hinterlegten Nachschubstrategien sowie die konfigurierten Mindest- und Maximalbestände der Produktionsplätze.
Der Report kann über die Business Central-Suche aufgerufen und über die Aufgabenwarteschlange zeitgesteuert automatisiert werden.
- Gruppiert nach: Legt fest, wie
Nachschub-Fahrbefehle gruppiert werden. Standardmäßig erfolgt die
Gruppierung pro Artikel. Zur Optimierung der Wegeführung in der
Produktionsversorgung stehen folgende Optionen zur Verfügung (es kann
nur eine Option gleichzeitig aktiv sein):
- Ziellagerplatz: Erzeugt Nachschub-Fahrbefehle pro Ziellagerplatz (Produktionslagerplatz). Aktivieren Sie diese Option, um Fahrbefehle nicht über unterschiedliche Zielplätze zu mischen. Ein Fahrbefehl kann mehrere Artikel enthalten, wenn diese denselben Ziellagerplatz haben. Umgekehrt können für einen Artikel mehrere Fahrbefehle entstehen, wenn dieser auf verschiedene Produktionslagerplätze verteilt werden muss.
- Ziellagerbereich: Erzeugt einen Nachschub-Fahrbefehl für die angegebenen Ziellagerbereiche. Geben Sie einen oder mehrere Lagerbereiche durch “|” getrennt an (z.B. “PROD-A|PROD-B”). Es wird nur ein Fahrbefehl erzeugt, der alle Zeilen mit passenden Ziellagerbereich enthält. Nachschübe für andere Lagerbereiche werden nicht erzeugt.
- Ziellagerhalle: Erzeugt einen Nachschub-Fahrbefehl für die angegebenen Ziellagerhallen. Geben Sie eine oder mehrere Lagerhallen durch “|” getrennt an (z.B. “HALLE1|HALLE2”). Es wird nur ein Fahrbefehl erzeugt, der alle Zeilen mit passenden Ziellagerhallen enthält. Nachschübe für andere Lagerhallen werden nicht erzeugt.
- WMS Teams: Aktiviert die teambasierte Gruppierung
der Fahrbefehle. Bei Aktivierung werden alle anderen
Gruppierungsoptionen deaktiviert. Die Fahrbefehlsbildung erfolgt nach
folgender Logik:
- Primäre Gruppierung: Internes Transport Team aus SNCL Fahrbefehl
- Sekundäre Gruppierung: Internes Transport Folge-Team aus SNCL Fahrbefehl
- Pro Fahrbefehl werden nur Zeilen zusammengefasst, deren Team-Kombination identisch ist
Folgende Filtermöglichkeiten auf die Lagerplätze stehen zur Verfügung:
- Lagerortcode
- Lagerhallencode
- Lagerbereich
- Reihencode
- Ebenencode
- Lagerplatzart
- ABC-Kennzeichen
- Sperrcode
Wird kein Filterfeld gefüllt, prüft und erzeugt der Report Nachschubfahrbefehle über alle Produktionslagerplätze hinweg. Die Berechnung und Erzeugung des Nachschubs entspricht der des regulären Nachschub prüfen-Reports.
2.14 Produktionsversorgung
Ziel der Produktionsversorgung ist die bedarfsgerechte Ver- und Entsorgung der Fertigung mit Material sowie das Führen von Umlaufbeständen. Dieser Abschnitt führt sie durch die relevanten Einrichtungen für die Produktionsversorgung.
In der SIEVERS WMS Einrichtung finden Sie den Abschnitt Produktion. Hier können Sie die grundlegenden Einrichtungen für die Produktion und deren Versorgung durchführen. Die Einrichtungen umfassen beispielsweise den Produktionsort, den Bereitstellungsort für die Komponenten und die Versorgungsklasse. Teile der hier getätigten Einrichtungen sind von Einrichtungsfeldern am Artikel abhängig. Diese finden Sie im Abschnitt Montage und Fertigungsversorgung. Hier wird beispielsweise definiert, ob und welcher Mindest- und Maximalbestand dieses Artikels in der Produktion vorhanden sein soll. Weiterhin können Sie Nachschubstrategie, Lagerbestandsfindungsstrategie und Eingehende Lagerbuchungstrategie für diesen Artikel im Kontext der Produktion festlegen.
Produktionsversorgungen werden über Fahrbefehle mit dem Typ Produktionsversorgung umgesetzt. Die Erstellung dieser Fahrbefehle kann entweder automatisch über einen Aufgabenwarteschlangenposten, manuell über den freigegebenen Fertigungsauftrag oder via Nachschub prüfen Produktionsplätze durchgeführt werden. Für die Findung der Lagerplätze der Komponenten und Fertigteile sind die Strategien für Nachschub, Lagerbestandsfindung, Bereitstellung und Eingehende Lagerbuchung verantwortlich. Die Festlegung dieser erfolgt an verschiedenen Orten im System. Aus diesem Grund gibt es eine systeminterne Priorität, um festzulegen, welche Strategie gilt. Priorität 1 ist die höchste Priorität. Diese gilt als erstes. Gibt es hier keine Einrichtung gilt die nächste Priorität.
Prioritäten:
- Arbeitsplatz
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelkategorie
- Fertigungsauftrag
Die automatische Teamzuweisung für Produktionsversorgungsfahrbefehle berücksichtigt den in der Teamkarte konfigurierten Fahrbefehlsart Filter. Teams der Art Produktionsversorgung können über diesen Filter festlegen, welche Fahrbefehlsarten sie bearbeiten möchten. Nur Fahrbefehle, die dem Filter entsprechen, werden dem Team automatisch zugeordnet.
2.15 Lagerorte
Diese Seite dient der Einrichtung der verschiedenen Lagerorte. Lagerorte müssen nicht zwangsläufig physisch voneinander getrennte Orte sein, sondern können auch der Trennung von Bereichen innerhalb eines Ortes dienen, deren Prozesse sich grundlegend unterscheiden - beispielsweise ob Versandaufträge erfolgen sollen oder nicht.
Hier verwalten Sie die Lagerorte und legen folgendes fest:
- Lagerverwaltung: Legt fest, ob für diesen Lagerort das SIEVERS WMS genutzt werden soll. Aktivierung dieser Option aktiviert auch automatisch LVS in Verfügbarkeitsberechnung berücksichtigen, Wareneingang erforderlich und Warenausgang erforderlich.
- Versandauftrag erforderlich: Gibt an, ob in diesem Lagerort Versandaufträge beim Warenausgang erforderlich sind
- SNCL Warenausgangsbuchung nutzen: Legt fest, ob in diesem Lagerort der SIEVERS WMS Warenausgangsprozess genutzt werden muss. Bitte beachten Sie, dass nach Aktivierung dieser Option in diesem Lagerort keine manuellen Lagerbelege aus Verkaufsaufträgen mehr erstellt werden können.
Die Lagerverwaltung kann auch für bereits bestehende Lagerorte aktiviert werden. Beachten Sie hierbei aber, dass sich zum Zeitpunkt der Aktivierung keine offenen Artikelposten im Lager befinden dürfen.
2.16 Lagerhallen
Ein Lagerort kann aus mehreren Lagerhallen bestehen. Diese Lagerhallen müssen nicht zwangsläufig physisch existieren, sondern können auch rein zum Zweck der Trennung von beispielsweise Warenkategorien erstellt werden. Über SNCL Lagerhallenübersicht können Sie neue Lagerhallen anlegen und bestehende verwalten. Darüber hinaus können Sie zu bereits erstellen Lagerhallen Lagerplätze anlegen.
Im Lagerort-Lookup werden ausschließlich WMS-verwaltete Lagerorte angezeigt.
Wenn Sie auf der SNCL Lagerhallenübersicht eine neue Lagerhalle erstellen, öffnet sich die SNCL Lagerhallenkarte.
2.16.1 SNCL Lagerhallenübersicht
Die Lagerhallenübersicht zeigt folgende Infos:
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code (der Halle)
- Beschreibung
- Gesperrt
- Lagerart
- Funktion
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Gesperrte Platzanzahl
- Freie Platzanzahl: Gibt an, wie viele freie Plätze auf diesem Lagerplatz verfügbar sind
2.16.2 SNCL Lagerhallenkarte
Über die Lagerhallenkarte können Sie neue Lagerplätze für diese Halle anlegen und die Eigenschaften der Halle verändern:
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code (der Halle)
- Beschreibung
- Lagerort
- Lagerart: Beschreibt die hauptsächlich eingesetzte Lagertechnik in
dieser Lagerhalle (z.B. Palettenregale, Blocklager, Autostore). Dient
der Dokumentation und Klassifizierung des Lagerbereichs. Mögliche Werte:
- 0-undefinierte Regale
- 1-Blocklager
- 2-Palettenregale
- 3-Fachbodenregale
- 4-Schmalganglager
- 5-Kragarmregale
- 6-Durchlaufregale
- 7-Einfahrregale
- 8-Verschieberegale
- 9-undefinierte Automatiklager
- 10-Autostore
- 11-Liftsysteme
- 12-Automatisches Kleinteilelager
- 13-Automatisches Hochregallager
- 14-Silo
- Funktion: Beschreibt die hauptsächlich ausgeführte Aufgabe in dieser
Lagerhalle (z.B. Kommissionierung, Versandlagerung). Mögliche Werte:
- 0-Kommissionierung: Fachbodenbereiche, Palettenbereiche, Blocklager oder automatische Systeme, in denen Kundenbedarfe kommissioniert werden
- 1-Übergabeflächen: Wareneingangsplätze, Einlager-/Auslagerbahnhöfe, Transferplätze
- 2-Nachschublagerung: Bereiche, in denen ausschließlich bevorratet wird, um Kommissionierbereiche bei Bedarf zu versorgen
- 3-Produktion: Bereiche, in denen Produktion stattfindet und benötigte Eingangsmaterialien für den unmittelbaren Verbrauch lagern
- 4-Montage: Bereiche, in denen Montage stattfindet und benötigte Eingangsmaterialien für den unmittelbaren Verbrauch lagern
- 5-Produktions- und Montageversorgungsbereich: Bereiche, in denen nur Artikelmengen lagern, die für die Versorgung der Produktions- und Montagearbeitsplätze gedacht sind
- 6-Versandlagerung: Hier wartet verpackte Ware auf die Ankunft des abholenden Transports
- 7-Qualitätsprüfung: Bereiche, in denen Ware der Qualitätssicherung vorgestellt und geprüft wird
- 8-Sperrlagerung: Bereiche mit gesperrter, mangelhafter Ware, deren Verbleib noch ungeklärt ist
- 9-Verwertungssammlung: Bereiche, in denen mangelhafte Artikelmengen für die Rohstoffverwertung gesammelt werden
- 10-Leergut- und Packmittelversorgung: Bereiche für die Lagerung und Versorgung von Leergut und Packmitteln
- 11-Value - Added Services: Bereiche, in denen Kitting, Montage- und/oder Verpackungsaufgaben ausgeführt werden
- 12-Veredelung: Kontrollierte Bereiche, in denen Reife- und Veredelungsprozesse stattfinden
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Gesperrt: Alle Lagerbestände in dieser Lagerhalle werden gesperrt
- Sichtbar für Verkauf: Gibt an, ob ein Lagerbestand für den Verkauf zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Sichtbar für Produktion: Gibt an, ob ein Lagerbestand für die Produktion zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Reservierung max. 1 Warenausgang: Bei Aktivierung dieses Kennzeichens wird es auf alle Lagerplätze der Halle übertragen
- Reservierung max. 1 Auftrag: Bei Aktivierung dieses Kennzeichens wird es auf alle Lagerplätze der Halle übertragen
2.17 Regalfach- und Regalfeldverwaltung
Die Regalfach- und Regalfeldverwaltung muss zuerst in der SWMS Feature Einrichtung aktiviert werden. Nach der Aktivierung stehen die folgenden Tabellen und Seiten zur Verfügung.
Strukturübersicht:
| Ebene | Struktur | Zweck | Prüfung |
|---|---|---|---|
| Regalfeldtyp | Vorlagenentität | Vorbelegung der maximalen Feldlast an Regalfeldern | - |
| Regalfeld | Gruppiert Lagerplätze über mehrere Ebenen hinweg | Überwachung der summierten Feldlast in hohen Regalen | Feldlastprüfung |
| Regalfachtyp | Vorlagenentität (pro Lagerort) | Vorbelegung von Abmessungen, Fachlast und LBM-Zuordnungen | - |
| Regalfach | Gruppiert Lagerplätze innerhalb einer Ebene | Steuerung der Belegung und Fachlast pro Fach | Fachlastprüfung, max. Anzahl Ladungsträger |
| Lagerplatz | Unterste Einheit | Verweist auf genau ein Regalfach und ein Regalfeld | - |
Die Hierarchie verläuft von oben nach unten: Ein Regalfeld umfasst mehrere Regalfächer auf verschiedenen Ebenen, und ein Regalfach umfasst mehrere Lagerplätze auf derselben Ebene. Über die Typen (Regalfeldtyp, Regalfachtyp) lassen sich Standardwerte zentral pflegen und bei Zuweisung automatisch an die Felder/Fächer vererben.
2.17.1 Regalfeldtypen
Regalfeldtypen dienen der Vorbelegung der Werte an den Regalfeldern. Auf der Listenseite Regalfeldtypen können folgende Felder gepflegt werden:
- Regalfeldtypcode: Eindeutiger Code für den Regalfeldtyp.
- Beschreibung: Freitextbeschreibung des Regalfeldtyps.
- Maximale Feldlast: Die maximal zulässige Last für Regalfelder dieses Typs mit Einheit aus der Basismaßeinheitsliste.
Über die Aktion Regalfelder aufrufen können die zum Typ gehörenden Regalfelder direkt aufgerufen werden.
2.17.2 Regalfelder
Regalfelder (englisch: rack bays) fassen mehrere Lagerplätze über Ebenen hinweg unter einem gemeinsamen Code zusammen. In besonders hohen Regalen dienen sie dazu, die summierte Feldlast zu überwachen und eine Überlastung des Regals zu verhindern.
SIEVERS WMS bietet eine Listen- und Kartenansicht für Regalfelder. Die Ansicht enthält folgende Felder:
- Lagerortcode: Nur WMS-verwaltete Lagerorte können eingetragen werden.
- Lagerhalle / Lagerregalcode: Zuordnung des Regalfelds zu einer Lagerhalle und einem Regal.
- Regalfeldcode: Eindeutiger Code des Regalfelds.
- Beschreibung: Freitextbeschreibung des Regalfelds.
- Regalfeldtyp / Beschreibung Regalfeldtyp: Verknüpfung mit einem Regalfeldtyp; die Beschreibung wird automatisch übernommen und ist nicht editierbar.
- Maximale Feldlast: Maximal zulässige Last des Regalfelds. Bei Erreichen dieser Grenze darf auf den zugehörigen Lagerplätzen nicht mehr eingelagert werden.
- Regalfächer: Anzahl der zugeordneten Regalfächer.
- Anzahl Lagerplätze: Anzahl der Lagerplätze mit diesem Regalfeldcode.
Die Regalfeldbelegung zeigt den aktuellen Zustand des Regalfelds:
- Frei: Kein dem Regalfeld zugeordneter Lagerplatz ist belegt.
- Belegt: Mindestens ein Lagerplatz des Regalfelds ist durch einen Ladungsträger oder Lagerbestand belegt.
- Voll: Die freie Feldlast ist kleiner oder gleich 0.
Die Spalten Belegung und Reihencodes sind in der Listenansicht standardmäßig ausgeblendet und müssen über Spalten personalisieren manuell eingeblendet werden.
Verfügbare Aktionen: Regalfeldtypen aufrufen, Regalfächer aufrufen.
2.17.3 Regalfachtypen
Regalfachtypen ermöglichen eine einfache Vorbelegung der Abmessungen und Fachlasten an den Regalfächern. Auf der Listenseite Regalfachtypen können folgende Felder gepflegt werden:
- Lagerort: Nur WMS-verwaltete Lagerorte können eingetragen werden.
- Regalfachtypcode: Eindeutiger Code für den Regalfachtyp.
- Beschreibung: Freitextbeschreibung des Regalfachtyps.
- Höhe / Tiefe / Breite [cm]: Abmessungen des Fachs. Diese dienen aktuell nur der Spezifikation und werden noch nicht für die Zielplatzfindung oder Lastprüfung verwendet.
- Maximale Fachlast: Maximal zulässige Last pro Fach mit Einheit aus der Basismaßeinheitsliste.
- Lagerbestandsmaßzuordnungen: Anzahl der zugeordneten Lagerbestandsmaßzuordnungen.
Über die Aktion Regalfächer aufrufen können die zum Typ gehörenden Regalfächer direkt aufgerufen werden. Beim Löschen eines Regalfachtyps wird geprüft, ob dieser noch in Verwendung ist.
Die Abmessungen der Regalfachtypen dienen aktuell nur der Spezifikation und werden noch nicht bei der Zielplatzfindung oder Lastprüfung berücksichtigt.
2.17.4 Regalfächer
Regalfächer gruppieren mehrere Lagerplätze innerhalb einer Ebene. Sie werden eingesetzt, um gemischte Belegungen verschiedener Verpackungsarten (z.B. auf einem Längstraversenregal) abzubilden und Lagerplätze vor Überlastung zu schützen.
Die Listenansicht Regalfächer und die zugehörige Kartenansicht enthalten folgende Felder:
- Regalfachcode: Eindeutiger Code des Regalfachs je Lagerort.
- Beschreibung: Freitextbeschreibung des Regalfachs.
- Lagerhallencode / Beschreibung Lagerhalle: Zuordnung zur Lagerhalle.
- Lagerregalcode: Zugehöriges Lagerregal.
- Ebenencode: Ein Regalfach erstreckt sich über genau eine Ebene.
- Regalfachtyp / Beschreibung Regalfachtyp: Verknüpfung mit einem Regalfachtyp; bei Zuweisung werden Abmessungen, Fachlast und Lagerbestandsmaßzuordnungen automatisch vorbelegt.
- Höhe / Tiefe / Breite [cm]: Abmessungen des Regalfachs.
- Maximale Fachlast: Maximal zulässige Last des Regalfachs.
- Anzahl Lagerplätze: Anzahl der dem Regalfach zugeordneten Lagerplätze.
- Regalfeldcode: Zugehöriges Regalfeld (für Feldlastüberwachung).
- LBM-Zuordnungen: Anzahl der Lagerbestandsmaßzuordnungen für dieses Regalfach.
2.17.4.1 Regalfachbelegung
Die standardmäßig ausgeblendete Regalfachbelegung zeigt den aktuellen Füllstand des Regalfachs:
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| Frei | Kein zugeordneter Lagerplatz ist belegt. |
| Belegt | Mindestens ein Lagerplatz ist durch einen Ladungsträger oder Lagerbestand belegt. |
| Voll (Anzahl) | Die Anzahl der Ladungsträger auf den Lagerplätzen des Regalfachs hat die maximale Anzahl aktuell erreicht. |
| Voll (Last) | Die freie Fachlast ist kleiner oder gleich 0. |
2.17.4.2 Menü
- Regalfachtypen aufrufen: Öffnet die Liste der Regalfachtypen.
- Zuordnungen anzeigen: Öffnet die Lagerbestandsmaßzuordnungen des Regalfachtyps.
- Regalfelder aufrufen: Öffnet die zugehörigen Regalfelder.
Beim Einrichten der Fachlast empfiehlt sich ein kleiner Toleranzpuffer, da die Überlastprüfung erst nach einer Einlagerungsaktion greift.
2.17.5 Zuordnung Lagerbestandsmaß zu Regalfachtyp
Über die Listenansicht Zuordnung Lagerbestandsmaß zu Regalfachtyp können einem Regalfachtyp ein oder mehrere Lagerbestandsmaße (LBM) zugeordnet werden. Dadurch wird festgelegt, welche Verpackungsarten in ein Regalfach passen und wie viele Ladungsträger je LBM maximal hineinpassen.
Die Tabelle enthält folgende Felder:
- Lagerbestandsmaß / Beschreibung Lagerbestandsmaß: Das zuzuordnende Lagerbestandsmaß.
- Regalfachtyp: Der Regalfachtyp, dem das LBM zugeordnet wird.
- Max. Anzahl LBM: Definiert, wie viele Ladungsträger dieses LBM-Typs insgesamt in ein Regalfach passen. Wird ein bisher leeres Regalfach mit einem Ladungsträger befüllt, trägt das System die passende maximale Anzahl automatisch in das Feld Max. Anzahl aktuell am Regalfach ein. Wird anschließend ein abweichendes LBM eingelagert, reduziert sich der Wert ggf. auf die niedrigere Zahl.
Die Aktion Alle LBM zuordnen (ordnet alle verfügbaren Lagerbestandsmaße auf einmal zu), Regalfach aufrufen.
2.18 Lagermitarbeiter
In dieser Einrichtung ordnen Sie die Benutzer des Systems den Lagerorten zu. Ein Benutzer kann auch mehreren Lagerorten zugeordnet sein, aber nur einen Standard-Lagerort haben. Dieser Lagerort dient als Standard-Lagerort bei von diesem Mitarbeiter erzeugten Warenein- und Ausgängen.
Im oberen Bereich der Seite wird angezeigt, wie viele Lizenzen aktuell verwendet werden und wie viele insgesamt verfügbar sind. Diese Anzeige wird automatisch aktualisiert, wenn Lagermitarbeiter hinzugefügt oder entfernt werden.
Beim Erstellen oder Ändern von Lagermitarbeitern wird automatisch geprüft, ob die lizenzierte Benutzeranzahl überschritten wird. Nur Lagermitarbeiter mit einem SIEVERS WMS Lagerort sind lizenzpflichtig und werden bei der Prüfung berücksichtigt.
Darüber hinaus haben wir folgende Einrichtung hinzugefügt:
- Daten des Lagerortes im Rollencenter nicht berücksichtigen: Wird dieser Wert aktiviert, werden die Daten aus dem markierten Lagerort im Rollencenter nicht mitgerechnet. Ist der Wert deaktiviert, werden die Kennzahlen des Lagerortes bei der Ermittlung der Mengen und Anzahlen im Rollencenter berücksichtigt. Zweck dieser Einrichtung ist die Einrichtung einer Blacklist, also einer Auswahl von Lagerorten, die der Mitarbeiter nicht sehen soll. So kann beispielsweise eingerichtet werden, dass ein Mitarbeiter mehrere Lagerorte sehen kann - nämlich die, für die das Kennzeichen nicht aktiviert ist.
2.19 GS1-NVE Einrichtung
Mit dieser Seite kann die GS1 Barcode-Identifizierung eingerichtet werden. Einrichtungsmöglichkeiten umfassen auch die Datenbezeichner, ISO-Codes der Länder und Feldzuordnungen. Diese sind nach GS1-Standard bereits vorausgefüllt. Bitte ändern Sie diese nur, falls spezielle Anforderungen das erfordern.
Wenn Sie mit GS1 arbeiten und abweichende Mengeneinheiten verwenden, beachten Sie bitte die Hinweise zu GS1 und abweichenden Mengeneinheiten.
2.19.1 Aktionen
2.19.1.1 Einrichtung
- GS1-NVE Datenbezeichner
- Debitor/Kreditor Datenbezeichner
- GS1-NVE DB Feldzuordnungen
- ISO-Ländercodes: Öffnet eine Seite, auf der Sie ISO-Codes für Länder definieren können
2.19.1.2 Funktionen
- Import/Export Datenbezeichner: Importiert/exportiert eine XML-Datei, die eine Liste aller Datenbezeichner enthält, die auf der Seite GS1-NVE Datenbezeichner definiert wurden
- Import/Export ISO Codes: Importiert oder exportiert eine XML-Datei, die ISO Codes für Länder enthält
- Import/Export Feldzuordnungen: Importiert oder Exportiert eine XML-Datei, die die Feldzuordnungen der Seite GS1-NVE DB Feldzuordnungen enthält
2.19.2 Allgemein
- Barcode Identifizierer DE: Gibt die Zeichenfolge an, mit der GS1-Barcodes identifiziert werden. Diese Zeichenfolge muss auch auf dem mobilen Scanner eingerichtet werden. Lesen Sie hierzu GS1 Scanner Einrichtung
- Barcode Trennzeichen Ascii-Wert: Definiert den Ascii-Wert, der die Barcode-Teile voneinander trennt
- Max: Barcodelänge: Definiert die maximale Barcodelänge, die SIEVERS WMS akzeptieren soll
- GS1-NVE verwenden: Durch Aktivierung dieser Option wird die GS1-Barcode Erkennung aktiviert
2.19.3 Nummerierung
- Letzte NVE
- Letzte Artikel-GTIN
2.19.4 Regeln
- Konvertiere undef. Tag
- Konvertiere undef. Tag in
2.19.5 GS1-NVE Datenbezeichner
- Datenbezeichner: Definiert die Datenbezeichner-Nummer
- Beschreibung: Benennt den Datenbezeichner
- Prüfziffer
- Mengenvariable
- DB Länge
- Daten/2/3-Art
- Daten2/3-Längenart
- Daten2/3-Länge
- ISO3 Ländercode (Nummer): Fügen Sie einen ISO3-Ländercode ein, wenn dieser Bezeichner länderspezifisch ist.
- Kürzung der Dezimalzahl zulassen
- GS1-Label Support: In der Tabelle Debitor/Kreditor Datenbezeichner gibt es mit den Feldern GS1-NVE und Code128 die Möglichkeit, den jeweiligen Datenbezeichner auf ein GS1-NVE Label abzudrucken. Allerdings ist das noch nicht mit allen Datenbezeichnern möglich. Der Grund dafür ist hoher Entwicklungsaufwand, der nach und nach abgearbeitet wird. Um leichter erkennen zu können, welche Datenbezeichner bereits abgedruckt werden können, gibt es dieses Informationsfeld.
2.19.6 Debitor/Kreditor Datenbezeichner
In dieser Liste können Sie die spezifischen Bezeichner definieren, die Ihre Debitoren und Kreditoren in den GS1-Barcodes verwenden. Die hier definierten Kombinationen sind Pflichtfelder im Wareneingang oder Warenausgang. Wird kein bestimmter Debitoren oder Lieferant in die Zeile eingetragen, wird diese Setup-Zeile für alle Kreditoren und Debitoren verwendet, außer für die hier definierten.
Beachten Sie bei der Verwendung von GS1 mit abweichenden Mengeneinheiten die Hinweise zu GS1 und abweichenden Mengeneinheiten.
- Herkunftsart: Entweder beide (leeres Feld), Kunde oder Lieferant
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer. Geben Sie hier eine Kunden- oder Lieferantennummer ein.
- Herkunftsname: Name des Debitoren oder Kreditors
- Datenbezeichner: Geben Sie hier eine Identifikatornummer ein
- Datenbezeichner Beschreibung: Beschreibung des Bezeichners
- Ausgehende KLT/NVE: Kennzeichnet, ob beim Verkaufsauftrag ein abweichendes Label wie beispielsweise das Amazon GS1-Label zu benutzen ist
- GS1-NVE / Code 128: Mit diesen Optionsfeldern können Sie auswählen, welche Art von Barcode bei der Erstellung einer KLT/NVE erzeugt werden soll. Sie können nur eine der beiden Optionen auswählen. Wenn Sie keine Option auswählen, wird ein Barcode nach Code-128 erstellt
Die Datenbezeichner werden definiert auf GS1-NVE Datenbezeichner.
2.19.7 GS1-NVE DB-Feldzuordnungen
Diese Seite dient dazu, GS1-Bezeichner und SIEVERS WMS Felder einander zuzuordnen. Das bedeutet, dass Sie festlegen können, welcher Datenbezeichner aus der Seite GS1-NVE Datenbezeichner für welches Feld im Wareneingangs- oder Warenausgangsprozess verwendet werden soll.
- Tabellen-ID: Geben Sie die Tabellen-ID ein, von der Sie die Feld-ID benötigen.
- Feld-ID: Geben Sie die Feld-ID ein.
- Feldbeschreibung: Beschreibt das Feld
- GS1-Datenbezeichner: Fügen Sie einen der auf GS1-NVE Datenbezeichner definierten Bezeichner ein
- Beschreibung GS1 Datenbezeichner: Beschreibt den Datenbezeichner
- ISO-Code erforderlich: Aktivieren Sie diese Option, wenn diese Feld-Identifikator-Kombination länderspezifisch ist.
- Anwendungsart: Wählen Sie zwischen Eingehende Lagerbuchung, Ausgehende Lagerbuchung und Wareneingang
Datenbezeichner, die beim Verarbeiten eines GS1-Barcodes keiner Feldzuordnung in dieser Tabelle entsprechen, werden stillschweigend übersprungen. Pflichtfeldprüfungen bleiben davon unberührt.
2.19.8 Hinweise zu GS1 und abweichenden Mengeneinheiten
SIEVERS WMS unterstützt die Verarbeitung von GS1 SSCC-Barcodes im Wareneingang auch dann, wenn die Wareneingangsbelegzeile eine andere Mengeneinheit als die Basiseinheit des Artikels verwendet. Die Mengenkonvertierung auf die Basiseinheit erfolgt automatisch.
Wichtige Hinweise bei der Verwendung abweichender Mengeneinheiten mit GS1:
Werden sowohl abweichende Mengeneinheiten zur Basiseinheit eines Artikels in der Bestellung verwendet, als auch mit GS1 Barcodes gearbeitet, ist führend was in den Artikelreferenzen des Artikels steht - die Kombination aus GTIN und Einheit.
GS1-Konformität: Wenn Verpackungen als Handelseinheiten geführt werden, besitzen diese eine eigene GTIN, die mit dem Application Identifier 01 (ohne AI 37) ausgewiesen werden muss. Wird lediglich mit einer GTIN gearbeitet, sollte stets mit der Basiseinheit gearbeitet werden.
Unterschiedliche Einheiten in Einkauf und Lager führen zu erhöhtem Arbeitsaufwand im Wareneingang. Die Verwendung sollte sorgfältig abgewogen werden.
2.20 GS1 Scanner Einrichtung
Die Scanner müssen für die Nutzung von GS1 Barcodes vorbereitet werden. Diese Einrichtungsbeschreibungen sind für das Zebra MC33.
- Multiscan
Einstellungen -> NG SimulScan-Einstellungen konfigurieren -> Multibarcode.
- Direktes Senden der erkannten Barcodes
Einstellungen -> Multibarcode-Parameter -> Sofortige Berichterstellung
Aktivieren Sie hier auch die Option Report decoded barcodes.
- Möglicherweise wird beim Scannen des GS1 Barcodes nicht der Barcode Identifizierer mitgesendet, der in der GS1-NVE Einrichtung definiert wurde. Sie können erzwingen, dass der Scanner grundsätzlich diesen Identifizierer mitsenden soll.
Einstellungen -> Einfache Datenformatierung -> Aktivieren -> Datenpräfix -> Geben Sie hier den Barcode Identifizierer ein!
Darüber hinaus können Sie ein Datawedge Profil importieren. Öffnen Sie hierzu die Datawedge-Einstellungen und importieren Sie ein Profil via Profil importieren.
2.21 SNC Mobile
2.21.1 SNC Mobile Login
Diese Seite zeigt die mobile Web-Oberfläche des SIEVERS WMS direkt in Business Central an. Nach dem Öffnen wird die Anmeldemaske für das mobile Gerät geladen, über die sich Nutzer am mobilen System anmelden können.
2.21.2 SNC Mobile Einrichtung
In dieser Einrichtung legen Sie zentrale Optionen für Mobile fest.
- Historie Daten löschen nach: Legt fest, nach welcher Zeit Daten aus der Historie gelöscht werden. Bitte beachten Sie, dass eine Änderung dieses Feldes erst nach einer Aktion des jeweiligen Nutzers in Kraft tritt. Beispielsweise bleibt nach Verringerung dieses Feldes die Historie eines Nutzers über dem Schwellwert so lange erhalten, bis dieser erneut eine Aktion, wie z.B. eine Anmeldung durchführt.
- Funktionstastenhotkeys verwenden: Falls aktiviert, werden Hotkeys durch F1–F12 ausgelöst. Falls deaktiviert, werden sie durch Strg + Buchstabe ausgelöst. Für Test- und Entwicklungszwecke kann diese Option abgeschaltet sein. Im Betrieb raten wir jedoch dazu, diese Option anzuschalten, da es so weniger Probleme mit den Funktionstasten gibt. Der Grund dafür ist, dass der Keymapper auf den mobilen Geräten nicht mehr genutzt wird und er daher auch nicht ausfallen kann. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei der SIEVERS-GROUP. Schalten Sie diese Option bitte nicht ohne Absprache an oder aus!
- Nutze Indi Tab im Menü SNC: Blendet den Individualtab D in den Mobile-Menüs ein. Dieser ist für kundenspezifische Erweiterungen reserviert. Der Tab D enthält sechs vorausgefüllte Einträge, um sicherzustellen, dass kundenspezifische Anpassungen bei Updates nicht überschrieben werden. Das Drücken von leeren Buttons hat keine Auswirkung. Die Befüllung erfolgt über Events und erfordert eine projektspezifische Implementierung.
- Nutze Indi Tab im Hauptmenü SNC: Blendet den Individualtab X im Mobile-Hauptmenü ein. Dieser ist für kundenspezifische Erweiterungen reserviert.
- Aufgabenwarteschlange zum Löschen der Historie verwenden: Diese Option schaltet die Löschung der Historie durch den Client ab. Erstellen Sie stattdessen einen Aufgabenwarteschlangenposten mit der Codeunit 70294093 “SNC History Deletion Mgt.” und vergeben Sie die gewünschte Uhrzeit.
- Mobile Masken Auto Update: Legt fest, ob geänderte Masken automatisiert ausgetauscht werden sollen. Falls ja, werden die Masken bei Installation oder Upgrade der App überschrieben. Bitte beachten Sie, dass eine App bei Aktivierung dieser Option nicht installiert werden kann, wenn es einen Fehler in den Masken gibt.
- Storage Account: Legt den Azure Storage Account fest, von dem die Masken heruntergeladen werden sollen
- SAS Token: Token zur Authentifizierung am Azure Storage Account
- Gerätemodellauswahl: Damit wird auf der mobilen Anmeldeseite ein spezielles Feld aktiviert, in dem Benutzer sehen können, welches Gerät sie verwenden. Wenn die Option SNC Mobile User Änderung des Gerätemodells erlaubt aktiviert ist, können Benutzer das verwendete Gerät auch selbst ändern.
- Maximale Bildschirmbreite: Begrenzt die maximale Breite der Mobile Anzeige in Pixeln. Auf größeren Bildschirmen wird der Inhalt zentriert und nicht über diese Breite hinaus gedehnt.
- Maximale Bildschirmhöhe: Begrenzt die maximale Höhe der Mobile Anzeige in Pixeln.
2.21.3 SNC Mobile User
Hier werden die Nutzer für Mobile, also das MDE, eingetragen. Nur Nutzer, die sich in dieser Liste befinden, können sich auf dem MDE anmelden.
Im oberen Bereich der Seite wird angezeigt, wie viele Lizenzen aktuell verwendet werden und wie viele insgesamt verfügbar sind. Diese Anzeige wird automatisch aktualisiert, wenn Mobile User hinzugefügt oder entfernt werden.
Beim Erstellen oder Ändern von Mobile Usern wird automatisch geprüft, ob die lizenzierte Benutzeranzahl überschritten wird. Mobile User sind immer lizenzpflichtig, außer sie sind einem Lagermitarbeiter zugeordnet oder verwenden eine Business Central Device-Lizenz. In diesen Fällen wird die Lizenz anderweitig abgedeckt und der Mobile User wird bei der Lizenzprüfung nicht mitgezählt.
Menü
- Neu
- Löschen
- Liste bearbeiten
- Start
- Ausloggen erzwingen: Loggt den markierten User aus und entfernt ihn aus den Mitarbeitermarkierungen von Fahrbefehlen und Kommissionierbelegen.
- Berichte
- Drucke Nutzer Login Barcode: Druckt einen Barcode, mit dem sich der Nutzer via Scan am MDE anmelden kann.
- Views
- Historie
- Aktionen
- Funktionsdeaktivierung pro Nutzer
Tabelle
- Benutzer ID
- Benutzername
- Passwort
- Lagerort Code
- Lagerortwechsel erlaubt: Legt fest, ob der Nutzer selbstständig den Lagerort wechseln darf. Ist diese Option deaktiviert, kann der Nutzer nur im festgelegten Lagerort arbeiten.
- Logistik Team: Ordnet den Nutzer einem SIEVERS Logistik Team zu
- Stapler
- Auf Stapler einschalten: Legt fest, ob der Nutzer selbstständig den Stapler wechseln darf. Ist diese Option deaktiviert, kann der Nutzer nur mit dem festgelegten Stapler arbeiten
- Druckerstation
- Gerätemodell
- Änderung des Gerätemodells erlaubt: Legt fest, ob der Benutzer sein Gerät selbstständig ändern kann oder ob das hier angegebene Gerät gilt.
- Aktuelle Maske
- Aktueller Schritt
- Sprachcode
- BC Benutzer
- Historie speichern:
- Vollständig: Speichert den vollständigen mobilen Verlauf dieses Benutzers
- Reduziert: Speichert nur die wichtigsten Informationen des Verlaufs dieses Benutzers
- Nein: Speichert keinen Verlauf dieses Benutzers.
- Angemeldet
- Hostname
- Wenn der Benutzer den Lagerort und das Gerät nicht ändern darf und ihm ein Business Central-Benutzer zugewiesen ist, wird der Anmeldebildschirm übersprungen. Der Benutzer muss keine Anmeldedaten eingeben und startet im Hauptmenü.
- Wenn der Benutzer den Lagerort ändern darf, wird der Anmeldebildschirm mit Fokus auf dem Feld Lagerort geöffnet.
2.21.4 SNC Mobile Masken
Diese Seite listet alle mobilen Masken und ermöglicht deren Verwaltung und Import.
Menü
- Masken aus Ressourcen importieren: Importiert die mitgelieferten Standard-Mobile-Masken aus den App-Ressourcen in die Datenbank
2.21.5 SNC Hilfe für Mobile Masken
Hier werden die Hilfe-Texte für die einzelnen mobilen Masken verwaltet. Die Hilfe wird auf dem mobilen Gerät per Hilfetaste aufgerufen.
Menü
- Standard-Hilfeseiten importieren: Importiert die mitgelieferten Standard-Hilfeseiten aus den App-Ressourcen in die Datenbank
- Hilfe für Mobile Maske importieren: Importiert Hilfe-Definitionen aus einer zuvor exportierten ZIP-Datei
- Hilfe für Mobile Maske exportieren: Exportiert ausgewählte Hilfe-Definitionen in eine ZIP-Datei zur Sicherung oder Übertragung
Tabelle
- Mobile Maske
- Sprache
- Lagerort
2.21.6 SNC Mobile Historie
Die Mobile Historie ist standardmäßig deaktiviert und dient ausschließlich Troubleshooting-Zwecken. Die Navigation in den mobilen Masken (z.B. das Zurückspringen) erfolgt über einen neuen, performance-optimierten Stack-Mechanismus im JScript-Addin, der keine Historie-Speicherung benötigt.
Diese Historie zeigt alle aufgezeichneten Handlungen des gewählten Nutzers in einem bestimmten Zeitraum. Dieser Zeitraum wird festgelegt in der SNC Mobile Einrichtung. Die Historie wird bei jeder Aktion (inkl. Anmeldung) des Nutzers entsprechend des Zeitraums bereinigt.
- SNC Mobile Benutzer
- Erstellt am
- Richtung
- Art
- Form Code
- Event Code
- Aktiviertes Control
- Eingabe/Wert
- Logout erzwungen
- Logout erzwungen von
2.21.7 Gerätemodell Liste
Hier können Sie Ihre mobilen Geräte und deren Tastaturtypen angeben. Sie haben die Wahl zwischen folgenden Typen:
- Handscanner mit Funktionstasten
- Handscanner ohne Funktionstasten
- Tablet ohne Tastatur
- Tablet mit Tastatur
Darüber hinaus können Sie einen Skalierungsfaktor eingeben: Dieser vergrößert alle Schriften und grafischen Elemente ausgehend vom Standardgerät (MC3300/MC3400) um den angegebenen Faktor. Ein Wert von 1.5 vergrößert beispielsweise alle Elemente um 50%. Dies ist besonders nützlich für größere Displays wie Tablets, um leere Flächen zu reduzieren und die Lesbarkeit zu verbessern.
Die definierten Geräte können Sie pro Benutzer in der Tabelle SNC Mobile User eintragen.
Wenn Sie ein Gerät ohne Funktionstasten oder Tastatur anlegen und dieses einem Mobile Benutzer zuweisen, wird im Mobile-System eine Toolbar mit Standardfunktionen und den jeweiligen Menüfunktionen anzeigen. Was die Icons in der Toolbar bedeuten, können Sie im Abschnitt Toolbar Icons Mobile nachschlagen.
2.22 Diverses Auftragshandling
Dieser Begriff steht für das auftragsübergreifende Kommissionieren und Verpacken. Divers steht hier für unterschiedliche Aufträge. Gemein haben diese Aufträge, dass sie sich innerhalb eines Warenausganges befinden. Je nachdem, ob diverses Auftragshandling nur beim Verpacken oder auch beim Kommissionieren angewendet wird, hat es unterschiedliche Auswirkungen:
- Nur Verpackung: Es werden KLTs mit Auftragsbezug aus mehreren Aufträgen in eine NVE gepackt. Die NVE selbst hat keinen Auftragsbezug mehr. So kann der Kunde nach dem Öffnen der empfangenen NVE einen Bezug zu seinen einzelnen Bestellungen herstellen.
- Verpackung + Kommissionierung: Bereits in der Kommissionierung wird völlig ohne Auftragsbezug gearbeitet. Der Kommissionierer packt Artikel aus verschiedenen Aufträgen des Kunden durchmischt in Packstücken. Es dürfen Aufträge zusammengepackt und kommissioniert werden, die vom gleichen Verpackungsteam bearbeitet und die gleiche Abladestelle im Warenausgang haben. Diese Vorgehensweise kann sehr effizient sein - führt aber dazu, dass der Kunde beim Erhalten der NVE keinen konkreten Auftrags-/Bestellbezug mehr herstellen kann.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Kommissioniermethode!
Die Einrichtung für diese Funktion erfolgt über die SIEVERS WMS Einrichtung und die Debitoren. Falls einzelne Aufträge nicht Teil des diversen Auftragshandlings sein sollen, können Sie die Einstellungen in der Warenausgangsplanung noch übersteuern.
2.22.1 Einrichtung
Zentral für das diverse Auftragshandling sind die beiden Kennzeichen Lieferanschrift und Kommbelegserstellung nach Konsolidierungsnr. in der Herkunftsbelege-Tabelle der Warenausgangsplanung.
- Lieferanschrift: Ist dieses Kennzeichen aktiviert darf dieser Auftrag mit anderen Aufträgen zusammengepackt werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen: gleicher Warenausgang, gleiche Abladestelle, gleiches Packteam. Dieses Kennzeichen kann manuell gesetzt oder per Debitor vorbelegt werden. Dieses Kennzeichen betrifft nur die Verpackung. Bitte beachten Sie, dass Ursprungsbelege mit gleicher Lieferanschrift immer zusammengeführt werden, auch wenn sich beispielsweise die Kundennummer unterscheidet.
- Kommbelegserstellung nach Konsolidierungsnr.: Wenn Lieferanschrift und das Kennzeichen Kommbelegerstellung nach Konsolidiernr. aktiv sind, werden auftragsübergreifende Kommissionierbelege erzeugt, in denen die Kommissioniermengen per Komm-Team, Artikel, Ladungsträger und Konsolidierungsnummer aus der ausgehenden Lagerbuchung summiert werden. Aktivierung dieser Option hat zur Folge, dass statt Auftragsnummern im Kommissionierbeleg DIVERS eingetragen wird. Dieses Kennzeichen kann nur aktiviert werden, wenn Lieferanschrift aktiv ist.
Die Benutzung dieser Kennzeichen muss zuerst in der SIEVERS WMS Einrichtung erlaubt werden. Hier gibt es die Optionsfelder
- Konsolidierung nach Lieferanschrift erlauben
- Kommbelegserstellung nach Konsolidierungsnr. erlauben
Hier haben Sie außerdem die Option
- Vorschlag der Abladestelle, die nach der Konsolidierung nach Lieferanschrift Sinn ergibt. Aktivierung führt dazu, dass alle Warenausgänge mit gleicher Lieferanschrift die gleiche Abladestelle bekommen.
Am Debitor können Sie das Lieferanschrift-Kennzeichen der Warenausgangsplanung automatisch vorbelegen. Hier gibt es im Abschnitt Lieferung die Option Packen nach Lieferanschrift. Nach Aktivierung ist Lieferanschrift für diesen Debitor immer aktiviert. Bei Bedarf können Sie das aber auch je nach Auftrag manuell deaktivieren.
Ist das Lieferanschrift-Kennzeichen durch den Debitor automatisch vorbelegt und das Feld Kommbelegserstellung nach Konsolidierungsnr. erlaubt in der WMS Einrichtung gesetzt, wird Kommbelegserstellung nach Konsolidierungsnr. in der Warenausgangsplanung bei Aufträgen dieses Debitors auch immer automatisch aktiv gesetzt.
2.23 Zusammenpackregeln
Die Zusammenpackregeln bestimmen, welche Aufträge zusammen kommissioniert und in der Verpackung in denselben Ladungsträger (KLT oder NVE) gepackt werden dürfen. Diese Regeln werden über Kennzeichen am Warenausgang gesteuert und wirken sich auf die Kommissionierung, Serienverteilung und Verpackung aus.
Die Konsolidierungsnummer wird basierend auf diesen Regeln vergeben und steuert, welche Aufträge zusammen bearbeitet werden dürfen.
2.23.1 Grundregeln
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Aufträge zusammengepackt werden dürfen:
- Aufträge müssen zum selben Warenausgang gehören. Ausnahme: Bei der serienorientierten Kommissionierung (SOP) können Aufträge WA-übergreifend zusammengefasst werden
- Kennzeichen “Auftragsreiner WA” muss auf nicht aktiv stehen. Wäre es es aktiv, müsste jeder Auftrag separat kommissioniert und verpackt werden
- Kennzeichen “Lieferanschrift” muss auf aktiv stehen. Das ermöglicht diverses Auftragshandling
- Abladestelle muss bei allen Aufträgen gleich sein
- Verpackungsteam: muss bei KLTs gleich sein, kann bei NVEs abweichend sein
Erfüllen mehrere Aufträge alle diese Bedingungen, erhalten sie die gleiche Konsolidierungsnummer und dürfen zusammenkommissioniert und verpackt werden.
2.23.2 Kennzeichen am Warenausgang
Kennzeichen “Auftragsreiner WA”:
- Erzwingt auftragsreine Kommissionierung und Verpackung
- Jeder Auftrag muss separat kommissioniert und verpackt werden
- Betrifft konventionelle Kommissioniermethoden (parallel/seriell), Multiorder-Kommissionierung (MOP) sowie die Serienverteilung
- Wirkt sich nicht auf die serienorientierte Kommissionierung (SOP) aus, da hier ohnehin auftragsübergreifend kommissioniert wird
Kennzeichen “Lieferanschrift”:
- Erlaubt Zusammenpacken von Aufträgen (diverses Auftragshandling)
- Aufträge dürfen zusammengepackt werden, wenn alle oben genannten Bedingungen erfüllt sind
Ursprungsbelege mit gleicher Lieferanschrift werden immer zusammengeführt, auch wenn sich die Kundennummer unterscheidet
Standardverhalten (Kennzeichen “Auftragsreiner WA” = True, “Lieferanschrift” = False):
- Kein diverses Auftragshandling
- Jeder Auftrag wird separat behandelt
- Aufträge werden nicht zusammengepackt
2.23.3 Konsolidierungsnummer
Die Konsolidierungsnummer wird basierend auf den Zusammenpackregeln vergeben:
- Aufträge mit gleicher Konsolidierungsnummer: Dürfen zusammenkommissioniert und zusammengepackt werden
- Aufträge mit unterschiedlicher Konsolidierungsnummer: Müssen getrennt kommissioniert und verpackt werden
Die Generierung der Konsolidierungsnummer unterscheidet sich je nach Kommissioniermethode:
Konventionelle Kommissionierung (parallel/seriell) und MOP:
- Pro Auftrag wird eine eigene Konsolidierungsnummer generiert
- Erfüllen mehrere Aufträge die Zusammenpackregeln, erhalten sie die gleiche Konsolidierungsnummer
- Auftragsbezug bleibt erhalten
Serienorientierte Kommissionierung (SOP):
- Eine Konsolidierungsnummer pro SOP-Batch (mit Berücksichtigung der Zusammenpackregeln)
- Kann WA-übergreifend sein
- Auftragsbezug wird in der Serienverteilung wiederhergestellt
Weitere Informationen finden Sie unter: - Diverses Auftragshandling - Serienverteilung
2.24 Automatisierungen
2.24.1 Automatische Umlagerungsbuchung
Im SIEVERS WMS können Umlagerungen automatisch gebucht werden. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn regelmäßig Lagerbestände in einen anderen Lagerort aussortiert werden müssen, weil sie bspw. kaputt sind. Die Automatische Umlagerungsbuchung funktioniert auch für Fremdlagerungsbestände.
Richten Sie in der SIEVERS WMS Einrichtung die Nummerierungen Automatisches Artikel Umlagerungs Buch.-Blattvorlagenname und Automatisches Artikel Umlagerungs Buch.-Blattname ein.
Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Lagerbuchung Einrichtung für die Lagerorte ausgefüllt haben.
Anschließend öffnen Sie die Lagerplatzkarte zu dem Lagerplatz, von dem aus sie eine automatische Umlagerung anstreben. Hier gibt es die Felder
- Umbuchungslagerort
- Umbuchungslagerplatz.
Hier tragen Sie den Zielort und -platz für die Umbuchungen ein. Das ist ein Platz oder Ort, den alle Mitarbeiter als Abgabestelle für bspw. Aussortierungen kennen. Handelt es sich bei dem Lagerort um einen SIEVERS WMS-verwalteten Lagerort, müssen Sie zusätzlich einen Lagerplatz eingeben. Ist das nicht der Fall, bleibt das Lagerplatz-Feld leer. Der hier eingegebene Lagerort muss sich von dem Lagerort des Lagerortes, zu dem die aktuelle Lagerplatzkarte gehört, unterscheiden. Der Grund dafür ist eine saubere Trennung der Bestände, damit nicht aus Versehen kaputte Ware verkauft wird.
Wird nun eine Artikelumbuchung oder ein interner Transport von einem Lagerplatz zu dem Umbuchungslagerort oder -platz gebucht, erstellt das System automatisch eine Umbuchung im entsprechenden Umlagerungsbuch.-Blatt.
2.24.2 Warenausgangsautomatik
Diese Automatisierung dient dazu, nach bestimmten Regeln automatisch Warenausgänge anzulegen oder Ursprungsbelege bestehenden Warenausgängen zuzuordnen. Als Einrichtungstabelle dient dabei die Seite Warenausgang Automatisierung. Hier können Sie nicht nur die besagten Regeln einstellen, sondern auch das Protokoll aufrufen und die Verarbeitung der Automatik starten.
Idealerweise haben Sie die Warenausgangsautomatisierung als Aufgabenwarteschlangenposten eingerichtet. Soll die Verarbeitung in der Aufgabenwarteschlange automatisch ausgeführt werden, nutzen Sie bitte für die Appsource onPrem und SaaS Versionen die CodeUnit 71310347 und für PTE 77347.
Die Einrichtungszeilen der Warenausgang Automatisierung werden in Reihenfolge der Sortierung ausgeführt. Die bei der Anlage gesetzten Rein-Kennzeichen werden im Warenausgangskopf gespeichert. Beim Durchlaufen weiterer Automatisierungszeilen wird geprüft, ob ein bestehender Warenausgang aufgrund dieser Kennzeichen ergänzt werden darf. So wird sichergestellt, dass z.B. debitorreine Warenausgänge nicht mit Aufträgen anderer Kunden vermischt werden.
Follgende Einrichtungsspalten gibt es auf der Seite:
- Sortierung: Die Automatisierungszeilen werden in dieser Reihenfolge verarbeitet, wenn die Automatisierung gestartet wird
- Deaktiviert: Wenn dieses Feld aktiviert ist, wird die Automatisierungszeile nicht angewendet
- Lagerort Code: Legt fest, dass diese Automatisierung nur auf Aufträge an diesem Lagerort angewendet wird
- Beschreibung: Beschreibt die Automatisierungszeile
- Priorität: Definiert eine Priorität für alle mit dieser Einrichtungszeile angelegten Warenausgänge. Tragen Sie hier nichts oder eine 0 ein, wird die Priorität regulär nach Wochentag + Prioritätswert und Zusteller + Prioritätswert gebildet.
- Herkunftsartenfilter: Definiert den Typ des Herkunftsbelegs, auf den diese Automatisierungszeile angewendet wird.
- Debitorrein: Legt fest, das alle nachfolgenden Aufträge denselben Debitoren haben müssen, wie der erste Auftrag. So werden debitorreine Warenausgänge gebildet.
- Debitorennr. Filter: Legt fest, dass diese Automatisierungszeile nur für einen speziellen Debitor gilt. Steht hier nichts, wird die Zeile auf alle Debitoren angewendet.
- Kreditorrein: Aktiviert die exklusive Anwendung auf
den angegebenen Kreditor.
- Kreditorennr. Filter: Legt fest, dass diese Automatisierungszeile nur für einen speziellen Kreditor gilt. Steht hier nichts, wird die Zeile auf alle Kreditoren angewendet.
- Auftragsreiner WA: Legt fest, dass für jeden Auftrag ein eigener Warenausgang erstellt werden muss.
- Lieferanschrift: Legt fest, dass alle Herkunftsbelege im Warenausgang dieselbe Lieferadresse haben müssen.
- Zustellercode Filter: Legt fest, dass alle angelegten Warenausgänge diesen Zusteller haben. Bitte beachten Sie, dass der Zusteller beim Hinzufügen neuer Aufträge zu Warenausgängen auch als Filter dient
- Vorlauf (Horizont): Relevant für den automatisierten Warenausgang oder automatisierte Ausgehende Lagerbuchung. Bestimmt den Zeitpunkt, wie weit im Voraus zum Verladedatum/Liefertermin ein Warenausgang oder eine Ausgehende Lagerbuchung angelegt werden darf bzw. in einen bestehenden Warenausgang hinzugefügt werden darf. Steht hier 10T, wird 10 Werktage vor dem ersten Verladedatum bzw. geplanten Warenausgangsdatum der Warenausgang angelegt. Legt fest, wie viele Werktage vor dem Liefertermin ein Warenausgang erstellt werden kann. Wenn hier eine 10 eingegeben wird, kann ein Warenausgang 10 Tage vor dem Ladedatum erstellt werden. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Deadline: Legt fest, wie viele Werktage vor dem ersten Verladedatum des Warenausgangs keine Aufträge mehr zugeordnet werden. Das kann sinnvoll sein, wenn es einen oder mehrere Tage ab Warenausgangserstellung dauert, bis die Verladung möglich ist. Ist nirgends ein Basiskalender eingegeben, gelten die Kalendertage.
- Karenzzeit Lieferdatum: Toleranzzeitraum um 1. Verladetermin, in dem verschiedene Aufträge zu einem Warenausgang zusammengefasst werden. Für weitere Informationen siehe Warenausgangstermine.
- Verladetag: Legt den Verladetag für jeden mit dieser Einrichtungszeile erzeugten Warenausgang fest. Das System versucht, einen Termin in der aktuellen Woche vor dem Liefertermin zu finden. Ist das nicht möglich, wird der nächstmögliche Termin der nächsten Woche als Verladetag gesetzt.
- Verladedatum aktualisieren: Wenn Sie im vorherigen Feld keinen Verladetag vorgegeben haben, aktivieren Sie mit diesem Optionsfeld die automatische Aktualisierung des Verladedatums auf Basis des frühesten Verladedatums aus den Herkunftsbelegen.
2.24.3 Ausgehende Lagerbuchungsautomatik
Hiermit werden X Tage vor dem Ladedatum des Warenausgangs automatisch Ausgehende Lagerbuchungsbelege für Bestellungen erstellt. Die Automatisierung wird über eine Jobwarteschlange oder den Button Verarbeitung starten auf der Seite Ausgehende Lagerbuchungsautomatik ausgeführt. Hier können Sie auch die Zeilen einrichten, die bei Ausführung der Automatisierung durchlaufen werden. Die Tabelle enthält die folgenden Felder:
- Sortierung: Die Automatisierungszeilen werden in dieser Reihenfolge verarbeitet, wenn die Automatisierung gestartet wird
- Deaktiviert: Wenn dieses Feld aktiviert ist, wird die Automatisierungszeile nicht angewendet
- Lagerort Code: Legt fest, dass diese Automatisierung nur auf Aufträge an diesem Lagerort angewendet wird
- Beschreibung: Beschreibt die Automatisierungszeile
- Herkunftsbeleg: Definiert den Typ des Herkunftsbelegs, auf den diese Automatisierungszeile angewendet wird. Derzeit sind nur Warenausgänge möglich
- Zustellercode Filter: Legt fest, dass diese Automatisierung nur auf Aufträge dieses Zustellers angewendet wird
- Vorlauf (Horizont): Relevant für den automatisierten Warenausgang oder automatisierte Ausgehende Lagerbuchung. Bestimmt den Zeitpunkt, wie weit im Voraus zum Verladedatum/Liefertermin ein Warenausgang oder eine Ausgehende Lagerbuchung angelegt werden darf bzw. in einen bestehenden Warenausgang hinzugefügt werden darf. Steht hier 10T, wird 10 Werktage vor dem ersten Verladedatum bzw. geplanten Warenausgangsdatum der Warenausgang angelegt. Siehe auch Warenausgangstermine. Der Vorlauf basiert auf dem Kalender, der im Lagerort eingetragen wurde
- Reservierungreihenfolge: Legt die Reihenfolge fest, in der die Belege sortiert werden, um die Ausgehende Lagerbuchungen zu erstellen
- Filter autom. Anlagevariable: Hier können Sie eine Variable als Filter für die automatische Ausgehende Lagerbuchung festlegen. Das entsprechende Gegenstück des Feldes finden Sie in der Warenausgangsplanung. Das optionale Feld heißt Variable für Auto. Anlage Lagerbeleg.
- Protokoll nach Tagen löschen: Gibt an, nach wie vielen Tagen das Protokoll gelöscht werden soll. Kann mit 0 deaktiviert werden
Wird die Ausführung über die Schaltfläche oder einen Job gestartet, werden alle Herkunftsbelege mit Warenausgängen gesucht, die den Filterkriterien entsprechen. Zu den Filterkriterien gehören
- Herkunftsart
- Zusteller
- Variable für Auto. Anlage Lagerbeleg
Danach wird geprüft, ob die Vorlaufzeit von beispielsweise drei Tagen
vor dem Verladedatum erreicht ist.
Ist dies der Fall, werden nun Ausgehende Lagerbuchungsbelege auf der
Grundlage der Herkunftsbelege und anschließend Versandaufträge erstellt
und nach Lieferdatum und Priorität der Bestellung sortiert. Wenn das
System feststellt, dass ein Lagerbeleg leer ist, wird er automatisch
gelöscht.
Die Laufzeiten der Ausgehende Lagerbuchungsautomatik können sich stark voneinander unterscheiden. Manchmal ist die Verarbeitung schnell fertig und manchmal braucht sie lange. Das liegt oft daran, dass viele neue Lagerbelege erstellt werden müssen und diese beim nächsten Durchlauf schon verarbeitet sind. Darüber hinaus wird bei der Verarbeitung ein Cache gefüllt, der bei Bedarf bei späteren Durchläufen wieder abgerufen werden kann. Das kann die Verarbeitung auch beschleunigen.
2.24.4 Automatische Kommissionierteamfindung
Sowohl bei manueller als auch bei automatischer Warenausgangsverarbeitung muss im Zuge des Prozesses ein Kommissionierteam gefunden und zugeordnet werden. Manchmal klappt das auf Anhieb nicht, weil beispielsweise Team-Stammdaten nicht korrekt eingerichtet sind. Insbesondere bei Automatisierungen fällt das womöglich nicht so schnell auf. Um das zu vermeiden, können Sie einen Aufgabenwarteschlangenposten mit der Codeunit SNCL Pick Team Determ Mgt einrichten. Diese sucht automatisch nach Kommissionierbelegen ohne Kommissionierteam und versucht, ihnen ein Team zuzuweisen. Folgende IDs hat die Codeunit:
- SaaS/OnPrem: 70294248
- PTE: 77248
Falls Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren SIEVERS-Partner.
2.24.5 Automatische Kommissionierbelege
Mit dieser Automatisierung können angelegte Kommissionierbelege automatisch freigegeben werden. So wird der manuelle Aufwand in der Bearbeitung der Warenausgänge reduziert. Hauptsächlich läuft die Automatisierung über drei Einrichtungen:
- Aufgabenwarteschlangenposten: Soll die Verarbeitung in der Aufgabenwarteschlange automatisch ausgeführt werden, nutzen Sie bitte für die Appsource onPrem und SaaS Versionen die CodeUnit 70294228 und für PTE 77228. Diese gibt auf Basis der Freigabevorlaufe die Kommissionierbelege frei
- Freigabevorlauf Auftragsarten
- Freigabevorlauf Kommissionierung & Verpackung
Der Freigabevorlauf gibt an, wie viele Tage vor dem Verladedatum der Kommissionierbeleg automatisch freigegeben wird. Der Freigabevorlauf in den Auftragsarten hat immer höchste Priorität. Liegt das aktuelle Arbeitsdatum innerhalb des Freigabevorlaufs, werden via Aufgabenwarteschlangenposten die passenden Kommissionierbelege des entsprechenden Teams freigegeben. Via Kommissionierung -> Automatische Freigabe-Aktion am Team kann die automatische Freigabe auch manuell ausgeführt werden.
In den Teams selbst können Sie die automatische Freigabe über das Action-Menü auch manuell starten. Automatisch freigegebene Kommissionierbelege werden protokolliert.
2.24.5.1 Kommissionierbeleg Freigabeprotokoll
Diese Seite zeigt ein Protokoll der automatisch freigegebenen Kommissionierbelege. Falls ein Fehler aufgetreten ist, wird dieser im Feld Fehlermeldung eingetragen. Ein Fehler muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Freigabelauf komplett abgebrochen wird. Wenn beispielsweise bei der Freigabe ein gesperrter Lagerbestand gefunden wird, wird dieser nur in der Fehlermeldung erwähnt und übersprungen.
- Lfd. Nr.
- Lagerortcode
- Herkunftsnr.
- Herkunftsunterart
- Herkunftsart
- Warenausgangsnr.
- Ausgehende Lagerbuchungbeleg Nr.
- Kommissionierbeleg Nr.
- Komm-Team
- Auftragsart
- Zustellercode
- Erfolgreich
- Fehler aufgetreten
- Fehlermeldung
2.24.6 Automatisierungen bei auftragsbezogener Montage (ATO)
Bei der auftragsbezogenen Montage (Assemble-to-Order) laufen im SIEVERS WMS mehrere Automatisierungen ab, die das Verpacken und Versenden der montierten Artikel ohne manuelle Eingriffe ermöglichen:
- Automatische NVE-Erstellung: Sobald alle Attribute am Ladungsträger vollständig gepflegt sind (Tiefe, Breite, Höhe und Gewicht) und der Status 7 - Verpackt erreicht ist, wird automatisch eine NVE erstellt. Fehlen Abmessungen oder Gewicht, erfolgt keine automatische NVE-Erstellung.
- Verpackungszeilen und Verpackungsvorgang: Die zugehörigen Verpackungszeilen werden automatisch erstellt und der Verpackungsvorgang vollständig versorgt.
- Aktualisierung der Warenausgangsplanung: Die Warenausgangsplanung wird nach der Verarbeitung automatisch aktualisiert.
- Automatischer Labeldruck: Über das Einrichtungsfeld Automatischer Druck LT bei auftragsbezogener Montage im Tab Montage der SIEVERS WMS Einrichtung kann nach erfolgreicher Verarbeitung automatisch ein Label für KLT und/oder NVE gedruckt werden.
- Verknüpfung mit Reservierungsposten: Bei eingehender Lagerbuchung wird der neu erzeugte Lagerbestand automatisch mit dem zugehörigen Reservierungsposten verknüpft. Dadurch bleibt der reservierte Bestand dem Verkaufsauftrag eindeutig zugeordnet, sodass nachfolgende WMS-Prozesse korrekt ausgeführt werden können.
- Buchungskompatibilität bei WMS-Lagerorten: Die feste BC-Standardverknüpfung zwischen Montage- und Verkaufsauftrag (Tabelle “ATO Link”) wird bei WMS-verwalteten Lagerorten vor der Buchung intern temporär aufgehoben, um die eingehende Lagerbuchung zu ermöglichen, und danach bei Restmengen automatisch wiederhergestellt. Für den Anwender läuft dieser Vorgang vollständig transparent ab: Die WMS-Prozesse für auftragsbezogen montierte Artikel werden fehlerfrei ausgeführt, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind.
Bei Fehlern während der Verarbeitung wird die gesamte Transaktion zurückgerollt.
2.25 Firmendaten
In den Firmendaten befindet sich zusätzlich zu den regulären Einrichtungsfeldern des Business Central-standards auch der Abschnitt SNC Trace. Hier finden Sie einige Felder vor, die für die Erzeugung von GS1 Codes für NVE notwendig sind:
- GLN: Die GLN besteht aus 13 Ziffern. Die 13. Ziffer ist eine nach Mod10 berechnete Prüfziffer
- Basis-GLN: Die Basisnummer besteht aus den ersten 7-9 Ziffern der GLN
- Basis-GLN Länge: Anzahl der Basisnummer-Stellen
- Reserveziffer: Beliebig wählbare einstellige Nummer zwischen 0 und 9. Sie wird der GLN vorangestellt
2.26 SNCL Sperrcodes
Definiert die Codes, die zum Sperren von Beständen oder Lagerplätzen verwendet werden.
Sie können Folgendes eingeben:
- Code
- Beschreibung
- Sichtbar für Verkauf
- Sichtbar für Produktion
Die letzten beiden Optionen werden am Lagerplatz oder am Lagerbestand gesetzt, wenn der entsprechende Sperrcode verwendet wurde.
3 Berichte
3.1 SWMS Zuordnung Bericht/Format Übersicht
Hier können Sie Berichten einen Druckertyp zuordnen. Diese Einrichtung steuert, welcher Druckertyp beim Drucken des jeweiligen Berichts verwendet wird. Die Auswahl der Druckerformate erfolgt über die Druckerzuordnung.
Verfügbare Formate: DIN A4 Drucker, Großes Etikett, Kleines Etikett.
- Berichts-ID
- Berichtsbeschreibung
- Format
3.2 SNCL Berichtsauswahl
Bei der SNCL Berichtsauswahl handelt es sich um eine Seite, die die Zuordnung von Berichten zu Belegen und Etiketten sowie Debitoren ermöglicht. Die Seite ist eine Kopie des Business Central-Standards Berichtsauswahl, wurde aber um viele Belege und Etiketten erweitert.
- Verwendung: Wählt den Bericht aus, der bearbeitet werden soll
- Reihenfolge: Zeigt die Reihenfolge, in der die Zeilen abgearbeitet werden sollen
- Debitornr.: Der Debitor, für den diese Zeile gelten soll
- Bericht ID: ID des gewählten Berichts
- Berichtsname
3.3 Artikel-MHD-Liste
Listet Artikel mitsamt weiterer Informationen wie dem MHD nach Artikelnr. sortiert auf. Dieser Bericht beinhaltet folgende Informationen:
- Tag und Uhrzeit des Drucks
- Person, die den Druck in Auftrag gegeben hat
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Qualtitätsstatus
- Variantencode
- Chargennr.
- Seriennr.
- MHD
- LB-Anzahl
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
3.4 NVE Packstückinhaltsliste
Die Packstückinhaltsliste enthält alle Artikel des Packstücks, sodass man den Inhalt der NVE einsehen kann, ohne sie öffnen zu müssen. Diese Liste kann automatisch ausgedruckt werden, wenn das NVE Etikett ausgedruckt wird und die Mindestartikelmenge Packstückinhaltsliste (siehe Einrichtung) überschritten wurde. Außerdem kann die NVE Packstückinhaltsliste auch manuell über den entsprechenden Bericht ausgedruckt werden.
Hier gibt es zwei Druckoptionen:
- 0-Sortiert nach Auftrag - Artikel ohne UVE
- 1-Sortiert nach Auftrag - Artikel mit Andruck KLT als UVE
Es kann nach dem Druck gefaltet in einer DIN A5-Tasche verpackt und neben das eigentliche NVE-Etikett geklebt werden.
Die Packstückinhaltsliste enthält folgende Informationen:
- Kopfbereich
- Firmendaten und ggf. Mandant, falls es sich um ein Mehrmandantenlager handelt
- Belegtitel
- Formularname
- NVE Nummer
- Datum
- Seitenzahl
- Adress- und Barcodefeld
- Lieferanschrift aus Beleg
- Kundenreferenz als Klartext + Barcode
- Auftragsnr. als Klartext und Barcode
- Überschrift Packstückdaten
- Packstückdaten
- Inhaltsliste
- Gesamt / Menge: Falls eine VE Einheit an den Artikel eingetragen ist, wird die Menge in diese umgerechnet
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- UVE
- Netto kg per MEH
- Nettomenge
- HS-Code: Zolltarifnummer (Harmonisiertes System) des Artikels, übernommen aus dem Feld Zolltarifnr. der Artikelkarte
- Kundenreferenz als Klartext und Barcode
- Auftragsnr. als Klartext und Barcode
Wenn eine GTIN vorhanden ist, wird diese unter der jeweiligen Zeile abgedruckt.
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
Abhängig von der Einstellung Druckoptionen für die Packstückinhaltsliste aus der SIEVERS WMS Einrichtung werden in der Liste die UVE der Zeilen angezeigt oder nicht.
3.5 Verpackungsvorgang
Der gedruckte Verpackungsvorgang enthält folgende Informationen:
- Mandantenname und Adresse
- Information: Wiederholungsdruck
- Team
- Datum
- Auftragsnr.
- Lagerort
- WA Nr.
- Verladungswoche
- Priorität (aus dem Auftrag)
- Kundenadresse
- Lieferadresse
- Barcode: Ein Barcode wird dazu verwendet, eindeutige Identifikation zu ermöglichen und digitale mit realen Vorgängen zu verknüpfen. So werden nicht nur Nummern generiert und abgedruckt, sondern mit dem Scannen von Barcodes auch Zeitmessungen gestartet. Der Barcode besteht aus dem Code des Objekts und einer nach Modulo 10 (+ Gewichtung 3; Start mit 3) generierten Prüfziffer. Wie Sie einen Blanko-Barcode erstellen, wird im Prozess Blanko Barcode generieren beschrieben.
- Hinweistext
- KLT-Nr.
- Lagerbestandsmaß
- Abmessungen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatz
Der Mitarbeiter trägt folgendes in die Liste ein:
- Artikel
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- #UVE + Restmenge
- Packmenge
- VP.Nr.
- Lagerbestandsmaß
- Gewicht NVE
- Lagerplatz NVE
3.6 Packliste Exportdaten
Die Packliste Exportdaten dient als Liste verpackter Artikelmengen für Warenausgänge, bei denen keine Verladung existiert.
Vor dem Druck können Sie per Filter einstellen, welcher Warenausgang gedruckt werden soll. Bitte beachten Sie, dass für den Druck zumindest eine verpackte NVE im Warenausgang vorhanden sein muss. Archivierte Herkunftsbelege werden beim Druck berücksichtigt.
- Druckoptionen:
- 0-Sortiert nach Auftrag - Artikel ohne UVE
- 1-Sortiert nach Auftrag - Artikel mit Andruck KLT als UVE
Folgende Informationen enthält die Packliste Exportdaten:
- Warenausgangsnr.
- Datum
- Kundenadresse
- Lieferadresse
- Zusteller
- Barcode der Warenausgangsnr.
- Auftragsnr.
- Kundenname
- Kundenreferenz
- NVE Nr. (alternativ GS1-NVE)
- Verpackungsart
- Dimensionen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- GTIN
- Nettogewicht in KG
- Tara Gewicht in KG
- Menge
- Einheit
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Unterverpackungs
- Nettogewicht pro Mengeneinheit
- HS-Code
- Anzahl der NVE
- Volumen in Kubikmeter
- Gesamtgewicht
- Netto - Gesamt
Darüber hinaus gibt es noch eine Auflistung der Paletten mit jeweiliger Nr., Lagerbestandsmaß, Abmessungen und Bruttogewicht. Hier werden auch bereits archivierte Ladungsträger angedruckt.
Falls bei den Artikeln ein Mindesthaltbarkeitsdatum oder eine Chargennr. vorhanden ist, werden diese auch in der Tabelle angezeigt.
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
Abhängig von der Einstellung Druckoptionen für die Packliste Exportdaten aus der SIEVERS WMS Einrichtung werden in der Liste die UVE der Zeilen angezeigt oder nicht.
3.7 Kommissionierbeleg oder Kommissionierschein
Der Kommissionierbeleg oder auch Kommissionierschein ist Teil der belegorientierten Kommissionierung. Er kann in der Warenausgangsplanung erzeugt werden. Der Beleg dient als Übersicht über den Kommissioniervorgang und seinen Status. Auf dem Kommissionierbeleg werden standardmäßig alle Positionen des Vorgangs abgedruckt, die noch nicht verpackt sind.
- Format: DIN A4
- Mandant
- Die Aufschrift Wiederholungsdruck wird eingeblendet, wenn der Kommissionierbeleg nach dem ersten Druck ein weiteres Mal gedruckt wurde
- Links: Kommissioniervorgangsnummer und Kommissionierteam | Mitte: Datum und Uhrzeit des Drucks | Rechts: Seitenzahl
- Auftragsnummer, Kommissioniertermin und Priorität
- Lagerort, Verpackungsteam, Zustellercode
- Warenausgangsnummer, Verladewoche, Verladetag
- Kundenadresse
- Lieferadresse
- Barcode für den Belegaufruf an einem Desktop PC
- Hinweistext: Hierbei handelt es sich um den Hinweistext des Kommissionierbelegs
- Liste der Kommissionierpositionen. Die Sortierung ist auf Basis der Bewegungsstrategie. In das Feld Nr. Etikett wird die Nummer des entsprechenden KLT-Etiketts eingegeben - das Etikett kann unter die Liste oder auf die Rückseite des Belegs geklebt werden. Ist aus dem Ursprungsbeleg eine Serien- oder Chargennummer vorgegeben, wird diese hier angedruckt. Ist eine Lagerbestandsnummer angedruckt, ist ein Lagerbestandstausch nicht erlaubt. Der Ladungsträgercode wird angedruckt, damit Mitarbeiter die Ware direkt der richtigen Palette zuordnen können.
3.8 Zählliste-Druck
Sie können die Zählliste direkt von der Zähllistenkarte aus drucken.
Wenn Sie die Liste drucken, wird der Status auf 1-gedruckt gesetzt. Wenn Sie die Liste ein zweites Mal drucken, wird der Text WIEDERHOLUNGSDRUCK oben rechts auf dem Papier gedruckt. Die Liste enthält die folgenden Informationen:
- Firmenname und Adresse
- Inventur-Nr. (auch als Barcode)
- Datum
- Seite
- Nummer der Zählung
- Lagerort Code
- Lagerbestandsnr.
- Artikel
- Lagerort
- Ladungsträger Code
- Artikel Nr.
- Lagerbestandsnr.
- Beschreibung
- Lagerbestandsmaßcode
- Abmessungen und Gewicht
- Basiseinheit
Der Benutzer gibt die folgenden Informationen ein:
- Menge
- Serien-Nr.
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
3.9 Fahrbefehllisten
3.9.1 Fahrbefehlsliste Eingehende Lagerbuchung
Die Fahrbefehlsliste Eingehende Lagerbuchung hat je nach Einsatzgebiet andere Funktionen.
- 1-stufiger Wareneingang:
- Die Fahrbefehlsliste wird direkt im Wareneingangskopf erzeugt und enthält die Zielplätze.
- 2-stufiger Wareneingang
- Erzeugen der Fahrbefehlsliste erfolgt im gebuchten Wareneingang.
- Nachdem eine Fahrbefehlsliste erzeugt wurde, kann über den Wareneingang nicht noch eine erzeugt werden. Das hat den Grund, dass bei diesem Vorgang die Lagerplatzfindung erfolgt und nicht wiederholt werden kann. Falls Sie eine neue Fahrbefehlsliste drucken müssen, ist das über den entsprechenden Fahrbefehlsbeleg möglich.
- Die Ware ist direkt nach der Buchung des Wareneingangs sichtbar für den Verkauf - vorausgesetzt, der Lagerplatz hat das Kennzeichen Sichtbar für Verkauf.
Die Sortierung erfolgt nach
- Ladungsträger
- Artikel
Dieses Etikett enthält folgende Informationen:
- Fahrbefehlslistennr.
- Fahrbefehllistennr. als Barcode
- Von Platz und Lagerbestandsmaß/Gewicht
- Ladungsträgernummer und Maße
- Stückzahl und Einheit
- Zielplatz
- Feld zum Abzeichnen, ob der Fahrbefehl ausgeführt wurde
3.9.2 Fahrbefehlsliste Ausgehende Lagerbuchung
Die Fahrbefehlsliste bzw. der Fahrauftrag ist ein zusätzliches Dokument, das die Kommissionierung unterstützen soll. Es kann z.B. dazu verwendet werden, die Fahr- und Kommissioniertätigkeit auf mehrere Mitarbeiter aufzuteilen. Pragmatisch kann das Papier auch zur Kennzeichnung von Paletten verwendet werden, die nach der Entnahme wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht werden müssen.
Dieses Papierdokument eignet sich vor allem für kleine Läger oder Läger mit wenigen Bewegungen. In allen anderen Lägern sollten papierlose Prozesse bevorzugt werden.
3.10 Inventurauswertung
Dieser Bericht dient der Auswertung von Inventuren. Diese Auswertung ist im DIN A3 Format und kann direkt in Business Central ausgegeben und gedruckt oder als Excel-Datei exportiert werden. Folgende Informationen werden ausgegeben:
- Document No. = Inventurnummer
- Journal Batch Name Global = Inventur Buchblatt Nr.
- Storage Place Code = Lagerplatzcode
- Load Carrier Code = Ladungsträgercode
- Inventory No. = Lagerbestandsnr.
- Item No. = Artikelnummer
- Item Description = Artikelbeschreibung
- Number of Pieces = Stückzahl
- Number of Units Packed = Stückzahl gepackt
- Lot No. = Chargennr.
- Serial No. = Seriennr.
- Base Unit of Measure = Basiseinheit
- Actual Inventory: Gesamtbestand
- Inventory Value: Wert des Gesamtbestands
- Item Unit Cost = Einstandspreis
- First Count = Erste Zählung
- Second Count = Zweite Zählung
- Third Count = Dritte Zählung
- Difference Last Count = Differenz letzte Zählung
- Difference Last Count Percent = Differenz letzte Zählung in Prozent
- Difference Last Count Unit Cost = Differenz letzte Zählung Kosten pro Basiseinheit
- Threshold Qty Difference = Schwellenwert Mengendifferenz
- Threshold Value Diff. LCY = Schwellenwert Differenz in lokaler Währung
- Posting Date Global = Buchungsdatum
- Processed By = Bearbeitet durch
Filterung vor der Berichtsgeneration ist mit diesen Feldern möglich:
- Artikel
- Artikel mit aktuellem Lagerbestand
- Alle Artikel
- Sortierung
- Artikel
- Lagerplatz (aufsteigend)
- Lagerbestandswert (absteigend)
- Ausgabe Anzahl Auswertungszeilen
- Artikelnr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Ebenencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Reihencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode
- Buchungsdatum
3.11 Internationaler Frachtbrief
Der internationale Frachtbrief kann auf folgenden Seiten ausgedruckt werden:
- Verladevorgang
- Geb. Verladevorgang
- Warenausgangsplanung
- Geb. Warenausgang
Der Frachtbrief hat folgenden Inhalt:
- Versand von Adresse
- Versand an Adresse
- Versand von Ort
- Versand an Ort
- Zusteller und Nummernschild des Spediteurs
- Sub-Ladungsträger
- Nachfolgender Ladungsträger
- Transportbezogene Kosten
- Vorbehalte des Ladungsträgers
- Transportierte Güter
- Absender Referenz
- Empfängerreferenz
- NVE Nr. (Oder GS1-NVE, falls diese vorhanden ist)
- Verpackung (Kombiniert durch die externe Beschreibung in den Lagerbestandsmaßen)
- Dimensionen in CM
- Bruttogewicht in KG
- Absender Referenz
- Zusätzliche Belege
- Ort und Datum der Ausstellung
- Anweisungen des Absenders
- Unterschrift des Absenders
- Unterschrift tatsächlicher Ladungsträger
- Unterschrift des Empfängers
Das Firmenlogo ist oben rechts auf der Rechnung aufgedruckt.
Sie können diese Rechnung über mehrere Seiten drucken. Siehe Anzahl Ausdrucke. Wenn Sie die Rechnung drucken, können Sie die folgenden Optionen auswählen:
- Anzahl Ausdrucke
- Textanwahl ADR: Gibt an, dass der ADR-Text anstelle des CMR-Textes gedruckt wird. Bitte beachten Sie, dass der Text derzeit nur in deutscher Sprache verfügbar ist.
- Abholdatum: Wird auf die Rechnung gedruckt
- Anlieferungsdatum: Wird auf die Rechnung gedruckt
- Zusteller anzeigen: Wird auf die Rechnung gedruckt. Sie müssen eine Sendungsprozessnummer unter Filter: Sendungsprozess unten eingeben.
- Warenbeschreibung: Hier können Sie eine Beschreibung des Sendungsinhalts eingeben. Diese wird links neben der Summenzeile in Feld 10 gedruckt.
Diese Optionsfelder werden vom System abgespeichert und vorausgefüllt.
Anzahl Ausdrucke
Standardmäßig werden 4 Kopien gedruckt:
- Kopie für Absender
- Kopie für den Warenempfänger
- Kopie für den Ladungsträger
- Kopie für den Ladungsträger
Diese Beschreibungen sind oben links auf der Rechnung farblich hervorgehoben.
Wenn 3 Ausdrucke erzeugt werden, entfällt die zusätzliche Kopie für den Ladungsträger. Werden nur 1 oder 2 Seiten gedruckt, wird die Markierung entfernt. Wenn 5 oder mehr Seiten gedruckt werden, wird das Label “Kopie” verwendet. Werden z. B. 6 Seiten gedruckt, erscheinen die Markierungen auf den Kopien 1-4 und nur “Kopie” auf 5-6.
3.12 Sendungsliste
Die Sendungsliste ist das Ergebnis der Verladung und kann gedruckt werden, wenn NVE einer Verladung zugeordnet sind. Eine Verladung muss nicht geprüft sein, damit die Liste gedruckt werden kann. Inhaltlich ist die Sendungsliste an die Packstückinhaltsliste angelehnt. Sie kann mehrere Aufträge auflisten und eine Verschachtelung von Ladungsträgern und Transportladungsträgern darstellen, solange diese zur gleichen Verladung gehören.
Die Sendungsliste beinhaltet folgende Informationen:
- Mandant und Adresse
- Verladevorgangsnr.
- Datum
- Kundenadresse
- Lieferadresse
- LKW Kennzeichen vorne/hinten
- Ladungsträger Nr.
- Fahrzeugtext
- Zusteller
- Sendungsnr. als Barcode
- Auftragsnummern
- Kundennamen
- Kundenreferenzen
- NVE Nr. (Oder GS1-NVE, wenn verfügbar)
- Verpackungsmaß
- Dimensionen
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- Tara
- Menge
- Mengeneinheit
- Artikel
- Beschreibung
- Unterverpackungseinheit
- Netto/Menge
- HS-Code
- Anzahl der NVE
- Volumen
- Gesamtgewicht
- Nettogewicht
Falls bei den Artikeln ein Mindesthaltbarkeitsdatum oder eine Chargennr. vorhanden ist, werden diese auch in der Tabelle angezeigt.
Wenn eine GTIN vorhanden ist, wird diese unter der jeweiligen Zeile abgedruckt.
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
Abhängig von der Einstellung Druckoptionen für die Sendungsliste aus der SIEVERS WMS Einrichtung werden in der Liste die UVE der Zeilen angezeigt oder nicht.
3.13 Verladeliste
Die Verladeliste ist notwendig, um eine Verladung belegorientiert durchzuführen, denn sie ist Arbeitsgrundlage für das Verladepersonal. Auf dieser Liste werden die NVE aufgelistet, die den Status 7-Verpackt haben und zu einem Warenausgang gehören. Die Verladeliste ist sortiert nach Lagerplatz und nach NVE aufsteigend.
Die Verladeliste beinhaltet folgende Informationen:
- Mandant und Adresse
- Warenausgangsnr.
- Nutzerkürzel
- Datum
- Lieferadresse
- Zusteller
- Kennzeichen Vor- und Rückseite
- Ladungsträger Nr.
- Fahrzeugtext
- Anzahl Abladestellen
- Verladeplatz
- Verladehinweis
- Verladevorgangsnr.
- NVE
- Priorität (aus Verladevorgangszeile. 1 = hoch, 2 = normal, 3 = niedrig)
- Lagerplatz
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Dimensionen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Abladestelle
- Menge
- Mengeneinheit
- Artikel
- Beschreibung
- Belegnr.
- Anzahl der NVE
- Volument
- Gesamtgewicht
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
3.14 SNCL Lagerposten
Mit diesem Bericht können Sie eine gewünschte Liste von Lagerposten erzeugen lassen. Als Standardfilter wird der aktuelle Monat eingesetzt.
Folgende Informationen können Sie dem Bericht entnehmen:
- Lfd. Nr.
- Buchungsdatum
- Lagerbestandsnr.
- Ursprungs-Geb. Belegnr.
- Art
- Lagerbelegnr.
- Artikelnr.
- Lagerplatzcode
- Qualitätstatus
- Anzahl Lagerbestände
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
Für eine bessere Übersicht empfehlen wir, den Bericht als Excel-Dokument auszugeben. Hier gibt es zusätzliche Felder.
- Entry No.
- Posting Date
- Inventory No.
- Transport Load Carrier Code
- Load Carrier Code
- Stock Document Type
- Stock Document No.
- Item No.
- Description
- Lot No.
- Serial No.
- Number of Inventories
- Number of Pieces
- Base Unit of Measure
- Sell By Date
- Location Code
- Storage Place Code
- Original Post Document No.
- Customer No
- Customer Name
- Vendor No.
- Vendor Name
- Original Item Ledger Entry No.
- Processed By
- Inbound Stock Post Customer No.
- Outbound Stock Post Customer No.
- Format Today
- Companyname
- UserID
- Net Weight
- Gross Weight
- Quality Status
3.15 Verkauf - Lieferschein
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Verk. an Deb.-Nr.
- Belegdatum
- Lieferungsnr.
- Lieferungsdatum
- Bestellungsnr.
- Unsere Belegnr.
- Mandantenname
- Mandantenadresse
- Telefonnr.
- Homepage
- USt-IdNr.
- Postgirokontonr.
- Bankkonto
- Kontonr.
Artikeltabelle
- Nr.
- Beschreibung
- Menge
- Einheit
4 Etiketten
In SIEVERS WMS werden verschiedene Etiketten genutzt. In den folgenden Abschnitten sind diese dokumentiert. Für nicht verständliche Begriffe oder Abkürzungen nutzen Sie das Stichwortverzeichnis oder das Abkürzungsverzeichnis.
Auf Etiketten gedruckte Gewichte sind immer auf die letzten zwei Nachkommastellen aufgerundet.
4.1 UVE
- Maße: 90x35mm
Dieses Etikett enthält folgende Informationen:
- UVE Code
- Maße und Gewicht
- Stückzahl
- Artikelnummer (Letzte 10 Zeichen)
- Artikelbeschreibung
- Lieferanten NVE-Nr.
Der Barcode ergibt sich aus dem Code und der Prüfziffer nach Modulo 10.
4.2 Lagerbestandsetikett oder Schein
Dieses Etikett enthält folgende Informationen:
- Lagerbestandsnummer (Letzte 7 Zeichen)
- Abmessungen und Bruttogewicht
- Lagerbestandsmaß
- Seriennummer (Letzte 15 Zeichen)
- Chargennummer (Letzte 15 Zeichen)
- MHD
- Menge
- Artikelnummer (Letzte 14 Zeichen)
- Artikelbeschreibung
- Zielplatz oder aktueller Lagerplatz
- Lagerbestandsnummer (Letzte 9 Zeichen)
Lagerbestände nicht verwenden, um Pack-Hierarchien abzubilden. D.h. bitte nicht in Kombination mit Ladungsträger eine Hierarchie abbilden. Ladungsträger = Palette und Lagerbestandseinheit = Untergebinde - wie zum Beispiel Karton auf der Palette. Um Packhierarchien abzubilden, sollten immer Transportladungsträger in Kombination mit dem Ladungsträger genutzt werden. Die Lagerbestände sind wichtig für die Artikelverfolgung, nicht für die Beschreibung des physischen oder prozessualen Zustandes.
4.3 Artikeletikett
Das Artikeletikett dient der zusätzlichen Kennzeichnung eines Artikels. Das kann beispielsweise im Wareneingang sinnvoll sein, wenn Artikel gesondert gekennzeichnet werden müssen. Es kann über die Artikelkarte via Aktionen oder im Wareneingang über das Zeile-Menü der Belegzeilen gedruckt werden.
- Maße: 90x35mm
Das Etikett enthält folgende Informationen:
- Artikelnummer
- gekürzte Artikelbeschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Lagerhalle
- Lagerregal
- Lagerplatz
- Barcode
Sollte der Artikel einem Stammlagerplatz bzw. Kommissionierplatz zugeordnet sein, wird dieser anstelle des Lagerplatzes links unten der Stammlagerplatz angezeigt.
4.4 Lagerplatzlabel
Sie können zwei verschiedene Lagerplatzlabel drucken:
- Groß: 101,6mm x 152,4mm
- Klein: 90mm x 33mm
Sie können vor dem Druck entscheiden, ob auf der Seite des Labels ein Pfeil nach oben oder unten sowie eine Prüfziffer gedruckt werden soll.
4.5 Blanko Barcode
- Maße: 90x35mm
Das Etikett enthält außer dem Barcode selbst keine Informationen. Es wird auf Vorrat gedruckt und dem Wareneingang zur Verfügung gestellt. Mit dem Etikett werden ankommende Waren bzw. Paletten markiert und im System dieser Nummer zugeordnet. Darüber hinaus können mit dem Etikett Zeiten gemessen werden. So wird beispielsweise beim ersten Scannen des Barcodes die Abladezeit erfasst.
4.6 Login Barcode
Der Login-Barcode erleichtert den Login auf dem MDE Gerät. So müssen nicht Benutzername und Passwort eingegeben werden, sondern es reicht der Barcode-Scan.
Der Login-Barcode erleichtert den Login auf dem MDE Gerät. So müssen nicht Benutzername und Passwort eingegeben werden, sondern es reicht der Barcode-Scan.
- Maße: 90x35mm
Der Barcode enthält das Benutzerkürzel, den Benutzernamen und das Passwort.
4.7 Druckerstation Barcode
Dieses Etikett wird sichtbar am Platz der Druckerstation angebracht. Mitarbeiter, die beispielsweise kurzzeitig in anderen Bereichen aushelfen, können durch Scannen dieses Barcodes im Hauptmenü des MDE’s die Druckerstation wechseln. Das Etikett können Sie direkt in der Druckerstationskarte ausdrucken.
- Maße: 90x35mm
Das Etikett enthält folgende Informationen:
- Name der Druckerstation
- Barcode
- Barcode im Klartext
4.8 Lagereinheiten Etikett
Dieses Etikett wird genutzt, um im Wareneingang ankommende Ware zu kennzeichnen. Ausschließlich Ladungsträger, die noch ins Lager sollen und keinen Auftragsbezug haben, werden mit diesem Etikett markiert.
- Maße: 90x35mm
- Maße Vorlage: 88x33mm
Das Etikett enthält folgende Informationen:
- Lagereinheit-Nummer
- Maße
- Gewicht (Falls vorhanden: gewogenes Gewicht, ansonsten Bruttogewicht Ladungsträger)
- Menge
- Artikelnummer
- Artikelbeschreibung
- Charge
- MHD
- Klartext-Barcode (Falls vorhanden: GS1 Barcode)
- Hinweistext
- GS1 NVE
4.9 WE LE Etikett
- Maße: 90x35mm
4.10 KLT Etikett
- Maße: 90x35mm
Die auftragsbezogenen Informationen dieses Etiketts werden entweder aus dem verknüpften Warenausgang oder aus dem Auftrag bzw. Spezialauftrag entnommen, wenn die Zuordnung des Ladungsträgers zum Auftrag bereits im Wareneingang stattgefunden hat.
Das Etikett enthält folgende Informationen:
- KLT-Nummer
- Maße
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Priorität des Auftrags
- Auftragsnr.
- Kundenname
- Lagerplatzcode
- Regulärer Barcode
- Hinweistext
4.11 SLT Etikett
- Maße: 90x35mm
Dieses Etikett wird genutzt, um Ladungsträger zu markieren, die Teil einer Kommissionierserie sind.
- SLT Nummer
- Dimensionen und Gewicht
- Kommissionierseriennr.
- Code der Serienbildungsstrategie
- Beschreibung der Serienbildungsstrategie
- Regulärer Barcode
- Lagerplatz Code
4.12 NVE Etikett
- Maße: 110x162mm
Dieses Etikett wird genutzt, um fertige Packstücke zu markieren. Damit ist der Packstück und der Inhalt sowohl bei der Verladung als auch bei der Ankunft beim Kunden identifizierbar.
Die auftragsbezogenen Informationen dieses Etiketts werden entweder aus dem verknüpften Warenausgang oder aus dem Auftrag bzw. Spezialauftrag geholt, wenn die Zuordnung des Ladungsträgers zum Auftrag bereits im Wareneingang stattgefunden hat.
Das zuletzt gedruckte NVE Etikett wird am gebuchten Ladungsträger gespeichert und kann dort abgerufen werden.
Das Etikett enthält folgende Informationen:
- Absender
- NVE-Nummer
- Versandauftragsnummer
- Lieferanschrift: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob pro Lieferanschrift kommissioniert und verpackt wird. Siehe hierzu Diverses Auftragshandling. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Auftragsreiner WA.
- Kundeneigener Barcode / Kundenreferenz
- Lieferanten-NVE
- Bis zu zwei Inhaltsartikel - ansonsten Packstückinhaltsliste
- Falls eine VE Einheit an den Artikel eingetragen ist, wird die Menge in diese umgerechnet
- Lagerbestandsmaß
- Maße
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Hinweistext
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
4.12.1 GS1 Etikett Amazon
Fall die Option Ausgehende KLT/NVE in der GS1 Einrichtung und im Datenbezeichner 00 des Debitors aktiviert ist, wird bei den eingerichteten Debitoren in Verkaufsaufträgen dieses Label beim Druck von NVE benutzt.
- Absendeadresse
- Lieferadresse
- NVE-Nummer
- Nummer des Herkunftsbelegs
- Externe Bestellnummer und Barcode
- GTIN-Inhalt
- GTIN-Anzahl
- Anzahl der NVE in diesem Auftrag
- NVE-Nummer und Barcode
- Lagerbestandsmaßcode
- Abmessungen und Gewicht
Wenn mehrere Artikel in einer NVE verpackt sind, wird “DIVERSE” bei 6. und “*” bei 7. angezeigt.
4.13 Optionales Kommissionieretikett
Dieses Etikett kann im Warenausgang gedruckt werden, um kommissionierte Artikel zu markieren. In der Regel wird es jedoch nicht benötigt, da die Lieferanten/Produzenten der Artikel diese bereits gekennzeichnet haben.
- Maße: 90x35mm
- Stückzahl
- Artikelbeschreibung
- Artikelnr.
- Lagerplatz des Artikels
- Barcode und Artikelnr.
- Herkunftsnr.
- Debitoren/Kreditorenname
4.14 Kommissionierplatzetikett
Dieses Label wird zur Kennzeichnung fester Kommissionierplätze verwendet.
- Maße: 90x35mm
Es besteht aus
- Artikelbeschreibung
- Artikelname
- Barcode
- Lagerplatz-Nr.
5 Pages
In diesem Bereich werden die einzelnen Seiten mit ihren Feldern und Menüs aufgelistet.
Diese Dokumentation ist nach dem Prinzip “Single Source of Truth” = “Einzige Quelle der Wahrheit” aufgebaut. Das bedeutet, dass es für jede Definition nur eine Stelle gibt, an der sie auftaucht. Aus diesem Grund werden Sie in der Regel in diesen Abschnitten keine Erklärungen zu den einzelnen Feldern finden, sondern nur Verweise ins Stichwortverzeichnis oder zu anderen Abschnitten. Die Ausnahme hierbei bilden Felder, die an der konkreten Stelle eine einzigartige oder besonders zu beschreibende Funktion erfüllen.
5.1 Startseite Business Central
Wir haben für das WMS eine spezielle Startseite mit besonderen Infokacheln und Aktionen vorbereitet, die das Arbeiten mit dem SIEVERS WMS deutlich vereinfacht. Diese Aktionen und Infokacheln bekommen Sie angezeigt, wenn Sie die Rolle SNC SIEVERS WMS zugewiesen haben.
Menü
Das Menü ist standardmäßig so aufgebaut:
- Herkunftsbelege
- Bestellungen
- Aufträge
- Umlagerungen & Reklamationen
- Umlagerungsaufträge
- Verkaufsreklamationen
- Einkaufsreklamationen
- Artikel Buch.-Blatt
- Fertigungs & Montageaufträge
- Fertigungsaufträge
- Montageaufträge
- Fremdlagerung
- Lagerbelege
- Lager
- Mobile
- Historie
- SNCL Lagerposten
- Artikelposten
- Geb. Lagerbelege
- Geb. Ladungsträger
- Geb. Ursprungsbelege
- Geb. Fremdlagerbelege
- Einrichtungen
- Allgemein
- SIEVERS WMS Einrichtung
- Nummernserie (BC Standard)
- Basismaßeinheitsliste
- Einheitkonvertierungsliste
- Lagerorte und Lagerbestandsmaße
- Auftragsart, Zusteller & Prioritäten
- Strategien
- SIEVERS WMS Teams
- Flurförderfahrzeuge
- Warenausgang Automatisierung
- Drucken
- SNCL Druckerstationen
- SNCL Berichtsauswahl
- SNCL Berichtszuordnung
- Papierfachübersicht (siehe SIEVERS Print Dokumentation)
- Virtuelle Drucker Karte (siehe SIEVERS Print Dokumentation)
- Allgemein
- Alle Berichte
Aktionen
- Warenausgang Automatisierung
- Ausgehende Lagerbuchungsautomatik
- Blanko Barcode
- Nachschub Prüfen
- Nachschub prüfen Produktionsplätze
- Artikel zur Kommissionierung freigeben
- Freigegebene Artikel stornieren
- Inventurauswertung
Kacheln
Die Kacheln zeigen bspw. die Anzahl von bestimmten Belegen, freie Lagerplätze oder gesperrte Lagerbestände.
Folgende Kacheln werden standardmäßig angezeigt:
- Eingang
- Bestellungen (Freigegeben): Einkaufsbestellungen mit dem Status Freigegeben
- Wareneingänge Avisiert: Wareneingänge mit dem Status 0-Avisiert
- Wareneingänge Bearbeitung: Wareneingänge mit den Status 1-Erfasst oder 2-Freigegeben
- Wareneingänge Klärung:Wareneingänge mit den Status 3-Clearing EK oder 4-Clearing QS
- Wareneingangszeilen: Alle Wareneingangszeilen
- Lagerladungsträger im Wareneingang: Alle Lagerladungsträger, die den Status 1-WE Bearbeitung haben
- Eingehende Lagerbuchungen: Alle Eingehende Lagerbuchungen
- Eingehende Lagerbuchung - Fahrbefehlszeilen: Zeigt alle Fahrbefehle mit dem Typ Eingehende Lagerbuchung
- Ausgang
- Aufträge (Freigegeben): Verkaufsaufträge mit dem Status Freigegeben
- Warenausgänge Teillieferung: Warenausgangsplanung gefiltert auf das Kennzeichen Teillieferung
- Warenausgänge: Öffnet die Warenausgangsplanung
- Warenausgänge aktuelle Woche: Warenausgangsplanung gefiltert auf Erstes Verladedatum in der aktuellen Woche
- Warenausgänge heute: Warenausgangsplanung gefiltert auf Erstes Verladedatum heute
- Ausgehende Lagerbuchung offen: SNCL Ausgehende Lagerbuchungen mit den Status Bearbeitung oder Vorbereitung
- Ausgehende Lagerbuchungszeilen: Alle Lager-Ausgehende Lagerbuchungezeilen
- Zeilen ohne Kommteam: Alle Ausgehende Lagerbuchungszeilen, die kein Kommissionierteam zugewiesen haben oder den Status 0-Angelegt
- Kommissionierbelege: Kommissionierbelege mit den Status 2-Gedruckt, 3-In Bearbeitung oder 2-Freigegeben
- Kommissionierpositionen: Alle Kommissionierpositionen
- Kommissionierung Vollpaletten: Kommissionierbelege mit den Status 2-Gedruckt, 3-In Bearbeitung oder 2-Freigegeben, mindestens einer Vollpalette und keiner Anbruchpalette
- Kommissionierung Vollpaletten: Kommissionierbelege mit den Status 2-Gedruckt, 3-In Bearbeitung oder 2-Freigegeben, mindestens einer Anbruchpalette und keiner Vollpalette
- Verpackungsprozesse: Verpackungsvorgangsübersicht
- Ladungsträger im Verpackungsprozess: SNCL Ladungsträger gefiltert auf Ladungsträgerart KLT und den Status “6-In Verpackung”
- Verladevorgangsübersicht
- Verladungen heute: Verladevorgangsübersicht mit Filter auf “Verladetag” heute
- Verladungen aktuelle Woche: Verladevorgangsübersicht mit Filter auf Verladetag aktuelle Woche
- NVE CBM Gepackt: Zeigt das Volumen der SNCL Ladungsträger mit Filter auf Ladungsträgerart NVE und Status 7-Verpackt
- NVE T Gepackt: Zeigt das Gewicht der SNCL Ladungsträger mit Filter auf Ladungsträgerart NVE und Status 7-Verpackt
- Lager
- Gesperrte Lagerbestände: Lagerbestände mit Filter auf das Kennzeichen Gesperrt
- Lagerbestände abgelaufenes MHD: Lagerbestände mit Filter auf MHD heute oder vor heute
- Blockiert: Lagerbestände mit Filter auf das Kennzeichen Gesperrt
- Freie Lagerplätze: Lagerbestände mit Filter auf Belegung = frei
- Belegte/Volle Lagerplätze: Lagerbestände mit Filter auf Belegung = Voll oder Belegt
- Lagerbewegungen
- Fahrbefehle: Alle Fahrbefehle der Arten Lagerplatzumlagerung, Eingehende Lagerbuchung, Retoure, Verladevorbereitung und Produktionsversorgung. Nicht dabei sind Manuelle Umbuchung und Nachschübe.
- Nachschübe: Fahrbefehle der Art Nachschub
- Manuelle Umbuchungen: Fahrbefehle der Art Manuelle Umbuchung
- Inventuren
- Inventuren
- Zählungen: Zeigt die Zähllisten Nr. 3 und deren dazugehörige Inventuren an
- Umlagerungen
5.2 SNC Mobile Benutzer
Auf dieser Seite können Benutzer definiert werden, die das MDE-Gerät benutzen.
Menü
Im Menü gibt es neben den Standardfunktionen wie Liste bearbeiten und Löschen folgende Funktionen:
- Start
- Ausloggen erzwingen: Loggt den ausgewählten User aus.
- Berichte
- Drucke Nutzer Login Barcode: Druckt einen Barcode, mit dem sich dieser Nutzer auf dem MDE einloggen kann
- Views: Zeigt die Views des Benutzers
- Historie: Zeigt die Historie der Aktionen des Nutzers
- Aktionen
- Funktionsdeaktivierung pro Nutzer: Stellt für diesen Nutzer ein, welche Funktionen deaktiviert sein sollen
Tabelle
Folgendes können Sie hier einstellen:
- Benutzer-ID: Mit dieser ID muss sich der Benutzer in Mobile anmelden
- Benutzername: Legt den Benutzernamen fest
- Passwort: Legt das Passwort des Benutzers fest
- Lagerort-Code: Legt den Lagerort fest, an dem sich der Benutzer mit diesen Logindaten einloggen kann
- Lagerortwechsel erlaubt: Legt fest, ob der Benutzer sich mit seinen Logindaten auch an anderen Lagerorten anmelden darf
- Logistik Team: Legt das Logistik Team für den Benutzer fest
- Auf Logistics Team Einschränken: Bestimmt, ob der Benutzer das Team wechseln darf
- Stapler: Weist dem Nutzer einen Stapler zu
- Auf Stapler einschränken: Bestimmt, ob der Benutzer den Stapler wechseln darf
- Druckerstation: Weist dem Nutzer eine bestimmte Druckerstation zu
- Aktuelle Maske: Zeigt die Maske an, auf der sich der Nutzer aktuell befindet
- Aktueller Schritt: Zeigt den Schritt an, den der Nutzer aktuell durchführt
- Sprachcode: Weist dem Nutzer einen Standard-Sprachcode zu
- BC Benutzer: Weist dem Nutzer einen BC-Benutzer zu. Optional
- Historie aktiv: Legt fest, ob die Aktivitäten des Nutzers in der SNC Mobile Historie gespeichert werden
- Angemeldet: Gibt an, ob der Nutzer aktuell angemeldet ist
- Hostname
Bitte beachten Sie, dass in den Benutzernamen und in den Kennwörtern keine * verwendet werden dürfen. Das hat technische Gründe.
5.3 SNC Druckerstationsübersicht
Auf dieser Seiten werden die Druckerstationen und deren Beschreibungen aufgelistet. Darüber hinaus können Sie neue Druckerstationen erstellen.
Mit dem Klick auf einen Druckerstationsnamen gelangen Sie zur Druckerstationskarte.
5.4 Debitorenkarte
Auf der Debitorenkarte finden Sie den zusätzlichen Abschnitt SIEVERS WMS. Dieser enthält folgende Einrichtungsfelder:
- Versandanweisungsregeln
- Packen nach Lieferanschrift
- Variable zur aut. Anlage Lagerbeleg: Hilfreich bei der automatischen Ausgehende Lagerbuchungbelegserstellung. Mit dieser Variable können Sie festlegen, welche Zeilen der Automatik für diesen Debitor relevant sein sollen.
- Warenausgangsdokumentation mit GTIN: Aktivierung der Einstellung bewirkt, dass die GTIN auf Sendungsliste, Packstückinhaltsliste und Packliste Export gedruckt wird. Die Einstellung hier überschreibt die gleichnamige Einstellung aus der SIEVERS WMS Einrichtung.
- Serialisierung Lagerbestände im Warenausgang aktivieren: Aktiviert die Erfassungspflicht von Serialisierungsnummern (z.B. SSCC, Seriennummern) in der Kommissionierung für diesen Debitor.
- Warenausgangsanlage: Diese Felder legen die Standardwerte fest, die
beim manuellen Anlegen eines Warenausgangs aus diesem Debitor übernommen
werden.
- Herkunftsartenfilter: Legt fest, welche Herkunftsarten in Warenausgängen für diesen Debitor erlaubt sind. Klick öffnet eine Auswahl.
- Debitorrein: Wenn aktiv, werden bei der manuellen Warenausgangsanlage nur Ursprungsbelege desselben Debitors zusammengefasst
- Auftragsreiner WA: Wenn aktiv, erhält jeder Auftrag einen eigenen Warenausgang
- Lieferanschriftenrein: Wenn aktiv, müssen alle Ursprungsbelege dieselbe Lieferadresse haben
- Fremdlagerung
- Berechnungsperiode
- Berechnungsstartdatum
- Berechnungsenddatum
- Lagergeldcode
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode: Dieser Code ist eine Ressource, mit der Fremdlagerdienstleistungen für Ausgehende Lagerbuchungen abgerechnet werden.
- Inventurgeldcode: Das Inventurgeld ist ein Kostensatz, der in den Ressourcen angelegt wird. Dieser wird genutzt, um per Inventur und Menge / Lagerbestand oder Ladungsträger (…) abzurechnen.
- Umlagergeld Code
- Eingehende Lagerbuchunggeld/Ausgehende Lagerbuchunggeld/Inventurgeld/Umlagerungsgeld/Montagegeld automatisch einlasten
- Lagerzeit ohne Berechnung
- Wiederk. Ressourcen
- Versicherung
- Versicherungscode
- Versicherungssatz %
- Versicherungssteuer %
- Anzahl Sortimente
- Eingangsüberschusscode: Gibt die Richtlinie an, die für den Kunden angewendet wird, wenn mehr Artikel eingehen, als bestellt wurden. Siehe außerdem Eingangsüberschusscode
5.5 Druckerstation
Mit dieser Seite definieren Sie Druckerstationen und ordnen ihnen Drucker sowie das passende Format zu. Darüber hinaus können Sie via Bericht auch ein Druckerstationsetikett drucken.
Einer Druckerstation vergeben sie
- einen Druckerstationsnamen und
- eine Beschreibung.
Definieren Sie außerdem
- Anzahl Druckversuche: die Anzahl der Wiederholungsversuche, die das System nach einem erfolglosen Druckversuch durchführen soll
- Verzögerung zwischen Druckversuchen: Definiert die Verzögerung in Sekunden
Anschließend erfolgt die Druckerstationszuordnung. Dazu ordnen Sie vorhandene Drucker den Formaten
- DIN A4 Drucker
- großes Etikett
- kleines Etikett
zu.
5.6 Nummernserie
Auf dieser Seite können Sie die angelegten Nummernserien einsehen, anlegen und verwalten. Folgende Felder gibt es in dieser Tabelle:
- Code
- Startdatum
- Startnr.
- Endnr.
- Letztes Datum verwendet
- Letzte Nr. verwendet
- Warnungsnr.
- Erhöhung um Nr.
- Beschreibung
- Standardnr.
- Manuelle Nr.
- Chronologisch
- Lücken in Nummern zulassen: Dieses Kennzeichen bewirkt, dass Lücken in den Nummernserien zugelassen werden. Es wird bei Neuerstellung einer Nummernserie automatisch aktiviert. Wichtig: Für alle in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegten Nummernserien muss dieses Kennzeichen aktiviert sein. Das System verhindert die Deaktivierung des Kennzeichens bei bereits hinterlegten Nummernserien und zeigt eine Fehlermeldung an. Diese Anforderung ist aus Performance-Gründen zwingend erforderlich.
5.7 SNCL Zeitprotokoll Liste
Hierbei handelt es sich um die zentrale Belegprotokolltabelle von SIEVERS WMS. In dieser werden die Vorgänge im System festgehalten. Mit diesem Protokoll können Sie beispielsweise nach bestimmten Belegen filtern und die Bearbeitungszeiten erfassen. Das kann etwa sinnvoll sein, um die Notwendigkeit oder den Erfolg von Prozessoptimierungen zu erfassen.
Folgende Informationen können Sie der Tabelle entnehmen:
- Prozessart: Diese Aktion wurde durchgeführt
- Eintragsdatum: Das Datum der Aktion
- Eintragszeit: Die Uhrzeit der Aktion
- Herkunftsbelegart: Die Belegart des Belegs, in dem die Aktion durchgeführt wurde
- Herkunftsbelegnr. Die Belegnr. des Belegs, in dem die Aktion durchgeführt wurde
- Benutzer-ID: Die Benutzer-ID des Benutzers, der die Aktion durchgeführt hat
- Alter Wert: Der alte Wert vor der Aktion
- Neuer Wert: Der neue Wert nach der Aktion
5.8 SNC Auftragsarten
Hier wird das Grundgerüst einer Auftragsart erzeugt. Die Eigenschaften einer Auftragsart werden in SNC Auftragsart Kategorie näher definiert.
- Code
- Beschreibung
- Serienbildung: Legt fest, dass Aufträge mit dieser Auftragsart grundsätzlich per Serie kommissioniert werden müssen
- MOP Batchbildung: Legt fest, dass Aufträge mit dieser Auftragsart grundsätzlich per MOP Batch kommissioniert werden. Das bedeutet, dass mehrere Aufträge gleichzeitig aber trotzdem auftragsrein in ein Multi Order-Gestell o.Ä. kommissioniert werden. Siehe MOP-Batch erzeugen
Es ist nicht möglich, die Serienbildung und MOP Batchbildung gleichzeitig zu aktivieren, da es sich um fundamental verschiedene Kommissioniermethoden handelt.
5.9 SNC Auftragsart Kategorien
Auf dieser Seite werden Auftragsarten näher definiert. Sie dienen dazu, SIEVERS WMS Teams ausschließlich Aufträge bestimmter Größen bearbeiten zu lassen.
- Code
- Parameter: Legt fest, welcher Schwellwert genutzt
werden soll:
- Anzahl Positionen
- Wert
- Volumen
- Gewicht
- Ganze Einheiten
- Summe Positionsmenge: Die Summe der Mengen aus den Ursprungsbelegzeilen
- Mindestwert: Definiert die minimale Höhe des Schwellwerts
- Parameter Einheit: Zeigt die zum Parameter passende Einheit aus der Basismaßeinheitsliste
- Beschreibung
- Bewertungsfaktor: Gewichtung der Auftragsart
Die Bewertung der Auftragsarten erfolgt in zwei Schritten:
- Ermittlung der Auftragsart pro Parameter. Gewichtung durch Position in der Liste
- Gewichtung der Position durch Multiplikation mit dem Bewertungsfaktor
5.10 Artikelkategorienkarte
Die Artikelkategorienkarte gehört zwar zum Business Central-Standard, wurde aber durch viele SIEVERS WMS-Felder ergänzt.
SIEVERS WMS
- Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Lagerbestandsfindungsstrategie
- Nachschubstrategie
- Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger: Ermöglicht den Lagerbestandstausch innerhalb eines Ladungsträgers. Bitte lesen Sie hierzu die Beschreibung in der SIEVERS WMS Einrichtung
- Lagerbestände mit gleichen Merkmalen zusammenführen: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird bei der Zubuchung auf einen bestehenden Ladungsträger geprüft, ob bereits ein Lagerbestand mit gleichem Artikel (Nr., Variante, Charge, MHD, Seriennummer) vorhanden ist. Falls ja, wird auf diesen zugebucht. Die Zusammenführung erfolgt ausschließlich bei eingehenden Lagerbuchungen und Fahrbefehlen, und nur wenn der Zielladungsträger die Ladungsträgerart LE hat oder kein Zielladungsträger gesetzt ist (Zubuchung direkt auf einen Lagerplatz). Diese Einstellung übersteuert die SWMS Einrichtung, wird aber von der Artikelkarte übersteuert.
- Serialisierungspflicht Lagerbestände: Alle Artikel mit dieser Kategorie erfordern bei der Kommissionierung die Erfassung von Serialisierungsnummern. Diese Einrichtung kann nicht gleichzeitig mit einer aktiven Seriennummernverfolgung verwendet werden.
SNC Inventur
- Schwellwerte verwenden: Legt fest, welche der Inventurschwellwerte Mengendifferenz in % und Wertdifferenz in Mandantenwährung genutzt werden sollen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Schwellwerte auf der jeweiligen Ebene gelten.
- Mengendifferenz in %: Gibt die notwendige Mengendifferenz zwischen Soll- und Ist-Menge für eine Fehlermeldung der Inventur an. Dies ist ein ganzzahliger Wert zwischen 0-100%. Der Anfangswert ist 0. 0 bedeutet, dass keine Abweichungen toleriert werden. 100 bedeutet, dass Abweichungen von bis zu 100% toleriert werden. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 1-Mengendifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Mengendifferenz in %".
- Wertdifferenz in Mandantenwährung: Gibt die notwendige Wertdifferenz zwischen Soll- und Istwert für eine Fehlermeldung der Inventur an. Die Option Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung sollte dazu aktiviert sein. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Wertdifferenz in Mandantenwährung".
SNC Montage & Fertigungsversorgung
- Lagerortcode Produktion
- Versorgungsklasse Produktion
- Bereitstellung Produktion
- Bereitsstellungsstrategie Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion
5.11 Artikelreferenzen
Diese Seite ist von jedem Artikel über Zugehörig abrufbar. Hier werden die Referenzen (Debitor, Kreditor und Barcodes) dieses Artikels hinterlegt. Außerdem kann bestimmt werden, welche Referenzen GTIN relevant sind.
- Referenzart
- Debitor
- Kreditor
- Barcode: Referenzen mit dem Typ Barcode werden automatisch mit der GTIN in der Artikelkarte synchronisiert.
- Referenzartennr.
- Referenznr.: Gibt die verbundene Artikelnummer an. Wenn Sie eine Referenz zwischen Ihrer Artikelnummer und der Ihres Kreditors oder Debitors angeben, ersetzt diese Nummer die Standardartikelnummer, wenn Sie die Referenznummer auf einem Verkaufs- oder Einkaufsbeleg angeben.
- Variantencode
- Einheit: Basiseinheit des Artikels oder der Ressource
- Beschreibung: Beschreibt die Referenz
- GTIN relevant: Gibt an, ob diese Referenz GTIN relevant ist. Sie können Artikelreferenzen als GTIN relevant markieren, wenn es sich entweder um einen Barcode handelt, dessen Einheit der Basiseinheit des Artikels entspricht oder zu denen es in der Verpackungshierarchie einen Eintrag gibt, dessen Verwendung Unterverpackungseinheit ist.
Bitte beachten Sie, dass jeder Barcode in der Regel nur ein mal eingetragen werden kann. Hierbei gibt es folgende Ausnahme: Ein Barcode kann bei mehreren Artikeln hinterlegt werden, wenn es sich um Fremdlagerartikel handelt und sich der Eingehende Lagerbuchungdebitor unterscheidet.
5.12 Ressource Fremdlagerung
Diese Seite dient als zentrale Eingabemaske zur Ressourcenerfassung in der Fremdlagerung. Hier können Sie automatisch Ein- und Ausgehende Lagerbuchunggeld einlasten sowie händisch Eingaben tätigen. Wenn diese Seite unabhängig von einem Auftrag geöffnet wird, werden hier alle aktuell in Aufträgen eingelasteten Ressourcen angezeigt, können jedoch nicht bearbeitet werden.
Im Kontext der Fremdlager-Eingehende Lagerbuchung oder -Ausgehende Lagerbuchung dient diese Seite insbesondere der Erfassung von nicht wiederkehrenden Aufwänden. Das können beispielsweise die Anlieferung von Waren sein, die nicht ausreichend gesichert oder gekennzeichnet wurden, wodurch ungeplant mehr Aufwand entsteht. Dieser kann per Erfassung einer Ressource Fremdlagerung abgerechnet werden.
Die Berechnung der Ressourcen erfolgt über die Fremdlagersammelrechnung.
Menü
- Beleg anzeigen: Öffnet den zur aktuellen Zeile dazugehörigen Beleg
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld einlasten: Lastet das Ein- oder Ausgehende Lagerbuchunggeld automatisch in dieser Tabelle und im Beleg ein. Dieses Ein- und Ausgehende Lagerbuchunggeld basiert auf den Artikeln zugeordneten Eingehende Lagerbuchunggeld- und Ausgehende Lagerbuchunggeldcodes.
- Auftrag synchronisieren: Synchronisiert nachträgliche manuelle Änderungen in der Tabelle mit dem dazugehörigen Beleg. Eine synchronisierte Zeile wird in der Spalte Zeile synchronisiert markiert.
- Zugehörig
- Funktionen
- Ressourcen Stückliste entfalten: Dient dazu, die Ressourcen Stückliste im Detail darzustellen
- Ressourcen Stückliste zusammenfalten: Verringert den Detailgrad in der Ressourcen Stückliste
- Funktionen
Zeilen
- Zeile synchronisiert: Wird aktiviert, wenn die Zeile mit dem Beleg synchronisiert ist
- Verkaufsbelegart
- Verkaufsbelegnr.
- Ressource Zeilennr.
- Ressourcennr.
- Verkaufszeilennr.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftszeile
- Herkunftsart
- Herkunftsunterart
- Beschreibung
- Einheitencode
- Menge
- Menge pro Einheit
- Einzelpreis
- Gesamtpreis
- Ressourcen Stückliste
- Ressourcen Stückliste Zeilennr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Zugeordneter Auftrag
- Zugeordnete Auftragszeile
- Lagerbeleg
- Lagerbelegnr.
5.13 Ressourcen Stückliste
Über die Ressourcen Stückliste werden die für die Ressourcen notwendigen Ressourcen definiert. So sind beispielsweise für die Ressource Fassabfüllung die Ressourcen Mitarbeiter und Abfüllmaschine notwendig. Die Verkaufspreise der Ressourcen aus der Ressourcen Stückliste ergeben den VK-Preis der übergeordneten Ressource.
- Ressourcen Stücklistennr.: Die Ressource, auf die eingezahlt wird
- Zeilennr.
- Nr.: Die einzahlende Ressource
- Stückliste
- Beschreibung
- Einheitencode
- Verkaufspreis
- Komponentenmenge
- Komponenten Verkaufspreis
- Stücklistenbeschreibung
5.14 Lagerhaltungsdatenkarte
Die Lagerhaltungsdatenkarte zeigt die Lagerhaltungsdaten zu einem bestimmten ausgewählten Artikel. Darüber hinaus können hier viele wichtige SIEVERS WMS-Einrichtungen gemacht werden. Diese Seite gehört zum Business Central-Standard und wurde durch SIEVERS WMS-Felder ergänzt:
SIEVERS WMS
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Anzahl Kommissionierplätze
- Kommissionierplatz: Synonym: Stammlagerplatz. Fester Lagerplatz, von dem kommissioniert werden soll. Siehe auch Struktur des Lagers
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Reservierungsmethode
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Leergutnr.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Lagerbestandsfindungsstrategie
- Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger: Ermöglicht den Lagerbestandstausch innerhalb eines Ladungsträgers. Bitte lesen Sie hierzu die Beschreibung in der SIEVERS WMS Einrichtung
- Nachschub
- Lagerbereich Kommissionierung
- Lagerhalle Kommissionierung
- Nachschubstrategie
- Mindestbestand Komm.-Platz
- Maximalbestand Komm.-Platz
- Mindestnachschubmenge Komm.-Platz
- Anzahl Lagerbestände für Nachschub
- Inventur
- Schwellwerte verwenden: Legt fest, welche der Inventurschwellwerte Mengendifferenz in % und Wertdifferenz in Mandantenwährung genutzt werden sollen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Schwellwerte auf der jeweiligen Ebene gelten.
- Mengendifferenz in %: Gibt die notwendige Mengendifferenz zwischen Soll- und Ist-Menge für eine Fehlermeldung der Inventur an. Dies ist ein ganzzahliger Wert zwischen 0-100%. Der Anfangswert ist 0. 0 bedeutet, dass keine Abweichungen toleriert werden. 100 bedeutet, dass Abweichungen von bis zu 100% toleriert werden. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 1-Mengendifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Mengendifferenz in %".
- Wertdifferenz in Mandantenwährung: Gibt die notwendige Wertdifferenz zwischen Soll- und Istwert für eine Fehlermeldung der Inventur an. Die Option Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung sollte dazu aktiviert sein. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Wertdifferenz in Mandantenwährung".
Verpackungshierarchie
Hier kann wie auf der Artikelkarte eine Verpackungshierarchie hinterlegt werden. Diese legt fest, in welchen Konstellationen der Artikel wie verpackt werden soll.
SNC Montage und Fertigungsversorgung
Dieser Bereich dreht sich um das Thema Produktionsversorgung.
- Lagerortcode Produktion
- Versorgungsklasse Produktion
- Bereitstellung Produktion
- Lagerplätze Produktion
- Produktionsplatz
- Bereitsstellungsstrategie Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion
- Mengenvorgaben Produktion
- Mindestbestand Produktion: Gibt an, wie viel Bestand mindestens in der Produktion vorhanden sein muss. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Mindestbestand unterschritten, muss ein Nachschubfahrbefehl bspw. durch Nachschub prüfen oder eine Aufgabenwarteschlange erzeugt werden
- Maximalbestand Produktion: Maximaler Bestand in der Produktion. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Maximalbestand überschritten, können keine weiteren Nachschubbefehle hierzu erzeugt werden
- Schrittweite Produktion: Bestimmt die Schrittweite der Nachschubmengen in die Produktion. Liegt sie bei 10, werden bei einer Anforderung von 10 auch 10 geliefert. Werden 11 angefordert, wird der Nachschubfahrbefehl auf 20 gesetzt. Sinnvoll, wenn Unterverpackungseinheiten vorhanden sind
- Mindestmenge Produktion: Bestimmt die Menge, die mindestens in der Produktion aufgefüllt werden muss. Kann bei geringer Menge von der Schrittweite überschrieben werden
- Bewegungsdaten Produktion: Gibt aktuelle Statistiken zum Artikel in
der Produktion an
- Anzahl Bestände in der Produktion
- Produktion Stückzahl
- Menge in Zulagerung Produktion
- Menge in Reservierung Produktion
5.15 SNCL Ladungsträger
Auf dieser Seite werden alle Ladungsträger aufgelistet. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ladungsträgerkarten aufzurufen, neue Ladungsträger anzulegen oder direkt auf Listenebene einige Ladungsträgereigenschaften zu bearbeiten.
Menü
- Neu
- Ladungsträger anlegen
- Start
- Neuer Fahrbefehl für Auswahl: Erzeugt einen neuen Fahrbefehl für die ausgewählten Ladungsträger.
- Auswahl zum Fahrbefehl hinzufügen: Öffnet ein Fenster, mit dem die Auswahl zu einem bestimmten Fahrbefehl hinzugefügt werden kann
- Berichte
- LE Etikett
- KLT Etikett
- NVE Etikett: Diese Aktion wird abhängig von der Ladungsträgerart (NVE oder GS1-NVE) das entsprechende Etikett ausdrucken. Falls ein Versandetiketten-Dienstleister angebunden ist, wird das Versandetikett gedruckt.
Liste
Folgende Felder können Sie auf Listenebene bearbeiten:
- Ladungsträgerart: Siehe hierzu Ladungsträgerart im Stichwortverzeichnis
- Lagerbestandsmaßcode: Siehe hierzu Lagerbestandsmaßcode im Stichwortverzeichnis
- Tiefe, Breite, Höhe: Die Maße des Ladungsträgers.
- Volumen: Das Volumen des Ladungsträgers
- Gewicht: Das Gewicht des Ladungsträgers
Die Definition der Maß- und Gewichtseinheiten erfolgt über die Einheitkonvertierungsliste und Basismaßeinheitsliste.
Darüber hinaus werden auf dieser Liste folgende Infos angezeigt:
- Code
- Regulärer Barcode: Haupt-Barcode des Ladungsträgers, bestehend aus einer 9-stelligen Nummer und einer Prüfziffer nach Modulo 10
- Status: Siehe Status des Ladungsträgers
- Beschreibung
- Bruttogewicht Ladungsträger: Ladungsträgergewicht + Gewicht der Verpackung + Nettogewicht der Artikel.
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Warenausgangsnr.
- Kommissionierserie
- Verladevorgang: Siehe Stichwortverzeichnis
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Stückzahl Ladungsträger
- Lagerbestandsanzahl Ladungsträger
- Anzahl unterschiedliche Artikel
- BEH (Basiseinheit)
- BEH (Basiseinheit)
- Neu eingelagert
- Neuer Lagerhallencode
- Neuer Lagerplatzcode
- Neuer Lagerregalcode
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- GS1-NVE Referenz
5.16 SNCL Ladungsträger Karte
Diese Seite zeigt die Eigenschaften eines einzelnen ausgewählten Ladungsträgers. Im Abschnitt SNCL Ladungsträger Lagerbestände können außerdem die dem Ladungsträger zugehörigen Bestände eingesehen werden.
Menü
Berichte
- LE Etikett
- KLT Etikett
- NVE Etikett: Diese Aktion wird abhängig von der Ladungsträgerart (NVE oder GS1-NVE) das entsprechende Etikett ausdrucken. Falls ein Versandetiketten-Dienstleister angebunden ist, wird das Versandetikett gedruckt.
Aktionen
- Ladungsträger anlegen:
- Ladungsträger Ausgehende Lagerbuchungn: Erzeugt eine Ausgehende Lagerbuchung für diesen Ladungsträger. Dabei wird auch eine etwaige Kommissionierseriennr. entfernt.
- Warenausgang buchen:
- Versandauftragszeile anlegen: Überführt die Ladungsträgerdaten in eine neue Versandauftragszeile. Voraussetzung dafür ist, dass bereits ein Versandauftrag existiert und der Ladungsträger den Status 7-verpackt hat.
- Ladungsträger neu verwenden: Diese Aktion setzt die
folgenden Werte des Ladungsträgers zurück:
- Art des Ladungsträgers (wird danach zu LE)
- Warenausgangs-Nr
- Hinweistext Etikett
- VP Nr.
- NVE (Verpackung)
- Verpackungsvorgangsnummer
- Verladevorgangsnr.
- Kommisionierbelegnr.
- Nr. Label
- Lagerplatz
- Status wird auf 2-Erfasst gesetzt
- Beschreibung wird auf Wiederverwendet gesetzt Die Verwendung der Aktion wird in das Zeitprotokoll eingetragen. Diese Funktion kann nur ausgeführt werden, wenn der verknüpfte Warenausgang bereits gebucht wurde.
Allgemein
- Code: Einzigartiger Identifikationscode dieses Ladungsträgers. Mit dieser Nummer können konkrete Ladungsträger den Lieferungen zugeordnet werden. So kann beispielsweise immer nachvollzogen werden, welche Ladungsträger sich auf welchen LKWs befinden. Synonym: Ladungsträgernummer
- Regulärer Barcode: Zeigt den Barcode inkl. Prüfziffer
- Ladungsträgerart: Sie können die Ladungsträgerart nicht mehr verändern, sobald der Status des Ladungsträgers 9-erledigt ist
- Status: Der aktuelle Status dieses Ladungsträgers. Siehe Status des Ladungsträgers.
- Herkunft: Gibt an, in welchem Teilprozess des SIEVERS WMS dieser Ladungsträger gegründet wurde.
- Beschreibung
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Tiefe, Breite, Höhe
- Volumen
- Lagerbestandsanzahl Ladungsträger: Gibt die Anzahl der Lagerbestände pro Ladungsträger an. Für seriennummerngeführte Artikelbestände gilt: 1 Stück = 1 Seriennummer = 1 Inventar.
- Stückzahl Ladungsträger: Gibt die Stückzahl der Lagerbestände an
- BEH (Basiseinheit)
- Bruttogewicht Ladungsträger: Ladungsträgergewicht + Gewicht der Verpackung + Nettogewicht der Artikel.
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Wareneingangs-Nr.
- Warenausgangs-Nr.: Dieses Feld wird gefüllt, wenn ein KLT oder eine NVE in der Kommissionierung, Verpackung oder im Wareneingang gebildet wird. Dadurch erhält der Ladungsträger einen Bezug zu einem Auftrag. Daraus folgt, dass er auch einen Bezug zu einem Warenausgang haben muss. Die dazugehörige Warenausgangsnummer wird in diesem Feld angezeigt. So ist ersichtlich, welche Ladungsträger zu einem Warenausgang gehören und verladen werden müssen. Wenn diese Nummer nicht gefüllt ist, aber trotzdem Lagerbestände zugeordnet sind, wurde der Ladungsträger bereits im Wareneingang einem Auftrag zugewiesen.
- Kommissionierserie: Zeigt die Kommissionierseriennr., falls eine zugeordnet ist.
- MOP Batch Nr.: Wird gefüllt, sobald mit Behälter anlegen oder mit Blanko Barcode ein KLT innerhalb eines Kommissionierbelegs mit dem Typ MOP Batch - Kommissionierung angelegt wird.
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Sperrcode: Ist hier etwas eingetragen, wird automatisch das Kennzeichen Wiederverwendbar deaktiviert. Wenn Sie den Sperrcode wieder löschen, wird Wiederverwendbar auf Basis des Lagerbestandsmaßes aktualisiert. Änderungen am Sperrcode wirken sich unmittelbar auf alle zugehörigen Fahrbefehlszeilen aus.
- Gesperrt
- Rücklagersupport offen: Gibt an, ob für diesen Ladungsträger eine Rücklagerung aus dem Rücklager Support (A4.4) noch aussteht. Wird auf Ja gesetzt, wenn die Maske A4.4 verlassen wird, bevor die Rücklagerung abgeschlossen ist. Wird auf Nein zurückgesetzt, sobald die Rücklagerung erfolgreich durchgeführt wurde.
- Rücklagersupport LB: Zeigt die Lagerbestandsnummer des Lagerbestands, für den der Rücklager Support (A4.4) noch aussteht.
- Konsolidierungsnummer: Ist der Behälter Teil eines MOP Batches, wird dieses Feld erst gefüllt, sobald dem Behälter eine Kommissionierbelegszeile zugeordnet ist
- VP.Nr.
- NVE (Verpackung)
- Verpackungsvorgangsnummer
- Verladevorgangsnr.
- Ladungsträgeretikett gedruckt: Mit diesem Feld kann festgestellt werden, ob das Ladungsträgeretikett bereits gedruckt wurde. So wird verhindert, dass das gleiche Etikett an zwei verschiedenen Ladungsträgern angebracht wird.
- Anzahl Ladungsträgeretiketten gedruckt: Zeigt die Anzahl der gedruckten Ladungsträgeretiketten oder Versandlabel
- Versandauftrags-Nr.
- Wiederverwendbar: Aktivierung dieser Option bewirkt, dass der Ladungsträger nach Benutzung nicht archiviert wird und erneut verwendet werden kann. Es werden nach der Buchung des letzten Belegs alle Referenzen gelöscht und der Ladungsträger ist wie frisch erzeugt. Lediglich die Ladungsträgernummer und die Eigenschaften bleiben erhalten, sodass kein neues Label erstellt werden muss.
- Ladungsträgerartwechsel erl. wenn wiederverwendbar: Darf nur gesetzt werden, wenn Wiederverwendbar aktiviert ist. Erlaubt den Wechsel der Ladungsträgerart.
Die Definition der Maß- und Gewichtseinheiten erfolgt über die Einheitkonvertierungsliste und Basismaßeinheitsliste.
5.16.1 Lager
Gibt den aktuellen und zukünftigen Standort sowie die Eingehende Lagerbuchungstrategie des Ladungsträgers an.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Platzcode
- Lagerplatzcart
- Wegoptimierung
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien. Dieses Feld wird automatisch aus den Zeilen der Ladungsträger des zugehörigen Warenausgangs gefüllt. Sie können hier die Eingehende Lagerbuchungsstrategie für diesen einzelnen Ladungsträger ändern, wenn Sie möchten.
- Neuer Lagerortcode
- Neuer Lagerhallencode
- Neuer Lagerregalcode
- Neuer Lagerplatzcode
- Neuer Platzcode
- Neue Lagerplatzart
- Neue Wegoptimierung
SNC Ladungsträger Lagerbestände
Diese Subpage zeigt die Lagerbestände dieses Ladungsträgers. Darüber hinaus können mit den Funktionen vorhandene Verkaufsaufträge, Montageaufträge, Fertigungsaufträge und Umlagerungsaufträge zu der jeweiligen Zeile angezeigt werden.
Menü
Über Funktionen:
- Verkaufsaufträge anzeigen
- Montageaufträge anzeigen
- Fertigungsaufträge anzeigen
- Umlagerungsaufträge anzeigen
Mit diesen Funktionen können Sie zu der jeweils ausgewählten Zeile die zugehörigen Aufträge anzeigen lassen.
Tabelle
- Nr.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- zugeordnete Herkunftsbelege: Diese Nummer weist auf den zugeordneten Auftrag, wenn kein zugehöriger Warenausgang existiert. Das kann passieren, wenn der Ladungsträger bereits im Wareneingang einem Auftrag zugeordnet wird.
- Spezialauftrags-Auftragsnr.: Diese Nummer weist auf den zugeordneten Spezialauftrag, wenn kein zugehöriger Warenausgang existiert. Das kann passieren, wenn der Ladungsträger bereits im Wareneingang einem Spezialauftrag zugeordnet wurde.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer. Diese Nummer gehört zum zugeordneten Auftrag, wenn der Ladungsträger einem Warenausgang zugehörig ist.
- Reserv. Stückzahl
Sie können via Personalisieren diese Felder hinzufügen:
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seriennr.
- Variante
Änderungsprotokoll Ladungsträger
Das Änderungsprotokoll zeichnet Änderungen an einem Ladungsträger auf und ermöglicht eine lückenlose Nachverfolgung der Ladungsträgerhistorie. Für jede protokollierte Änderung werden der alte und neue Wert sowie Datum, Uhrzeit und Benutzer festgehalten.
Folgende Felder werden protokolliert:
- Lagerbestandsmaßcode
- Höhe, Breite, Tiefe
- Gewicht
- Sperrcode
- Verladevorgangsnr.
- Ladungsträgerart
- Status
- Hinweistext Etikett
- Warenausgangs-Nr.
- Ausgehende Lagerbuchung Nr.
- Wareneingangs-Nr.
- Verpackungsnr.
- Wiederverwendbar
- Kommissionierserie
- Konsolidierungsnr.
- MOP Batch Nr.
- Herkunft
- Ladungsträgeretikettdruck
Darüber hinaus werden die Aktionen Ladungsträger neu verwenden und Ladungsträger wiederherstellen als Einträge protokolliert.
5.17 Transport Ladungsträger
Auf dieser Seite werden alle Transport Ladungsträger aufgelistet. Hier haben Sie die Möglichkeit, Transport-Ladungsträgerkarten aufzurufen und neue Transport Ladungsträger anzulegen. Darüber hinaus können Sie auch einen oder mehrere Ladungsträger auswählen und diese einem Fahrbefehl zuweisen.
Folgende Felder können Sie auf Listenebene bearbeiten:
- Tiefe, Breite, Höhe: Die Maße des Ladungsträgers
- Gewicht: Das Gewicht des Ladungsträgers
Darüber hinaus werden auf dieser Liste folgende Infos angezeigt:
- Code
- Regulärer Barcode: Zeigt den Barcode inkl. Prüfziffer
- Ladungsträgerart: Siehe hierzu Ladungsträgerart im Stichwortverzeichnis
- Status: Siehe Status des Ladungsträgers
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Beschreibung
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Bruttogewicht Transportladungsträger
- Nettogewicht Transportladungsträger
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Verladevorgang: Siehe Stichwortverzeichnis
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Stückzahl Transportladungsträger: Stückzahl des enthaltenen Lagerbestands
- Lagerbestandsanzahl Transportladungsträger: Zeigt die Anzahl der Lagerbestände, die diesen Ladungsträger als Transportladungsträger referenzieren
- Neu eingelagert: Zeigt an, dass dieser Zeile bereits ein neuer Ziel-Lagerplatz zugewiesen wurde (Einlagerungsziel bestimmt)
- Neuer Lagerhallencode: Ziel-Lagerhallencode für die Umlagerung/Einlagerung
- Neuer Lagerplatzcode: Ziel-Lagerplatzcode für die Umlagerung/Einlagerung
- Neuer Lagerregalcode: Ziel-Lagerregalcode für die Umlagerung/Einlagerung
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
5.18 Transport Ladungsträger Karte
Menü
5.18.0.1 Berichte
- UVE Etikett: Mit diesem Bericht können Sie für den ausgewählten Ladungsträger ein UVE-Etikett ausdrucken.
Allgemein
- Code: Einzigartiger Identifikationscode dieses Ladungsträgers. Mit dieser Nummer können konkrete Ladungsträger den Lieferungen zugeordnet werden. So kann beispielsweise immer nachvollzogen werden, welche Ladungsträger sich auf welchen LKWs befinden. Synonym: Ladungsträgernummer
- Status: Der aktuelle Status dieses Ladungsträgers. Siehe Status des Ladungsträgers.
- Beschreibung
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Tiefe, Breite, Höhe
5.19 Ladungsträger anlegen
Mit dieser Aktion können Sie einen oder mehrere neue Ladungsträger/Ladungsträger anlegen. Dabei können Sie folgende Optionen festlegen:
- Nummernserie verwenden: Legt fest, dass die Ladungsträger-Nummernserie verwendet werden soll
- Menge: Legt die zu erstellende Ladungsträgermenge fest
- Von Ladungsträgercode
- Bis Ladungsträgercode
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Ladungsträgerart
- LE
- KLT
- SLT
- Höhe
- Breite
- Tiefe
- Volumen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Wiederverwendbar: Aktivierung dieser Option bewirkt, dass der Ladungsträger nach Benutzung nicht archiviert wird und erneut verwendet werden kann. Es werden nach der Buchung des letzten Belegs alle Referenzen gelöscht und der Ladungsträger ist wie frisch erzeugt. Lediglich die Ladungsträgernummer und die Eigenschaften bleiben erhalten, sodass kein neues Label erstellt werden muss.
- Ladungsträgerartwechsel erl.: Ist dieses Kennzeichen gesetzt, wird es bei der Anlage eines neuen wiederverwendbaren Ladungsträgers automatisch auf den Ladungsträger übertragen. Dadurch kann der Ladungsträger nach der Warenausgangsbuchung automatisch auf die Ladungsträgerart LE zurückgesetzt und für neue Lagerprozesse verwendet werden.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatz
- Barcode Referenzen erstellen: Bei der Ladungsträgeranlage werden direkt Reguläre Barcodes für die Ladungsträger erzeugt
Die mit diesem Bericht angelegten Ladungsträger erhalten automatisch die Herkunft Ladungsträgeranlage.
5.20 SNCL Wareneingänge
Auf dieser Seite finden Sie alle nicht gebuchten Wareneingänge aufgelistet.
- Nr.
- Kreditornr.
- Kreditorenname
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Zustellername
- Erwartete Ankunft: Das ist das ungefähre Datum an dem eine Lieferung erwartet wird. Ist dieses Datum angegeben, können der Vertrieb und der Einkauf besser planen. Das Datum kann sich vom Buchungsdatum unterscheiden, muss es aber nicht.
- Kred. Lieferungsnr.: Siehe Stichwortverzeichnis
- WE Info: Spezifiziert Anweisungen für diesen Wareneingang. Hier können Anweisungen eingetragen werden, die der Lagermitarbeiter bei Prüfung der Ware mit dem MDE-Gerät berücksichtigen soll.
- Buchungsdatum: Gibt das Datum an, an dem dieser Beleg gebucht wurde. In Ausnahmefällen kann sich das Buchungsdatum abhängig vom Status des Belegs ändern.
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Abladelagerort: Gibt den Lagerort an, an dem eine Lieferung entladen/abgeladen wurde.
- Anzahl Ladungsträger: Gibt die Anzahl der Ladungsträger an. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Textfeld, was bei Anmeldung einer Lieferung durch einen Fahrer oder an der Rezeption gefüllt werden kann.
- Anzahl Herkunftsbelege: Gibt die Anzahl der verknüpften Herkunftsbelege an.
- Menge akt. Lieferung: Gibt die Menge an, die im Rahmen dieser Lieferung/dieses Wareneingangs bearbeitet werden soll
- Barcode: Ein Barcode wird dazu verwendet, eindeutige Identifikation zu ermöglichen und digitale mit realen Vorgängen zu verknüpfen. So werden nicht nur Nummern generiert und abgedruckt, sondern mit dem Scannen von Barcodes auch Zeitmessungen gestartet. Der Barcode besteht aus dem Code des Objekts und einer nach Modulo 10 (+ Gewichtung 3; Start mit 3) generierten Prüfziffer. Wie Sie einen Blanko-Barcode erstellen, wird im Prozess Blanko Barcode generieren beschrieben.
- Ankunftszeit
- Abfahrtszeit
- Wareneingangsstatus: Siehe Status
- Start kfm. WE: Siehe Wareneingang
- Ende kfm. WE: Siehe Wareneingang
- Start Clearing EK: Siehe Wareneingang
- Ende Clearing EK: Siehe Wareneingang
- Start Clearing QS: Siehe Wareneingang
- Ende Clearing QS: Siehe Wareneingang
5.21 SNCL Wareneingang
Informationen zum Prozess des Wareneingangs finden Sie im Prozessabschnitt.
Menü
Start
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen
- Menge akt. Lieferung autom. ausfüllen: Die Menge akt. Lieferung in den Belegzeilen wird automatisch gleich der Restmenge gesetzt.
- Filter zum Holen von Herkunftsbelegen verwenden: Öffnet ein Fenster, mit dem ein Filter zum Holen von Herkunftsbelegen konfiguriert werden kann. So können Belege schnell und gezielt mit mehreren Aufträgen verbunden und gefüllt werden, um beispielsweise einen neuen Warenausgang anzulegen. Siehe Filter zum Holen von Herkunftsbelegen
- Herkunftsbelege holen
Drucken/Senden
Buchen
- Wareneingang buchen
Navigieren
- Geb. Wareneingang
Aktionen
- Menge akt. Lieferung löschen
5.21.1 Allgemein
- Nr.: Eine Wareneingangsnummer sollte einem anliefernden Transport (z.B. einem LKW, einem Transporter oder einem Ladungsträger (CTR)) entsprechen. Dies ist somit eine Klammer, die die zusammen ankommenden Waren zusammenhält. Dies ist wichtig für die Rückverfolgbarkeit, aber auch um Entlade- und Bearbeitungszeiten ermitteln zu können.
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller. Eine Änderung des Zustellercodes hier ändert auch den Zustellercode am Herkunftsbeleg
- Debitornr.
- Kred. Lieferungsnr.: Siehe Kreditor-Lieferungsnr.
- Barcode: Im Wareneingangsprozess wird dieser Barcode verwendet, um einen Wareneingangsvorgang z.B. auf dem Stapler oder an einem mobilen Datenerfassungsgerät anzulegen. Sobald ein Barcode gescannt wird, beginnt die Messung der Abladezeit. Wie Sie einen Blanko-Barcode erstellen, wird im Prozess Blanko Barcode generieren beschrieben. Wenn Sie den Barcode entfernen und einen neuen Blanko Barcode scannen, werden die Zeitenfelder auf den aktuellen Zeitpunkt neu gesetzt.
- Wareneingangsstatus: Siehe Status des Wareneingangs
- Buchungsdatum: Gibt das Datum an, an dem dieser Beleg gebucht wurde. In Ausnahmefällen kann sich das Buchungsdatum abhängig vom Status des Belegs ändern. Wenn der Wareneingang den Status 5-gebucht hat, ist es das Datum an dem die Mengen im WE eingebucht wurden und für den Folgebereich im Lager als verfügbar gemeldet wurden.
- Erwartete Ankunft: Das ist das ungefähre Datum an dem eine Lieferung erwartet wird. Ist dieses Datum angegeben, können der Vertrieb und der Einkauf besser planen. Das Datum kann sich vom Buchungsdatum unterscheiden, muss es aber nicht.
- WE Info: Spezifiziert Anweisungen für diesen Wareneingang. Hier können Anweisungen eingetragen werden, die der Lagermitarbeiter bei Prüfung der Ware mit dem MDE-Gerät berücksichtigen soll.
- Abladelagerort: Gibt den Lagerort an, an dem eine Lieferung entladen/abgeladen wurde.
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde. Dieses Feld wird nach der Gründung eines Wareneingangs automatisch belegt.
- Anzahl Ladungsträger: Hier wird bei Anlieferung die Anzahl der Ladungsträger eingetragen.
- Anzahl Ladungsträger: Gibt die Anzahl der Ladungsträger an. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Textfeld, was bei Anmeldung einer Lieferung durch einen Fahrer oder an der Rezeption gefüllt werden kann.
- Start Clearing EK: Uhrzeit, an der der Status Clearing EK gesetzt wurde
- Ende Clearing EK: Uhrzeit, an der der Clearing EK-Status entfernt wurde
- Start Clearing QS: Uhrzeit, an der der Status “Clearing QS” gefüllt wurde
- Ende Clearing QS: Uhrzeit, an der der “Clearing QS”-Status entfernt wurde
- Ankunftszeit: Uhrzeit, an der ein Barcode im Wareneingangskopf gescannt wurde
- Abfahrtszeit: Uhrzeit, an der der Abladeprozess beendet wurde
- Start kfm. WE: Uhrzeit, an die erste Herkunftszeile eingegeben wurde
- Ende kfm. WE: Uhrzeit der Wareneingangsbuchung oder Freigabe auf dem MDE-Gerät
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt den mobilen Benutzer an, der diesen Wareneingang am MDE-Gerät (A1.1) ausgewählt hat.
In manchen Fällen wird das Feld Buchungsdatum automatisch dem Feld Erwartete Ankunft angeglichen.
- Erwartete Ankunft ist nach dem Buchungsdatum.
- Erwartete Ankunft ist vor dem Buchungsdatum, aber Erwartete Ankunft ist heute oder in der Zukunft.
5.21.2 Belegeingabe
Die Belegeingabe ermöglicht es, einen Stapel an Lieferscheinen in den Wareneingang eingeben zu können. Dabei bleibt die Reihenfolge der Eingabe erhalten, sodass der Stapel nicht sortiert sein muss.
Menü
- Verwalten
- Zeile Löschen
- Zeile
- Herkunftsbelegzeile
- Artikelverfolgungszeilen
- Artikeletikett drucken: Startet den Druckvorlauf mit ausgewähltem Artikel für neutrale Artikeletiketten
- Artikelverfügbarkeit nach
- Ereignis
- Periode
- Variante
- Lagerort
- Ressourcen Fremdlagerung
Tabelle
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Belegs an, auf den
sich diese Zeile bezieht. Es können keine Herkunftsbelege ausgewählt
werden, die sich im Lager bereits in Bearbeitung befinden.
Herkunftsbelege können im Wareneingang sein:
- Bestellungen 38/39
- Verkaufsreklamationen 36/37
- Umlagerungen 5740,5741: Diese werden über die erwarteten Lagerbewegungen in einen WE übertragbar.
- Produktionsvorgänge 5405/5406
- Montagevorgänge 900/901: werden über eine SNCL Eingehende Lagerbuchung in den Bestand gebucht - also ohne WE.
- Herkunftsnr.: Siehe Stichwortverzeichnis
- Herkunftszeilennr.: Gibt die Herkunftszeilennummer des Herkunftsbelegs an, aus dem der Posten stammt.
- Artikelnr.: Siehe Stichwortverzeichnis
- Beschreibung: Siehe Stichwortverzeichnis
- Menge: Gibt die Gesamtmenge an, die laut dem Herkunftsbeleg im Wareneingang vorhanden sein soll.
- Menge akt. Lieferung: Siehe Stichwortverzeichnis. Die Menge akt. Lieferung ist gleich der Summe der Stückzahlen in den Ladungsträgern. Ist das nicht der Fall, wird diese Zeile rot markiert.
- Anzahl Ladungsträger: Gibt die Anzahl der Ladungsträger an, auf die die Menge dieser Zeile aufgeteilt werden soll. Das Feld wird beim Erfassen der Belegzeile sowie bei Änderung der Menge akt. Lieferung automatisch anhand der Verpackungshierarchie (Zeile Ladungsträger - Anlage) berechnet und ist editierbar. Ist kein entsprechender Eintrag in der Verpackungshierarchie vorhanden, wird der Wert auf 0 gesetzt.
- Anzahl Lagerbestände pro LT: Gibt die Anzahl der Lagerbestände pro Ladungsträger an. Das Feld wird beim Erfassen der Belegzeile sowie bei Änderung der Menge akt. Lieferung automatisch anhand der Verpackungshierarchie (Zeile Lagerbestandsanlage) berechnet und ist editierbar. Ist kein entsprechender Eintrag in der Verpackungshierarchie vorhanden, wird der Wert auf 1 gesetzt. Wird dieses Feld geändert, während Menge abgeglichen gesetzt ist, wird das Flag automatisch zurückgesetzt und die angelegten Ladungsträger sowie Lagerbestände werden gelöscht.
- Menge abgeglichen: Übernahme - Checkbox. Sorgt dafür, dass die Ladungsträgerzeilen für die Zeile auf Basis der in der Belegzeile eingetragenen Werte (Menge akt. Lieferung, Anzahl Ladungsträger, Anzahl Lagerbestände pro LT, Menge pro Lagerbestand) angelegt werden. Die Verpackungshierarchie wird für die Berechnung der Lagerbestandsmengen nicht mehr verwendet. Wird eines der Felder Anzahl Lagerbestände pro LT oder Menge pro Lagerbestand geändert, wird dieses Flag automatisch zurückgesetzt und die angelegten Ladungsträger sowie Lagerbestände werden gelöscht. Wenn die Ladungsträgerzeilen generell neu angelegt werden sollen, ändern Sie die Daten in den Feldern und aktivieren Sie diese Checkbox erneut. Dadurch werden die Ladungsträgerzeilen neu angelegt. Bitte beachten Sie, dass mit Menge abgeglichen auch die Übereinstimmung mit den Artikelverfolgungszeilen geprüft wird, sofern Artikelverfolgungspflichten existieren. Ist der Wert in Anzahl Ladungsträger 0, so erscheint eine Fehlermeldung und die Aktion wird abgebrochen.
- Ladungsträgernummer bei Umlagerung beibehalten: Diese Checkbox ist relevant für den Wareneingang in einer Umlagerung. Wenn sie aktiviert ist, wird die ursprüngliche Ladungsträgernummer aus dem anderen Standort übernommen und kein neuer Ladungsträger angelegt. Darüber hinaus werden auch die Ladungsträgereigenschaften (Lagerbestandsmaß, Dimensionen, Gewicht) übernommen.
- Bereits gelieferte Menge: Gibt für diese Zeile die Menge an, die als geliefert gebucht wurde.
- Restmenge: Gibt die Menge an, die noch bewegt werden muss.
- Fälligkeitsdatum: Gibt das erwartete Lieferdatum der Artikel in der Zeile an. Dabei handelt es sich in der Regel um das mit dem Lieferanten abgestimmte Lieferdatum.
- Einheitencode
- Neue Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum: Dieses Feld ist nur editierbar, wenn der Artikel ein MHD erfordert. Es wird automatisch belegt, falls ein MHD erforderlich ist und ein Ablaufdatum an der Artikelverfolgungszeile oder eine Ablaufdatumsformel am Artikel eingetragen ist
- Anzahl Artikelverfolgungszeilen
- Vorgabe UVE Lagerbestandseinheit: Schlägt die UVE vor, die in der Artikelkarte eingegeben wurde. Hier können nur UVE eingegeben werden, die in der Verpackungshierarchie des Artikels als Unterverpackungseinheit deklariert sind.
- Menge pro Lagerbestand: Gibt an, wie viele Einheiten eines Artikels pro Lagerbestand angelegt werden sollen. Das Feld wird initial aus der Verpackungshierarchie (Zeile Lagerbestandsanlage) berechnet und ist editierbar. Ist keine Verpackungshierarchie hinterlegt, wird das Feld mit der aktuellen Liefermenge vorbelegt. Der Wert wird nicht vom Herkunftsbeleg kopiert, sondern beim Erstellen der Wareneingangszeile immer neu berechnet. Es steht in direktem Zusammenhang mit dem Feld Anzahl Lagerbestände pro LT: Wird eines der beiden Felder geändert, berechnet das System das jeweils andere automatisch neu. Ebenso wird das Feld bei Änderung der Anzahl Ladungsträger neu berechnet – jeweils unter Berücksichtigung der aktuellen Liefermenge und der Anzahl der Ladungsträger. Wird dieses Feld geändert, während Menge abgeglichen gesetzt ist, wird das Flag automatisch zurückgesetzt und die angelegten Ladungsträger sowie Lagerbestände werden gelöscht.
- Menge pro Einheit
- Spezialauftrag-Auftragsnr.
- Ziel Halle
- Lagerbereich
- Komm.-Bereich:
- Kommissionierplatz
- Einlagerstrategie
- Gewicht
- Größenklasse
- Lager Menge reserv.
- Lager Menge gepackt
- Eingangsüberschuss-Menge: Gibt an, wie viel mehr als bestellt empfangen werden darf (Überlieferungstoleranz)
- Eingangsüberschusscode: Verweist auf einen Eingangsüberschusscode, der die Toleranzprozente für Überlieferungen definiert
Darüber hinaus können Sie diese Felder einblenden:
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Einen Ladungsträger verwenden
5.21.2.1 Artikelverfügbarkeit nach Lagerort
Diese Übersicht zeigt die aktuelle Verfügbarkeit des Artikels sortiert nach Lagerort an. Hier werden nicht nur der Lagerbestand und geplanter Zugang angezeigt, sondern auch welchen Status aktuell sich im Logistikprozess befindliche Waren haben. Dabei können Sie diese Optionen vornehmen:
- Anzeige nach
- Tag
- Woche
- Monat
- Jahr
- Quartal
- Buchhaltungsperiode
- Anzeigen als
- Bewegung
- Saldo bis Datum
Folgende Standard-Informationen können Sie hier einsehen:
- Lagerort Code
- Name des Lagerorts
- Bruttobedarf
- Geplanter Zugang
- Voraussichtl. Zugang
- Lagerbestand
- Verfügbarkeitssaldo
- Voraussichtliche Freigabemenge
Darüber hinaus haben wir folgende SIEVERS WMS-spezifische Felder hinzugefügt:
- Menge in Ausgehende Lagerbuchung: Mengen, die sich in einer Ausgehende Lagerbuchung befinden, für die aber noch kein Warenausgang gebucht wurde
- Reserviert: Im Rahmen von offenen Ausgehende Lagerbuchungen für Kommissionierungen reserviert
- Freigegeben Komm.: Im Rahmen von offenen Ausgehende Lagerbuchungen in freigegebenen oder in Bearbeitung befindlichen Kommissionierungen
- Gedruckt Komm.: Mengen, die auf Kommissionierbelegen gedruckt wurden und sich in offenen Ausgehende Lagerbuchungen befinden.
- Kommissioniert & Verpackt: Im Rahmen von offenen Ausgehende Lagerbuchungen fertig kommissioniert. Artikelmengen können sich auch schon in Verpackung oder Verladung befinden
- Gesperrter Bestand: Für Ausgehende Lagerbuchungen gesperrte Bestände bzw. mit einem Sperrcode versehen.
5.21.3 Ladungsträgerzeilen
Diese Tabelle beinhaltet die zu diesem Wareneingang bezogenen Ladungsträger/Ladungsträger.
Menü
- Verwalten
- Zeile löschen
- Druck Ladungsträger Label
- Zeile
- Auftragszuordnung: Diese Funktion ordnet den Ladungsträger einem Auftrag zu. Bitte beachten Sie, dass KLTs danach nicht mehr manuell auf die Art NVE geändert werden können.
- Detailzuordnung Ladungsträger: In diesem Fenster können die Beziehungen zwischen Artikel und Ladungsträger gepflegt und geändert werden.
- Detailzuordnung Ladungsträger KLT/NVE
5.21.3.0.1 Druck Ladungsträger Label
Über dieses Menü können alle zum Wareneingangsvorgang gehörenden Etiketten gedruckt werden. Im oberen Bereich können Sie die Sortierung des Ausdrucks festlegen. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:
- 0-Inhaltsartikel: Erst aufsteigend nach Artikeln, dann aufsteigend nach Ladungsträgernr.
- 1-Ladungstr. Barcode: Erst aufsteigend nach Ladungsträgernr., dann aufsteigend nach Artikeln
- 2-Bestellung + Artikel: Erst aufsteigend nach Belegnr., dann aufsteigend nach Artikeln
- 3-Auftrag + Artikel: Erst aufsteigend nach Auftrag, dann nach Artikeln aufsteigend
Über Umfang legen Sie fest, zu welchen Ladungsträgern die Etiketten gedruckt werden sollen:
- 1-Alle nicht gedruckten Ladungsträger Label(s): Gibt es keine nicht gedruckten Labels, wird auch keines gedruckt.
- 2-Alle Ladungsträger Label(s)
- 3-Auswahl Ladungsträger Label(s)
Falls Sie letzteres auswählen, müssen Sie eine Ladungsträgernr. in das Feld Ladungsträger eintragen.
Mit dem Optionsfeld mit Artikeletikett bestimmen Sie, ob zusätzlich zu den Ladungsträgeretiketten auch neutrale Artikeletiketten gedruckt werden sollen, die zur Kennzeichnung der Artikel auf dem Ladungsträger dienen.
Nachdem Sie die Druckerstation ausgewählt haben, können Sie über das Menü entweder eine Vorschau erzeugen oder direkt den Druck starten.
5.21.3.0.2 Auftragszuordnung
Mit der Auftragszuordnung können ganze Paletten Ware direkt im Wareneingang Aufträgen zugeordnet werden. Das dient dazu, die Paletten an der eingehenden Lagerbuchung, Kommissionierung und Verpackung vorbei sofort in den Versand zu führen. Folgende Belege können ausgewählt werden:
- Verkaufsauftrag
- Verkaufsreklamation
- Umlagerungsauftrag
- Fertigungsaufträge
- Montageaufträge
In der Auftragszuordnung werden diejenigen Aufträge angezeigt, deren Artikelmenge größer oder gleich der Ladungsträger-Menge ist. Die Auftragszuordnung ist nicht möglich für KLT oder NVE.
- Art der Auftragszuordnung
- Code der Auftragszuordnung: Ladungsträgernummer
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftszeilennr.: Gibt die Herkunftszeilennummer des Herkunftsbelegs an, aus dem der Posten stammt.
- Herkunftsmenge
- Menge zugeordnet: Die Menge, die bereits zugeordnet wurde
- Restmenge Herkunftsbeleg
- Artikel
- Artikelbeschreibung
- Variante
- Zuweisen: Über dieses Kontrollkästchen kann dem Auftrag die Menge für die Zuweisung zugeordnet werden
- Menge für Zuweisung: Menge des Ladungsträgers, die für die Zuweisung zur Verfügung steht
- Menge zugewiesen: Menge, die bereits zugewiesen wurde
- Basiseinheit
- Lieferdatum
5.21.3.0.3 Detailzuordnung Ladungsträger
In dieser Detailzuordnung werden alle diesem Wareneingang zugeordneten Ladungsträger und die darauf abgelegten Artikel angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass KLT und NVE nur in der entsprechenden Detailzuordnung angezeigt werden.
- NEUE LT
- Neue Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Ladungsträger zugeordnet: In dieser Spalte steht die jeweilige Nummer des Ladungsträgers, die auch unten in den Ladungsträgerzeilen zu sehen sind
- Ladungsträger zuordnen: Geben Sie hier die Nummer eines Ladungsträgers ein, dem sie diesen Artikel zuordnen möchten
- Neuer Variantencode
- Neue Chargennr.
- Neue Seriennr.
- Neues Mindesthaltbarkeitsdatum
5.21.3.0.4 Detailzuordnung Ladungsträger KLT/NVE
In dieser Detailzuordnung werden alle diesem Wareneingang zugeordneten Ladungsträger mit den Ladungsträgerarten KLT und NVE und die darauf abgelegten Artikel angezeigt.
Diese Detailzuordnung unterscheidet sich im Aufbau nicht von der Detailzuordnung Ladungsträger. Der einzige Unterschied liegt darin, dass hier ausschließlich KLT und NVE angezeigt werden. Das erleichtert die separate Zuordnung von auftragsbezogenen Zeilen.
- NEUE LT
- Neue Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Ladungsträger zugeordnet: In dieser Spalte steht die jeweilige Nummer des Ladungsträgers, die auch unten in den Ladungsträgerzeilen zu sehen sind
- Ladungsträger zuordnen: Geben Sie hier die Nummer eines Ladungsträgers ein, dem sie diesen Artikel zuordnen möchten
- Neuer Variantencode
- Neue Chargennr.
- Neue Seriennr.
Tabelle
Die Zuordnungen in den Ladungsträgerzeilen basieren auf den Einrichtungen in der Verpackungshierarchie.
- Artikelnr.: Zeigt den ersten Artikel des Ladungsträgers
- Artikelbeschreibung
- {{Artikelvariante}}
- Code
- Stückzahl in Eingehende Lagerbuchung: Gesamtzahl der Artikel im Ladungsträger
- BEH (Basiseinheit)
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Maße
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Ladungsträgerart
- Status: Siehe Status des Ladungsträgers
- Anzahl Lagerbestände in Eingehende Lagerbuchung: Wie viele
Lagerbestände sind dem Ladungsträger zugeordnet worden?
- Standard: 1 Artikel-Nr. entspricht 1 Lagerbestand gleich 1 Ladungsträger.
- 2 Art.-Nr. entspricht 2 Lagerbeständen gleich 1 Ladungsträger.
- Bei seriennummerngeführten Artikeln entspricht 1 Seriennummer 1 Artikelstück, das wiederum 1 Lagerbestand entspricht. 10 Stk. Artikel auf einem Ladungsträger = 10 Inventarartikel.
- Mindesthaltbarkeitsdatum: Änderung dieses MHDs ändert automatisch das MHD der dazugehörigen Lagerbestände.
- Neuer Lagerplatzcode: Wird anhand der Eingehende Lagerbuchungstrategie erzeugt. Bei 2-Stufiger Eingehende Lagerbuchung steht hier der Wareneingangsplatz, an dem die Ware entladen wurde. Bei Einstufiger Eingehende Lagerbuchung steht hier bereits der Ziellagerplatz. Sie können dieses Feld bearbeiten.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Belegnr.
- Spezialauftrag
- zugeordneter Auftrag
- Neue Chargennummer: Wurde in den Belegzeilen eine Chargennr. eingetragen, wird diese beim Anlegen der Ladungsträgerzeilen übernommen. Wird nun die Chargennr. in den Belegzeilen geändert, bleibt die Nummer in den Ladungsträgerzeilen gleich. Soll die neue Chargennr. in die Ladungsträgerzeilen übernommen werden, so müssen diese gelöscht und neu angelegt werden.
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Vorgabe UVE Lagerbestandseinheit: Der Inhalt dieses Feldes wird aus den Belegzeilen übernommen. Hier können nur UVE eingegeben werden, die in der Verpackungshierarchie des Artikels als Unterverpackungseinheit deklariert sind.
- Im Wareneingang geprüft
- Geprüft von
Für die Berechnungweise der Maße und des Gewichts ist die Einstellung Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung verantwortlich.
5.21.4 Lagerbestandszeilen
Diese Tabelle wird angezeigt, wenn Sie in der WMS Einrichtung die Option Wareneingang Subpage Zeilen auf Lagerbestandszeilen oder Ladungsträgerzeilen und Lagerbestandszeilen gestellt haben. Die Tabelle zeigt die Artikelzuordnungen nach Lagerbeständen. Das hat den Vorteil, dass auch detailgenau die Inhalte einzelner Ladungsträger angezeigt werden, auch wenn sich verschiedene Bestände im gleichen Ladungträger befinden.
Menü
- Verwalten
- Zeile löschen
- Druck Ladungsträger Label
- Zeile
- Auftragszuordnung: Diese Funktion ordnet den Ladungsträger einem Auftrag zu. Bitte beachten Sie, dass KLTs danach nicht mehr manuell auf die Art NVE geändert werden können.
- Detailzuordnung Ladungsträger KLT/NVE
Tabelle
- Neue Lagerbestandsnummer
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Code
- Stückzahl
- BEH (Basiseinheit)
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Maße
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Ladungsträgerart
- Status: Siehe Status des Ladungsträgers
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Neuer Lagerplatzcode: Wird anhand der Eingehende Lagerbuchungstrategie erzeugt. Bei 2-Stufiger Eingehende Lagerbuchung steht hier der Wareneingangsplatz, an dem die Ware entladen wurde. Bei Einstufiger Eingehende Lagerbuchung steht hier bereits der Ziellagerplatz. Sie können dieses Feld bearbeiten.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Belegnr.
- Spezialauftrag
- zugeordneter Auftrag
- Neue Chargennummer: Wurde in den Belegzeilen eine Chargennr. eingetragen, wird diese beim Anlegen der Lagerbestandszeilen übernommen. Wird nun die Chargennr. in den Belegzeilen geändert, bleibt die Nummer in den Lagerbestandszeilen gleich. Soll die neue Chargennr. in die Lagerbestandszeilen übernommen werden, so müssen diese gelöscht und neu angelegt werden.
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Vorgabe UVE Lagerbestandseinheit: Der Inhalt dieses Feldes wird aus den Belegzeilen übernommen. Hier können nur UVE eingegeben werden, die in der Verpackungshierarchie des Artikels als Unterverpackungseinheit deklariert sind.
- Im Wareneingang geprüft
- Geprüft von
5.22 Gebuchte Eingehende Lagerbuchungen
Enthält eine Liste der gebuchten Eingehenden Lagerbuchungen.
- Belegart
- Nr.
- Herkunftsnr.
- Herkunftsbeschreibung
- Lieferdatum
- Ursprungsbelegnr.
Berichte
- Wareneingangsschein drucken
- Fahrbefehlsliste drucken
- Lagereinheitsetikett drucken
5.23 Gebuchte Eingehende Lagerbuchung
Allgemein
- Nr.
- Ursprungsart
- Ursprungs-Geb. Belegnr.
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Lieferdatum
- Lagerbelegnr.
Zeilen
- Lagerbestandsnr.
- Lagerplatzcode
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Variantencode
- MHD
- Chargennr.
- Seriennr.
- Stückzahl
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- NVE
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Leermittel-Nr.
- Bearbeitet von
Statistik
- Anzahl Lagerbestände
- Anzahl Lagerbestände gepackt
- Stückzahl
- Stückzahl gepackt
- Bruttogewicht
- Bruttogewicht gepackt
- Nettogewicht
- Nettogewicht gepackt
Berichte
- Wareneingangsschein drucken
- Fahrbefehlsliste drucken
- Lagereinheitsetikett drucken
5.24 SNCL Gebuchte Wareneingänge
Enthält eine Liste der gebuchten Wareneingänge.
- Nr.
- Kreditorenname
- Zustellername
- Kred.-Lieferungsnr.
- Buchungsdatum
- Abladelagerort: Gibt den Lagerort an, an dem eine Lieferung entladen/abgeladen wurde.
5.25 SNCL Gebuchter Wareneingang
Menü
- Zugehörig
- Wareneingang
- Liste
- Bemerkungen
- Eingehende Lagerbuchungszeilen
- Registr. Eingehende Lagerbuchungszeilen
- Wareneingang
- Berichte
Allgemein
- Nr.
- Kred.-Lieferungsnr.Buchungsdatum
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Erwartete Ankunft: Das ist das ungefähre Datum an dem eine Lieferung erwartet wird. Ist dieses Datum angegeben, können der Vertrieb und der Einkauf besser planen. Das Datum kann sich vom Buchungsdatum unterscheiden, muss es aber nicht.
- WE Info: Spezifiziert Anweisungen für diesen Wareneingang. Hier können Anweisungen eingetragen werden, die der Lagermitarbeiter bei Prüfung der Ware mit dem MDE-Gerät berücksichtigen soll.
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Anzahl Ladungsträger
- Ende kfm. WE
Belegeingabe
Entspricht der Belegeingabe im Wareneingang
Ladungsträgerzeilen
Entspricht den Ladungsträgerzeilen im Wareneingang
SIEVERS WMS
- Lagerbelegstatus
5.26 Warenausgangsplanung
Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der aktuell geplanten Warenausgänge und deren Status in den einzelnen Stationen. Zu jedem Warenausgang können außerdem die Herkunftsbelege angezeigt werden.
Menü
- Warenausgang buchen
- Tagesabschluss
- Filter setzen/anzeigen: Mit diesen Filtern kann der Mitarbeiter persönliche Filter für die Warenausgangsplanung einstellen. Siehe Filter setzen/anzeigen.
- Aktionen
- Neuer Beleg
- Neuer Warenausgang
- Lagerbeleg erstellen: Erstellt eine neue Ausgehende Lagerbuchung und einen neuen Versandauftrag pro Abladestelle im Warenausgang. Nach der Erstellung öffnet sich automatisch die Kommissionierübersicht, in der die Kommissionierbelege freigegeben werden können.
- Verpackungsvorgang anlegen: Legt einen Verpackungsvorgang zu diesem Warenausgang an
- Verladevorgang anlegen: Legt einen neuen Verladevorgang an. Nur möglich, wenn der Zusteller gesetzt ist und für diesen nicht die Keine Versandaufträge-Option aktiviert ist. Sie können einen Verladevorgang auch erzeugen, ohne dass ein Lagerbeleg existiert, um Verladeaufwand planen zu können
- Lagerbeleg öffnen: Öffnet die zugehörige SNCL Ausgehende Lagerbuchung.
- Lagerbeleg löschen: Löscht den zugehörigen SNCL Ausgehende Lagerbuchungsbeleg. Dies setzt den Kommissionierstatus zurück
- Filter zum Holen von Herk.-Belegen verwenden: Siehe Stichwortverzeichnis
- Herkunftsbelege holen
- Artikel zur
Kommissionierung freigeben: Mit dieser Aktion können Sie Artikel zur
Kommissionierung freigeben. Filtern Sie nach
- Artikelnr.
- Variante
- Freigegebene Artikel
stornieren: Mit dieser Aktion können Sie Kommissionierzeilen mit dem
Status 0-angelegt oder 2-freigegeben wieder stornieren. Filtern Sie nach
- Chargennr.
- Variante
- Mindesthaltbarkeitsdatum und
- Seriennr., welche Kommissionierzeilen Sie stornieren möchten. Diese Aktion storniert nicht nur die Kommissionierzeilen, sondern auch die Entfernung der der Zeilen aus den Ausgehende Lagerbuchungzeilen aus. Positionen, die auf gedruckten Kommissionierbelegen stehen oder Teil eines Verpackungsvorgangs sind, können über diese Funktion nicht storniert werden.
- Nachschub prüfen
- Warenausgang drucken & buchen: Bucht den Warenausgang und druckt zugleich den Lieferschein
- Drucken
- Verpackungsvorgang drucken
- Sendungsliste drucken
- Packliste Exportdaten drucken (nur möglich, wenn wenigstens eine NVE im ausgewählten Warenausgang vorhanden ist)
- Internationaler Frachtbrief drucken
- Auswahl löschen: Löscht alle aktuell ausgewählten Warenausgänge
- Verfügbarkeiten aktualisieren: Berechnet alle Verfügbarkeiten neu und aktualisiert die Liste
- Status aktualisieren: Aktualisiert die Status der ausgewählten Warenausgänge
- Freigeben: Sie können auch mehrere Warenausgänge markieren und gleichzeitig freigeben.
- Status zurücksetzen
- Kommserie erzeugen: Erzeugt eine Kommissionierserie
- Sonstiges
- Warenausgang buchen
- Kurzmenü verwenden
- Neuer Beleg
- Zugehörig
- Warenausgang öffnen
- Warenausgangsinhalt anzeigen: Zeigt die Herkunftsbelege und Artikel dieses Warenausgangs
- NVEs anzeigen
- Gebuchte Warenausgänge
- Kommbeleg anzeigen
- Serienmonitor anzeigen
- Verpackungsvorgang anzeigen
- Verladevorgang anzeigen
Factbox
Auf der rechten Seite finden Sie die Warenausgangs-Factbox. Diese enthält viele Informationen zum aktuell ausgewählten Warenausgang.
- Dimensionen
- Noch zu liefernde Mengen
- Stammdatengewicht: Berechnetes Gewicht pro Auftrag auf der Grundlage der Verpackungshierarchie
- Stammdatenvolumen
- Kommissionierung
- Picks/Zugriffe offen
- Picks/Zugriffe gesamt
- Vollpaletten gesamt
- Anbrüche gesamt
- Anzahl offene Kommissionierbelege
- Anzahl erledigte Kommissionierbelege
- Verpackung
- Anzahl offene Verpackungsbelege
- Anzahl erledigte Verpackungsbelege
- Anzahl Konsolidierlagerplätze
- Verladevorgang
- Anzahl geplante Verladungen
- Anzahl erledigte Verladungen: Hierunter werden abgeschlossene und gebuchte Verladungen gezählt
- NVE Gewicht verpackt
- NVE Gewicht gesamt
- NVE verpackt
- NVE Gesamt
- Versandaufträge
- Anzahl Versandaufträge
- Montage
- Anzahl Montageaufträge: Zeigt die Anzahl der mit diesem Warenausgang verknüpften Montageaufträge. Ein Klick öffnet eine Liste der Montageaufträge mit Auftragsnummer und Status.
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Dimensionen
- Noch zu liefernde Mengen
- Stammdatengewicht: Berechnetes Gewicht pro Auftrag auf der Grundlage der Verpackungshierarchie
- Kommissionierung
- Picks/Zugriffe offen
- Picks/Zugriffe gesamt
- Vollpaletten gesamt
- Anbrüche gesamt
- Verladevorgang
- NVE Gewicht verpackt
- NVE Gewicht gesamt
- NVE verpackt
- NVE gesamt
5.26.1 Warenausgangsplanung Übersicht
In diesem Bereich finden Sie eine Übersicht aller Warenausgänge, die sich in Bearbeitung befinden. Für die Anzeige von bestimmten Warenausgängen nutzen Sie die Aktion Filter setzen/anzeigen im Menü.
- Nr.
- Stichwort: Dieses Feld wird automatisch vorbelegt mit Kundenname | Lieferland, kann aber manuell editiert werden - vorausgesetzt, der Nutzer hat die entsprechenden Rechte dazu
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller. Dieser Zustellercode kann auch während des Warenausgangs geändert werden. Eine Änderung dieses Zustellercodes ändert automatisch den Zustellercode im Herkunftsbeleg. Eine Änderung ist nicht möglich, solange Verladevorgänge zu diesem Warenausgang existieren, die nicht den Status 9-Erledigt haben. Die betroffenen Verladevorgänge müssen zunächst abgearbeitet oder gelöscht werden.
- Status
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Teillieferung: Beschreibt, ob alle Warenausgangszeilen des Warenausgangs, die auf dem Lagerbeleg stehen, reserviert werden konnten. Wenn eine Position gar nicht oder nur teilweise reserviert werden konnte, ist dieses Kennzeichen aktiviert. Bei einer erneuten Lagerbeleganlage wird das Kennzeichen auf Basis der Warenausgangszeilen aktualisiert.
- Lager/Verfügbarkeit/Kommissionierung/Verpackung/Verladung: Gibt den Status der entsprechenden Teilschritte des Warenausgangs an. Siehe hierzu Status der Warenausgangsplanung. Für genauere Einsicht in die einzelnen Teilbereiche nutzen Sie die Seiten des Zugehörig-Menüs. So kann beispielsweise die Verfügbarkeit der einzelnen Artikel des Warenausgangs über Warenausgangsinhalt geprüft werden.
- Anzahl Versandaufträge: Spezifiziert die Anzahl der freigegebenen Versandaufträge, die diesem Warenausgang zugeordnet sind.
- Erstes Verladedatum: Spezifiziert das voraussichtlich erste Verladedatum.
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
Zusätzlich einblendbar:
- Anzahl Versandaufträge
- Serienkommissionierung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Serienverteilung: Zeigt den aktuellen Status der Serienverteilung, falls es eine zu diesem Warenausgang gibt.
- Zustellertransportartencode
- Lieferbedingungscode
- Kommissionier Datum: Definiert das Datum, an dem mit der Kommissionierung des Warenausgangs begonnen werden darf. Dieses Datum ergibt sich aus Erstes Verladedatum minus ausgehende Lagerdurchlaufzeit. Letzteres wird im Lagerort eingerichtet.
- Variable zur aut. Anlage Lagerbeleg: Hier können Sie einen flexiblen Wert oder eine Beschreibung eingeben, die als Filter in der Automatisierung der ausgehenden Lagerbuchung verwendet wird. Nur Warenausgänge, für die ein Wert eingegeben wurde, der dem in der Automatisierung der ausgehenden Lagerbuchung entspricht, werden in der Automatisierung berücksichtigt. Kurz gesagt: Mit diesem Feld können Sie manuell entscheiden, welche Warenausgänge automatisch verarbeitet werden sollen.
- Erstellt am
- Herkunftsartenfilter: Zeigt in Textform, welche Herkunftsarten für diesen Warenausgang erlaubt sind
- Debitorrein: Zeigt an, ob dieser Warenausgang auf einen Debitor beschränkt ist
- Kreditorrein: Zeigt an, ob dieser Warenausgang auf einen Kreditor beschränkt ist
- Auftragsreiner WA: Zeigt an, ob dieser Warenausgang auf einen einzelnen Auftrag beschränkt ist
- Lieferanschriftenrein: Zeigt an, ob dieser Warenausgang auf eine Lieferadresse beschränkt ist
5.26.1.1 Filter setzen/anzeigen
Steuern Sie mit den Filtern in der Warenausgangsplanung, welche Warenausgänge in der Übersicht angezeigt werden sollen. So können sich Mitarbeiter beispielsweise alle Warenausgänge anzeigen lassen, die diese Woche mit dem Zusteller Dachser getätigt werden. Dieser Filter wird für jeden Benutzer individuell gespeichert.
Folgende Filtermöglichkeiten gibt es:
- Verladewoche
- Verladetag
- Zustellercodes
- Lagerampel
- Verfügbar
5.26.2 Herkunftsbelege
Wenn Sie in der Warenausgangsplanung Übersicht einen Warenausgang ausgewählt haben, werden in diesem Bereich die zugeordneten Herkunftsbelege angezeigt. Die Sortierung der Aufträge ist wie folgt:
- Nach Spalte Status Lager
- Nach Abladestelle
- Nach Priorität
- Nach Auftrag
Funktionen
- Kommissionierbelege für Auswahl drucken: Öffnet das Fenster Kommissionierbelege Drucken/Freigeben, in dem der Druck der Kommissionierbelege vorbereitet und durchgeführt werden kann.
- Kommissionierbelege für Auswahl anzeigen: Zeigt die zu diesem Auftrag gehörenden Kommissionierbelege. Falls keine existieren, werden die zum Warenausgang zugehörigen Kommissionierbelege angezeigt
- KLT anzeigen: Zeigt eine Übersicht über die zu diesem Herkunftsbeleg bereits erzeugten KLT
- NVE anzeigen: Zeigt eine Übersicht über die zu diesem Herkunftsbeleg bereits erzeugten NVE
- Verpackungsvorgang anzeigen
- Ressourcen Fremdlagerung
Tabelle
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Debitoren-/Kreditorennr.
- Debitoren-/Kreditorenname
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Länder-/Regionscode
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller. Entspricht immer dem Zustellercode der Warenausgangsplanung.
- Auftragsarten: Dieses Feld wird automatisch gefüllt, wenn die Auftragsartentabelle auf der SIEVERS WMS Team-Karte gefüllt ist. Die Auftragsarten werden zuerst bei Erstellung des Auftrags und anschließend nochmal bei Erstellung der Warenausgänge geprüft und zugeordnet.
- Verpackungsteam: Editierbares Feld zur Zuordnung eines Verpackungsteams. Falls dem Kommissionierteam ein Verpackungsteam direkt zugeordnet ist, wird dieses hier automatisch eingetragen. Ansonsten muss die Eintragung manuell erfolgen. Vor der Freigabe der Kommissionierung muss dieses Feld gefüllt sein.
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Teillieferung
- Status Lager, Status Verfügbarkeit, Status Kommissionierung, Status Verteilung, Status Verpackung, Status Verladung: Zeigt den aktuellen Status des Herkunftsbelegs in den jeweiligen Bereichen. Siehe hierzu Status der Warenausgangsplanung.
- Versandanweisung: Bestimmt, ob der Warenausgang nur komplett erfolgen kann oder auch teilweise. Ist die Versandanweisung in einem Ursprungsbeleg auf Komplettlieferung gestellt, kann ein Warenausgang auf Basis des Belegs nur erstellt werden, wenn alle Artikelmengen verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Teillieferung-Versandanweisung nichts mit dem Indikator Teillieferung im Warenausgang hat. Die Versandanweisung beschreibt den Sollzustand zum Zeitpunkt des Versands, der Indikator den Istzustand.
- Versandanweisungsregeln: Das Feld zeigt die Anzahl der verfügbaren Versandanweisungsregeln. Diese werden definiert in Versandanweisungsregeln
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- MOP Batches nach Packteam: Nur Aufträge mit gleichem Verpackungsteam werden in einem MOP-Batch zusammengefasst. Aktivierung dieser Option ermöglicht es dem Kommissionierer, sein befülltes Gestell bei einer bestimmten Verpackungsstation abzustellen. Bei Deaktivierung verpackt der MOP-Kommissionierer die Ware selbst
- Auftragsreiner WA: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob auftragsrein kommissioniert und verpackt wird. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Lieferanschrift.
- Lieferanschrift: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob pro Lieferanschrift kommissioniert und verpackt wird. Siehe hierzu Diverses Auftragshandling. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Auftragsreiner WA.
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
5.26.2.0.1 Kommissionierbelege Drucken/Freigeben
Auf dieser Seite können Sie Kommissionierbelege zu den ausgewählten Herkunftsbelege drucken und freigeben. Darüber hinaus können Sie einen Prozess ausführen, der für alle Kommissionierbelege ohne Team das korrekte Team findet. Führen Sie hierzu Komm-Team Ermittlung ausführen aus.
- Kommissionierbeleg drucken: Wählt aus, ob dieser Beleg gedruckt werden soll
- Belegnr.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Komm-Team (Auswahl abhängig vom Lagerort): Sie können dieses Kommissionierteam auch ändern. Dann werden allen Ausgehende Lagerbuchungzeilen, die zu dem aktuellen Beleg gehören, das neue Komm-Team zugeordnet.
- Beschreibung
- Lagerhallen
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Zusteller
- Auftragsarten Code
- MOP Batch Nr.
- Kommissionierserie
- Kommissionieretiketten drucken: Wählt aus, ob beim Druck der Kommissionierbelege auch Kommissionieretiketten gedruckt werden sollen. In der Regel werden diese nicht benötigt, wenn die Lieferanten/Produzenten die Artikel bereits mit der GTIN gekennzeichnet haben.
- Anzahl Picks: Gibt an, wie viel Arbeit im Kommissionierbeleg steckt. die ausgehende Lagerbuchung einer ganzen Palette ist ein Pick. Eine Teilentnahme eines Artikels aus einem Lagerplatz ist ein Pick.
- Kommissionierbeleg Nr.
- Status Kommissionierung
- Alle Positionen drucken: Nach Aktivierung dieser Option werden alle Positionen gedruckt - unabhängig davon, ob sie sich schon in der Verpackung befinden oder nicht.
- Druckerauswahl: Wählt den Drucker aus, mit dem die Belege und Etiketten gedruckt werden sollen.
Wenn nach dem ersten Druck ein weiterer Druck ausgeführt wird, trägt der Beleg den Titel Wiederholungsdruck. So soll vermieden werden, dass unbeabsichtigt eine zweite Kommissionierung durchgeführt wird.
Handelt es sich um eine Kommissionierserie, so werden alle Positionen mit gleicher Artikelnr., gleichem Ladungsträgercode und gleichem Lagerplatz zusammengefasst.
5.26.2.0.2 Ansicht - Kommissionierbelege
Diese Seite zeigt die Kommissionierbelege zu dem ausgewählten Herkunftsbeleg.
- Code
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Warenausgangsnr.
- Komm-Team
- Komm-Team Beschreibung
- Verpackungsteam
- Beschreibung Verpackungsteam
- Lagerhallen
- Status Kommissionierung
- Anzahl Statusänderungen: Spezifiziert die Anzahl der Statusänderungen. Ein Klick führt zu den entsprechenden Einträgen im SNCL Zeitprotokoll
- Anzahl Positionen: Spezifiziert die Anzahl der Kommissionierpositionen/Picks
- gedruckt am/um
- Anzahl gedruckter Kommissionierbelege: Spezifiziert die Anzahl der gedruckten Belege. Ein Klick führt zu den entsprechenden Einträgen im SNCL Zeitprotokoll
- gedruckt von
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
5.26.2.1 Warenausgangsinhalt
Zeigt die Herkunftsbelege und dazugehörige Artikel des ausgewählten Warenausgangs.
5.26.2.1.1 Herkunftsbelege
Diese Tabelle unterscheidet sich nicht von der Tabelle in der Warenausgangsplanung
5.26.2.1.2 Artikelebene
Zeile
- Herkunftsbelegzeile: Zeigt die Herkunftsbelege mit diesem Artikel
- Lagerbestände: Zeigt die Lagerbestandsansicht auf diesen Artikel gefiltert
- Artikelverfolgungszeilen: Zeigt die Artikelverfolgungszeilen zu diesem Artikel
- Ressourcen Fremdlagerung: Zeigt die zugeordneten Ressourcen
Tabelle
Zeigt die dem Warenausgang des oben ausgewählten Herkunftsbeleges zugeordneten Artikel.
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Menge reserv.: Die für diesen Vorgang reservierte Artikelmenge.
- Menge in Kommissionierung: Die Menge, die sich aktuell in Kommissionierung befindet. Diese Menge steht auf einem freigegebenen bzw. gedruckten Kommissionierschein und muss noch kommissioniert werden.
- Menge kommissioniert: Diese Artikelmenge ist kommissioniert und befindet sich in einem KLT, aber noch nicht in der Verpackung.
- Menge in Verteilung
- Menge in Verpackung: Artikelmenge befindet sich in einem KLT und in der Verpackung.
- Menge verpackt: Artikelmenge befindet sich in einem NVE und ist versandfertig.
- Menge in Verladung: Artikelmenge ist in einem offenen Verladevorgang und befindet sich in einem NVE.
- Menge verladen: Artikelmenge ist mit einem NVE auf ein Transportmittel (LKW / Container etc.) geladen worden. Das Transportmittel befindet sich noch auf dem Werksgelände und die Verladung wurde noch nicht final geprüft.
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Fälligkeitsdatum
- Einheitencode
- Menge pro Einheit
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
- Lagerbestandsauswahl
Bei mangelnder Verfügbarkeit werden die Zeilen eingefärbt:
- Rot: Diese Artikelmenge ist nicht verfügbar
- Blau: Diese Artikelmenge ist teilweise verfügbar
Für die Verfügbarkeitsberechnung werden nur Artikel mit der Artikelart Bestand berücksichtigt. Artikel mit der Art Kein Bestand oder Service haben keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit.
5.27 Warenausgänge
Listet alle Warenausgänge auf.
- Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Zugewiesene Benutzer-ID: ID des Benutzers, der für den Warenausgang verantwortlich ist
- Sortiermethode: Definiert die Methode, nach der Lieferungen im Warenausgang sortiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Sortiermethode".
- Status: Zur Bearbeiten offen (Offen) oder fertiggestellt und schreibgeschützt (Status)
5.28 Warenausgang
Wie man einen Warenausgang durchführt, ist im Prozessbereich beschrieben.
Menü
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen
- Kommissionierung erstellen
- Warenausgang buchen
- Freigeben
- Menge zu liefern autom. ausfüllen: Berechnet automatisch die ausstehenden Mengen und trägt diese in das Feld zu liefern ein
- Versandaufträge erstellen
- Versandaufträge löschen
- Ressource Fremdlagerung
- Vorbereiten
- Herkunftsbelege holen
- Filter zum Holen von Herkunftsbelegen verwenden: Siehe Stichwortverzeichnis
- Lieferung
- Bemerkungen
- Gebuchte Warenausgänge
- Kommissionierzeilen
- Registrierte Kommissionierzeilen
- Zugehörig
- Ausgang
- Versandaufträge
- Sonstiges
- Ausgang
Allgemein
- Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Lagerplatzcode
- Belegstatus
- Status
- Buchungsdatum
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Zuweisungsdatum
- Zuweisungszeit
- Sortiermethode: Definiert die Methode, nach der Lieferungen im Warenausgang sortiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Sortiermethode".
- Stichwort: Automatisch generiertes Kennwort des Warenausgangs im Format “Kundenname | Lieferland”. Dient der schnellen Identifikation von Sendungen
- Anzahl Versandaufträge
Zeilen
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Fälligkeitsdatum
- Einheitencode
- Menge pro Einheit
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lager Menge reserv.
- Lager Menge gepackt
- Lager Menge in Kommissionierung
- Lager Menge kommissioniert
- Lager Menge in Verpackung
- Lager Menge verpackt
- Lager Menge in Verladung
- Lager Menge verladen
Zusätzlich können Sie folgende Felder einblenden:
- Auftragsmontage
- Beschreibung 2
- Für Art.
- Für Nr.
- Herkunftszeilennr.: Gibt die Herkunftszeilennummer des Herkunftsbelegs an, aus dem der Posten stammt.
- Lagerbestandsauswahl: Wahl aus automatisch und manuell. Bei letzterem öffnet sich beim Lagerbeleg erstellen ein zusätzliches Fenster Manuelle Lagerbestandsauswahl. Manuelle Zeilen werden bei der Warenausgangsautomatik übersprungen.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge (Basis)
- Menge für Kommiss. (Basis)
- Menge für Kommissionierung
- Menge geliefert (Basis)
- Menge in Zuord. Lagerplätzen
- Menge kommissioniert: Diese Artikelmenge ist kommissioniert und befindet sich in einem KLT, aber noch nicht in der Verpackung.
- Menge kommissioniert (Basis)
- Mg. in Zuord.-Lagerpl-. (Bas. alle Einh.)
- Mg. in Zuord.-Lagerpl-. (Basis)
- Regalnr.
- Restmenge (Basis)
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Versandaufrtags-Nr.
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Zu liefern (Basis)
Lieferung
- Externe Belegnummer
- Lieferungsdatum
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller. Kann nicht geändert werden, solange noch Verladevorgänge mit einem anderen Status als 9-Erledigt existieren.
- Zustellertransportartencode
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Lieferbedingungscode
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
Warenausgangsanlage
- Herkunftsartenfilter: Zeigt in Textform, welche Herkunftsarten für diesen Warenausgang erlaubt sind. Klick öffnet eine Auswahl.
- Debitorrein: Wenn aktiv, dürfen nur Ursprungsbelege desselben Debitors hinzugefügt werden
- Kreditorrein: Wenn aktiv, dürfen nur Ursprungsbelege desselben Kreditors hinzugefügt werden
- Auftragsreiner WA: Wenn aktiv, enthält dieser Warenausgang nur Ursprungsbelege eines einzigen Auftrags
- Lieferanschriftenrein: Wenn aktiv, müssen alle Ursprungsbelege dieselbe Lieferadresse haben
Warenausgang Protokoll
Bei dieser Tabelle handelt es sich um das Protokoll der Warenausgangsautomatik. Hier können Sie sehen, wie Ursprungsbelege in der Warenausgangsautomatik verarbeitet wurden. Folgende Informationen werden hier gelistet:
- Lfd. Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftsunterart
- Herkunftsart
- Art
- Warenausgang
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Erstes Verladedatum
- Warenausgang Lfd. Nr. Automatisierung
- Herkunftsartenfilter
- Debitorrein
- Kreditorrein
- Auftragsreiner WA
- Lieferanschriftenrein
- Für Art
- Für Nr.
- Fehler aufgetreten
- Fehlermeldung
5.29 Gebuchte Warenausgänge
Enthält eine Liste der gebuchten Warenausgänge.
- Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Buchungsdatum
- Belegstatus
5.30 Gebuchter Warenausgang
Menü
- Versand
- Bemerkungen
- Gebuchte Warenausgänge
- Versandaufträge
- Berichte
- Packliste Exportdaten drucken
- Internationaler Frachtbrief drucken
Allgemein
- Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Buchungsdatum
- Belegstatus
Zeilen
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Einheitencode
- Lieferhinweis
- Lieferhinweisregel
5.31 Herkunftsbelege holen
Mit dieser Tabelle können Sie einen Herkunftsbeleg aussuchen, der in den aktuellen Beleg eingefügt werden soll. Diese Funktion ist Business Central-Standard, allerdings werden mit SIEVERS WMS folgende zusätzliche Felder eingeblendet:
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an Ort
- Lief. an PLZ-Code
- Verk. an Name
- Lieferdatum
5.32 Einkaufsbestellungen Liste
Menü
Das Menü ist weitestgehend der Business Central-Standard. Neu sind die Funktionen
- Start
- Wareneingang erstellen
- In Wareneingang einfügen: Fügt die Einkaufsbestellung in einen vorhandenen Wareneingang ein
- Wareneingang zeigen
Tabelle
- Nr.
- Eink. von Kred.-Nr.
- Eink. von Name
- Kreditorenbearbeitungsnr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Belegdatum
- Status
- Betrag
- Betrag inkl. Mehrwertsteuer
- Wareneingangsnr.: Zeigt den zugewiesenen Wareneingang
- Status WE
- Erwartetes WE Datum
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
5.33 Manuelle Lagerbestandsauswahl
Hier können Sie manuell Lagerbestände für den Lagerbeleg auswählen. Wählen Sie dazu eine oder mehrere Lagerbestandszeilen aus und klicken Sie im Menü auf Auswählen. Sie können auch gesperrte Lagerbestände auswählen.
Allgemein
- Belegnr.
- Ursprungs-Zeilennr.
- Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Chargennr.
- Seriennr.
- Storno Lagerbeleg
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Reststückzahl
Lagerbestand
- Nr.
- Ladungsträger Code
- Artikelnr.
- Chargennr.
- Seriennr.
- Externe Lagerbestandsnr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode
- Bemerkung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Reserv. Stückzahl
- Eingel. Stückzahl
- Gesperrt
- Anbruch Lagerbestand: Gibt an, ob der Lagerbestand angebrochen ist.
- Stückzahl pro Lagerbestand
5.34 Einkaufsbestellung
Die Einkaufsbestellung ist Teil des Business Central-Standards, allerdings wurden viele SIEVERS WMS Funktionen hinzugefügt.
Menü
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen
- Leergut registrieren
- Buchen
- Freigeben
- Wareneingang erstellen: Erzeugt einen Wareneingang aus der Einkaufsbestellung
- Lagerbelege Erstellen
- Intercompany Einkaufsbestellung senden
- Beleg archivieren
- Leergut eintragen
- Vorbereiten
- Beleg kopieren
- Wiederkehrende Einkaufszeilen abrufen
- Eingehender Beleg
- Rechnungsrab. berechnen
- Negative Zeilen übertragen
- Drucken/Senden
- Senden
- Als PDF anhängen
- Genehmigung anfordern
- Genehmigungsanforderung senden
- Genehmigungsanforderung stornieren
- Bestellung
- Dimensionen
- Statistik
- Bemerkungen
- Anhänge
- Genehmigungen
- Rechnungen
- Kreditor
- Lieferungen
- Vorauszahlungsrechnungen
- Vorauszahlungsgutschriften
- Aktionen
- Funktion
- Verfolgungsinformationen erstellen
- Direktlieferung
- Spezialauftrag
- Lieferanmahnungsposten
- Funktion
- Zugehörig
- Lagerbelegzeilen
- Wareneingangszeilen
- Direktlieferung
- Spezialauftrag
Allgemein
- Kreditorennr.
- Kreditorenname
- Eink. von
- Adresse
- Adresse 2
- Ort
- PLZ
- Land/Region
- Kontaktnr.
- Telefonnr.
- Mobiltelefonnr.
- Kontakt
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- MwSt.-Datum
- Fälligkeitsdatum
- Kred.-Rechnungsnr.
- Einkäufercode
- Anz. archivierter Versionen
- Bestelldatum
- Angebotsnr.
- Kred.-Bestellnr.
- Kred.-Lieferungsnr.
- Alternativer Kreditorenadresscode
- Zuständigkeitseinheitencode
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Status
- Zwischensumme ohne MwSt.
- Rechnungsrabattbetrag
- Rechnungsrabatt in %
- Gesamtbetrag ohne MwSt.
- MwSt. gesamt
- Gesamtbetrag inkl. MwSt.
Zeilen
- Art
- Nr.
- Artikelreferenz-Nr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode
- Menge
- Reservierte Menge
- Einheitencode
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- EK-Preis ohne MwSt.
- Zeilenbetrag Ohne MwSt.
- Anzahl offene Wareneingänge
- Anzahl geb. Wareneingänge
- Menge akt. Lieferung: Gibt die Menge an, die im Rahmen dieser Lieferung/dieses Wareneingangs bearbeitet werden soll
- Bereits gelief. Menge
- Menge akt. Rechnung
- Bereits berech. Menge
- Menge für Zuweisung
- Artikel Zu-/Abschlagsbewegungsmenge
- Zugewiesene Menge
- Zugesagtes Wareneingangsdatum
- Geplantes Wareneingangsdatum
- Erwartetes Wareneingangsdatum: Dieses Datum ist verknüpft mit dem Fälligkeitsdatum im Wareneingang
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
- Debitorengruppen Code
- Bereich Code
- Unternehmensgruppe Code
- Verkaufskampagne Code
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lager Menge reserv. Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge gepackt Eingehende Lagerbuchung
- Eingangsüberschussmenge
- Eingangsüberschusscode: Gibt die Richtlinie an, die für den Kunden angewendet wird, wenn mehr Artikel eingehen, als bestellt wurden. Siehe außerdem Eingangsüberschusscode
Leergutzeilen
In die Leergutzeilen können Sie eventuelles Leergut eintragen. Die Zeilen hier werden mit Kreditor und Zusteller in die Leergutposten übernommen.
- Nr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Beschreibung
- Menge
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einheitencode
- Registriert
Lieferung und Zahlung
- Lief. an
- Name
- Adresse
- Adresse 2
- Ort
- PLZ
- Land/Region
- Kontakt
- Zahlung an
- Zahlungsempfängercode
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
SIEVERS WMS
- Lagerbelgeart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
5.35 SNCL Ausgehende Lagerbuchungen
Zeigt eine Liste der Ausgehende Lagerbuchungen. Via Status ändern können Sie den Status mehrerer Ausgehende Lagerbuchungen zugleich ändern. Ist aus irgendeinem Grund der Statuswechsel bei einer Eingehende Lagerbuchung nicht möglich, wird der Prozess nicht abgebrochen.
- Nr.
- Status
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftsbeschreibung
- Lieferdatum
- Ursprungs-Belegnr.
5.36 SNCL Ausgehende Lagerbuchung
Die SNCL Ausgehende Lagerbuchung dient dem Auslagern von Artikeln aus dem Lager. Dadurch ist sie Teil von folgenden Prozessen:
Mit der ausgehenden Lagerbuchung können NVEs, KLTs und Verpackungsvorgänge im Auge behalten und gesteuert werden. Eine SNCL Ausgehende Lagerbuchung hat eine 1:1 Beziehung zu einem SNCL Warenausgang.
Wenn ein Ausgehende Lagerbuchungbeleg gelöscht wird, der mit einem Versandauftrag zusammenhängt, wird dieser Versandauftrag automatisch ebenfalls gelöscht.
Menü
- Start
- Puffer Lagerplatz vergeben
- Status ändern
- Bewegungsstrategie aktualisieren
- Buchen
- Buchen und Drucken
- Berichte
- Zugehörig
- Zum Ursprung
Allgemein
- Nr.
- Ursprungs-Belegart
- Ursprungs-Belegnr.
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Lieferdatum
- Status
- Gesperrt unvollst. Lieferung
- Erstellungsart
- Ausgehende Lagerbuchungsautomatik Lfd. Nr.
Zeilen
Die Mengenfelder in den Zeilen der ausgehenden Lagerbuchung unterliegen einer strikten Validierung:
- Mengenbegrenzung: Die Menge darf nicht größer sein als die Menge zu liefern in der zugehörigen Warenausgangszeile.
- Mengenreduzierung: Eine Reduzierung ist nur möglich, solange keine nachgelagerten Prozessschritte (z.B. Kommissionierung) begonnen wurden.
- Zeilenlöschung: Zeilen können nicht gelöscht werden, wenn die zugehörige Kommissionierung bereits zur Bearbeitung markiert wurde.
Menü
- Zeile löschen
- Versandaufträge
- Lagerbestand tauschen: Ermöglicht den kurzfristigen Tausch des Lagerbestands. Siehe Lagerbestand tauschen
- Kommissionierbelege erstellen: Erzeugt einen Kommissionierbeleg für alle Auslagerzeilen, die noch keinen zugehörigen Kommissionierbeleg haben. Nützlich nach Stornierung von Kommissionierbelegen.
Tabelle
- Ladungsträgernummer
- Lagerbestandsmaß: Siehe Stichwortverzeichnis
- Ladungsträgerart: Siehe Stichwortverzeichnis
- Ladungsträgerstatus: Siehe Stichwortverzeichnis
- Ladungsträger Herkunft: Gibt an, in welchem Teilprozess des SIEVERS WMS dieser Ladungsträger gegründet wurde.
- Lagerbestandsnr.
- Lagerplatzcode
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- BEH (Basiseinheit)
- BEH (Basiseinheit)
- Stückzahl gepackt
- Gepackt: Dieses Kennzeichen wird automatisch nach der Kommissionierung gesetzt
- Verpackung Stückzahl: Die Anzahl der verpackten Stücke für diesen Ladungsträger
- Verladen: Mit diesem Kennzeichen können Sie markieren, ob der ausgewählte Ladungsträger bereits verladen wurde
- Komm-Team
- Kommissionierbeleg-Nr.
- Konsolidierungsnummer
- Kommissionierserie
- MOP Batch Nr.
- Status Kommissionierung: Siehe Stichwortverzeichnis
- Anzahl gedruckter Kommissionierbelege: Kommissionierbelege sollten normalerweise nur einmal gedruckt werden, damit nicht versehentlich doppelte Kommissionierungen durchgeführt werden. In diesem Feld steht, wie oft der Beleg gedruckt wurde.
- Verpackungsvorgangsnummer
- Verladevorgangsnr.
- Bewegungsstrategie: Siehe Bewegungsstrategie
- Bewegungsstrategieindex: Dieser Index wird aus der Bewegungsstrategie generiert und dient der korrekten Sortierung der Ausgehende Lagerbuchungen auf dem MDE
- Zeile buchen: Bucht die einzelne Ausgehende Lagerbuchungzeile, anstatt den gesamten Warenausgang zu buchen
- Nullinventur prüfen: Wird für Greifplätze verwendet. Prüft, ob der Lagerbestand am Quell-Lagerplatz nach der Entnahme auf Null steht
- Nullinventur geprüft: Zeigt an, dass die Nullinventurprüfung für diese Zeile bereits durchgeführt wurde
- Bemerkung
- Bearbeitet durch
- Vorschlag UVE Einheit: Dient zur als Orientierung, ob und mit welcher UVE die Ausgehende Lagerbuchungzeile kommissioniert werden kann. Die UVE wird aus dem Lagerbestand übernommen. Ist dieses Feld leer, wird die UVE mit der niedrigsten Ebene in der Verpackungshierarchie zuerst angegeben. Dieses Feld ist nicht editierbar und dient nur als Information
- Vorschlag UVE Menge: Zeigt die Anzahl der von Vorschlag UVE Einheit benötigten Einheiten für diese Ausgehende Lagerbuchungzeile. Dieses Feld ist nicht editierbar und dient nur als Information
Zusätzlich einblendbar:
- Belegnr.
- Zeilennr.
- Beschreibung
- Variantencode
- Chargennr.
- Seriennr.
- Externe Lagerbestandsnr.
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Leergutnr.
- Produktionsdatum
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Sperrdatum
- Lagerbestandsanzahl
- Zeile buchen: Markiert diese Zeile als zu Buchen. Dadurch können TeilAusgehende Lagerbuchungen gebucht werden
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lagerbestandsfindungsstrategie Zeilen Nr.
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einfahrnr.
- Ausgelagert
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten: Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet, Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt es: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Lagerplatzart".
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Ursprungs-Zeilennr.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftszeilennr.: Gibt die Herkunftszeilennummer des Herkunftsbelegs an, aus dem der Posten stammt.
- Verb. Fahrbefehl existiert
- Erledigt
- Fahrdatum
- Fahrbeginn
- Fahrende
- Unterverpackungseinheit (UVE)
- Kommissionier-Nr.
- Kommissionierpalettencode
- Übergabeplatz
- Lagerbeleg Storno
- Serienverteilungsnr.
- Serienverteilungsstatus
5.37 SNCL Geb. Ausgehende Lagerbuchung
SNCL Ausgehende Lagerbuchungen werden nach der Buchung zu den gebuchten Ausgehende Lagerbuchungen überführt. Die Inhalte sind die weitestgehend gleichen wie in der SNCL Ausgehende Lagerbuchung. Zusätzlich dazu werden unter Navigate alle zu der ausgehenden Lagerbuchung zugeordneten Belege angezeigt.
5.38 SNCL Geb. ausgehende Lagerbuchungszeilen
Diese Liste zeigt alle gebuchten ausgehenden Lagerbuchungszeilen des Lagers, unabhängig von den gebuchten Ausgehende Lagerbuchungsbelegen. Die Seite bietet eine Gesamtübersicht aller abgeschlossenen Kommissionierzeilen mit Details zu Artikeln, Lagerplätzen, Mengen und Serialisierungsnummern. Über die Aktion Lagerbeleg anzeigen kann der zugehörige gebuchte Lagerbeleg direkt aufgerufen werden.
5.39 SNCL Lager-Ausgehende Lagerbuchungszeilen
Diese Liste zeigt alle Ausgehende Lagerbuchungszeilen des Lagers, unabhängig von den Ausgehende Lagerbuchungbelegen oder anderweitigen Zugehörigkeiten. Folgende Informationen können Sie hier einsehen:
- Belegnr.
- Zeilennr.
- Warenausgangsnr.
- Herkunftsnr.
- Lagerbestandsnr.
- Ladungsträger
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Variantencode
- Chargennr.
- Seriennr.
- SerialisierungsNr. Lagerbestand
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Lagerortcode
- Lagerplatzcode
- Lagerbestandsanzahl
- Stückzahl
- Kommissionierbeleg Nr.
- Status Kommissionierung
- Komm-Team
- Konsolidierungsnr.
- Verpackungsvorgangsnr.
- Verpackungsteam
- Verladevorgangsnr.
- Verladevorgangsteam
- Ursprungs-Zeilennr.
5.40 Lagerbestand tauschen
Diese Seite wird über den gleichnamigen Button bspw. im Menü der Ausgehende Lagerbuchungszeilen aufgerufen. Hierüber können Sie einen ausgewählten Lagerbestand tauschen. Dabei ist es möglich, einen neuen Lagerbestand oder einen neuen Ladungsträger zu vergeben.
Folgende Restriktionen gelten für den Lagerbestandstausch:
- Gleicher Artikel und Variante
- Gleicher Lagerort und Lagerplatz
- Nicht gesperrt und sichtbar für den Verkauf
- Keine Auftragszuordnung, kein Spezialauftrag
- Nicht in Nachschub oder Inventur
- Wenn im Ursprungsbeleg eine Seriennummer oder Chargennummer vorgegeben ist, muss diese beim neuen Lagerbestand übereinstimmen
Ist nach dem Lagerbestandstausch das Kommissionierteam leer, liegt möglicherweise eine Fehlkonfiguration vor. Nach dem Lagerbestandstausch wird automatisch ein neues Kommissionierteam zugeordnet. Bei korrekter Konfiguration wird entweder das gleiche oder ein anderes Team zugeordnet. Korrigieren Sie diese Fehlkonfiguration oder aktivieren Sie Informationen zur Kommissionierung nicht aktualisieren.
Menü
- Verfügbare Lagerbestände: Zeigt die für den Tausch verfügbaren Lagerbestände oder Ladungsträger, abhängig davon, ob Ladungsträgertausch aktiviert ist. Hier können Sie auch direkt einen Lagerbestand/Ladungsträger zum Tausch auswählen
- Tauschen (nur freie Mengen): Tauschen Sie nur die freien Mengen mit dem neuen Lagerbestand, den Sie in Neue Lagerbestandsnr. eingegeben haben
- Tauschen: Tauschen Sie den Lagerbestand mit dem neuen Lagerbestand, den Sie in Neue Lagerbestandsnr. eingegeben haben. Bei dieser Funktion werden auch Bestände in anderen Ausgehende Lagerbuchungen berücksichtigt und getauscht. Bei Bedarf werden diese entsprechend des Bedarfs gesplittet
Einstellungen
- Nur aktuelle Zeile: Berücksichtigt nur die aktuelle Zeile zum Tausch. Ist diese Funktion deaktiviert, betrachtet das System alle Zeilen zum Bestand in der aktuellen Ausgehende Lagerbuchung pro Kommissionierbeleg.
- Änderungen anzeigen: Ist die Funktion aktiviert, werden nach dem Tausch alle geänderten Zeilen gelistet
- Fehlermeldung ausgeben: Gibt eine Fehlermeldung aus, falls es keine freie Menge gibt
- Ladungsträgertausch: Ist die Funktion aktiviert, wird der Ladungsträger getauscht, nicht der Lagerbestand
- Informationen zur Kommissionierung nicht aktualisieren: Ist diese Option aktiviert, werden beim Tausch des Lagerbestands weder das Kommissionierteam noch der Kommissionierbeleg an sich verändert. Das führt beispielsweise dazu, dass das System nach dem Lagerbestandstausch nicht nach einem neuen Kommissionierteam sucht, sondern grundsätzlich das Vorhandene beibehält.
Zeilen
- Ladungsträgercode
- Ladungsträgerart
- Ladungsträger Status
- Lagerbestandsnr.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Menge aktuelle Zeile: Die aktuelle Menge dieser Zeile
- Menge zu tauschen: Die Menge, die zum Tauschen berücksichtigt wird. Ist die Funktion Nur aktuelle Zeile aktiviert, ist diese Menge immer gleich der Menge aktuelle Zeile. Ansonsten wird der komplette Bestand pro Ausgehende Lagerbuchung und Kommissionierbeleg ermittelt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Chargennr.
- Seriennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Lagerplatzcode
- Neuer Lagerbestandsnr.: Vergeben Sie hier eine neue Lagerbestandsnr.
- Neuer Ladungsträgercode: Vergeben Sie hier einen neuen Ladungsträgercode, wenn Sie Ladungsträgertausch aktiviert haben
- Lagerbestand freie Menge: Zeigt die freie Menge des Lagerbestands bzw. des Ladungsträgers
- Lagerbestand verfügbare Menge: Freier Bestand + Bestand in Ausgehende Lagerbuchungen, der getauscht werden kann = in Ausgehende Lagerbuchung, aber nicht in einer aktiven Kommissionierung, nicht in Bearbeitung auf dem MDE und nicht zurückgemeldet
5.41 SNCL Eingehende Lagerbuchung erstellen
Dieses Formular wird angezeigt, wenn in der Eingehende Lagerbuchungstrategie die Option Eingehende Lagerbuchungform anzeigen gesetzt ist und ein Eingehende Lagerbuchungbeleg erstellt werden soll. Hier können Sie Details zur Eingehende Lagerbuchung händisch anpassen:
- Herkunft
- Herkunftsnr.
- Zeilennr.
- Menge
- Artikel
- Artikelnr.
- Eingehende Lagerbuchungdebitor-Artikelnr.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Lagerbestand
- Ladungsträgerart
- Lagerbestandsmaßcode
- Lagerbestandseinheit
- Ladungsträger Code
- Stückzahl pro Lagerbestand Artikel
- Stückzahl pro Lagerbestand
- Lagerbestandsanzahl
- Anzahl Lagerbestände pro Ladungsträger
- Ladungsträgeranzahl
- Letzten Ladungsträger verwenden: Der letzte genutzte Ladungsträger wird für diese Eingehende Lagerbuchung verwendet
- Leergutnr.
- Produktionsdatum
- MHD
- Chargennr.
- Sperrdatum
- Seriennr.
- Bruttogewicht
- Bruttogewicht Basiseinheit
- Nettogewicht
- Nettogewicht Basiseinheit
5.42 SNCL Eingehende Lagerbuchungen
Zeigt eine Liste der Eingehende Lagerbuchungen. Via Status ändern können Sie den Status mehrerer Eingehende Lagerbuchungen zugleich ändern. Ist aus irgendeinem Grund der Statuswechsel bei einer Eingehende Lagerbuchung nicht möglich, wird der Prozess nicht abgebrochen.
- Nr.
- Status
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftsbeschreibung
- Lieferdatum
- Ursprungs-Belegnr.
- BEH
5.43 SNCL Eingehende Lagerbuchung
die eingehende Lagerbuchung dient dem Eingehende Lagerbuchungn von Artikeln in das Lager. Dadurch ist sie Teil von folgenden Prozessen:
Menü
- Start
- Status ändern
- Buchen
- Buchen und Drucken
- Lagerplatz autom. vergeben
- Lagerplatz blockw. eintragen
- Lagerplätze entfernen
- Alle in Verkaufslager
- Berichte
- Zugehörig
- Zum Ursprungsbeleg
Allgemein
- Nr.
- Ursprungs-Belegart
- Ursprungs-Belegnr.: Verlinkt zum Wareneingang, wenn es einen gibt, ansonsten zum Ursprungsbeleg
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Lieferdatum
- Status
Zeilen
Menü
- Zeile löschen
- Qualitätskontrolle einzeln
- Auftragszuordnung
- Detailzuordnung Ladungsträger
- Detailzuordnung Ladungsträger KLT/NVE
Tabelle
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Neue Lagerbestandsnummer
- Neue Ladungsträgernummer: Sie können hier einen vorhandenen oder neuen Ladungsträger eingeben. Letzterer wird daraufhin automatisch erstellt
- Neue Ladungsträgerart
- Neuer LT Status
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc. Wenn die Verpackungshierarchie des Artikels nicht gefüllt ist, wird hier das Default Lagerbestandsmaß aus der SIEVERS WMS Einrichtung genutzt
- Neue Tiefe
- Neue Breite
- Neue Höhe
- Neues LT Gewicht: Wird berechnet nach der Ermittlung Bruttogewicht des Ladungsträgers, die in der SIEVERS WMS Einrichtung angegeben ist.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Neue Seriennr.
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- BEH (Basiseinheit)
- BEH (Basiseinheit)
- NVE der Vollpalette
- Lagerplatzcode: Wird dieser Lagerplatz geändert, ändert sich auch der Lagerplatz in der entsprechenden Wareneingangszeile.
- Bearbeitet durch
5.44 SNCL Eingehende Lagerbuchungaufträge
Diese Liste zeigt eine Übersicht über alle Eingehende Lagerbuchungaufträge. Darüber hinaus können Sie von hier aus zugehörige Eingehende Lagerbuchungen oder Wareneingänge erzeugen oder aufrufen.
Menü
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen: Bitte beachten Sie, dass hierbei keine Reservierungsposten gelöscht werden. Diese müssen über die Funktion “Reservierungsposten Storno” gelöscht werden.
- In Wareneingang einfügen: Ermöglicht es, mehrere Aufträge zugleich zu einem bereits bestehenden Wareneingang hinzuzufügen
- Wareneingang erstellen: Wird ein Wareneingang aus mehreren Eingehende Lagerbuchungaufträgen erzeugt, wird der Zusteller der ersten Bestellung in den Wareneingang eingetragen.
- Wareneingang zeigen
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggelder einlasten
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
Tabelle
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Externe Belegnummer
- Buchungsdatum
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Status
- Komplettlieferung
- Komplett fakturiert: Ein Ja bedeutet, dass die gesamte Bestellung fakturiert wurde. Wenn ein Teil der Bestellung noch nicht fakturiert wurde, wird im Feld Nein angezeigt.
- Zustellertransportart
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Lagerbelegart
- Anzahl Positionen des Eingehende Lagerbuchungauftrags
- Summe der Mengen im Eingehende Lagerbuchungauftrag
- Erstellt am
- Wareneingangsbelegnr.
- Status WE
- Erwartetes WE Datum
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Ort
- Länder-/Regionscode
- Zustellercode
- Lieferbedingungen
- Lieferungsdatum
Die Tabelle ist darüber hinaus erweiterbar mit allen Kopfdaten des Eingehende Lagerbuchungauftrags.
5.45 SNCL Eingehende Lagerbuchungauftrag
Der Eingehende Lagerbuchungauftrag dient zur Auftragserfassung einer Eingehende Lagerbuchung im Kontext der Fremdlagerung. Nach der Erfassung können Sie aus dem Auftrag heraus auch eine Eingehende Lagerbuchung und einen Wareneingang erzeugen und/oder öffnen.
Menü
- Freigeben
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen: Bitte beachten Sie, dass hierbei keine Reservierungsposten gelöscht werden. Diese müssen über die Funktion “Reservierungsposten Storno” gelöscht werden.
- Leergut eintragen
- Leergut registrieren
- Buchen: Sie können nur die Lieferung buchen, da die Fakturierung von Fremdlagerungen über die Fremdlagersammelrechnung erfolgt
- Status zurücksetzen
- Wareneingang erstellen
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld einlasten
- Beleg kopieren
- Zugehörig
- Auftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Belege
- Lieferungen
- Auftrag
Allgemein
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Name
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an an PLZ
- Verk. an an Ort
- Verk. an Länder-/Regionscode
- Verk. an Kontakt
- Buchungsdatum
- Auftragsdatum
- Belegdatum
- Externe Belegnummer
- Verkäufercode
- Kampagnennr.
- Zuständigkeitseinheitencode
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Aufgabenwarteschlange - Status
- Status
- Eingehende Lagerbuchunggeld automatisch einlasten
Zeilen
- Art
- Nr.
- Debitor-Artikelnr.
- Lagerbestandsauswahl
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld erfasst
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge: Die Menge von Ressourcen kann in Fremdlageraufträgen nicht negativ sein
- Einheitencode
- Stückzahl pro Lagerbestand
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seriennr.
- VK-Preis Ohne MwSt.
- Zeilenbetrag ohne MwSt.
- Zeilenrabatt %
- Anzahl offene Wareneingänge
- Anzahl geb. Wareneingänge
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Lieferungsdatum
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lager Menge reserv. Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge gepackt Eingehende Lagerbuchung
Leergutzeilen
- Nr.
- Variantencode
- Beschreibung
- Menge
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einheitencode
- Registriert
Fakturierung
- Rech. an Code
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Länder-/Regionscode
- Rech. an Kontakt
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
Lieferung
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Länder-/Regionscode
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferungsdatum
- Versandanweisung: Bestimmt, ob der Warenausgang nur komplett erfolgen kann oder auch teilweise. Ist die Versandanweisung in einem Ursprungsbeleg auf Komplettlieferung gestellt, kann ein Warenausgang auf Basis des Belegs nur erstellt werden, wenn alle Artikelmengen verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Teillieferung-Versandanweisung nichts mit dem Indikator Teillieferung im Warenausgang hat. Die Versandanweisung beschreibt den Sollzustand zum Zeitpunkt des Versands, der Indikator den Istzustand.
Außenhandel
- Währungscode
- Einladehafen
- Ursprungsregion
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegstatus
- Lagerbelegnr.
5.46 SNCL Ausgehende Lagerbuchungaufträge
Diese Liste zeigt eine Übersicht über alle Ausgehende Lagerbuchungaufträge. Darüber hinaus können Sie von hier aus zugehörige Ausgehende Lagerbuchungen oder Warenausgänge erzeugen oder aufrufen.
Menü
- Neu
- Verwalten
- Bearbeiten
- Ansicht
- Löschen
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen: Bitte beachten Sie, dass hierbei keine Reservierungsposten gelöscht werden. Diese müssen über die Funktion “Reservierungsposten Storno” gelöscht werden.
- In Warenausgang einfügen: Fügt die ausgewählten Ausgehende Lagerbuchungaufträge zu einem vorhandenen Warenausgang hinzu
- In neuen Warenausgang einfügen: Fügt die ausgewählten Ausgehende Lagerbuchungaufträge zu einem neuen Warenausgang hinzu
- Warenausgang öffnen
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Zugehörig
- Auftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Belege
- Lieferungen
- Auftrag
Tabelle
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Externe Belegnummer
- Buchungsdatum
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Status
- Komplettlieferung
- Komplett fakturiert: Ein Ja bedeutet, dass die gesamte Bestellung fakturiert wurde. Wenn ein Teil der Bestellung noch nicht fakturiert wurde, wird im Feld Nein angezeigt.
- Warenausgangsbelegnr.
- Warenausgang Zustellercode
- Warenausgang Verladewoche
- Warenausgang Verladetag
- Status Lager
- Lagerbelegart
- Anzahl Positionen des Ausgehende Lagerbuchungauftrags
- Summe der Mengen im Ausgehende Lagerbuchungauftrag
- Erstellt am
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Lief. an Adresse
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Lieferbedingungen
- Warenausgang Lieferungsdatum
Die Tabelle ist darüber hinaus erweiterbar mit allen Kopfdaten des Ausgehende Lagerbuchungauftrags.
5.47 SNCL Ausgehende Lagerbuchungauftrag
Der Ausgehende Lagerbuchungauftrag dient zur Auftragserfassung einer Ausgehende Lagerbuchung im Kontext der Fremdlagerung. Nach der Erfassung können Sie aus dem Auftrag heraus auch eine Ausgehende Lagerbuchung und einen Warenausgang erzeugen und/oder öffnen.
Menü
- Start
- Leergut eintragen
- Leergut registrieren
- Buchen: Sie können nur die Lieferung buchen, da die Fakturierung von Fremdlagerungen über die Fremdlagersammelrechnung erfolgt
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen: Bitte beachten Sie, dass hierbei keine Reservierungsposten gelöscht werden. Diese müssen über die Funktion “Reservierungsposten Storno” gelöscht werden.
- In Warenausgang einfügen: Fügt diesen Ausgehende Lagerbuchungauftrag in einen bestehenden Warenausgang ein
- In neuen Warenausgang einfügen: Fügt diesen Ausgehende Lagerbuchungauftrag in einen neuen Warenausgang ein. Bitte beachten Sie, dass hierbei immer die Versandanweisungseinrichtung des jeweiligen Belegs einbezogen wird. Ist beispielsweise die Versandanweisung Komplettlieferung hinterlegt, aber ein Artikel aus den Belegzeilen ist nicht vollständig verfügbar, kann der Warenausgang nicht erstellt werden. In solch einem Fall muss entweder die Versandanweisung geändert oder der Warenausgangsbeleg manuell angelegt werden.
- Ausgehende Lagerbuchunggeld einlasten
- Beleg kopieren
- Warenausgang öffnen
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Zugehörig
- Auftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Belege
- Lieferungen
- Auftrag
Allgemein
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Name
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an an PLZ
- Verk. an an Ort
- Verk. an Länder-/Regionscode
- Verk. an Kontakt
- Buchungsdatum
- Auftragsdatum
- Belegdatum
- Fälligkeitsdatum
- Gewünschtes Lieferdatum
- Zugesagtes Lieferdatum
- Externe Belegnummer: Der Inhalt dieses Feldes wird in Ihre Referenz gespiegelt. Der Grund dafür ist, dass die externe Belegnummer automatisch oft per EDI gefüllt wird, aber Ihre Referenz für den Andruck auf dem NVE Label verwendet wird. Die Spiegelung vermeidet so Mehrarbeit.
- Ihre Referenz: Dieses Feld dient für die Referenznummer des Empfängers und weitere relevante Informationen.
- Verkäufercode
- Kampagnennr.
- Zuständigkeitseinheitencode
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Aufgabenwarteschlange - Status
- Status
- Ausgehende Lagerbuchunggeld automatisch einlasten
Zeilen
- Art
- Nr.
- Debitor-Artikelnr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge: Die Menge von Ressourcen kann in Fremdlageraufträgen nicht negativ sein
- Einheitencode
- Chargennr.
- Seriennr.
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld erfasst
- VK-Preis Ohne MwSt.
- Zeilenbetrag ohne MwSt.
- Zeilenrabatt %
- Geplantes Lieferdatum
- Geplantes Lieferungsdatum
- Lieferungsdatum
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lager Menge reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge gepackt Ausgehende Lagerbuchung
- Lagerbestandsauswahl
- Erstellt am
- Erstellt von
- Geändert am
- Geändert von
Leergutzeilen
- Nr.
- Variantencode
- Beschreibung
- Menge
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einheitencode
- Registriert
Fakturierung
- Rech. an Code
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Länder-/Regionscode
- Rech. an Kontakt
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
Lieferung
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Länder-/Regionscode
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Zustellertransportartencode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferungsdatum
- Versandanweisung: Bestimmt, ob der Warenausgang nur komplett erfolgen kann oder auch teilweise. Ist die Versandanweisung in einem Ursprungsbeleg auf Komplettlieferung gestellt, kann ein Warenausgang auf Basis des Belegs nur erstellt werden, wenn alle Artikelmengen verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Teillieferung-Versandanweisung nichts mit dem Indikator Teillieferung im Warenausgang hat. Die Versandanweisung beschreibt den Sollzustand zum Zeitpunkt des Versands, der Indikator den Istzustand.
- Ausgeh. Lagerdurchlaufzeit
- Transportzeit
Außenhandel
- Verfahren
- Art des Geschäftes
- Verkehrszweig
- Währungscode
- Einladehafen
- Ursprungsregion
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
- Verpackungsteam
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Teillieferung
- Verfügbarkeit
- Status Lager
- Status Kommissionierung
- Status Verpackung
- Status Verladung
5.48 SNCL Geb. Ausgehende Lagerbuchungaufträge
Hier finden Sie eine Liste der gebuchten Ausgehende Lagerbuchungaufträge.
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Währungscode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Anzahl gedruckt
5.49 SNCL Geb. Ausgehende Lagerbuchungauftrag
Menü
- Start
- Navigate
- Berichte
- Drucken: Druckt den Verkaufslieferschein
- Details der Gelangensbestätigung
- Gelangensbestätigung drucken
- Aktionen
- Funktionen
- Storno
- Gesamter Beleg
- Zurücksetzen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Stornierung buchen
- Storno
- Sonstiges
- Navigate
- Funktionen
- Zugehörig
- Geb. Ausgehende Lagerbuchungauftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Geb. Ausgehende Lagerbuchungauftrag
Allgemein
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Name
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an an PLZ
- Verk. an an Ort
- Verk. an Länder-/Regionscode
- Verk. an Kontakt
- Anzahl gedruckt
- Buchungsdatum
- Belegdatum
- Auftragsnummer
- Externe Belegnummer
- Verkäufercode
- Zuständigkeitseinheitencode
Zeilen
Menü
- Funktionen
- Zeile stornieren
- Zeile
- Dimensionen
- Bemerkungen
Tabelle
- Art
- Nr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Lieferungsdatum
- Zu stornieren
- Menge storniert
Gebuchte Leergutzeilen
- Nr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Beschreibung
- Menge
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einheitencode
Fakturierung
- Rech. an Code
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Länder-/Regionscode
- Rech. an Kontakt
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
Lieferung
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Länder-/Regionscode
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Zustellertransportartencode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferungsdatum
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
5.50 Ausgehende Lagerbuchungsautomatik Protokoll
Hierbei handelt es sich um das Protokoll der Ausgehende Lagerbuchungsautomatik. Automatisch angelegte Ausgehende Lagerbuchungen und deren Prozess-Teilschritte werden hier dokumentiert. Folgende Informationen können Sie einsehen:
- Lfd. Nr.
- Lagerort Code
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Ausgehende Lagerbuchungsautomatik Lfd. Nr.
- Teillieferung
- Ausgehende Lagerbuchung aktualisiert: Gibt an, ob die ausgehende Lagerbuchung durch den automatischen Prozess geändert wurde
- Fehler aufgetreten: Gibt an, ob ein Fehler während des Prozesses aufgetreten ist
- Fehlermeldung
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Filter Autom. Anlagevariable
- Lieferungsdatum
- Ausgehende Lagerbuchungbeleg Nr.
5.51 SNCL Fahrbefehle
Diese Liste enthält alle Fahrbefehle.
Menü
- Neu
- Löschen
- Start
- Status ändern
- Fahrbefehle löschen
- Berichte
- Aktionen
- Nachschub prüfen
Tabelle
- Nr.
- Status
- Vorbereitung
- Bearbeitung
- Fertigmeldung
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftsbeschreibung
- Lieferdatum
- Ursprungs-Belegnr.
- Anzahl Fahrbefehlszeilen
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Fahrbefehlsart
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
5.52 SNCL Fahrbefehl
Diese Fahrbefehle dienen der Bewegung von Ladungsträgern innerhalb des Lagers. Sie werden als Teil der Logistikprozesse im Lager automatisch angelegt, können hier aber auch manuell erzeugt werden.
Bitte beachten Sie, dass kein verfügbarer Bestand ohne Auftragsreservierung in KLT oder NVE gebucht werden kann.
Menü
- Start
- Geb. Lagerbeleg kopieren
- Status ändern
- Buchen
- Lagerplatz autom. vergeben
- Lagerplatz blockw. eintragen
- Ermittlung Verpackungs - Konsolidierplatz für KLT: Ermittelt beim ersten KLT eines Auftrags den Ziellagerplatz anhand des Konsolidierplatz des Verpackungsteams. Ab dem zweiten KLT eines Auftrags wird automatisch der Konsolidierplatz vergeben, der zuletzt verwendet wurde.
- Lagerplätze entfernen
Allgemein
- Nr.
- Ursprungs-Belegart
- Ursprungs-belegnr.
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Lieferdatum
- Status
- Priorität
- Hoch
- Normal
- Niedrig
- Fahrbefehlsart
- Lagerplatzumlagerung
- Eingehende Lagerbuchung
- Nachschub
- Retoure
- Verladevorbereitung
- Manuelle Umbuchung
- Produktionsversorgung: Fahrbefehle mit dieser Art können nur Teams mit der Art Produktionsversorgung zugewiesen werden.
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
- Hinweistext: Wird auf der Fahrbefehlsliste oben angedruckt
Zeilen
- Ladungsträger
- Unterverpackungseinheit (UVE)
- Lagerbestandsnr.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Internes Transport Team: Das zugeordnete SIEVERS WMS Team. Die Teamermittlung erfolgt nach Lagerort, Typ Interne Transporte, Typ Produktionsversorgungstransporte und zugeordneter Lagerbereich
- Internes Transport Folge-Team
- Lagerplatzcode
- NEW LC: Bitte beachten Sie, dass Sie den Zielladungsträger bei einem Ladungsträgerfahrbefehl nicht ändern können.
- NEW SPU
- Artikelbeschreibung
- Neu eingelagert
- Neuer Lagerplatzcode
- Artikelnr.
- Seriennr.
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- BEH
- Unterverpackungseinheit
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Platzcode
- Neuer Platzcode
- Bearbeitet durch
- Reservierungsposten Nr.: Laufende Nummer des Reservierungspostens. Relevant bei der Fertigung mit Auftragsbezug
- Neuer Reservierungsposten Nr.
- Hinweistext: Wird auf der Fahrbefehlsliste an der jeweiligen Position angedruckt.
Statistik
- Lagerbestandsanzahl
- Lagerbestandsanzahl gepackt
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Stückzahl gepackt
- Bruttogewicht
- Bruttogewicht gepackt
- Nettogewicht
- Nettogewicht gepackt
5.53 SNCL Lager-Fahrbefehlszeilen
Auf dieser Seite können Sie alle Zeilen aller Fahrbefehle auf einmal einsehen und neue Fahrbefehlszeilen anlegen.
- Belegnr.
- Zeilennr.
- Ladungsträger: Ein tragendes Mittel zur Zusammenfassung von Gütern. Enthält einen oder mehrere Lagerbestände bzw. Artikel. Kann beispielsweise eine Palette sein. Die physische Beschaffenheit des Ladungsträgers wird durch das Lagerbestandsmaß definiert.
- Neuer LT
- Lagerbestandsnr.
- Neue Lagerbestandsnr.
- Bemerkung
- Neue Beschreibung
- Qualitätsstatus
- Neuer Qualitätsstatus
- Artikelnr.
- Neue Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Neuer Variantencode
- Chargennr.
- Neue Chargennr.
- Seriennr.
- Neue Seriennr.
- Externe Lagerbestandsnr.
- Neue externe Lagerbestandsnr.
- Produktionsdatum
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Sperrdatum
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Neuer Lagerortcode
- Lagerplatzcode
- Neuer Lagerplatzcode
- Lagerbestandsanzahl
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Bruttowgewicht
- Nettogewicht
- Ursprungs-Zeilennr.
- Bearbeitet durch
- Priorität
- Fahrbefehlsart
5.54 Gebuchte Fahrbefehle
Diese Liste enthält alle gebuchten Fahrbefehle.
Menü
- Drucken
- Fahrbefehlliste: Druckt die Fahrbefehlliste des Fahrbefehls
- Lagerbestandsscheine
- Navigieren
Tabelle
- Belegart
- Nr.
- Herkunftsnr.
- Herkunftsbeschreibung 1
- Versanddatum
- Urspr.-Belegnr.
5.55 Gebuchter Fahrbefehl
Allgemein
- Nr.
- Ursprungsart
- Geb. Urspr.-Belegnr.
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Versanddatum
Statistik
- Anzahl Lagerbestände
- Anzahl Lagerbestände verpackt
- Stückzahl
- Stückzahl verpackt
- Bruttogewicht
- Bruttogewicht verpackt
- Nettogewicht
- Nettogewicht verpackt
Zeilen
- Neuer LB-Nr.
- Lagerplatzcode
- Lagerplatzart
- Neuer Lagerplatzcode
- Neue Lagerplatzart
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- {{MHD}}
- Chargennr.: Dient der Identifikation und Unterscheidung einzelner Chargen. Sie sind beispielsweise relevant bei Wareneingang und Lagerbestandstausch. Chargen dürfen in der Regel auf Lagerbeständen nicht gemischt werden. Es kann auch erzwungen werden, dass Artikel nicht ohne Chargennr. in das Lager aufgenommen werden können. Diese und mehr Einrichtungen finden Sie im SIEVERS WMS Setup.
- Seriennr.: Seriennummer des Artikels zur eindeutigen Identifikation einzelner Stücke. Wird in der Artikelverfolgung verwendet
- Stückzahl
- Verb. Stückzahl
- BEH
- Neuer Lagerbestandsmaßcode
5.56 Kommissionierbelege
Diese Seite listet alle Kommissionierbelege auf.
Menü
- Aktionen
- Angelegte Kommissionierbelege freigeben: Gibt alle markierten Kommissionierbelege frei
- Freigegebene Kommissionierbelege zurücksetzen: Setzt den Status der markierten Kommissionierbelege wieder auf offen. Das ist nicht möglich, wenn der Kommissionierbeleg bereits eine Mitarbeitermarkierung hat.
- Freigegebene Artikel
stornieren: Mit dieser Aktion können Sie Kommissionierzeilen mit dem
Status 0-angelegt oder 2-freigegeben wieder stornieren. Filtern Sie nach
- Chargennr.
- Variante
- Mindesthaltbarkeitsdatum und
- Seriennr., welche Kommissionierzeilen Sie stornieren möchten. Diese Aktion storniert nicht nur die Kommissionierzeilen, sondern auch die Entfernung der Zeilen aus den Ausgehende Lagerbuchungzeilen aus. Positionen, die auf gedruckten Kommissionierbelegen stehen oder Teil eines Verpackungsvorgangs sind, können über diese Funktion nicht storniert werden.
- Artikel zur
Kommissionierung freigeben: Mit dieser Aktion können Sie Artikel zur
Kommissionierung freigeben. Filtern Sie nach
- Artikelnr.
- Variante
List
- Code
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Typ
- Diverser Kommissionierbeleg: Siehe Diverses Auftragshandling
- Warenausgangsnr.
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
- Kommissionierserie
- Komm-Team
- Komm-Team Beschreibung
- Verpackungsteam
- Beschreibung Verpackungsteam
- Status Kommissionierung
- Anzahl Statusänderungen
- Anzahl Positionen
- Vollpalettenkommissionierung
- Anbruchkommissionierung
- gedruckt am/um
- Anzahl gedruckter Kommissionierbelege
- gedruckt von
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
5.57 Kommissionierbeleg
Der Kommissionierbeleg hält die Artikel, Artikelmengen, Ladungsträger, Lagerplätze und andere Informationen eines Kommissioniervorgangs im Warenausgang zusammen. Kommissionierbelege, deren Positionen alle erledigt sind, können zurückgemeldet werden und werden zu geb. Kommissionierbelegen umgewandelt.
Menü
- Ladungsträger anlegen
- Rückmeldung: Meldet die Kommissionierung samt der notierten Mengen zurück. Bei der Rückmeldung handelt es sich um das prozessuale Ende der Kommissionierung für die darin enthaltenen Positionen. Wer die Rückmeldung durchgeführt hat, wird in der Zeitprotokoll Liste protokolliert. Ist die Serialisierung Lagerbestand aktiv, wird für jede Position geprüft, ob das Feld SerialisierungsNr. Lagerbestand gefüllt ist, sofern Artikel und Debitor als serialisierungspflichtig eingerichtet sind. Ist das Feld leer, wird die Rückmeldung mit einer Fehlermeldung verhindert. Siehe auch Rückmeldung Kommissionierbeleg im Stichwortverzeichnis
- Lagerbeleg öffnen
- Ressourcen Fremdlagerung
- Angelegten Kommissionierbeleg freigeben: Gibt diesen Kommissionierbeleg frei
- Freigegebenen Kommissionierbeleg zurücksetzen: Setzt den Status dieses freigegebenen Kommissionierbelegs zurück
- Warenausgang buchen
Allgemein
- Code
- Konsolidierungsnr.: Fasst mehrere Aufträge, die zusammen verpackt werden sollen, unter einer Nummer zusammen. Siehe diverses Auftragshandlings. Handelt es sich um eine Kommissionierserie oder ein Multi Order Picking (MOP) Batch, bleibt dieses Feld grundsätzlich leer, da zu einem Beleg mehrere Konsolidierungsnummern zugeordnet werden können.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer. Handelt es sich um eine Kommissionierserie oder ein Multi Order Picking (MOP) Batch, bleibt dieses Feld grundsätzlich leer, da zu einem Beleg mehrere Herkunftsnummern zugeordnet werden können.
- Warenausgangsnr.: Handelt es sich um eine Kommissionierserie oder ein Multi Order Picking (MOP) Batch, bleibt dieses Feld grundsätzlich leer, da zu einem Beleg mehrere Warenausgangsnummern zugeordnet werden können.
- Kommissionierserie
- Packteam
- Komm-Team
- Status Kommissionierung: Siehe Status der Kommissionierung im Stichwortverzeichnis
- Anzahl Statusänderungen: Ein Klick auf die Zahl öffnet das Zeitprotokoll
- Bearbeitet durch
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
- Typ
- Regulär: Standard-Kommissionierbeleg für Einzelaufträge
- Serie: Kommissionierbeleg für Serienkommissionierung
- MOP Batch-Kommissionierung: Kommissionierbeleg für MOP-Batches
- Diverser Kommissionierbeleg: Gibt an, ob der Kommissionierbeleg Teil eines diversen Auftragshandlings ist. Das bedeutet, dass mehrere Aufträge mit diesem Kommissionierbeleg gleichzeitig bearbeitet werden
- Debitoren-/Kreditorenname
- Lieferland, Lieferort
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- gedruckt am/um
- gedruckt von
- Anzahl gedruckter Kommissionierbelege
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt. Ändert sich abhängig von der Priorität in der Warenausgangszeile
- Vollpalettenkommissionierung
- Anbruchkommissionierung
Details
Auf der rechten Seite des Kommissionierbelegs im Bereich Details finden Sie den Hinweistext und Bilder. Im Hinweistext können Sie Informationen eintragen, die im MDE auf den Seiten des A4 Kommissionierprogramms über die Taste i aufgerufen werden können. Darüber hinaus wird der Hinweistext auf dem gedruckten Kommissionierschein abgedruckt.
Wenn Sie während der Kommissionierung ein Foto auf dem MDE in A4.2 oder A4.3 gemacht haben, können Sie diese Fotos im Abschnitt Bilder sehen.
5.57.1 Anzahl Positionen
Menü
- LE in KLT umwandeln: Wandelt eine einzelne ausgewählte LE zu einem KLT um. Voraussetzung dafür ist, dass die LE Menge gleich der Entnahmemenge ist.
- Alle LEs in KLTs umwandeln: Führt obige Funktion für alle LEs in den Zeilen aus. Ist nur eine einzelne LE vorhanden, verwenden Sie stattdessen die Funktion LE in KLT umwandeln.
- Ressourcen Fremdlagerung
- Lagerbestand tauschen
- Markierte Kommissionierzeilen stornieren: Ermöglicht den Storno der markierten Kommissionierzeilen. Das ist nur möglich, wenn die Lagerbestände nicht Teil eines Verpackungsvorgangs sind.
Zeilen
- Kommissionierbeleg Nr.
- Status
- Lagerplatzcode
- Ladungsträger: Ein tragendes Mittel zur Zusammenfassung von Gütern. Enthält einen oder mehrere Lagerbestände bzw. Artikel. Kann beispielsweise eine Palette sein. Die physische Beschaffenheit des Ladungsträgers wird durch das Lagerbestandsmaß definiert.
- Lagerbestandsnr.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- BEH (Basiseinheit)
- Nr. Etikett
- kommissionierte Menge
- Stückzahl gepackt
- Bearbeitet durch
Sie können auch folgende Spalten via Personalisieren hinzufügen:
- Herkunftsnr.
- NVE der Vollpalette
- Seriennr.
- Warenausgangsnr.
5.57.2 Ladungsträgerzeilen Kommissionierung
In dieser Tabelle werden alle diesem Kommissionierbeleg zugehörigen Ladungsträger angezeigt. Von hier aus können Sie auch die Ladungsträgerlabel drucken.
Menü
- Verwalten
- Zeile löschen
- Funktionen
- Komm-Infos löschen: Löscht die Kommissionierinformationen (Kommissionierteam, Kommissionierserie, Batchnummer) aus den Ausgehenden Lagerbuchungzeilen des Ladungsträgers
- Ladungsträger auf Lagerplatz buchen: Bucht den ausgewählten Ladungsträger auf einen zu wählenden Lagerplatz
- Druck Ladungsträger Label: Öffnet Druck Ladungsträger Label
- Versandauftragszeile anlegen: Überführt die Ladungsträgerdaten in eine neue Versandauftragszeile. Voraussetzung dafür ist, dass bereits ein Versandauftrag existiert und der Ladungsträger den Status 7-verpackt hat.
- Warenausgang buchen: Hier können Sie den Warenausgang buchen. Das bietet sich an dieser Stelle an, wenn Sie den Warenausgang teilweise buchen wollen. Dabei werden alle möglichen Lieferungen erzeugt und die restlichen Prozesse bleiben in ihrem Status erhalten
Zeilen
- Nr. Etikett
- Code
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Tiefe, Breite, Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Ladungsträgerart
- Status
- Lagerplatzcode
- Barcode: Ein Barcode wird dazu verwendet, eindeutige Identifikation zu ermöglichen und digitale mit realen Vorgängen zu verknüpfen. So werden nicht nur Nummern generiert und abgedruckt, sondern mit dem Scannen von Barcodes auch Zeitmessungen gestartet. Der Barcode besteht aus dem Code des Objekts und einer nach Modulo 10 (+ Gewichtung 3; Start mit 3) generierten Prüfziffer. Wie Sie einen Blanko-Barcode erstellen, wird im Prozess Blanko Barcode generieren beschrieben.
Sie können hier auch die Warenausgangs-Nr. via Personalisieren einblenden.
5.57.3 Markierte Kommissionierzeilen stornieren
Mit dieser Funktion können Sie die ausgewählten Kommissionierzeilen stornieren und die Lagerbestände in neue Ladungsträger und/oder an neue Lagerplätze via Fahrbefehl verfrachten. Bitte beachten Sie, dass der Storno nicht für Zeilen möglich ist, die sich in einem Verpackungsvorgang befinden.
Stornierte Zeilen werden mit dem Status 8-Storniert versehen und die Mengen werden genullt.
Geben Sie die zu stornierende Menge pro Zeile in das Feld Storno Menge ein. Erstellen Sie anschließend einen neuen Zielladungsträger und/oder erzeugen Sie einen Fahrbefehl für die Stornomengen. Der neue Ladungsträger wird in das Feld Ziel LE und der neue Lagerplatz vom Fahrbefehl in das Feld Ziel-Lagerplatz eingetragen.
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Variantencode
- Kommissionierte Menge
- Storno Menge: Geben
- Basiseinheit
- Ladungsträger (LT)
- Lagerplatz KLT
- Ziel LE
- Ziel-Lagerplatz
In den Feldern Ziel LE und Ziel-Lagerplatz wird der ursprüngliche Standort der Bestände vorbelegt, um eine einfache Rückgabe zu erleichtern.
5.58 Geb. Kommissionierbeleg
Erledigte Kommissionierbelege werden nach dem Buchen eines Warenausgangs zu einem gebuchten Kommissionierbeleg umgewandelt. Dieser enthält die gleichen Informationen wie der Kommissionierbeleg, aber kann nicht mehr bearbeitet werden.
Zusätzlich werden stornierte Kommissionierbelege (gelöschte, gedruckte oder freigegebene Belege) hier mit dem Status 8-Storniert archiviert. Das Feld Ursprüngliche Warenausgangsnummer zeigt die WA-Nr., zu der der Kommissionierbeleg vor der Stornierung gehörte.
5.59 SNCL Serienmonitor
Der Serienmonitor dient der Übersicht und Verwaltung der Kommissionierserien.
Menü
- Suchen
- Kommissionierserie erzeugen
- Kommissionierserie freigeben: Falls in der Serienbildungsstrategiezeile die automatische Freigabe nicht aktiviert ist, muss die Freigabe über diese Aktion erfolgen
- Status zurücksetzen
- Aktionen
- Status aktualisieren
- Kommissionierserie löschen
- Kommissionierserie archivieren
- Serienverteilung freigeben: Nur möglich, wenn es zur Kommissionierserie mindestens eine SLT mit dem Status Erfasst gibt.
- Zugehörig
- Ausgehende Lagerbuchungen anzeigen
- SLTs anzeigen
- Kommbeleg anzeigen
Tabelle
- Nr.
- Serienbildungsstrategie
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Status
- Anzahl Zeilen
- Anzahl Kommissionierbelege
- Anzahl Positionen
- Anzahl Positionen (Kommissioniert)
- Anzahl Positionen (Offen)
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Stückzahl (Kommissioniert)
- Stückzahl (Offen)
- Stückzahl zu verteilen
- Stückzahl verteilt
- Serienverteilungsstatus
- Hinweis: Dieser Hinweis wird auf dem mobilen Gerät in A4.1 angezeigt
- Erstellt durch
- Erstellt am
5.60 Serienverteilung
Diese Seite dient der Verteilung von serienkommissionierten Lagerbeständen an die ursprünglichen Aufträge. In diesem Abschnitt werden lediglich der Aufbau der Seite und die Felder beschrieben. Für eine Prozessbeschreibung lesen Sie bitte eine Serienverteilung durchführen.
Serienverteilung bezeichnet die Liste der Serienverteilungen und die einzelne Serienverteilung.
5.60.1 Liste
In der Liste haben Sie Übersicht über folgende Informationen:
- Nr.
- Kommissionierserien-Nr.
- Status
Wählen Sie hier die passende Serienverteilung aus.
5.60.2 Karte
Anschließend öffnet sich die Seite, auf der Sie die Serienverteilung durchführen.
Im oberen Bereich:
- Eingabe
- SLT
- Artikel
- Variantencode
- Ziel- und Mengenbestätigung
- KLT / NVE scannen
- Menge
Alternativ können Sie auch die Menü-Aktionen Ladungsträger anlegen oder Artikel auswählen nutzen.
5.60.2.1 Tabelle
Im mittleren Bereich finden Sie eine Tabelle, in der die zurzeit gefilterten Artikel angezeigt werden:
- Artikel-Nr.
- Artikelbeschreibung
- Stückzahl zu verteilen
- Stückzahl verteilt
- Variantencode
- Chargennr.
- MHD
- Seriennr.
- # Warenausgänge
- # Ursprungsbelege
- # Lagerbestände
- GTIN (Basiseinheit)
5.60.2.2 Auftragsmengen
Diese Tabelle zeigt die dem aktuell ausgewählten Artikel zugehörigen Aufträge und Mengen. Die Tabelle ist sortiert nach Herkunftsnr.-Farben und Mengen.
- Herkunftsnr.: Die Farben der Herkunftsnummern bedeuten folgendes: Grün: Mit der aktuell ausgewählten Position wird der Auftrag vollständig und kann versandfertig gemacht und verschickt werden | Gelb: Der Ursprungsbeleg erhält mit dem gleichen Verteilungsvorgang noch mehrere Positionen | Rot: Für den Auftrag gibt es in anderen Kommissionierbelegen Positionen oder offene Positionen im Warenausgang. Der Auftrag muss nach der Position in der Verpackung oder später konsolidiert werden.
- Artikel-Nr.
- Artikelbeschreibung
- Stückzahl zu verteilen
- Stückzahl verteilt
- Ziel LT
- Lagerplatz LT
- Chargennr.
- MHD
- Seriennr.
- Zustellercode
- Warenausgangsnr.
- Länder-/Regionscode
5.60.2.3 Zielvorschlag
Diese Tabelle zeigt den Ladungsträger, in den verteilt wird, und dessen Lagerplatz. Sobald Sie hier die Dimensionen und das Gewicht eintragen, wird der Ladungsträger von KLT zu NVE umgewandelt.
- Code
- Lagerbestandsmaßcode
- Ladungsträgerart
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Gewicht
- Lagerplatz
- Status
Das Gewicht des Ladungsträgers wird automatisch nach der im Einrichtungsfeld Ermittlung Bruttogewicht festgelegten Methode berechnet. Diese Einstellung finden Sie in der SIEVERS WMS Einrichtung im Bereich Ladungsträger. Je nach ausgewählter Methode wird das Gewicht entweder automatisch ermittelt oder muss manuell durch Wiegung eingetragen werden.
5.60.2.4 Factbox
In der Factbox auf der rechten Seite können Sie den aktuellen Fortschritt der Serienverteilung verfolgen. Im Bereich Fortschritt befinden sich Fortschrittsbalken, die konstant anzeigen, wie weit die aktuelle Serienverteilung ist. Darunter befindet sich der Status der Serienverteilung.
Darüber hinaus wird hier in einem großen Fenster Positionsdetails angezeigt, welche Menge des aktuell Artikels gepackt werden soll.
5.61 Artikel zur Kommissionierung freigeben
Diese Liste zeigt alle freigegebenen Ursprungsbelegzeilen zu einem bestimmten Artikel, die sich in Warenausgängen befinden. Hier können Sie Zeilen markieren und für die Kommissionierung freigeben.
- Geben Sie in Artikel-Nr. einen Artikel ein und bei Bedarf eine Variante in Variantencode.
- Nun werden Ihnen alle passenden Zeilen angezeigt. Markieren Sie die zur Freigabe gewünschten Zeilen und klicken Sie auf Auswahl zur Kommissionierung freigeben. Zu den jeweiligen Ursprungsbelegen werden nun automatisch Kommissionierbelege erzeugt. Kann ein Team zugeordnet werden, wird der Beleg direkt freigegeben.
Die Liste wird folgendermaßen sortiert:
- Erster Verladetag
- Priorität
5.62 Freigegebene Artikel stornieren
Diese Liste zeigt alle Kommissionierzeilen mit dem Status 0-angelegt oder 2-freigegeben zu einem bestimmten Artikel. Hier können Sie Zeilen markieren und aus der Kommissionierung stornieren.
- Filtern Sie nach folgenden Optionen:
- Artikel-Nr.
- Variante
- Chargennr.
- Seriennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Nun werden Ihnen alle passenden Zeilen angezeigt. Markieren Sie die zum Storno gewünschten Zeilen und klicken Sie auf Auswahl stornieren.
Die Liste wird folgendermaßen sortiert:
- Erster Verladetag
- Priorität
5.63 SNCL Kommissionierserien archivieren
Mit dieser Funktion können Sie Kommissionierserien archivieren, die den Status 4-Abgeschlossen (vereinzelt) haben.
Filtern Sie beispielsweise mit diesen Feldern auf die gewünschten Kommissionierserien:
- Nr.
- Serienbildungsstrategie
- Lagerortcode
5.63.1 MOP Monitor
Der MOP Monitor ist die zentrale Übersicht zur Verwaltung und Kontrolle von Multi-Order-Batches. Analog zum Serienmonitor bietet er eine strukturierte Ansicht aller MOP-Batches mit Status, Fortschritt und gezielten Aktionen zur Steuerung des Kommissionierprozesses.
Über den MOP Monitor können Sie:
- MOP-Batches freigeben oder zurücksetzen
- Den Fortschritt der Kommissionierung überwachen
- Zugehörige Belege und Ladungsträger anzeigen
- Abgeschlossene Batches archivieren
- Neue Batches erzeugen
Die Listenansicht zeigt folgende Informationen pro MOP-Batch:
- Nr.: Eindeutige MOP-Batch-Nummer (aus der Nummernserie der SIEVERS WMS Einrichtung)
- MOP Batch Bildungsstrategie: Code der verwendeten MOP Batchbildungsstrategie
- Lagerortcode: Lagerort, für den der Batch erzeugt wurde
- Status: Aktueller Status des MOP-Batches. Siehe Status der MOP-Batches
- Anzahl Zeilen: Anzahl der Ausgehende Lagerbuchungszeilen im Batch. Klick auf die Zahl öffnet die gefilterten Ausgehende Lagerbuchungszeilen
- Anzahl Kommissionierbelege: Anzahl der erzeugten Kommissionierbelege. Klick auf die Zahl öffnet die gefilterten Kommissionierbelege
- Stückzahl: Gesamtstückzahl aller Artikel im Batch. Klick auf die Zahl öffnet die gefilterten Ausgehende Lagerbuchungszeilen
- Stückzahl (Kommissioniert): Bereits kommissionierte Stückzahl. Klick auf die Zahl öffnet die gefilterten, kommissionierten Ausgehende Lagerbuchungszeilen
- Stückzahl (Offen): Noch zu kommissionierende Stückzahl. Klick auf die Zahl öffnet die gefilterten, offenen Ausgehende Lagerbuchungszeilen
- Hinweis: Der Hinweis wird in A.4MOP angezeigt
- Erstellt durch: Benutzer, der den Batch erzeugt hat
- Erstellt am: Datum und Uhrzeit der Batch-Erzeugung
Menü
Der MOP Monitor bietet folgende Aktionen:
MOP Batch erzeugen: Startet die manuelle Erzeugung von MOP-Batches basierend auf den hinterlegten MOP Batchbildungsstrategien. Siehe MOP-Batch erzeugen
MOP Batch freigeben: Gibt den ausgewählten Batch frei und erzeugt Kommissionierbelege. Der Status wechselt von 0-Angelegt zu 1-Freigegeben
Aktionen:
- Status zurücksetzen: Setzt einen freigegebenen MOP-Batch zurück auf den Status 0-Angelegt. Kann nur für Batches im Status 1-Freigegeben ausgeführt werden. Bei Batches im Status 0-Angelegt oder 4-Erledigt erscheint eine Fehlermeldung
- Status aktualisieren: Aktualisiert die Anzeige und berechnet alle Flowfields neu. Nützlich, wenn sich der Status durch externe Prozesse geändert hat
- MOP Batch löschen: Löscht den ausgewählten Batch. Kann nur ausgeführt werden, wenn noch nichts kommissioniert wurde. Falls bereits Kommissionierung stattgefunden hat, erscheint die Fehlermeldung: “Zuerst Kommissionierung ‘Kommbelegnr.’ stornieren”
- MOP Batch archivieren: Archiviert den ausgewählten Batch. Kann nur für Batches im Status 4-Erledigt ausgeführt werden. Bei nicht erledigten Batches erscheint die Fehlermeldung: “Der MOP Batch ist noch nicht zu Ende kommissioniert”
Zugehörig:
- Auslagerungen anzeigen: Zeigt alle Ausgehende Lagerbuchungszeilen zum ausgewählten MOP-Batch an (gefiltert nach MOP-Batch-Nr.)
- KLTs anzeigen: Zeigt alle KLTs (Kommissionierladungsträger) zum ausgewählten MOP-Batch an
- NVEs anzeigen: Zeigt alle NVEs (Nummern Versandeinheit) zum ausgewählten MOP-Batch an
- Kommbelege anzeigen: Zeigt alle Kommissionierbelege zum ausgewählten MOP-Batch an (gefiltert nach MOP-Batch-Nr.)
- Warenausgänge anzeigen: Zeigt alle Warenausgänge in der WA Planung zum ausgewählten MOP-Batch an (gefiltert nach MOP-Batch-Nr.)
Arbeiten mit dem MOP Monitor
Batch freigeben:
- Öffnen Sie den SNCL MOP Monitor
- Wählen Sie einen Batch mit Status 0-Angelegt aus
- Klicken Sie auf MOP Batch freigeben
- Der Status wechselt zu 1-Freigegeben und Kommissionierbelege werden erzeugt
- Der Batch kann nun kommissioniert werden
Pro MOP-Team wird ein separater Kommissionierbeleg erzeugt. Jeder Beleg enthält ausschließlich Zeilen aus einem MOP-Batch.
Fortschritt überwachen:
- Öffnen Sie den SNCL MOP Monitor
- Prüfen Sie die Spalten Stückzahl (Kommissioniert) und Stückzahl (Offen)
- Klicken Sie auf die Zahlen, um Details zu den kommissionierten oder offenen Positionen zu sehen
- Der Status zeigt den aktuellen Bearbeitungsstand
Batch zurücksetzen:
- Öffnen Sie den SNCL MOP Monitor
- Wählen Sie einen Batch mit Status 1-Freigegeben aus
- Klicken Sie auf Status zurücksetzen
- Der Status wechselt zurück zu 0-Angelegt
- Sie können den Batch nun bearbeiten oder löschen
Batch archivieren:
- Öffnen Sie den SNCL MOP Monitor
- Wählen Sie einen Batch mit Status 4-Erledigt aus
- Klicken Sie auf MOP Batch archivieren
- Der Batch wird archiviert und aus der aktiven Ansicht entfernt
5.64 Montageauftrag
In SIEVERS WMS haben Sie die Möglichkeit, Lagerbelege für Montageaufträge automatisch erstellen zu lassen. Der Vorteil der Buchung von Montageaufträgen mit dem WMS besteht darin, dass mit einem Auftrag zwei Lagerbelege erstellt und gebucht werden: Ein Ausgehende Lagerbuchungbeleg für die Komponenten und ein Eingehende Lagerbuchungbeleg für den fertigen Artikel.
Der Prozess der Montage wird im Bereich Prozesse beschrieben.
Menü
- Start
- Lagerbeleg öffnen Komp.: Öffnet den Komponentenlagerbeleg
- Lagerbeleg öffnen: Öffnet den Eingehende Lagerbuchungbeleg des fertig montierten Artikels
- Ressourcen Fremdlagerung
- Buchen
- Freigeben
- Verfügbarkeit anzeigen
- Lagerbeleg erstellen Komp.
- Lagerbeleg löschen Komp.
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen: Bitte beachten Sie, dass hierbei keine Reservierungsposten gelöscht werden. Diese müssen über die Funktion “Reservierungsposten Storno” gelöscht werden.
- Vorbereiten
- Einstandspreis aktualisieren
- Zeilen aktualisieren
- Beleg kopieren
- Verfügbarkeit aktualisieren
- Reservieren
- Drucken
- Auftrag
- Lager
- Kommissionierung erstellen
- Lagerbestandsumlagerung erstellen
- Auftrag
- Dimensionen
- Statistik
- Bemerkungen
- Artikelverfolgungszeilen
- Montagestückliste
- Bedarfsverursacher
- Artikelverfügbarkeit nach
- Stücklistenebene
- Ereignis
- Lagerort
- Variante
- Periode
- Charge
Allgemein
- Nr
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Menge für Montage
- Einheitencode
- Buchungsdatum
- Fälligkeitsdatum
- Startdatum
- Enddatum
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Montierte Menge
- Auftragsmontage
- Status
Zeilen
- Verfügbarkeitswarnung
- Art
- Nr.
- Beschreibung
- Variantencode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Einheitencode
- Komponentenmenge
- Menge
- Verbrauchsmenge
- Verbrauchte Menge
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Einstandspreis
- Einstandsbetrag
- Reservierte Menge
- Menge pro Einheit
- Ressourcenverbrauchsart
- Ausgleich mit Artikelposten
- Ausgegl. von Artikelposten
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lager Menge reserv.
- Lager Menge gepackt
- Debitorengruppen Code
- Bereich Code
- Unternehmensgruppe Code
- Verkaufskampagne Code
Darüber hinaus können Sie noch folgende Zeilen einblenden:
- Beschreibung 2
- Vorlaufzeitverschiebung
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
- Lagerplatzcode
- Fälligkeitsdatum
- Reservieren
- Lagerbuchungsgruppe
- Menge für Kommissionierung
- Menge kommissioniert: Diese Artikelmenge ist kommissioniert und befindet sich in einem KLT, aber noch nicht in der Verpackung.
- Lagerbestandsauswahl
- Reservierungsstatus
Sie können keine Ressourcen in die Zeilen eintragen. Bitte erfassen Sie die Ressourcen via Menüeintrag Ressourcen Fremdlagerung.
Buchung
- Variantencode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode
- Einstandspreis
- Einstandsbetrag
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lager Menge reserv.
- Lage Menge gepackt
- Lagerbelegstatus
- Eingehende Lagerbuchungdebitornr.: Dieses Feld wird automatisch gefüllt, wenn in den Zeilen ein Fremdlagerartikel eingetragen wird. Steht hier ein Eingehende Lagerbuchungdebitor, können nur Artikel eingelastet werden, die diesem Debitor zugeordnet sind.
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Montagegeld automatisch einlasten
- Lagerbelegart Komponente
- Lagerbelegnr. Komponente
- Lagerbelegstatus Komponenten
5.65 Freigegebener FA
Freigegebene Fertigungsaufträge sind der Beleg für durchzuführende Fertigungsaufträge. Von hier können Sie die Produktion steuern. Diese Page ist aus dem Business Central-Standard, allerdings wurden mit dem SIEVERS WMS einige Felder und Menüfunktionen hinzugefügt.
Menü
- Aktionen
- Produktionsversorgung prüfen: Öffnet ein Fenster mit dem manuell ein Nachschub Fertigungsaufträge erzeugt werden kann. Als Filter ist der aktuelle Fertigungsauftrag voreingestellt. Siehe Produktionsversorgung prüfen.
- Protokoll Nachschuberstellung: Zeigt das Protokoll mit den erstellten Nachschubfahrbefehlen mit vielen Informationen. Darüber hinaus kann der erzeugte Fahrbefehl geöffnet werden.
- Produktionsversorgungsfahrbefehl öffnen: Öffnet den zugehörigen Produktionsversorgungsfahrbefehl, wenn einer existiert
- Nachschub-Status aktualisieren: Aktalisiert den Nachschub-Status der Komponenten. In der Regel ist dies nicht notwendig, da der Status regelmäßig automatisch aktualisiert wird.
- Auftrag
- Produkte fertigstellen: Kombiniert die Aktionen Istmeldung buchen und Verbrauch buchen. Wenn Sie diese Funktion verwenden, entspricht der gebuchte Verbrauch immer der fertiggestellten Menge. Geben Sie die zu buchende Menge ein. Diese Action finden Sie auch auf der Liste der Freigegebenen Fertigungsaufträge. Über diese Aktion können Sie auch Ausschussmengen fertigstellen. Hierbei handelt es sich um fertige, aber nicht benutzbare Produkte. Die Materialverbräuche werden regulär abgezogen, aber die Produkte nicht bestandswirksam gebucht. Wenn in der SIEVERS WMS Einrichtung das Feld Ausschusscode notwendig aktiviert ist, muss bei Ausschussmengen zwingend ein Ausschusscode angegeben werden. Sie können nicht gleichzeitig Ausschuss und fertige Produkte buchen. Ist die Einstellung Automatischer Druck LT bei Istmeldung aktiviert, wird das Ladungsträgerlabel ohne weitere Meldung ausgedruckt.
- Istmeldung
- Istmeldung anlegen: Legt ein neues Istmeldungs-Buch.-Blatt mit der Fertigungsauftragsnummer an und fügt die Fertigprodukte aus dem Auftrag in das Buch.-Blatt ein.
- Istmeldung löschen
- Istmeldung öffnen
- Istmeldung buchen: Bucht automatisch die im Formular eingegebene Menge über das Istmeldebuch.-blatt. Der Prozess erstellt ein Istmeldebuch.-blatt, erzeugt einen Eingehende Lagerbuchungsauftrag, ermittelt einen Lagerplatz und bucht den Eingehende Lagerbuchungsbeleg auf das Istmeldebuch.-blatt. Diese Aktion finden Sie auch in den Zeilen. Dadurch können Sie auch ausgewählte Zeilen buchen. Über diese Aktion können Sie auch Ausschussmengen fertigstellen. Hierbei handelt es sich um fertige, aber nicht benutzbare Produkte. Sie können nicht gleichzeitig Ausschuss und fertige Produkte buchen. Wenn in der SIEVERS WMS Einrichtung das Feld Ausschusscode notwendig aktiviert ist, muss bei Ausschussmengen zwingend ein Ausschusscode angegeben werden. Der Ausschuss wird nicht bestandswirksam gebucht. Ist die Einstellung Automatischer Druck LT bei Istmeldung aktiviert, wird das Ladungsträgerlabel ohne weitere Meldung ausgedruckt.
- Verbrauch
- Verbrauchs Buch.-Blatt anlegen
- Verbrauchs Buch.-Blatt löschen
- Verbrauchs Buch.-Blatt öffnen
- Verbrauch buchen
Allgemein
- Nachschub Status: Zeigt den konsolidierten Nachschubfortschritt dieser Komponentenzeile an. Dieser Status wird automatisch auf die übergeordnete FA-Zeile und den FA-Kopf übertragen. Dabei wird immer der kritischste Status (Offen < Erstellt < In Bearbeitung < Verfügbar) angezeigt. Mögliche Werte: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Nachschub Status".
Zeilen
- Nachschub Status: Zeigt den konsolidierten Nachschubfortschritt dieser Komponentenzeile an. Dieser Status wird automatisch auf die übergeordnete FA-Zeile und den FA-Kopf übertragen. Dabei wird immer der kritischste Status (Offen < Erstellt < In Bearbeitung < Verfügbar) angezeigt. Mögliche Werte: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Nachschub Status".
- Lagerplatz Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
SIEVERS WMS
- Lagerortcode Produktion
- Istmeldungs Buch.-Blatt existiert
- Verbrauchs Buch.-Blatt existiert
- Bereitstellung Komponenten
- Lagerplatz Komponenten
- Nachschubstrategie Produktion
- Lagerbestandsfindungsstrategie Produktion
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion
Änderungen der Bereitstellung Komponenten-Felder können nach einer Abfrage in die Komponentenzeilen übernommen werden.
Die Informationen in den obenstehenden Feldern werden bei Erzeugung des Fertigungsauftrags aus der SIEVERS WMS Einrichtung übernommen. Wird der Fertigungsauftrag aktualisiert, werden die Informationen anhand folgender Hierarchie übernommen:
- Arbeitsplatz/Arbeitsplatzgruppe (nur wenn in FA-Komponentenzeile ein Verbindungscode hinterlegt ist)
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelkategorie
- Fertigungsauftragskopf
Werden keine Informationen in der ersten Ebene gefinden, wird die nächste genommen.
5.65.1 FA-Komponenten
In den Zeilen des freigegebenen FA können Sie auch die Komponenten der jeweiligen Fertigungsauftragszeile aufrufen. Dabei wird diese Seite geöffnet. Hierbei handelt es sich um eine Tabelle aus dem Business Central-Standard, die aber durch weitere Felder des SIEVERS WMS erweitert wurde.
Folgende Felder wurden hinzugefügt:
Menü:
Tabelle:
- Stückzahl in Produktionsbereich: Gibt die Stückzahl aller Lagerbestände des Artikels an, die sich im Produktionsbereich befinden. Reservierungen werden dabei nicht berücksichtigt.
- Gesamtrestmenge in Komponentenzeilen: Gibt die gesamte Restmenge aller freigegebenen FA-Komponentenzeilen an, die sich auf die gleiche Kombination aus Artikelnummer und Variante beziehen.
- Gesamtrestmenge (LP) in Komponentenzeilen: Gibt die gesamte Restmenge aller freigegebenen FA-Komponentenzeilen an, die sich auf die gleiche Kombination aus Artikelnummer, Variante und Lagerplatz Komponenten beziehen.
- Lagerbestandsauswahl
- Menge Verbrauchs Buch.-Blatt
- Menge in Nachschub
- Nachschub Status: Zeigt den konsolidierten Nachschubfortschritt dieser Komponentenzeile an. Dieser Status wird automatisch auf die übergeordnete FA-Zeile und den FA-Kopf übertragen. Dabei wird immer der kritischste Status (Offen < Erstellt < In Bearbeitung < Verfügbar) angezeigt. Mögliche Werte: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Nachschub Status".
- Status Nachschub-Fahrbefehl: Gibt den Status des direkt verknüpften Nachschub-Fahrbefehls an. Leer, wenn kein Fahrbefehl verknüpft ist.
- Erledigte Menge Nachschub: Gibt die bereits bearbeitete Menge im verknüpften Produktionsversorgungs-Fahrbefehl an.
- Lagerplatz Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
- Versorgungsklasse Produktion
- Verbindungscode
Existiert zu einem Fertigungsauftrag bereits ein Verbrauchs Buch.-Blatt, können die Felder Lagerortcode und Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten in den dazugehörigen Komponentenzeilen nicht mehr verändert werden.
Das Ändern eines Arbeitsplatzes in einem FA-Arbeitsplan führt dazu, dass einige Felder der Komponentenzeilen mit gleichem Verbindungscode neu berechnet werden. Folgende Felder sind betroffen:
- Lagerortcode
- Lagerplatz Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
- Versorgungsklasse Produktion
5.65.2 Produktionsversorgung prüfen
Mit dieser Aktion können Sie einen Nachschub für Fertigungsaufträge erzeugen. Folgende Parameter können Sie anpassen:
- Kalkulation zeitlicher Vorlauf: Gibt an, welche Fertigungsaufträge in die Berechnung einbezogen werden sollen. Hier können Sie für Business Central übliche Zeitangaben eintragen, wie beispielsweise “2T” (2 Tage). Auf Basis dessen wird das Fälligkeitsdatum berechnet
- Fälligkeitsdatum: Das maximale Fälligkeitsdatum der einbezogenen Fertigungsaufträge
- Nachschub Fahrbefehl Produktion pro Ziel: Wird die Option aktiviert, wird pro Lagerbereich in der Produktion ein Nachschubfahrbefehl angelegt. Jede Komponente für die Produktion hat ein Ziel an das sie gebracht werden muss. Dieses Ziel kann beispielsweise aus dem Fertigungsauftrag, aus dem Artikel oder dem Arbeitsplatz stammen. Mit diesem Parameter stellen sie sicher, dass mit diesem Nachschubfahrbefehl ausschließlich Komponenten ermittelt werden, die an den gleichen Platz gebracht werden müssen.
- Details: Ist diese Option aktiviert, wird nach der Erstellung des Fahrbefehls das Protokoll Nachschuberstellung mit Filter auf den erstellten Fahrbefehl geöffnet, sodass Sie die erzeugten Bewegungen nachvollziehen können.
- WMS Teams: Aktiviert die teambasierte Gruppierung der Fahrbefehle.
Bei Aktivierung werden alle anderen Gruppierungsoptionen deaktiviert.
Die Fahrbefehlsbildung erfolgt nach folgender Logik:
- Primäre Gruppierung: Internes Transport Team
- Sekundäre Gruppierung: Internes Transport Folge-Team
- Pro Fahrbefehl werden nur Zeilen zusammengefasst, deren Team-Kombination identisch ist
Können nicht genügend Bestände für den Nachschub gefunden werden, werden kein Nachschub und damit auch kein Lagerbeleg erzeugt.
Für die Erstellung des Nachschubs ist es wichtig, dass folgende Felder in den Komponentenzeilen des Freigegebenen Fertigungsauftrags gefüllt sind:
- Lagerortcode Produktion
- Lagerplatz Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
Bitte beachten Sie, dass für diesen Nachschub keine Produktionsplätze berücksichtigt werden.
In den FA-Komponentenzeilen können Sie über das Feld Nachschub Status auf einen Blick erkennen, welche Komponenten bereits versorgt sind (grün), in Bearbeitung sind (gelb) oder noch Nachschub benötigen (rot).
5.65.3 Protokoll Produktionsversorgung
Zeigt das Protokoll der Aufgabe Nachschub prüfen Produktionsplätze. Zu den jeweiligen Zeilen können Sie auch den Fahrbefehl öffnen.
- Positionsnr.
- Artikelnr.
- Variantencode
- Lagerortcode
- Lagerhallencode
- Lagerbereich
- Lagerplatzcode
- FA-Nr.
- FA-Zeilennr.
- Status
- Komponentenzeilennr.
- Herkunftstabelle
- Herkunftstabellenname
- Benötigte Menge (Basis)
- Herkunftsmenge (Basis)
- Herkunftslagerplatz
- Stückzahl in Produktionsbereich
- Menge in Nachschub
- Berücksichtigte Menge Nachschub
- Erledigte Menge Nachschub
- Freie Menge
- Berechnet Menge Nachschub
- Mindestbestand
- Maximalbestand
- Mindestnachschub
- Schrittweite
- Nachschubmenge (Basis)
- Bestand Zielplatz
- Reservierter Bestand Zielplatz
- Bestand in Zulagerung auf Zielplatz
- Gesamter Bestand
- Reservierter Bestand
- Gesperrter Bestand
- Lagerplatz Suchfilter
- Bereitstellungsstrategie Produktion
- Nachschubstrategie Produktion
- Fahrbefehl
- Nachschub Fahrbefehl Produktion pro Ziel
- Art der Produktionsversorgung: Zeigt an, ob der Nachschub mit Lagerbezug (Lagerbezug), für einen Fertigungsauftrag (Fertigungsauftrag) oder für einen Produktionslagerplatz (Produktionslagerplatz) ermittelt wurde.
- Nachschub Lfd. Nr.
- Erstellt am
- Erstellt um
5.65.4 Protokoll Nachschuberstellung
Zeigt das Protokoll zum erzeugten Nachschub des aktuellen freigegebenen Fertigungsauftrags. Zu den jeweiligen Zeilen können Sie auch den Fahrbefehl öffnen.
- Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode
- Lagerbereich
- Lagerplatzcode
- FA-NR
- FA-Zeilennr.
- Status
- Komponentenzeilennr.
- Herkunftstabelle
- Herkunftstabellenname
- Lfd. Nr.
- Zugeordnete Lfd. Nr.
- Benötigte Menge (Basis)
- Herkunftsmenge (Basis)
- Herkunftslagerplatz
- Mindestbestand
- Maximalbestand
- Mindestnachschub
- Schrittweite
- Nachschubmenge (Basis)
- Bestand Zielplatz
- Reservierter Bestand Zielplatz
- Bestand in Zulagerung auf Zielplatz
- Gesamter Bestand
- Reservierter Bestand
- Gesperrter Bestand
- Lagerplatz Suchfilter
- Bereitstellungsstrategie Produktion
- Nachschubstrategie Produktion
- Fahrbefehl
- Nachschub Fahrbefehl Produktion pro Ziel: Wird die Option aktiviert, wird pro Lagerbereich in der Produktion ein Nachschubfahrbefehl angelegt. Jede Komponente für die Produktion hat ein Ziel an das sie gebracht werden muss. Dieses Ziel kann beispielsweise aus dem Fertigungsauftrag, aus dem Artikel oder dem Arbeitsplatz stammen. Mit diesem Parameter stellen sie sicher, dass mit diesem Nachschubfahrbefehl ausschließlich Komponenten ermittelt werden, die an den gleichen Platz gebracht werden müssen.
- Art der Produktionsversorgung: Zeigt, ob der Nachschub einen Lagerbezug hat oder einem konkreten Fertigungsauftrag zugeordnet ist.
- Nachschub
5.66 Verbrauch buchen
Mit dieser Aktion können Sie direkt den Verbrauch bei einer
Fertigung-Fertigstellung buchen. Geben Sie entweder die
Fertigzustellende Menge oder die Verbrauchsmenge ein. Bei Eingabe der
fertigzustellenden Menge wird die Verbrauchsmenge automatisch so
berechnet:
Verbrauchsmenge = Fertigzustellende Menge * Komponentenmenge.
Bei Eingabe der Verbrauchsmenge wird diese Menge gebucht, solange sie
nicht die Restmenge der Zeilen übersteigt.
Folgende Schritte werden bei dieser Aktion ausgeführt:
- Anlage eines Verbrauchsbuchblatts
- Anlage eines Lagerbelegs zum Verbrauchsbuchblatt
- Fertigmeldung und Buchung des Ausgehende Lagerbuchungbelegs zum Verbrauchsbuchblatt
5.67 Produktions Buch.-Blatt
Das Produktions Buch.-Blatt dient der Buchung von Produktionszeilen und Erstellung von Lagerbelegen in Freigegebenen Fertigungsaufträgen. Die Page gehört zum Business Central-Standard, durch das SIEVERS WMS wurden aber folgende Felder hinzugefügt:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lager Menge Reserv. Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Umlagerung
- Lager Menge Gepackt Umlagerung
- Lager Menge Reserv. Inventur
- Lager Menge Gepackt Inventur
- Neuer LT
- Neuer Lagerbestandsmaßcode
- Lagerplatzcode
Inhalte aus diesen Feldern werden bei der Erstellung von Lagerbelegen berücksichtigt.
5.68 Arbeitsplatzgruppenkarte
Die Arbeitsplatzgruppenkarte dient der Verwaltung einer Arbeitsplatzgruppe, welche wiederum mehrere Arbeitsplätze verwaltet. Diese Seite gehört zum Business Central-Standard. Durch das SIEVERS WMS wurde aber die gleichnamige Sektion im unteren Bereich hinzugefügt.
- Lagerort Produktion
- Bereitstellung Komponenten
- Lagerplatz Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion Wird gefiltert auf den Lagerort Produktion
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Produktion: Nur notwendig, wenn kein Lagerplatz Fertigteil angegeben ist
Die hier eingetragenen Informationen werden an die zugehörigen Arbeitsplätze vererbt.
Im Bereich Planung wurde außerdem das Feld Standard Verbindungscode hinzugefügt. Dieses ermöglicht die Vorbelegung des Verbindungscodes im Arbeitsplan.
5.69 Arbeitsplatzkarte
Die Arbeitsplatzkarte dient der Verwaltung eines Arbeitsplatzes. Ein Arbeitsplatz kann Teil einer Arbeitsplatzgruppe sein. Diese Seite gehört zum Business Central-Standard. Durch das SIEVERS WMS wurde aber die gleichnamige Sektion im unteren Bereich hinzugefügt.
- Lagerort Produktion
- Bereitstellung Komponenten
- Lagerplatz Komponenten: Wenn ein Lagerplatz als Lagerplatz Komponenten für eine Arbeitsstation definiert ist, wird dieser grundsätzlich immer als Lagerplatz für Nachschubbefehle in der Produktionsversorgung genutzt. Das gilt auch dann, wenn der Platz laut System eigentlich voll würde oder es sich um einen Lagerplatz der Block-Kategorie handelt. Eine Ausnahme gibt es: Ist der Lagerplatz gesperrt, kommt es trotzdem zu einer Fehlermeldung.
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Bereitstellungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion Wird gefiltert auf den Lagerort Produktion.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Produktion: Nur notwendig, wenn kein Lagerplatz Fertigteil angegeben ist
Im Bereich Arbeitsplan Einrichtung wurde außerdem das Feld Standard Verbindungscode hinzugefügt. Dieses ermöglicht die Vorbelegung des Verbindungscodes im Arbeitsplan. Die Felder in Komponentenzeilen mit dem gleichen Verbindungscode werden automatisch angepasst, wenn an der Arbeitsplatzkarte geändert wird.
Die Inhalte der Arbeitsplatzfelder werden aus der übergeordneten Arbeitsplatzgruppe übernommen. Ändern Sie die Arbeitsplatzgruppe, können Sie entscheiden, ob Sie die Werte der neuen Arbeitsplatzgruppe übernehmen oder die bisherigen erhalten möchten.
5.70 SNCL Lagerbestandsmaße
Auf dieser Seite können Sie Lagerbestandsmaße erstellen und bearbeiten. Bei Lagerbestandsmaßen handelt es sich um Packmittel oder Ladungsträger wie beispielsweise Paletten, Gitterboxen oder Kartons. Folgende Informationen können Sie hier für jedes Lagerbestandsmaß hinterlegen:
- Code
- Beschreibung
- Externe Beschreibung: Dient als Fläche für grobe Oberbegriffe, um was es sich bei dem Ladungsträger handelt
- Tiefe, Breite und Höhe
- Volumen: Wird entsprechend der Einheitenkonvertierungsliste ausgerechnet
- Gewicht: Taragewicht des Lagerbestandsmaßes. Notwendig, um korrekte Packstückgewichte zu ermitteln
- Als Versandeinheit verwenden: Legt fest, ob dieses Lagerbestandsmaß für den Versand via SNC Shipping nutzbar sein soll. Ist dieses Flag deaktiviert, können Ladungsträger mit diesem Lagerbestandsmaß nicht zu einer NVE umgewandelt werden.
- Ladungsträger wiederverwendbar: Legt fest, ob Ladungsträger mit diesem Lagerbestandsmaß mehrfach verwendet werden können
Die Maße, Gewichtseinheiten und Volumenwerte berücksichtigen die Einrichtung und Umrechnung der Einheiten.
5.71 SNCL Lagerplätze
Diese Tabelle zeigt alle im System eingetragenen Lagerplätze und deren wichtigste Eigenschaften.
Legen Sie neue Lagerplätze über die Lagerhallenkarte an.
Menü
- Lagerplätze bearbeiten: Mit dieser Funktion lassen
sich beliebig viele Lagerplätze gleichzeitig anpassen. Nutzen Sie diese
Funktion, nachdem Sie einen oder mehrere Plätze ausgewählt haben.
Anschließend öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Attribute ändern
können. Achten Sie darauf, dass Sie bei Änderung eines Attributs immer
das entsprechende […] ändern-Feld aktiviert haben.
Folgende Änderungsmöglichkeiten haben Sie:
- Lagerbereich
- Zone
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten: Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet, Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt es: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Lagerplatzart".
- Lagerart
- A/B/C Code
- “Lagerplatzbeschreibung ändern” MDE: Wenn aktiviert, wird die eingestellte Option für Anzeigebeschreibung MDE auf die Lagerorte angewendet.
- Anzeige Beschreibung MDE: Gibt an, ob die Lagerortbeschreibung zur Anzeige eines Lagerorts auf MDEs verwendet werden soll. Wenn dies aktiviert ist, können die Funktionen zur Formatierung der Lagerortanzeige jedoch nicht verwendet werden.
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Höhe/Breite/Tiefe
- Sperrcode
- Sichtbarkeit für Verkauf oder Produktion
- Löschen der Plätze
- Lagerplatzupdate ausführen: Aktualisiert die Belegungsinformationen der ausgewählten Lagerplätze. Das Update umfasst neben der Belegung auch die Werte für Gewicht, Volumen und Platzanzahl aus der zugewiesenen Kategorie.
- Zugehörig
- Lagerbestand
- Lagerposten
- Sperrposten
- Kommissionierartikel
Tabelle
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code
- Beschreibung
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Reihencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Ebenencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Seite
- Lagerart
- Funktion
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten: Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet, Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt es: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Lagerplatzart".
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Belegung
- Anzahl Lagerbestände
- Anzahl unterschiedlicher Artikel
- Anzahl Lagerbestände in LEs
- Anzahl Lagerbestände in KLTs/NVEs
- Belegte Stückzahl
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Freie Platzanzahl: Gibt an, wie viele freie Plätze auf diesem Lagerplatz verfügbar sind
- Reserv. Stückzahl
- Reserv. Platzanzahl
- Inventurnr.
- Letztes Inventurdatum
5.72 SNCL Lagerplatzkarte
Die Lagerplatzkarte zeigt die Eigenschaften des ausgewählten Lagerplatzes. Darüber hinaus können Sie hier Lagerplatzlabel drucken. Die Abmessungen des Lagerplatzes werden aus der zugewiesenen Kategorie übernommen und bei Kategorieänderungen automatisch aktualisiert.
Menü
- Lagerplatzlabel klein drucken
- Lagerplatzlabel groß drucken
- Manuelles Update: Führt ein Lagerplatzupdate für diesen Lagerplatz durch. Dabei werden die Belegungsinformationen sowie Gewicht, Volumen und Platzanzahl aus der zugewiesenen Kategorie aktualisiert.
- Zugehörig:
- Lagerbestand
- Lagerposten
- Sperrposten
- Kommissionierartikel
- Lagerplätze nach
- Lagerhalle
- Lagerregal
Allgemein
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code
- Beschreibung
- Wegoptimierung
- Umbuchungslagerort: Kann nur ausgefüllt werden, wenn die Felder Automatisches Artikel Umlagerungs Buch. Blattvorlagenname und Automatisches Artikel Umlagerungs Buch. Blattname in der SIEVERS WMS Einrichtung gefüllt sind. Wenn hier ein Lagerort eingetragen ist, wird bei Einlagerung auf diesen Lagerplatz der Lagerbestand automatisch auf den Umbuchungslagerort/-platz umgebucht. Dies gilt sowohl für Fahrbefehle als auch für eingehende Lagerbuchungen.
- Umbuchungslagerplatz
- Sperrcode
- Gesperrt
- Gesperrt vom Lagerplatzcode
- Sichtbar für Verkauf: Gibt an, ob ein Lagerbestand für den Verkauf zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Sichtbar für Produktion: Gibt an, ob ein Lagerbestand für die Produktion zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Reihencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Ebenencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Boxcode
- Regalfeldcode
- Regalfachcode
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerart
- Prüfziffer
- Letztes Inventurdatum
Abmessungen
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Höhe, Breite, Tiefe
- Volumen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten: Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet, Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt es: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Lagerplatzart".
- Seite
- ABC-Kennzeichen: Klassifiziert Artikel nach ihrer Zugriffshäufigkeit. A ist die höchstmögliche Zugriffshäufigkeit.
Regalfach (nur bei aktiver Regalfach- und Regalfeldverwaltung): - Regalfachtyp - Tiefe Regalfach, Breite Regalfach, Höhe Regalfach [cm] - Maximale Fachlast [kg] - Volumen Regalfach [m³]
Regalfeld (nur bei aktiver Regalfach- und Regalfeldverwaltung): - Regalfeldtyp - Maximale Feldlast [kg]
Belegung
- Belegung
- Platzcode
- Verfügbarer Platzcode
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Gesperrte Platzanzahl
- Mehrfachbelegung Platzcode
- Mehrfachbelegung
- Belegte Stückzahl
- Freie Platzanzahl: Gibt an, wie viele freie Plätze auf diesem Lagerplatz verfügbar sind
- Freie Tiefe
- Freies Volumen
- Freies Gewicht
- Belegte Platzanzahl
- Belegte Tiefe
- Belegtes Volumen
- Belegtes Gewicht
Regalfach-/Feldbelegung (nur bei aktiver Regalfach- und Regalfeldverwaltung): - Max. Anzahl aktuell: Maximal zulässige Anzahl Ladungsträger im Regalfach. - Anzahl Belegung Regalfach: Aktuelle Anzahl der Ladungsträger auf den Lagerplätzen des Regalfachs. - Fachlast IST [kg]: Summiertes Gewicht aller Ladungsträger auf den Lagerplätzen des Regalfachs. - Feldlast IST [kg]: Summiertes Gewicht aller Ladungsträger auf den Lagerplätzen des Regalfelds. - Freie Fachlast [kg]: Maximale Fachlast minus Fachlast IST. - Freie Feldlast [kg]: Maximale Feldlast minus Feldlast IST. - Regalfachbelegung: Belegungsstatus des Regalfachs (Frei / Belegt / Voll). - Regalfeldbelegung: Belegungsstatus des Regalfelds (Frei / Belegt / Voll).
Reservierung
- Reserv. Platzanzahl
- Reserv. Gewicht
- Reserv. Tiefe
- Reserv. Volumen
- Reservierung max. 1 Warenausgang
- Reservierung max. 1 Auftrag
Kommissionierung
- Anzahl Kommissionierartikel
- Stückzahl in Eingehende Lagerbuchungbelegen
- Stückzahl in Ausgehende Lagerbuchungbelegen
- Belegte Stückzahl
- Reserviert durch Konsolidierung
Anzeigeformat
- Lagerhalle Hintergrundfarbe
- Lagerregal Hintergrundfarbe
- Ebene Hintergrundfarbe
- Reihe Hintergrundfarbe
- Box Hintergrundfarbe
- Lagerhalle Schriftfarbe
- Lagerregal Schriftfarbe
- Ebene Schriftfarbe
- Reihe Schriftfarbe
- Box Schriftfarbe
- Lagerhalle Schriftgröße
- Lagerregal Schriftgröße
- Ebene Schriftgröße
- Reihe Schriftgröße
- Box Schriftgröße
- Anzeige Lagerplatz Format
5.73 Kommissionier-Artikel
- Lagerort
- Lagerplatz
- Platzcode
- Artikelnr.
- Variante
- Mindestbestand/Maximalbestand: Definiert den minimalen und maximal Bestand dieses Artikels auf dem Platz. Relevant für den Nachschub
- Mindestnachschub: Definiert den Nachschub, der minimal notwendig ist für einen Nachschub-Fahrbefehl
5.74 Kommissionier-Artikel und Produktionslagerplätze
Zeigt eine Übersicht über die Kommissionierartikel und deren Lagerplätze. Außerdem können Sie von hier aus über Berichte das Kommissionierplatzetikett drucken.
- Lagerort
- Lagerplatz
- Platzcode
- Artikelnr.
- Variante
- Mindestbestand
- Maximalbestand
- Mindestnachschubmenge
5.75 SNCL Flurförderfahrzeuge
Mit dieser Tabelle können Sie Ihre Flurförderfahrzeuge (FFZ) verwalten. Sie hat folgende Spalten:
- Code
- Beschreibung
- Lagerort: Lagerort, an dem sich das FFZ bewegt
- Lagerplatz: Hier wird ein Lagerplatz hinterlegt, der die Verortung von Ladungsträgern ermöglicht, wenn diese bewegt werden. Befindet sich ein Ladungsträger auf diesem Lagerplatz, befindet er sich auf dem Flurförderfahrzeug. Ein Lagerplatz ist obligatorisch, um das FFZ auf dem MDE auf Seite A8 auswählen zu können.
- Ebenenfilter: Mit diesem Filter definieren Sie, welche Ebenen von den FFZ erreicht werden können
- Maximales Gewicht: Gibt das maximale Gewicht an, dass das FFZ tragen kann
- Lagerhallenfilter: Das FFZ soll sich in diesen Lagerhallen bewegen
- MOP-Wagen: Aktivieren Sie diese Option, wenn dieses FFZ für Multi-Order-Picking verwendet wird. Bei Aktivierung muss mindestens ein Eintrag in der Untertabelle MOP-Fächer angelegt werden
- Anzahl Fächer: Zeigt die Anzahl der eingetragenen MOP-Fächer an. Klicken Sie auf die Zahl, um die MOP-Fächer zu bearbeiten
- MOP Info Lagerplatz: Hier kann der Lagerplatz eines MOP - FFZ gespeichert werden, wenn dieser komplett in A4.MOP abgestellt wird.
5.75.1 MOP-Fächer
Für Flurförderfahrzeuge, die als MOP-Wagen gekennzeichnet sind, können Sie in der Untertabelle MOP-Fächer mehrere Lagerplätze als Fächer definieren. Jedes Fach erhält eine Fachnummer zur visuellen Identifikation während der Kommissionierung.
Die Fachnummer wird am Behälter oder auf flexiblen Fachkarten sehr gut sichtbar angebracht. Dies erleichtert dem Kommissionierer die Zuordnung von Artikeln zu den richtigen Auftragsbehältern.
- Lagerplatzcode: Zugehöriger Lagerplatz für das jeweilige Fach. Ein Lagerplatzcode darf sich in unterschiedlichen MOP-Gestellen nicht wiederholen. Die Eindeutigkeit wird systemseitig geprüft
- Fachnummer: Kurzkennzeichnung des Behälters oder der Fachkarte (z.B. 01, 02, 03, A1, B2). Die Fachnummer wird bei der Kommissionierung auf dem MDE angezeigt und dient der visuellen Zuordnung
Wählen Sie die letzten beiden Topologieelemente des Lagerplatzcodes entsprechend zur Fachnummer. Dies erleichtert die Datenpflege erheblich. Beispiel: Lagerplatz “MOP-WAGEN-01” → Fachnummer “01”. Jeder Lagerplatz kann nur einem Fach zugeordnet werden. Ein Lagerplatz darf sich nicht in unterschiedlichen FFZ wiederholen. Die Fachnummer (z.B. 01, 02, 03) erreicht nur mit dem Lagerplatz Eindeutigkeit und kann in verschiedenen MOP-Wagen wiederholt werden. Eine Fachnummer ist pro FFZ eindeutig. Es darf kein Fach auf einem Gestell mehrfach vergeben werden.
5.76 SNC Shipping Versandeinheiten
In dieser Tabelle werden die SNC Shipping Versandeinheiten angezeigt. Sie hat folgende Spalten:
- Code
- Beschreibung
- Taragewicht
- Länge
- Breite
- Höhe
5.77 SNCL Lagerbestände
In dieser Tabelle wird der aktuelle Lagerbestand angezeigt. Mit einem Klick auf die Nummer gelangen Sie zur jeweiligen Lagerbestandskarte.
Folgende Informationen können Sie der Tabelle entnehmen:
- Nr.
- Lagerbestandseinheit: Spezifiziert die Einheit des Lagerbestands. Diese ist wichtig, um zu unterscheiden, ob es sich um eine Vollpalette oder einen Anbruch handelt.
- Ladungsträger Code
- Ladungsträger Ladungsträgerart
- Ladungsträgerart
- Ladungsträger Beschreibung
- Ladungsträgerstatus
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Basiseinheit
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Reserv. Stückzahl
- Eingel. Stückzahl
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Spezialauftrag-Auftragsnr.
- zugeordnete Herkunftsbelege
- Inventurnr.
- Sperrcode
- Gesperrt
- Sichtbar für Verkauf: Gibt an, ob ein Lagerbestand für den Verkauf zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Sichtbar für Produktion: Gibt an, ob ein Lagerbestand für die Produktion zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Qualitätstatus
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten: Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet, Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt es: Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter "Lagerplatzart".
- Chargennr.
- Seriennr.
- Eingehende Lagerbuchungdatum
- Anbruch Lagerbestand: Gibt an, ob der Lagerbestand angebrochen ist.
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- Reserviert durch Beleg Nr.: Relevant bei Fertigung mit Auftragsbezug. Gibt den Herkunftsbeleg an, durch den dieser Lagerbestand reserviert ist
- Reservierungsposten Nr.: Laufende Nummer des Reservierungspostens. Relevant bei der Fertigung mit Auftragsbezug
Menü
- Neuer Fahrbefehl für Auswahl: Erzeugt einen neuen Fahrbefehl für die ausgewählten Lagerbestände. Sie können wählen zwischen einem Ladungsträgerfahrbefehl und einem Lagerbestandsfahrbefehl
- Auswahl zum Fahrbefehl hinzufügen: Öffnet ein Fenster, mit dem die Auswahl zu einem bestimmten Fahrbefehl hinzugefügt werden kann
- Aktionen
- Funktionen
- Qualitätsstatus ändern: Ändert den Qualitätsstatus des Lagerbestands
- Inventur für Auswahl: Erstellt eine Inventur für die ausgewählten Lagerbestände. Die Herkunftsnr. in der Zählliste wird aus dem Lagerbestand übernommen
- Lagerbestände zusammenführen: Führen Sie gleiche
nicht gesperrte Lagerbestände zusammen. Das ist möglich, wenn folgende
Merkmale gleich sind:
- Artikel-Nr.
- Variante
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seriennr.
- Eingehende Lagerbuchungdebitor (bei Fremdlagerung)
- Lagerbestände sperren/entsperren: Ermöglicht das Sperren oder Entsperren von beliebig vielen markierten Lagerbeständen mit dem gewünschten Sperrcode. Wählen Sie zum Sperren einen Sperrcode aus und entfernen Sie ihn zum Entsperren. Es können nur Lagerbestände mit dem gleichen Sperrcode gleichzeitig entsperrt werden. Der Sperrcode wird automatisch in allen zugehörigen Fahrbefehlszeilen aktualisiert.
- Funktionen
- Zugehörig
- Lagerposten
- Sperrposten
- Berichte
- Lagerbestandsscheine: Druckt den Lagerbestandsschein für die Auswahl
5.78 SNCL Lagerbestandskarte
Diese Seite zeigt eine Übersicht über einen individuellen Lagerbestand und seine Eigenschaften.
Menü
- Aktionen
- Funktionen
- Qualitätsstatus ändern
- Mindesthaltbarkeitsdatum ändern
- Update
- Funktionen
- Zugehörig
- Lagerposten
- Sperrposten
Allgemein
- Nr.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Bemerkung
- Variantencode
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seriennr.
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- BEH
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Eingehende Lagerbuchungdatum
- Ausgehende Lagerbuchungdatum
- Sperrdatum
- Sperrcode
- Gesperrt
- Sichtbar für Verkauf: Gibt an, ob ein Lagerbestand für den Verkauf zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Qualitätsstatus
- Externe Lagerbestandsnr.
- Reserviert durch Beleg Nr.: Relevant bei Fertigung mit Auftragsbezug. Gibt den Herkunftsbeleg an, durch den dieser Lagerbestand reserviert ist
- Reservierungsposten Nr.: Laufende Nummer des Reservierungspostens. Relevant bei der Fertigung mit Auftragsbezug
Lagerbestand
- Lagerbestandszahl
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Lagerbestandseinheit: Spezifiziert die Einheit des Lagerbestands. Diese ist wichtig, um zu unterscheiden, ob es sich um eine Vollpalette oder einen Anbruch handelt.
- Stückzahl pro Lagerbestand
- Unterverpackungseinheit
- Stückzahl pro UVE
- Nettogewicht
- Bruttogewicht
- Anbruch Lagerbestand: Gibt an, ob der Lagerbestand angebrochen ist.
- Komplett reserviert durch Ausgehende Lagerbuchung
- Reserv. Lagerbestandszahl
- Reserv. Stückzahl
- Reserv. Bruttogewicht
- Reserv. Nettogewicht
- Eingel. Lagerbestandsanzahl
- Eingel. Stückzahl
- Eingel. Bruttogewicht
- Eingel. Nettogewicht
Lager
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Platzcode
- Ladungsträger Code
- Transportladungsträgercode
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Volumen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Größenklasse
Fremdlager
- Fremdlagerung
- Eingehende Lagerbuchungdebitornr.
- Lagergelddebitornr.
- Lagergeldcode
Produktion
- Sichtbar für Produktion: Gibt an, ob ein Lagerbestand für die Produktion zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Produktionsdatum
5.79 SNCL Inventuren
Listet die aktuell offenen Inventuren auf.
- Nr.
- Stichwort
- Status
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Inventurart
- Zugewiesen an Benutzer
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftsbeschreibung 1
- Ursprungs-Belegnr.
- Ursprungs-Belegart
- Anzahl Lagerbestände
- Anzahl gezählte Lagerbestände
- Anzahl offene Lagerbestände
- Anzahl Lagerbestände mit Schwellenwertüberschreibung
- Mengenabweichung relativ
- Mengen gefunden absolut
- Mengen verloren absolut
5.80 SNCL Inventur
Auf dieser Seite kann eine Inventur verwaltet werden. Eine Inventur kann und darf in der Regel von einem Lagermitarbeiter mit dem MDE-Gerät angelegt werden. Der Prozess der MDE-Inventur wird im Abschnitt Inventur mit MDE beschrieben.
Das Löschen einer Inventur ist nur möglich, wenn es keine zugeordneten Zähllisten gibt.
Menu
Start
- Status ändern: Ändert den Status der Inventur auf den nächsthöheren Status. Vorbereitung -> In Bearbeitung -> Fertigmeldung
- Zählliste erstellen: Erzeugt eine Zählliste und öffnet sie anschließend
- Leere Zählliste erstellen
- Zählliste öffnen
- Zählliste übernehmen: Übernimmt die Zählliste in den Inventurbeleg
- Lagerbestände nach Lagerplatz einlasten: Lastet Lagerbestände nach dem gewünschten Lagerplatzfilter ein
- Leerplätze einlasten: Gibt die Möglichkeit, leere Lagerplätze zu zählen
- Lagerbestände nach Artikel einlasten: Lastet Lagerbestände nach dem gewünschten Artikelfilter ein
Berichte
- Lagerschein: Erzeugt einen druckbaren Lagerschein
- Lagerbestandsschein: Erzeugt einen druckbaren Lagerbestandsschein
Aktionen
- Funktionen
- Inventurbuchblatt öffnen
- Inventurbuchblatt löschen: Bitte löschen Sie das Inventurbuchblatt nur in Ausnahmefällen.
- Ressourcen Fremdlagerung
- Buchen: Beim Buchen einer Inventur wird automatisch auch der verknüpfte Dienstleistungsauftrag gebucht - vorausgesetzt, er enthält Zeilen.
Allgemein
- Nr.
- Stichwort: Frei belegbares Feld zur Beschreibung der Inventur
- Ursprungs-Belegart
- Ursprungs-Belegnr.
- Buch.-Blatt Name
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer. Wenn die Herkunftsart auf Debitor gesetzt ist, können Sie die Herkunftsnr. nur vor Eingabe der ersten Inventurzeile ändern.
- Beschreibung
- Beschreibung 2
- Belegdatum
- Buchungsdatum
- Status
- Zugewiesen an Benutzer
- Inventurart
- Manuelle Inventur
- Stichtagsinventur
- Initiale Bestandsaufnahme: Diese Inventur wird zum Start von SIEVERS WMS in einem Lager durchgeführt, um die Bestände in das Lagerverwaltungssystem zu bekommen. Diesen Haken können sie nur setzen, solange es noch keine Inventurzeilen oder Zähllisten in dieser Inventur gibt
- Permanente Inventur MDE: Diese Inventurart wird automatisch gesetzt, wenn eine Inventur via MDE erstellt wird
- Nulldurchgang Komm. MDE
Zeilen
- Lagerplatzcode
- Ladungsträger
- Lagerbestandsnr.
- Artikelnr.
- Artikel-Beschreibung
- Sollmenge
- BEH (Basiseinheit)
- Artikel Einstandspreis
- Mandantenwährungscode
- Zählung
- Zählung
- Zählung
- Diff. letzte Zählung
- Diff. letzte Zählung in Mandantenwährung
- Diff. letzte Zählung %
- Schwellwert Mengendifferenz: Definiert den Schwellwert, über dem automatisch eine weitere Zählung bei einer Inventur erzeugt wird. Gibt es prozentual und in Mandantenwährung. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht.
- Schwellwert Wertdifferenz Mandantenwährung
- Gezählt: Markiert diese Inventurzeile als gezählt. Wurden alle Inventurzeilen als gezählt markiert, wird die Inventur automatisch fertiggemeldet und die Inventurzeilen gebucht.
- Chargennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seriennr.
- Inventurgeld erfasst
Es darf immer nur der Wert in der aktuellen Zählung-Spalte editiert werden. Ältere Zählungen können nicht geändert werden.
Statistik
- Lagerbestandsanzahl
- Lagerbestandsanzahl gepackt
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Stückzahl gepackt
- Bruttogewicht
- Bruttogewicht gepackt
- Nettogewicht
- Nettogewicht verpackt
5.80.1 Erstellung Inventur nach Lagerplatz
Mit dieser Aktion können Sie die Inventurzeilen nach Lagerplatz gefiltert füllen. Hier gibt es folgende Optionen:
- Von Buchungsdatum
- Bis Buchungsdatum
- Anzahl Lagerplätze
- Leere Lagerplätze
- Mit Leerplätzen
- Ohne Leerplätze
- Nur Leerplätze
- Datumsformel berücksichtigen: Legt fest, dass die Datumsformel aus der SIEVERS WMS Einrichtung genutzt werden soll. Ist standardmäßig auf “ja” gesetzt.
- Eingehende Lagerbuchungdebitornr: Relevant, wenn Fremdlagerartikel eines bestimmten Debitors gezählt werden sollen. Wenn ein Debitor hier eingetragen wird, können nur Fremdlager-Lagerbestände eingelastet werden, die diesem Debitor zugeordnet sind.
- Filter
- Lagerortcode: Der Vorschlag in diesem Feld basiert auf dem auf der Seite Lagermitarbeiter dem Nutzer zugewiesenen Lagerort
- Code
- Lagerhallencode
- Lagerregalcode
- Reihencode
- Ebenencode
5.81 Zählliste
Diese Seite bietet einen Überblick über eine einzelne Zählung. Hier können Sie die Inventurzählung durchführen oder eine Liste ausdrucken, um sie manuell durchzuführen. Sie können sich auch die Zählungen ansehen, die auf dem MDE durchgeführt werden.
Es ist nicht möglich, mehr als drei Zähllisten zu erstellen. Wenn bereits drei Zählungen durchgeführt wurden, entscheiden Sie sich für einen Zählwert und schließen Sie die Inventur ab.
Die 1. und 2. Zählliste werden nach Erstellung direkt freigegeben, damit sie auf dem mobilen Gerät (MDE) verfügbar sind. Weitere Infos dazu finden Sie unter Status der Zählliste
Wenn bereits eine 2. oder 3. Zählung offen ist, kann sich die Inventurverwaltung noch für den letzten Zählwert entscheiden. Dazu aktiviert die Inventurverwaltung in der SNCL-Inventur das Kontrollkästchen Gezählt. Die offene Zählliste erhält den neuen Status “8-gelöscht/verworfen”, damit klar ist, dass diese Zählliste nicht bearbeitet wurde, sondern der letzte Zählwert in die Inventur übertragen wurde.
Es können nur Zähllisten mit dem Status Offen gelöscht werden.
Bitte beachten Sie, dass ein Lagerplatz, ein Ladungsträger oder ein Artikel zur gleichen Zeit nur in einer offenen oder in Bearbeitung stehenden Zählliste stehen darf.
Menü
- Start
- Neuer Bestand: Öffnet SNCL Neuer Lagerbestand Inventur
- Zählliste drucken: Druckt die Zählliste aus
Allgemein
- Inventur Nr.
- Zähllisten Nr.
- Status
- 0-Offen
- 1-Gedruckt
- 2-Freigegeben
- 3-In Bearbeitung
- 4-Gezählt
- 8-Gelöscht/Verworfen
- 9-Erledigt
- Mobile Benutzer
Zeilen
- Inventur Nr.
- Zähllisten Nr.
- Lagerort
- Lagerplatz
- Ladungsträger
- Lagerbestandsnr.
- Lagerbestandsmaßcode
- Artikelnr.
- Artikel Beschreibung
- Chargennr.
- Seriennr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Sollmenge
- Stückzahl gepackt
- BEH (Basiseinheit)
- Gezählt: Mit einem Klick auf dieses Feld können Sie die Zeile als gezählt markieren. Wurden alle Zeilen markiert, wird die Zählliste automatisch auf den Status 4-Gezählt gesetzt. Gezählte Inventurzeilen werden nicht mehr am MDE angezeigt.
5.82 SNCL Geb. Inventur
Abgeschlossene Inventuren werden zu gebuchten Inventuren umgewandelt. Diese enthalten weitestgehend die gleiche Felder wie die originale SNCL Inventur. Via Menü können Sie auch die dazugehörigen geb. Zähllisten aufrufen.
Im Unterschied zur Inventur enthalten die Zeilen der gebuchten Inventur das Feld Letzte Zählung. In diesem wird die letzte Zähllistennr. angezeigt, sodass auf den ersten Blick sichtbar ist, ob eine zweite oder dritte Zählung stattgefunden hat. Darüber hinaus gibt es hier auch die Felder Dienstleistungsauftragsnummer und geb. Dienstleistungsauftragsnummer.
5.83 Leergut Buch.-Blattzeilen
Diese Seite zeigt eine schreibgeschützte Übersicht aller Leergut Buch.-Blattzeilen über alle Buch.-Blätter hinweg.
- Buch.-Blattvorlagenname
- Buch.-Blattname
- Buchungsdatum
- Postenart
- Belegnr.
- Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
Menü
- Zeile
- Buch.-Blatt anzeigen: Öffnet das zugehörige Leergut Buch.-Blatt
5.84 Leergut Buch.-Blatt
Das Leergut Buch.-Blatt ist eine Arbeitsblattseite zur Erfassung und Buchung von Leergutbewegungen. Die Bewegungen werden pro Zusteller erfasst und über die Leergutposten nachverfolgt.
- Buch.-Blattname
- Buchungsdatum
- Postenart
- Belegnr.
- Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Beschreibung
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.
- Zustellercode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Neue Herkunftsart
- Neue Herkunftsnr.
- Neuer Lagerortcode
- Neuer Zustellercode
- Ausgleich mit Lfd. Nr.
- Artikelbeschreibung
Menü
- Artikel
- Karte: Öffnet die Artikelkarte
- Leergutposten: Öffnet die Leergutposten des Artikels
- Buchen
- Testbericht
- Buchen (F9)
- Buchen und Drucken (Umsch+F11)
5.85 Leergut Buch.-Blätter
Die Buch.-Blattübersicht listet alle Leergut-Buch.-Blätter eines Vorlagtyps.
- Name
- Beschreibung
- Nummernserie
- Buchungsnr.-Serie
Menü
- Buchen
- Testbericht
- Buchen (F9)
- Buchen und Drucken (Umsch+F11)
5.86 Leergut Buch.-Blattvorlagen
Hier werden die Vorlagen für die Leergut-Buch.-Blätter verwaltet.
- Name
- Beschreibung
- Art
- Wiederkehrend
- Nummernserie
- Buchungsnr.-Serie
- Herkunftscode
5.87 Leergutposten
Die Leergutposten zeigen alle gebuchten Leergutbewegungen. Die Seite ist schreibgeschützt.
- Lfd. Nr.
- Buchungsdatum
- Postenart
- Belegnr.
- Herkunftsart
- Herkunftsnr.
- Artikelnr.
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- Beschreibung
- Zustellercode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Ursprungstabellen-ID
- Ursprungsbelegart
- Ursprungsbelegnr.
Menü
- Navigate
5.88 Leergutjournale
Die Leergutjournale (Register) zeigen die gebuchten Leergut-Buch.-Blätter als Journal-Übersicht.
- Nr.
- Erstellungsdatum
- Benutzer-ID
- Herkunftscode
- Buch.-Blattname
- Von Lfd. Nr.
- Bis Lfd. Nr.
Menü
- Journal
- Leergutposten: Zeigt die Leergutposten des ausgewählten Journals
5.89 Geb. Ladungsträger
Enthält eine Liste der gebuchten Ladungsträgerkarten. Hier werden alle Ladungsträger angezeigt, die den Status 9-Versandt erreicht haben und archiviert wurden.
- Code
- Regulärer Barcode
- Ladungsträgerart
- Status
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Beschreibung
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Volumen
- Gewicht
- BEH (Basiseinheit)
- Warenausgangsnr.
- Verladevorgangsnr.
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
Berichte
- NVE Etikett drucken
5.90 Geb. Ladungsträgerkarte
Allgemein
- Code
- Regulärer Barcode
- Ladungsträgerart
- Status
- Ursprung
- Beschreibung
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Gewicht
- Volumen
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Wareneingangsbelegnr.
- Warenausgangsnr.
- Kommissionierserie
- MOP Batch Nr.
- Konsolidierungsnr.
- Verpackungsnr. für NVE
- NVE (Verpackung)
- Verpackungsnr.
- Verladevorgangsnr.
- Versandauftragsnr.
- Trägeretikett gedruckt
- Mengen-Etikett gedruckt
- BEH (Basiseinheit)
Menü
- Zugehörig
- Blockierungsposten
- Posten
- Lagerpostenübersicht
- Barcoderefpos. anzeigen
- Ladungsträger Änderungsprotokoll
- Ladungsträger wiederherstellen: Stellt einen archivierten Ladungsträger wieder her
- Berichte
- NVE Etikett drucken
5.91 SNCL Neuer Lagerbestand Inventur
Mit diesem Bearbeitungsformular können Sie während einer Inventur neue Lagerbestände erfassen. Wird hier eine Lagerbestandsnummer eingegeben, die bereits existiert, aber auf einem anderen Lagerplatz verbucht ist, erzeugt das System automatisch eine Umlagerung an den neuen Lagerplatz. So ist die Korrektur systemseitig aufgezeichnet und nachvollziehbar.
Menü
- Verwalten
- Neu
- Ladungsträger anlegen: Mit dieser Aktion können Sie einen Ladungsträger anlegen, ohne einen Blanko Barcode scannen zu müssen
- Ladungsträger für aktuelle Zeile anlegen: Mit dieser Aktion wird ein Ladungsträger nur für die aktuelle Zeile angelegt
- Bestand übernehmen: Übernimmt den eingetragenen neuen Bestand
- LE Label: Druckt die LE Label für alle neuen Lagerbestände
Allgemein
- Inventur Nr.
- Zähllisten Nr.
- Status
- Mobile Benutzer
Barcode: Hier können Sie einen Barcode scannen. Das kann beispielsweise ein
- Blanko Barcode,
- GS1 Barcode oder ein
- gebuchter Ladungsträger
sein.
Neuer Bestand
Hier wird der neue Bestand gelistet.
- Inventur Nr.
- Zähllisten Nr.
- Zeilennr.
- Lagerort Code
- Lagerplatzcode
- Neuer Ladungsträgercode
- GS1-NVE
- Neue Lagerbestandsnr.
- Artikelnr.
- GTIN: Zeigt die GTIN für die Basiseinheit
- Artikelbeschreibung
- Artikelbeschreibung 2
- Neuer Variantencode
- Neue Chargennr.
- Neue Seriennr.
- Neues Mindesthaltbarkeitsdatum
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Stückzahl gepackt
- Enheitencode
5.92 Zusteller
Diese Seite ist ursprünglich Business Central Standard, wurde aber mit SIEVERS WMS um einige Felder ergänzt.
Menü
- Zusteller
- Zustellertransportarten: Öffnet die Seite Zustellertransportarten. Auf dieser Seite können Details zu diesem Zusteller zeilenweise spezifiziert werden. So kann beispielsweise ein Kalender eingestellt und mit einer Transportzeit sowie einem ECOMSUITE Versandprofil verknüpft werden.
Tabelle
- Code
- Name
- Paketverfolgungs-URL
- Shopify Tracking-Firma
- Verladung erforderlich: Ist dieses Kennzeichen nicht gesetzt, wird direkt nach der Erstellung einer NVE der Warenausgang gebucht. Die NVE Erstellung kann entweder in der Kommissionierung oder in der Verpackung erfolgen.
- Verladelagerplatz
- Verlader
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Verpackungsteam
- Keine Versandaufträge: Legt fest, ob Versandaufträge erzeugt werden. Ist standardmäßig aktiviert für neu angelegte Zusteller. Versandaufträge sind ausschließlich für die Kommunikation mit Shipping-Portalen vorgesehen; ohne entsprechende Anbindung sollte dieses Kennzeichen gesetzt bleiben.
- Direktfreigabe Versandauftrag: Legt fest, dass Versandaufträge direkt nach der Erzeugung der ersten Versandauftragszeile automatisch freigegeben werden. Diese Option bietet sich an, wenn der Frachtdienstleister jeden Tag Pakete abholt und das Frachtvolumen egal ist. Wenn der Frachtdienstleister unregelmäßig kommt und die Fahrten geplant werden müssen, sollte diese Option nicht aktiviert werden.
- Versandprofil: Gibt das Mapping des Versandprofils mit der ECOMSUITE Etikettendruckerweiterung an. Das in den Zustellertransportarten angegebene Profil hat Vorrang vor diesem Versandprofil
Zustellertransportarten
- Code
- Beschreibung
- Transportzeit: Gibt die Zeit zwischen der Warenlieferung aus dem Lager bis zur Auslieferung an.
- Basiskalendercode: Gibt einen anpassbaren Kalender zur Lieferungsplanung an, der die Arbeitstage und die Feiertage des Zustellers enthält
- Benutzerdefinierter Kalender: Gibt an, ob Sie einen angepassten Kalender für den Zusteller eingerichtet haben. Benutzerdefinierte Kalender werden zur Berechnung von Lieferterminen und Vorlaufzeiten verwendet
- Versandprofil: Gibt das Mapping des Versandprofils mit der ECOMSUITE Etikettendruckerweiterung an. Dieses Versandprofil hat Vorrang vor dem Profil, das im Zusteller eingetragen ist
5.93 Wochentagsprioritäten
Hier legen Sie die Prioritätswerte für die einzelnen Wochentage fest. Zusammen mit dem Prioritätswert am Zusteller ergibt sich die Gesamtpriorität eines Warenausgangs. Der Wochentag bildet den ersten Teil und der Zusteller den zweiten Teil der Priorität. Der Wert muss zwischen 0 und 99 liegen.
Allgemein
- Priorität Montag
- Priorität Dienstag
- Priorität Mittwoch
- Priorität Donnerstag
- Priorität Freitag
- Priorität Samstag
- Priorität Sonntag
- Priorität Offen
5.94 SIEVERS WMS Team Liste
Die Seite SIEVERS WMS Team beinhaltet eine Übersicht über alle erstellten Logistik Teams und deren zugeordneten Lagerbereiche.
Logistik Teams
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code
- Beschreibung
- Art: Siehe SIEVERS WMS Team Karte
- Inaktiv: Siehe SIEVERS WMS Team Karte
- Einschluss-/Auschlusslisten: Zeigt die Filter der Lagerbereiche
- Mengenart: Siehe Kommissionierung und Verpackung
- Grössenklassen Filter: Siehe Stichwortverzeichnis
- Serienkommissionierung: Zeigt, dass dieses Team für eine Serienkommissionierung herangezogen werden kann.
- Sortierschlüssel: Definiert einen Schlüssel mit dem die Logistik Teams in dieser Liste sortiert werden. Darüber hinaus sortiert dieser Schlüssel auch die Liste des MDE Programms A8 Staplerauswahl
- Verpackungsteam: Siehe Kommissionierung und Verpackung
- Konsolidierung: Konsolidierungsplätze sollen der Arbeitsvereinfachung von Kommissionier- und Verpackungsteams dienen. Wurden bei der Kommissionierung mehrere auftragsbezogene KLTs gebildet, sind diese an einen oder wenige Konsolidierungs-Lagerorte zu leiten. Die Mitarbeiter im Verpackungsbereich sollen immer wissen, wo sie die Positionen für den zu verpackenden Auftrag finden. Aus diesem Grund werden die Positionen an möglichst wenigen Lagerorten konsolidiert. Konsolidierplätze werden anhand des zugeordneten Lagerortes und des zum Verpackungsteam zugeordneten Konsolidierplatzes automatisch ermittelt. Die Konsolidierung ist auch Teil des Diversen Auftragshandlings
- Artikelserien: Hierbei handelt es sich um in Serie kommissionierte Artikel, die erst bei der Verpackung auf unterschiedliche Kundenaufträge verteilt werden.
- Auftragsarten, Zusteller: Zeigt die in Auftragsarten definierten Arten an
Lagerbereiche
Zeigt die zu dem aktuell oben ausgewählten Team zugeordneten Lagerbereiche an.
- Datensatz-Art: Art des Bereichs
- Art: Einschluss oder Ausschluss des Bereichs
- Lagerhallencode/Lagerregal/Ebenencode/Reihencode
- Sortierkriterium
5.95 SIEVERS WMS Team Karte
Auf dieser Seite können Sie ein einzelnes Logistik Team verwalten.
Menü
- Aktionen
- Kommissionierung
- Automatische Freigabe: Gibt alle innerhalb des festgelegten Freigabevorlaufs befindlichen Kommissionierbelege für dieses Team automatisch frei.
- Kommissionierbeleg Freigabeprotokoll: Zeigt das Protokoll der für dieses Team automatisch freigegebenen Kommissionierbelege. Einträge dieses Protokolls werden automatisch nach einer bestimmten Zeit gelöscht. Diese können Sie in der WMS Einrichtung unter Warenausgang festlegen.
- Kommissionierbelege anzeigen: Zeigt alle aktuell diesem Team zugewiesenen Kommissionierbelege mit dem Status 2-Freigegeben und 3-In Bearbeitung
- Kommissionierung
Allgemein
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Code: Jeder Code kann nur ein Mal vergeben werden. Auf dem MDE wird der Teamcode auf 5 Stellen reduziert.
- Beschreibung
- Art: Bestimmt die Rolle, die das Team im Lager einnimmt
- Wareneingang
- Interner Transport
- Kommissionierung
- Verpackung
- Verladung
- Inventur
- Produktionsversorgung
- Produktionsversorgung Kommissionierung
- Max. # Belege: Schränkt den sichtbaren/auswählbaren Arbeitsvorrat in der Kommissionierung oder Verpackung ein.
- Inaktiv: Alle Zuweisungen werden gelöscht, das Team wird keinen neuen Aufträgen zugeordnet. Das Team wird auch aus den Zuweisungen der Mobile Benutzer gelöscht
- Vorgabe Druckerstation: Bestimmt die Druckerstation, die vom Team genutzt werden soll
- Plausibilisierung: Siehe Stichwortverzeichnis
- Mengenvorschläge Mobile: Mit diesem Feld können Sie entscheiden, ob
ab einer bestimmten Menge, bspw. in der Kommissionierung, die Menge
nicht mehr gezählt werden muss, sondern die erwartete Menge automatisch
in das Feld eingetragen wird. Wirkt sich nur auf mobile Funktionen aus.
- 1-Keine Vorschläge: Mengen werden in den entsprechenden mobilen Funktionen nie vorgeschlagen
- 2-Mit Vorschlägen: Mengen werden in den entsprechenden mobilen Funktionen immer vorgeschlagen.
- 3-Höher als Schwellenwert mit Vorschlägen: Mengen werden in den entsprechenden mobilen Funktionen nur vorgeschlagen, wenn die Menge größer als der Schwellenwert ist. Bemerkung: Das Vorschlagsfeld sollte einheitlich über alle mobilen Funktionen gepflegt werden. Schwellenwert sollte 9 sein.
- Schwellwert Mengenvorschläge Mobile: Gibt den Schwellenwert an, ab dem Mengen in den entsprechenden mobilen Funktionen vorgeschlagen werden sollen. Dieses Feld ist nur editierbar, wenn Mengenvorschläge Mobil auf 3 gesetzt ist.
- Fahrbefehlszeilen anzeigen: Schränkt die sichtbaren/auswählbaren
Zeilen in A2 - Interne Transporte analog zur Max. # Belege ein.
Wenn Sie Benutzerdefiniert auswählen, geben Sie bitte eine Zahl
in das Feld Anzahl der Fahrbefehlszeilen ein.
- Alle
- Keine
- Benutzerdefiniert
- Anzahl der Fahrbefehlszeilen: Gibt die Anzahl der Zeilen an, die in der Liste in A2 - Interne Transporte sichtbar sein sollen. Wird verwendet, wenn im Feld Fahrbefehlszeilen anzeigen die Option Benutzerdefiniert ausgewählt wurde.
- Fahrbefehlsart Filter: Hier können Sie einen Filter für die Fahrbefehlsarten festlegen, um zu steuern, welche Fahrbefehlszeilen diesem Team zugeordnet werden. Fahrbefehlszeilen werden nur diesem Team automatisch zugeordnet, wenn ihre Fahrbefehlsart durch den Filter eingeschlossen ist. Dies gilt für alle Prozesse mit automatischer Teamfindung auf Basis von Fahrbefehlszeilen, einschließlich Folgefahrbefehlen und automatischem Nachschub. Außerdem werden nur Fahrbefehlszeilen mit den gefilterten Fahrbefehlsarten in den entsprechenden MDE-Ansichten (z.B. A2 Interne Transporte) angezeigt. Manuelle Teamzuweisungen bleiben von diesem Filter unberührt.
Lagerbereich
In diesem Abschnitt können Arbeitsbereiche via Ein- und Ausschlusslisten definiert werden. Dadurch bekommt das Logistik Team nur Aufträge in den Bereichen, die innerhalb bzw. außerhalb der definierten Bereiche liegen.
Wählen Sie aus folgenden Bereichen aus:
- Bereiche
- Lagerhallen
- Lagerregale
- Reihen
- Ebenen
Wenn Sie einen der Bereiche ausgewählt haben, öffnet sich eine Tabelle, in der Sie Ein- und Ausschlussbereiche definieren können.
Bei der automatischen Teamfindung für Fahrbefehle werden alle hier konfigurierten Filter (Bereiche, Lagerhallen, Lagerregale, Reihen, Ebenen) kombiniert berücksichtigt. Ein Fahrbefehl wird nur dann einem Team zugeordnet, wenn alle gesetzten Filterkriterien erfüllt sind. Konfigurieren Sie die Filter entsprechend Ihrer gewünschten Teamzuständigkeiten.
Lagerbereichliste
Diese Liste zeigt die in Lagerbereich konfigurierten Filter.
- Datensatz-Art
- Art: Einschluss oder Ausschluss
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerregal
- Ebenencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Reihencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Sortierkriterium: Bestimmt die Reihenfolge, in der Lagerplätze innerhalb einer Einlagerungsstrategie berücksichtigt werden. Wird automatisch aus Lagerhalle, Regalgang, Regal und Lagerplatzebene berechnet
Kommissionierung und Verpackung
- Mengenart: Legt fest, auf welche Mengenarten sich
das Logistik Team beschränken soll
- Vollpaletten und Anbruch
- Nur Vollpaletten
- Nur Anbruch
- Volle Unterverpackungseinheit
- Volle Unterverpackungseinheit und Anbruch
- Größenklassen Filter: Dieser Filter bezieht sich auf den Größenbereich der Artikel. Mit ihm legen Sie fest, welchen Artikelgrößenbereich dieses Team bearbeiten soll. Dies kann z.B. notwendig sein, wenn in einem kleinen Lager nur ein schmaler Stapler gefahren werden kann. Die Größenklasse eines Artikels wird in der Artikelkarte festgelegt.
- Bewegungsstrategiecode: Legt die Bewegungsstrategie fest, nach der die Sortierreihenfolge für die Kommissionierung und Inventur erzeugt wird. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Bewegungsstrategie
- Verpackungsteam: Definiert das zu diesem Team dazugehörige Verpackungsteam. Mit diesem Feld können 1:1 Beziehungen zwischen Kommissionierteam und Verpackungsteam hergestellt werden. Das spart dem Mitarbeiter die Eingabe eines Packteams vor der Kommissionierfreigabe
- Serienkommissionierung: Aktivierung dieser Option bewirkt, dass dieses Team für eine Serienkommissionierung herangezogen werden kann. Ist die MOP Batch-Kommissionierung aktiviert, kann nicht gleichzeitig die Serienkommissionierung aktiv sein.
- MOP Batch - Kommissionierung: Aktivieren Sie dieses Kennzeichen, wenn das Team MOP-Batches bearbeiten soll. Nur Teams mit aktiviertem Kennzeichen können MOP-Batches zugeordnet werden. Ist die Serienkommissionierung aktiviert, kann nicht gleichzeitig die MOP Batch-Kommissionierung aktiv sein.
- Lagerhalle/Lagerplatz/Lagerbereich Konsolidierung: Siehe Stichwortverzeichnis. Wird hier kein konkreter Lagerplatz eingetragen sondern nur eine Halle oder ein Bereich, wird automatisch der Platz mit den meisten freien Plätzen gesucht.
- Packstation für Artikelserien: An diesen Packstationen werden die in Serien kommissionierten Artikel auf die einzelnen Kundenaufträge aufgeteilt. Dieses Feld kennzeichnet, ob es sich um ein Verpackungsteam handelt, das kommissionierte Artikelserien auftragsbezogen packt. Diese Option kann nur aktiviert werden, wenn es sich um ein Verpackungsteam handelt
- Freigabevorlauf aktivieren: Aktiviert den Freigabevorlauf und damit auch die Automatisierung der Kommissionierfreigabe. Geben Sie im Feld Freigabevorlauf die gewünschte Anzahl Tage ein
- Freigabevorlauf: Tragen Sie hier ein, wie viele Tage vor dem Verladedatum die Kommissionierbelege freigegeben werden sollen. Mehr Infos dazu unter Warenausgangstermine.
- KLT/NVE erzeugen per Hotkey A4, A5: Aktivierung bewirkt, dass die Menüfunktion Neue KLT in den Mobile-Seiten A4 benutzt werden kann. Hierdurch kann spontan eine neue KLT ohne Blanko Barcode erzeugt werden. Dabei wird automatisch ein KLT-Label gedruckt.
Auftragsarten
Mit den Auftragsarten können Sie festlegen, dass Teams nur Aufträge mit bestimmten Größen zugewiesen bekommen. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass ein Kommissioniererteam nur Kleinaufträge bekommen.
Die Auftragsarten werden auf der Seite SNC Auftragsart Kategorie definiert.
- Auftragsart
- Zustellercode: Ermöglicht die weitere Auftrags-Spezialisierung über die Versandart
- Konsolidierhalle/Platz/Bereich: Siehe Stichwortverzeichnis
- Freigabevorlauf aktivieren: Aktiviert den Freigabevorlauf und damit auch die Automatisierung der Kommissionierfreigabe. Geben Sie im Feld Freigabevorlauf die gewünschte Anzahl Tage ein
- Freigabevorlauf: Tragen Sie hier ein, wie viele Tage vor dem Verladedatum die Kommissionierbelege freigegeben werden sollen. Mehr Infos dazu unter Warenausgangstermine.
5.96 Filter zum Holen von Herkunftsbelegen
Mit dieser Funktion kann ein neuer Wareneingang oder -ausgang angelegt werden. Dazu wird der Filter so gefüllt, dass nur die gewünschten Aufträge auf diesen zutreffen. So können unkompliziert und schnell alle für den Warenausgang relevanten Herkunftsbelege zugeordnet werden. Dieser Filter funktioniert auch für Eingehende Lagerbuchung- und Ausgehende Lagerbuchungbelege für die Fremdlagerung.
Filteranforderung anzeigen: Gibt an, ob das Fenster “Filter z. Holen v. Herk.-Bel.” angezeigt wird, wenn Sie Filter zum Aufrufen von Herk.-Belegen verwenden in einem Warenausgang oder einem Wareneingang auswählen.
Bewegungsmenge nicht ausfüllen: Gibt an, dass Lagermengen zugeordnet werden, wenn Sie ausgehende Herkunftsbelegzeilen für den Warenausgang erhalten.
Code: Code des Filters. Neue Filter können Sie über Bearbeiten definieren
Beschreibung: Beschreibung des Filters
Folgende Filtermöglichkeiten haben Sie:
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Artikelnr
- Variantencode
- Einheiten
- Lieferbedingungen
- Auftragsarten
- Filteranforderung anzeigen
- Verkaufsreklamationen inkludieren
- Nur Eingehende Lagerbuchungaufträge
- Einkaufsbestellungen inkludieren
- Eingeh. Umlagerungen inkludieren
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Zustellertransportarten
- Bewegungsmenge nicht ausfüllen
- Herkunftsbelege:
- Verkaufsaufträge
- Nur Ausgehende Lagerbuchungaufträge
- Serviceaufträge
- Einkaufsreklamationen
- Ausgeh. Umlagerungen
- Versandanweisungsfilter
- Teillieferung
- Komplettlieferung
- Verkauf
- Verk. an Deb.-Nr. Filter
- Einkauf
- Verk. an Kred.-Nr. Filter
- Umlagerung
- In Transit Code
- Umlag. von
- Umlag. nach
- Service
- Debitorennr.
5.97 Verladevorgangsübersicht
Zeigt eine Übersicht aller Verladevorgänge an.
- Nr.
- Warenausgang
- WA Stichwort
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Verlade
- Verladelagerplatz
- Status: Siehe Status der Verladeliste
- Anzahl verladene NVEs
- Gewicht NVE verladen
- Volumen NVE verladen
- Anzahl geplante Verladungen
- Anzahl offene NVEs
- Gewicht NVE offen
- Volumen NVE offen
- Kennzeichen vorne/hinten
- Ladungsträger Nr.
- Fahrzeugtext
- Frei für Vorbereitung
- Auf dem Gelände: Setzen dieses Kennzeichens im Verladevorgang definiert Ankunftsdatum und Zeit.
- Frei für Verladung
- Geplant am
- Geplant um
- Ankunft
- Verladestart
- Verladeende
- Lieferanschrift: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob pro Lieferanschrift kommissioniert und verpackt wird. Siehe hierzu Diverses Auftragshandling. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Auftragsreiner WA.
5.98 Verladevorgang
Diese Seite gibt eine Übersicht über den auf der Verladevorgangsübersicht ausgewählten Vorgang.
Löschen eines Verladevorgangs ist nur möglich, wenn diesem noch keine NVE zugeordnet wurden.
Menü
- Aktionen
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Verladeliste drucken
- Sendungsliste drucken
- Internationale Frachtbrief drucken
- Warenausgang buchen
Allgemein
- Nr.
- Warenausgangsnr.
- Warenausgangs-Stichwort
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lief. an Name
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lieferland
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller. Über diesen Zustellercode wird das Verladeteam zugeordnet
- Zustellertransportartencode
- Status
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Kennzeichen vorne/hinten
- Ladungsträger Nr.
- Fahrzeugtext
- Anzahl verladene NVEs
- Gewicht NVE verladen
- Anzahl offene NVEs
- Gewicht NVE offen
- Volument NVE offen
- Anzahl geplante Verladungen
- Max./Richtwert Gewicht: Wenn Sie dieses Feld ausfüllen, kann der Verlader auf dem MDE im Programm A6.2 sehen, ob das Gewicht überschritten wurde
- Max./Richtwert Volumen: Wenn Sie dieses Feld ausfüllen, kann der Verlader auf dem MDE im Programm A6.2 sehen, ob das Volumen überschritten wurde
- Logistik Team: Wird beim Erzeugen des Verladevorgangs automatisch auf Basis des Zustellers im Warenausgang gesetzt
- Verlader
- Verladelagerplatz
- Frei für Vorbereitung: Macht die Verladung verfügbar für die Auswahl auf dem MDE. Aktivierung dieser Option setzt den Status des Verladevorgangs auf 2- Freigegeben zur Vorbereitung
- Auf dem Gelände: Setzen dieses Kennzeichens im Verladevorgang definiert Ankunftsdatum und Zeit.
- Frei für Verladung: Setzt Verladestartdatum und Zeit. Wenn Ankunftsdatum und Zeit noch nicht gesetzt, wird diese auch gefüllt. Aktivierung dieser Option setzt den Status des Verladevorgangs auf 3- Freigegeben
- Verladung geprüft: Hiermit markieren Sie die Verladung als geprüft. Dadurch wird das Verladeende automatisch gesetzt, sofern es noch nicht via mobilem Gerät gesetzt wurde. Der Verladevorgang und die darin enthaltenen NVE werden auf 9-erledigt gesetzt. Sie können wählen, ob Sie auch den zugeordneten Warenausgang buchen möchten. Diesen Haken können Sie nur setzen, wenn Zeilen zugewiesen wurden.
- Geplant am
- Geplant um
- Ankunft
- Verladestart
- Verladeende
- Verladeanweisung: Hier kann der Disponent dem Verlade spezielle Anweisungen geben. Der Text wird sowohl auf dem MDE als auch auf der gedruckten Verladeliste angezeigt
Verladevorgangszeilen
In dieser Tabelle befinden sich alle NVE des Warenausgangs, die den Status 7-Verpackt haben.
Menü
- Verwalten
- Zuweisen
- Entfernen
- Filter entfernen: Entfernt den Filter auf NVEs mit Status 7-Verpackt. Nach dieser Aktion werden alle zu dem Warenausgang gehörenden Zeilen angezeigt.
- Warenausgang buchen
Zeilen
- Auswahl zur Verladung
- NVE
- Priorität: Ermöglicht die Auswahl einer spezifischen Priorität für diese NVE. Eine NVE mit einer höheren Priorität soll vom Verlade vor den anderen Prioritäten behandelt werden. Die Priorität wird auf der gedruckten Verladeliste neben der NVE Nummer als Zahl angedruckt.
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Dimensionen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatzcode
- Verladevorgangsnr.
- Volumen
- Status
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
NVE Inhalt
Durch Klicken auf eine NVE in den Verladevorgangszeilen öffnet sich die Detailansicht mit allen in der NVE enthaltenen Artikeln.
- NVE
- Artikelnr.
- Beschreibung
- {{Artikelvariante}}
- Gepackte Menge
- Lagerbestandsmaß
- Nettogewicht
- Volumen
- Zolltarifnr.
5.99 Geb. Verladevorgang
Verladevorgänge werden nach der Buchung zu den gebuchten Verladevorgängen überführt. Die Inhalte sind die weitestgehend gleichen wie in dem Verladevorgang.
Menü
- Aktionen
- Sendungsliste drucken
- Internationaler Frachtbrief drucken
5.100 SNCL Lagerposten
Diese Seite gibt Einblick in den aktuellen Status der Lagerposten. Folgende Informationen sind einsehbar:
- Lfd. Nr.
- Buchungsdatum
- Lagergeldberechnungsanfang
- Lagerbestandsnr.
- Transport Ladungsträger Code
- Ladungsträgercode
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Artikelnr.
- Artikelbeschreibung
- Seriennr.
- Lagerbestandsanzahl
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Lagerplatzcode
- Ursprungs-Geb. Belegnr.
- Ursprungs-Artikelposten Lfd. Nr.
- Offen: Zeigt, ob der Posten noch eine offene Lagerbestandsmenge hat
- Erstellt durch
- Bearbeitet durch: Zeigt die User ID des Users, der auf dem mobilen Gerät den Wareneingang zu diesem Lagerposten gebucht hat
- Stichwort
5.101 Artikelposten
Diese Seite gibt Einblick in den aktuellen Status der Artikelposten. Folgende Informationen sind einsehbar:
- Buchungsdatum
- Postenart
- Belegart
- Belegnr.
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Stichwort
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Lagerposten Stückzahl
- Fakturierte Menge
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Verkaufsbetrag (tatsächl.)
- Einstandsbetrag (tatsächl.)
- Einst.-Betr. (lagerwertunabh.)
- Offen
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
- Lfdn. Nr.
- Debitorengruppe Code
- Bereich Code
- Unternehmensgruppe Code
- Verkaufskampagne Code
5.102 SIEVERS Shipping Versandauftrag
Der Versandauftrag dient als Dokument für den tatsächlichen Versand eines Warenausgangs. Hier können Sie alle Informationen über die Sendung einsehen, einschließlich einer PDF-Ansicht des eigentlichen Versandetiketts.
Menü
- Start
- Ursprungsbelege holen
- Freigeben/Fertigmelden
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Fertigmelden
- Stornieren
- Versandetikett
- Versandauftragsprotokoll
- Aktionen
- Inhaltsliste drucken
Allgemein
- Nr.
- Lief. an Art
- Lief. an Nr.
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Lieferbedingungscode
- Bruttogewicht des Auftrags
- Warenwert
- Status
Versandetikett
Wenn Sie in der Shipping Einrichtung für den Etikettendruck den Dienstleister ShipXpert ausgewählt haben, wird Ihnen zusätzlich dieser Bereich angezeigt.
- Referenz Nr. 1
- Referenz Nr. 2
Service Wunschtag-Lieferung der Speditionen:
- Abholung (Verladedatum): Das Datum, an dem die Sendung vom Zusteller abgeholt bzw. verladen wird.
- Anlieferung (Zustelldatum): Das geplante Datum, an dem die Lieferung beim Empfänger eintreffen soll. Wird automatisch berechnet aus dem Feld Abholung (Verladedatum) zuzüglich der Transportzeit aus der Zustellertransportart.
Zustellhinweise für Speditionen:
- Allgemeiner Hinweis
- Abhol-Hinweis
- Zustell-Hinweis
- Warenannahmezeiten
- Zeitfenster-Portal
Liefern an
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Name 2
- Lief. an Kontakt
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ-Code
- Lief. an Ort
- Lief. an Bundesregion
- Lief. an Länder-/Regionscode
- Lief. an E-Mail-Adresse
- Lief. an Telefonnr.
Diese Adressdaten werden automatisch mit der Lieferadresse aus dem Herkunftsbeleg gefüllt.
Zurzeit werden aus technischen Gründen die Felder Adresse 2 und Name 2 automatisch mit einem “-” belegt, falls Sie ECOVIUM als Versanddienstleister nutzen.
Abholung von
- Abholung von
- Code
- Name
- Name 2
- Kontakt
- Adresse
- Adresse 2
- PLZ-Code
- Ort
- Bundesregion
- Länder-/regionscode
- E-Mail-Adresse
- Telefonnr.
- Abholdatum
- Abholwoche
Zurzeit werden aus technischen Gründen die Felder Adresse 2 und Name 2 automatisch mit einem “-” belegt, falls Sie ECOVIUM als Versanddienstleister nutzen.
Zeilen
- Zeile
- Funktionen
- Packstückinhaltsliste drucken
- Versandetikett drucken: Legt zur Versandeinheit ein Etikett an. Dafür muss SNC Shipping eingerichtet sein. Ein ShipXpert Etikett kann nur gedruckt werden, wenn das Zustelldatum mindestens einen Tag nach dem Verladedatum ist.
- Versandetikett stornieren: Storniert das erzeugte Versandetikett. Nur möglich, wenn ShipXpert als Dienstleister ausgewählt ist.
- Funktionen
- Versandeinheit
- SNCL Ladungsträger Code
- Tracking-Nr.
- Etikettendaten URL
- Bruttogewicht
- Taragewicht
- Nettogewicht
- Länge
- Breite
- Höhe
- Etikett gedruckt
Inhalt
- Verwalten
- Inhalt verschieben
- Beleg anzeigen
- Artikel-Nr.
- Beschreibung
- Menge
- Einheitencode
- Bruttogewicht
- Abholung von Code
- Warenwert: Bei Fremdlageraufträgen ist der Warenwert immer 0.
- Währungscode
5.103 Einkaufsreklamationen
Hierbei handelt es sich um die Business Central-Standardseite zu den Einkaufsreklamationen. Diese wird auch für das WMS benutzt, daher wurden einige Felder und Aktionen hinzugefügt. Diese werden hier aufgelistet.
- Warenausgangs-Nr.
- Warenausgang Zustellercode
- Warenausgang Verladewoche
- Warenausgang Verladetag
- Status Lager
- # Warenausgänge
- # Gebuchte Warenausgänge
5.104 Einkaufsreklamation
Hierbei handelt es sich um die Business Central-Standardseite zu der Einkaufsreklamation. Diese wird auch für das WMS benutzt, daher wurden einige Felder und Aktionen hinzugefügt. Diese werden hier aufgelistet.
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Anzahl Ausgehende Lagerbuchungen
- Lagerbelegstatus
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Verfügbarkeit
- Status Lager
- # Warenausgänge
- # Gebuchte Warenausgänge
5.105 Umlagerungsaufträge
Hierbei handelt es sich um die Business Central-Standardseite zu den Umlagerungsaufträgen. Diese wird auch für das WMS benutzt, daher wurden einige Felder und Aktionen hinzugefügt. Diese werden hier aufgelistet.
- Warenausgangs-Nr.
- Warenausgang Zustellercode
- Warenausgang Verladewoche
- Warenausgang Verladetag
- Status Lager
- # Warenausgänge
- # Gebuchte Warenausgänge
5.106 Umlagerungsauftrag
Hierbei handelt es sich um die Business Central-Standardseite zum Umlagerungsauftrag. Diese wird auch für das WMS benutzt, daher wurden einige Felder und Aktionen hinzugefügt.
Menü
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen
- Ressourcen Fremdlagerung
- Buchen
- Warenausgang erstellen: Bitte beachten Sie, dass hierbei immer die Versandanweisungseinrichtung des jeweiligen Belegs einbezogen wird. Ist beispielsweise die Versandanweisung Komplettlieferung hinterlegt, aber ein Artikel aus den Belegzeilen ist nicht vollständig verfügbar, kann der Warenausgang nicht erstellt werden. In solch einem Fall muss entweder die Versandanweisung geändert oder der Warenausgangsbeleg manuell angelegt werden.
- Freigeben
- Wareneingang erstellen
- Lagerbelege erstellen
- Vorbereiten
- Wareneingangszeilen abrufen
- Lagerplatzinhalt holen
- Drucken
- Drucken/Senden
- Auftrag
- Dimensionen
- Statistik
- Bemerkungen
- Geb. Umlag.-Ausgänge
- Geb. Umlag.-Eingänge
- Zugehörig
- Lager
- Warenausgänge
- Wareneingänge
- Lagerbelegzeilen
- Berichte
- Lager - Eingehende Umlagerung
- Lager
Allgemein
- Umlag. von Code
- Umlag. nach Code
- Direkte Umlagerung
- In Transit Code
- Buchungsdatum: Gibt das Datum an, an dem dieser Beleg gebucht wurde. In Ausnahmefällen kann sich das Buchungsdatum abhängig vom Status des Belegs ändern.
- Status
Zeilen
- Artikelnr.
- Lagerbestandsauswahl
- Eingehende Lagerbuchunggeld erfasst
- Ausgehende Lagerbuchunggeld erfasst
- Beschreibung
- Menge
- Reservierte Menge (Eingehend)
- Reservierte Menge geliefert
- Reservierte Menge (Ausgehend)
- Einheitencode
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Menge akt. Lieferung: Gibt die Menge an, die im Rahmen dieser Lieferung/dieses Wareneingangs bearbeitet werden soll
- Bereits gelief. Menge
- Lieferungsdatum
- Wareneingangsdatum: Dieses Datum ist verknüpft mit dem Fälligkeitsdatum im Wareneingang
- Anzahl offene Wareneingänge
- Anzahl geb. Wareneingänge
Lieferung
- Lieferungsdatum
- Ausgehende Lagerdurchlaufzeit
- Lieferbedingungscode
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Transportzeit
- Versandanweisung: Bestimmt, ob der Warenausgang nur komplett erfolgen kann oder auch teilweise. Ist die Versandanweisung in einem Ursprungsbeleg auf Komplettlieferung gestellt, kann ein Warenausgang auf Basis des Belegs nur erstellt werden, wenn alle Artikelmengen verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Teillieferung-Versandanweisung nichts mit dem Indikator Teillieferung im Warenausgang hat. Die Versandanweisung beschreibt den Sollzustand zum Zeitpunkt des Versands, der Indikator den Istzustand.
- Wareneingangsdatum
- Umlag. von Name
- Umlag. nach Name
- Logistik
- Eingehende Lagerdurchlaufzeit
Außenhandel
- Art des Geschäftes
- Verfahren
- Verkehrszweig
- Ursprungs-/Bestimmungsregion
- Hafen
- MwSt. IdNr. des Partners
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
- Verpackungsteam
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Teillieferung
- Verfügbarkeit
- Status Lager
- Status Kommissionierung
- Status Verpackung
- Status Verladung
- Debitor Fremdlagerung: Ist hier ein Fremdlagerdebitor eingetragen, können nur noch Fremdlagerartikel dieses Debitors zu den Auftragszeilen hinzugefügt werden
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.: Gibt es einen zugehörigen Dienstleistungsauftrag, wird dieser hier eingetragen
- Umlagerungsgeld automatisch einlasten: Legt fest, ob Umlagerungsgeld berechnet und eingelastet werden soll
Zu den Feldern ab Verfügbarkeit siehe Status der Warenausgangsplanung.
5.107 Geb. Umlag. Eingänge
Hierbei handelt es sich um eine Page aus dem Business-Central Standard. Mit dem SIEVERS WMS wurden folgende zusätzliche Felder eingefügt:
- Umlagerungsauftragsnr.
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
5.108 Geb. Umlag. Ausgänge
Hierbei handelt es sich um eine Page aus dem Business-Central Standard. Mit dem SIEVERS WMS wurden folgende zusätzliche Felder eingefügt:
- Umlagerungsauftragsnr.
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
Menü
- Neu
- Bearbeiten
- Ladungsträger anlegen
- Neuer Fahrbefehl für Auswahl
- Auswahl zum Fahrbefehl hinzufügen
- Zugehörig
- Posten: Zeigt die Ladungsträgerposten
Tabelle
- Code
- Regulärer Barcode
- Ladungsträgerart
- Status: Siehe Status des Ladungsträgers
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Beschreibung
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Bruttogewicht Ladungsträger: Ladungsträgergewicht + Gewicht der Verpackung + Nettogewicht der Artikel.
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Verladevorgangsnr.
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Stückzahl Ladungsträger
- Lagerbestandsanzahl Ladungsträger
- Neu eingelagert
- Neuer Lagerhallencode
- Neuer Lagerplatzcode
- Neuer Lagerregalcode
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
5.109 Verkaufsaufträge
In dieser Liste können Sie eine Übersicht aller Verkaufsaufträge sehen.
Menü
- Neu
- Verwalten
- Bearbeiten
- Ansicht
- Löschen
- Start
- Lagerbeleg anlegen: Legt eine Ausgehende Lagerbuchung an
- Lagerbeleg löschen: Löscht die ausgehende Lagerbuchung
- Warenausgang erstellen: Legt einen Warenausgang an
- Lagerbelege erstellen: Erstellt eine Lagereinlagerung oder Lagerkommissionierung, um Artikel auf dem Verkaufsauftrag gemäß der grundlegenden Lagerkonfiguration zu bewegen. Erfordert keine Wareneingangs- oder Warenausgangsbelege
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Buchen
- Buchen
- Buchen und Senden
- Stapelbuchen
- Buchungsvorschau
- Drucken/senden
- Bestätigung drucken: Druckt eine Verkaufsauftragsbestätigung
- Kommissionieranweisung
- Bestätigung per E-Mail senden
- Arbeitsschein
- Als PDF anhängen
- Bestellung
- Dimensionen
- Statistik
- Bemerkungen
- Genehmigungen
- Lieferungen
- Rechnungen
- Aktionen
- Funktion
- Planung
- Lieferterminzusagen
- IC-Auftragsbestät. senden
- Erledigte Aufträge löschen
- Genehmigung anfordern
- Genehmigungsanforderung senden
- Genehmigungsanforderung stornieren
- Buchung
- Testbericht
- Sonstiges: Siehe Buchen
- Funktion
- Zugehörig
- Belege
- Vorauszahlungsrechnungen
- Vorauszahlungsgutschriften
- Sonstiges
- Lieferungen
- Rechnungen
- Lager
- Warenausgangszeilen
- Lagerbelegzeilen
- Belege
- Berichte
- Verk.-Reserv.-Verfügbarkeit
Tabelle
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Externe Belegnummer
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Belegdatum
- Status
- Komplettlieferung (Ausgang)
- Betrag - Geliefert, nicht fakturiert (MW)
- Betrag - Geliefert, nicht fakturiert (MW) inkl. MwSt.
- Betrag
- Betrag inkl. MwSt.
- Warenausgangsnr.: Zeigt den dazugehörigen Warenausgang. Dieser lässt sich über die Nr. auch aufrufen
- Warenausgang Zustellercode
- Warenausgang Verladewoche
- Warenausgang Verladetag
- Status Lager: Gibt den Status Lager des Warenausgangs an. Siehe Status des Warenausgangs
- # Warenausgänge: Zeigt die Anzahl der diesem Verkaufsauftrag zugewiesenen Warenausgänge. Mit einem Klick kann eine Liste aufgerufen werden.
- # Gebuchte Warenausgänge: Zeigt die Anzahl der diesem Verkaufsauftrag zugewiesenen gebuchten Warenausgänge. Mit einem Klick kann eine Liste aufgerufen werden.
5.110 Verkaufsauftrag
Hierbei handelt es sich um die Business Central-Standardseite des Verkaufsauftrags. Dieser wurde nahtlos in das SIEVERS WMS integriert. Neu ist, dass die Aktion Warenausgang erstellen nun einen SNCL Warenausgang erzeugt. Bitte beachten Sie, dass hierbei immer die Versandanweisungseinrichtung des jeweiligen Verkaufsauftrags einbezogen wird. Ist beispielsweise die Versandanweisung Komplettlieferung hinterlegt, aber ein Artikel aus den Verkaufsauftragszeilen ist nicht vollständig verfügbar, kann der Warenausgang nicht erstellt werden. In solch einem Fall muss entweder die Versandanweisung geändert oder der Warenausgangsbeleg manuell angelegt werden.
Darüber hinaus gibt es nun den Abschnitt SIEVERS WMS:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Anzahl Ausgehende Lagerbuchungen
- Verdichtungsnr.
- Lagerbelegstatus
- Verfügbarkeit
- Status Lager
- # Warenausgänge: Zeigt die Anzahl der diesem Verkaufsauftrag zugewiesenen Warenausgänge. Mit einem Klick kann eine Liste aufgerufen werden.
- # Gebuchte Warenausgänge: Zeigt die Anzahl der diesem Verkaufsauftrag zugewiesenen gebuchten Warenausgänge. Mit einem Klick kann eine Liste aufgerufen werden.
Außerdem können Sie folgende Felder hinzufügen:
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Alte Versandanweisung: Je nach Einrichtung kann die Versandanweisung händisch geändert werden. Wurde sie geändert, wird hier die alte Versandanweisung angezeigt.
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
- Status Kommissionierung
- Status Verpackung
- Status Verladung
- Teillieferung
- Verpackungsteam
5.111 Verpackungsvorgangsübersicht
Auf dieser Liste können Sie alle Verpackungsvorgänge und dazugehörige Details wie Warenausgangsnr., Debitor und Status einsehen. Sie können hier theoretisch auch manuell einen neuen Verpackungsvorgang anlegen, allerdings lautet die Empfehlung, diesen während eines Warenausgangs zu erzeugen.
- Nr.: Klick öffnet Verpackungsvorgangsinformationen
- Verpackungsteam
- Warenausgangsnr.
- Debitornr.
- Debitor Name
- Lieferort
- Lieferland
- Zustellercode
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Status
5.112 Verpackungsvorgangsinformationen
Diese Seite enthält alle Informationen eines Verpackungsvorgangs.
Das Löschen eines Verpackungsvorgangs ist nur möglich, wenn keine NVE enthalten ist. Wird ein Verpackungsvorgang gelöscht, werden die Status der KLT auf 2-erfasst zurückgesetzt, wenn alle Attribute gepflegt ist. Darüber hinaus wird die Verpackungsnummer aus der Ausgehende Lagerbuchungzeile entfernt.
Menü
- Aktionen
- KLT/NVE Informationen anzeigen: Öffnet SNC Verpackungsvorgang (1 KLT>NVE)
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Verpackungsvorgang drucken
- Warenausgang buchen
Allgemein
- Nr.
- Warenausgangsnr.
- Ursprungs-Belegnr.: Die Ausgehende Lagerbuchungsnr.
- WA Herkunftsnr.: Ursprungsbeleg des Warenausgangs, z.B. ein Verkaufsauftrag, eine Umlagerung oder eine Verkaufsreklamation
- Ursprungs-Belegnr.: Die Ausgehende Lagerbuchungsnr.
- WA Herkunftsnr.: Ursprungsbeleg des Warenausgangs, z.B. ein Verkaufsauftrag, eine Umlagerung oder eine Verkaufsreklamation
- WA Stichwort
- Verpackungsteam
- Status
- Debitornr.
- Lieferort
- Lieferland
- Zustellercode
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Kommissionier Datum
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Verpacker-Kürzel
- Informationstext
- Status Verfügbarkeit
- Status Kommissionierung
- Anzahl verpackter Positionen
- Anzahl nicht verpackter Positionen
Zusätzlich hinzufügbar: Zustellertransportarten
Protokollierung Status
- angelegt (Datum/Uhrzeit)
- angelegt (Benutzer)
- gedruckt (Datum/Uhrzeit)
- gedruckt (Benutzer)
- freigegeben (Datum/Uhrzeit)
- freigegeben (Benutzer)
- erledigt (Datum/Uhrzeit)
- erledigt (Benutzer)
SNC Verpackungsvorgang (1 KLT>NVE)
Diese Seite zeigt die Inhalte des Verpackungsvorgangs: Die zugeordneten KLT und NVE.
Menü
- Verwalten
- Neu
- Seite
- Aktionen
- Verpackungsvorgang anzeigen
- Verpackungsvorgang drucken
- Zugehörig
- Warenausgangsplanung
- Kommissionierbelegübersicht: Öffnet eine Liste der dazugehörigen Kommissionierbelege
- Lagerbestände NVE: Öffnet eine nach diesem Vorgang zugehörigen NVE gefilterten Lagerbestände
- Lagerbestände KLT: Öffnet eine nach diesem Vorgang zugehörigen KLT gefilterten Lagerbestände
5.112.0.1 KLT - kommissionierte Ladungsträger
Menü
- Artikelzuordnung: Öffnet SNC Verpackungsvorgang (2 ART>NVE)
- KLT von Verp. Vorgang entfernen: Entfernt den ausgewählten KLT vom Verpackungsvorgang. Das ist nur möglich mit vollständig unverpackten KLT, die den Status 6-In Verpackung haben
Zeilen
- Eingabe KLT: Ermöglicht das Hinzufügen von weiteren KLT via Scan
- Code
- Lagerplatz
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Tiefe, Breite, Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- VP.Nr.
- NVE (Verpackung)
- KLT Status
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Bruttogewicht Ladungsträger: Ladungsträgergewicht + Gewicht der Verpackung + Nettogewicht der Artikel.
- Volumen
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Anzahl Artikel: Zeigt die Anzahl der unterschiedlichen Artikel im Ladungsträger an. Klick öffnet SNC Verpackungsvorgang (2 ART>NVE)
5.112.0.2 NVE - Zuordnung
Menü
- NVE Inhalt: Öffnet SNC Verpackungsvorgang (3 NVE>KLT)
- NVE Label drucken
- Versandauftragszeile anlegen: Überführt die Ladungsträgerdaten in eine neue Versandauftragszeile. Voraussetzung dafür ist, dass bereits ein Versandauftrag existiert und der Ladungsträger den Status 7-verpackt hat.
- Warenausgang buchen
Zeilen
- VP.Nr.
- Code
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Tiefe, Breite, Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatzcode: Vorschlag stammt aus dem zugewiesenen Verpackungsteam
- NVE Status
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Volumen
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- NVE gedruckt: Gibt an, ob das NVE Etikett bereits gedruckt wurde
- Anzahl Artikel: Zeigt die Anzahl der unterschiedlichen Artikel im Ladungsträger an. Klick öffnet SNC Verpackungsvorgang (3 NVE>KLT)
- NVE Label drucken
SNC Verpackungsvorgang (2 ART>NVE)
Zeigt die im KLT befindlichen Artikel und die NVE Zuordnung. Ermöglicht außerdem das Hinzufügen von Einzelartikeln zu den NVE, Veränderung der Zuordnungen und Aufteilung der Zuordnung. Die Prozesse sind im entsprechenden Abschnitt beschrieben.
Für den Prozess lesen Sie bitte Artikelzuordnung.
Inhalt KLT - Artikelzuordnung
Menü
- Ressourcen Fremdlagerung
Eingabe Artikel: Scannen Sie hier einen Barcode oder einen GTIN Barcode, um eine einzelne Artikelmenge einer NVE zuzuordnen
Zeilen
- KLT Nr.
- KLT GS1-NVE(OUT)
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Komm. Menge
- Packmenge
- VP.Nr.
- NVE (Verpackung)
- NVE GS1-NVE (OUT)
- Einheit
- Status
- Hinweistext
- Hinweistext NVE
5.112.0.2.1 NVE Zuordnung
Menü
- NVE Inhalt: Öffnet SNC Verpackungsvorgang (3 NVE>KLT)
- NVE Label drucken
- Versandauftragszeile anlegen: Überführt die Ladungsträgerdaten in eine neue Versandauftragszeile. Voraussetzung dafür ist, dass bereits ein Versandauftrag existiert und der Ladungsträger den Status 7-verpackt hat.
- Warenausgang buchen
Zeilen
- VP.Nr.
- Code
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Tiefe, Breite, Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatzcode
- NVE Status
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Volumen
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- NVE gedruckt: Gibt an, ob das NVE Etikett bereits gedruckt wurde
- Anzahl Artikel: Zeigt die Anzahl der unterschiedlichen Artikel im Ladungsträger an.
SNC Verpackungsvorgang (3 NVE>KLT)
Auf dieser Seite kann der Verpacker sich selbst kontrollieren und Korrekturen vornehmen. Sie zeigt die gepackten NVE und deren Inhalt.
NVE Inhalt
- NVE Label drucken
- VP.Nr.
- Code
- Lagerbestandsmaß
- Beschreibung
- Tiefe, Breite, Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatzcode
- NVE Status
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Volumen
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- NVE gedruckt: Gibt an, ob das NVE Etikett bereits gedruckt wurde
- Anzahl Artikel: Zeigt die Anzahl der unterschiedlichen Artikel im Ladungsträger an.
Inhalt NVE
- KLT Nr.
- KLT GS1-NVE(OUT)
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Menge
- Komm. Menge
- Packmenge
- VP.Nr.
- NVE (Verpackung)
- NVE GS1-NVE (OUT)
- Einheit
- Status
- Hinweistext
- Hinweistext NVE
5.113 Geb. Verpackungsvorgang
Hierbei handelt es sich um die gebuchte Version des Verpackungsvorgangs. Diese Seite enthält alle relevanten Verpackungsvorgangsinformationen inklusive der gebuchten Verpackungszeilen, welche die zugeordneten KLT und NVE anzeigen.
Allgemein
- Nr.
- Warenausgangsnr.
- Ursprungs-Belegnr.: Die Ausgehende Lagerbuchungsnr.
- WA Herkunftsnr.: Ursprungsbeleg des Warenausgangs, z.B. ein Verkaufsauftrag, eine Umlagerung oder eine Verkaufsreklamation
- WA Stichwort
- Verpackungsteam
- Status
- Debitornr.
- Lieferort
- Lieferland
- Zustellercode
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Kommissionier Datum
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
- Verpacker-Kürzel
- Informationstext
- Status Verfügbarkeit
- Status Kommissionierung
- Anzahl verpackter Positionen
- Anzahl nicht verpackter Positionen
Geb. Verpackungszeilen
- KLT Nr.
- KLT GS1-NVE (OUT)
- KLT Status
- Artikelnr.
- Beschreibung
- Lagerbestandsnr.
- Menge
- Komm. Menge
- Packmenge
- VP. Nr.
- NVE (Verpackung)
- NVE GS1-NVE (OUT)
- Einheit
- Hinweistext
- Hinweistext NVE
5.114 Geb. Verkaufslieferung
Hierbei handelt es sich um eine Page aus dem Business Central-Standard. Mit dem SIEVERS WMS wurden folgende Felder hinzugefügt:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegnr. Storno
- Lagerbelegstatus Storno
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
5.115 Verkaufsrechnungen
Bei den Verkaufsrechnungen handelt es sich um eine Page aus dem Business Central-Standard. Es wurde allerdings die Aktion Rechnung -> SNCL Fremdlagersammelrechnung mit dem SIEVERS WMS hinzugefügt.
5.116 Verkaufsrechnung
Bei den Verkaufsrechnungen handelt es sich um eine Page aus dem Business Central-Standard. Es wurden ein paar Aktionen und Felder mit SIEVERS WMS hinzugefügt.
Aktionen:
- Start
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg öffnen
- Lagerbeleg löschen
Zeilen:
- Lagerbestandsauswahl
- Detailzeilen
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lagermenge Reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lagermenge Gepackt Ausgehende Lagerbuchung
Abschnitt SIEVERS WMS:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
5.117 SNCL Fremdlagersammelrechnung
Die Lagerabrechnung für die Fremdlagerung erfolgt über Fremdlagersammelrechnungen. Darin werden die Ressourcen aus
- Ein- und Ausgehende Lagerbuchungaufträgen,
- Lagergeld,
- Fixkosten per Anlieferung / per Auslieferung und
- Servicekosten per Anlieferung / per Auslieferung
erfasst.
Im Bereich Optionen wird eine Filterung auf folgende Möglichkeiten angeboten:
- Buchungsdatum: Hier kann ein Buchungsdatum angegeben werden, welches in der Sammelrechnung eingetragen wird.
- Belegdatum: Hier kann ein Belegdatum angegeben werden, welches in der Sammelrechnung eingetragen wird.
- Lagergeldberechnung: Ist diese Option aktiv, so wird auch das Lagergeld berechnet.
- Berechnungsstartdatum: Hier wird das Startdatum für den Berechnungszeitraum der Lagergeldberechnung angegeben.
- Berechnungsenddatum: Hier wird das Enddatum für den Berechnungszeitraum der Lagergeldberechnung angegeben.
- Kühlgutversicherung: Ist diese Option aktiv, wird die Kühlgutversicherung in der Sammelrechnung aufgeführt und abgerechnet.
- Berechnungsdatum: Hier kann ein Berechnungsdatum, welches in der Sammelrechnung eingetragen wird, angegeben werden.
- Wiederk. Ressourcen eintragen: Ist diese Option aktiv, werden, falls vorhanden, wiederkehrende Ressourcen in der Sammelrechnung erfasst.
- Posten summieren: Führt dazu, dass Rechnungsposten bei gleicher Ressource, Beschreibung, Preis und Dimension zusammengefasst werden.
Einige der Felder haben einen Standardwert bei Aufruf der Fremdlagersammelrechnung:
- Lagergeldberechnung ist aktiv
- Berechnungsstart- und Enddatum sind auf den ersten und letzten Tag des aktuellen Monats gesetzt
- Wiederkehrende Ressourcen eintragen ist aktiv
Im Bereich Debitor werden Kriterien zum Filtern der Debitoren, für die eine Sammelrechnung erstellt wird, eingegeben. Im Bereich Geb. Verkaufslieferung werden Filterkriterien für die abzurechnenden Ein- und Ausgehende Lagerbuchungaufträge eingegeben.
Nach dem Erstellen der Sammelrechnungen können diese über die Verkaufsrechnungen eingesehen werden. Vor dem Buchen besteht noch die Möglichkeit, die Rechnungspositionen zu bearbeiten bzw. weitere hinzuzufügen.
5.118 Artikel Buch.-Blätter
Über das Artikel Buch.-Blatt können Artikel zu- und auch abgebucht werden. Das ermöglicht eine unkomplizierte Verwaltung einzelner Artikel. Die Buch.-Blätter sind Teil des Business Central-Standards, daher wird in dieser Dokumentation nicht mehr auf das Thema eingegangen. Wenn Sie sich darüber informieren möchten, wie man das Artikel Buch.-Blatt benutzt, können Sie das auf Microsoft Learn nachlesen.
Die Artikel Buch.-Blätter funktionieren sowohl mit normalen Artikeln im SIEVERS WMS als auch mit Fremdlagerartikeln.
Folgende Felder wurden mit dem SIEVERS WMS in die Tabelle hinzugefügt:
- Lagerbestandsauswahl
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lager Menge Reserv. Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Umlagerung
- Lager Menge Gepackt Umlagerung
- Lager Menge Reserv. Inventur
- Lager Menge Gepackt Inventur
- Debitorengruppe Code
- Bereich Code
Weiterhin können Sie folgende SIEVERS WMS-Felder einblenden:
- Neuer Lagerbestandsmaßcode
- Neuer Ladungsträger
5.119 Verbrauchs Buch.-Blätter
5.120 Istmeldungs Buch.-Blätter
Über das Verbrauchs Buchblatt und das Istmeldungs Buch.-Blatt können Sie den Verbrauch und die Istmeldung von Fertigung bzw. Produktion buchen. Verbrauchsmengen werden als negative Artikelposten gebucht, fertig gestellte Mengen als positive Posten.
Die Buch.-Blätter sind Teil des Business Central-Standards, daher wird in dieser Dokumentation nicht mehr auf das Thema eingegangen. Wenn Sie sich darüber informieren möchten, wie man das Verbrauchs Buchblatt benutzt, können Sie das auf Microsoft Learn nachlesen.
Folgende Felder wurden mit dem SIEVERS WMS in die Tabelle hinzugefügt:
- Lagerbestandsauswahl (Nur Verbrauchs Buch.-Blatt)
- Lager Menge Reserv. Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Eingehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Gepackt Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge Reserv. Umlagerung
- Lager Menge Gepackt Umlagerung
- Lager Menge Reserv. Inventur
- Lager Menge Gepackt Inventur
- Debitorengruppe Code
- Bereich Code
Weiterhin können Sie folgende SIEVERS WMS-Felder einblenden:
- Neuer Lagerbestandsmaßcode
- Neuer Ladungsträger
Die Ladungsträger-Gewichte werden auf Basis des Ermittlung Bruttogewicht-Feldes in der WMS Einrichtung berechnet.
Wenn Sie eine Ausgehende Lagerbuchung mithilfe eines Verbrauchs Buch.-Blatts erzeugen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass die Felder Lagerortcode und Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten in den entsprechenden Komponentenzeilen gefüllt sind.
Existiert zu einem Verbrauchs Buch.-Blatt bereits eine Ausgehende Lagerbuchung, können die Felder Lagerortcode und Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten im Verbrauchs Buch.-Blatt nicht mehr verändert werden.
Wenn Sie eine Eingehende Lagerbuchung mithilfe eines Istmeldungs Buch.-Blatts erzeugen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass die Felder Lagerortcode, Lagerplatz Fertigteil, Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil in den Zeilen des freigegebenen Fertigungsauftrags gefüllt sind.
Beim Erstellen der Istmeldung Buch.-Blattzeile werden Lagerplatz Fertigteil und Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil automatisch aus der Fertigungsauftragszeile übernommen. Sobald eine zugehörige Buch.-Blattzeile existiert, können diese Felder in der Fertigungsauftragszeile nicht mehr bearbeitet werden.
Beim Erstellen der Eingehenden Lagerbuchung auf Basis der Buch.-Blattzeile werden die Felder erneut automatisch übertragen. Anschließend können sie in der Buch.-Blattzeile nicht mehr verändert werden.
Bei Verkaufsaufträgen, die mit einem Fertigungsauftrag verknüpft sind und für die bereits manuelle Auslagerzeilen zur Warenausgangszeile existieren, prüft das System beim Buchen der Istmeldung, ob die verbleibende Restmenge der Ursprungszeile für die automatische Zuordnung ausreicht. Ist die Restmenge unzureichend (d. h. bereits durch bestehende Auslagerungen belegt), wird die Istmeldung abgebrochen und eine Fehlermeldung mit den Details der betroffenen Ursprungszeile angezeigt. Dadurch werden inkonsistente Lagerdaten und blockierte Lagerbestände verhindert. Die Istmeldung kann erst durchgeführt werden, wenn die manuelle Auslagerung entfernt oder angepasst wurde.
5.121 Dienstleistungsaufträge Lager
Auf dieser Liste können Sie alle Dienstleistungsaufträge Lager einsehen. Dienstleistungsaufträge Lager dienen der Erfassung und Abrechnung von Fremdlager-Dienstleistungen innerhalb des Lagers.
Menü
- Start
- Lagerbeleg öffnen
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Zugehörig
- Auftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Belege
- Lieferungen
- Auftrag
Tabelle
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Externe Belegnummer
- Ihre Referenz
- Buchungsdatum
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Status
- Komplettlieferung
- Komplett fakturiert: Ein Ja bedeutet, dass die gesamte Bestellung fakturiert wurde. Wenn ein Teil der Bestellung noch nicht fakturiert wurde, wird im Feld Nein angezeigt.
- Lagerbelegart
- Anzahl Positionen des Ausgehende Lagerbuchungauftrags
- Summe der Mengen in dem Ausgehende Lagerbuchungauftrag
- Erstellt am
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
- Lief. an Adresse
- Zustellercode
- Lieferbedingungscode
- Lieferungsdatum
- Warenausgangs-Lieferdatum
- Montageauftragsnr.
- Inventurnr.
5.122 Dienstleistungsauftrag Lager
Menü
- Start
- Buchen: Hier können Sie den Dienstleistungsauftrag lediglich liefern, da Fremdlageraufwände über die Fremdlagersammelrechnung gebucht werden sollen.
- Lagerbeleg öffnen
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld einlasten
- Inventurgeld einlasten: Lastet des Inventurgeld pro Artikel aus dem Lagerbeleg ein und setzt das Kennzeichen Inventurgeld erfasst in den Inventurzeilen auf ja
- Umlagerungsgeld einlasten
- Beleg kopieren
- Freigeben
- Freigeben
- Status zurücksetzen
- Zugehörig
- Auftrag
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Belege
- Auftrag
Allgemein
- Nr
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an PLZ
- Verk. an Ort
- Verk. an Kontakt
- Buchungsdatum
- Auftragsdatum
- Belegdatum
- Externe Belegnummer
- Ihre Referenz
- Kampagnennr.
- Zuständigkeitseinheitencode
- Zugewiesene Benutzer-ID
- Aufgabenwarteschlange - Status
- Status
Zeilen
Menü
- Zeile
- Dimensionen
- Bemerkungen
- Funktionen
- Ressourcen Stückliste entfalten
- Ressourcen Stückliste zusammenfalten
Tabelle
- Art
- Nr.
- Debitor-Artikelnr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Chargennr.
- Seriennr.
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeld erfasst
- VK-Preis ohne MwSt.
- Zeilenrabatt %
- Geplantes Lieferdatum
- Geplantes Lieferungsdatum: Hierbei handelt es sich um die Grundlage für die Initialberechnung des Verladetags und der Verladewoche im Warenausgang. Geplantes Lieferungsdatum - Transportzeit = Verladedatum. Siehe Warenausgangstermine.
- Lieferungsdatum
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lager Menge reserv. Ausgehende Lagerbuchung
- Lager Menge gepackt Ausgehende Lagerbuchung
- Lagerbestandsauswahl
- Erstellt am
- Erstellt von
- Geändert am
- Geändert von
Fakturierung
- Rech. an Deb.-Nr.
- Rech. an Kontaktnr.
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Kontakt
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
Lieferung
- Lief. an Deb.-Nr.
- Lief. an Kontaktnr.
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Kontakt
Außenhandel
- Währungscode
- Einladehafen
- Ursprungsregion
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegstatus
5.123 Geb. Einkaufslieferungen
Die Geb. Einkaufslieferungen sind eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS fügt folgende Felder und Funktionen hinzu:
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegnr. Korrektur
- Lagerbelegstatus Korrektur
Leergutzeilen
Zusätzlicher Inforegister mit zugehörigen gebuchten Leergutzeilen.
Zeilen
Zusätzliche Felder in den Belegzeilen:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Zu korrigierende Menge
- Korrigierte Menge
- Korrigierte Menge (Basis)
- Lagerbelegnr. Korrektur
- Geb. Lagerbestandsmenge Korrektur
- Res. Lagerbestandsmenge Korrektur
- Zu korrigierende Menge (Basis)
Menü
- Funktionen
- Korrektur
- Beleg abschließen
- Zurücksetzen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Rückbuchung vornehmen
- Korrektur
5.124 Gebuchte Verkaufslieferungen
Die Gebuchten Verkaufslieferungen sind eine Standard-Seite von Business Central. Die Liste filtert Fremdlager-Lieferungen heraus. SIEVERS WMS fügt folgende Felder und Funktionen hinzu:
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegnr. Korrektur
- Lagerbelegstatus Korrektur
- Auftragsart
Leergutzeilen
Zusätzlicher Inforegister mit zugehörigen gebuchten Leergutzeilen.
Menü
- Korrektur
- Beleg abschließen
- Zurücksetzen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Rückbuchung vornehmen
5.125 Geb. Umlag.-Ausgänge
Die Geb. Umlagerungsausgänge sind eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS fügt folgende Felder hinzu:
- Umlagerungsauftragsnr.
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
5.126 Geb. Umlag.-Eingänge
Die Geb. Umlagerungseingänge sind eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS fügt folgende Felder hinzu:
- Umlagerungsauftragsnr.
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
5.127 Gebuchte Rücklieferungen
Die Gebuchten Rücklieferungen sind eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS fügt folgende Felder und Funktionen hinzu:
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegnr. Korrektur
- Lagerbelegstatus Korrektur
Zeilen
Zusätzliche Aktion in den Belegzeilen:
- Zeile stornieren
Menü
- Funktionen
- Korrektur
- Beleg abschließen
- Zurückrufen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Rückbuchung vornehmen
- Korrektur
5.128 Gebuchte Montageaufträge
Die Gebuchten Montageaufträge sind eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS fügt folgende Felder und Funktionen hinzu:
Liste
Zusätzliche Felder in der Listenansicht:
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
- Lagerbelegnr. Korrektur
- Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Geb. Dienstleistungsauftrag Lager Nr.
- Lagerbelegart Komponente
- Lagerbelegnr. Komponente
- Lagerbelegnr. Korrektur Komponente
Zeilen
Zusätzliche Felder in den Belegzeilen:
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
Menü
- Funktionen
- Lagerbeleg Komponente erstellen
- Lagerbeleg Komponente löschen
5.129 Geb. Eingehende Lagerbuchungaufträge
Enthält eine Liste der gebuchten eingehenden Lagerbuchungaufträge. Hierbei handelt es sich um gebuchte Verkaufslieferungen, die im Rahmen eines Fremdlager-Prozesses mit einer eingehenden Lagerbuchung verknüpft sind.
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Währungscode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Anzahl gedruckt
- Lieferdatum
5.130 Geb. Eingehender Lagerbuchungauftrag
Allgemein
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Name
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an PLZ
- Verk. an Ort
- Verk. an Kontakt
- Anzahl gedruckt
- Buchungsdatum
- Belegdatum
- Auftragsnr.
- Externe Belegnr.
- Verkäufercode
- Zuständigkeitscenter
Zeilen
- Art
- Nr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Lieferdatum
- Zu korrigierende Menge
- Korrigierte Menge
Fakturierung
- Rech. an Deb.-Nr.
- Rech. an Kontaktnr.
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Kontakt
- Kostenstellencode
- Kostenträgercode
Lieferung
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Spediteurcode
- Spediteurservicecode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferdatum
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
Menü
- Zugehörig
- Geb. Eingehender Lagerbuchungauftrag
- Dimensionen
- Kommentare
- Geb. Eingehender Lagerbuchungauftrag
- Verarbeiten
- Funktionen
- Korrektur
- Beleg abschließen
- Zurücksetzen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Rückbuchung vornehmen
- Korrektur
- Navigate
- Funktionen
5.131 Geb. Ausgehende Lagerbuchungaufträge
Enthält eine Liste der gebuchten ausgehenden Lagerbuchungaufträge. Hierbei handelt es sich um gebuchte Verkaufslieferungen, die im Rahmen eines Fremdlager-Prozesses mit einer ausgehenden Lagerbuchung verknüpft sind.
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Währungscode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Anzahl gedruckt
- Lieferdatum
5.132 Geb. Ausgehender Lagerbuchungauftrag
Allgemein
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Name
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an PLZ
- Verk. an Ort
- Verk. an Kontakt
- Anzahl gedruckt
- Buchungsdatum
- Belegdatum
- Auftragsnr.
- Externe Belegnr.
- Verkäufercode
- Zuständigkeitscenter
Zeilen
- Art
- Nr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Lieferdatum
- Zu korrigierende Menge
- Korrigierte Menge
Fakturierung
- Rech. an Deb.-Nr.
- Rech. an Kontaktnr.
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Kontakt
- Kostenstellencode
- Kostenträgercode
Lieferung
- Lief. an Code
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Spediteurcode
- Spediteurservicecode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferdatum
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
Menü
- Zugehörig
- Geb. Ausgehender Lagerbuchungauftrag
- Dimensionen
- Kommentare
- Geb. Ausgehender Lagerbuchungauftrag
- Verarbeiten
- Funktionen
- Korrektur
- Beleg abschließen
- Zurücksetzen
- Lagerbeleg erstellen
- Lagerbeleg löschen
- Rückbuchung vornehmen
- Korrektur
- Navigate
- Funktionen
5.133 Gebuchte Rechnungen
Die Seite Gebuchte Rechnungen ist eine Standard-Seite von Business Central. SIEVERS WMS erweitert die Belegzeilen um das folgende Feld:
- Detailzeilen: Anzahl der zugehörigen Lagerbeleg-Detailzeilen.
5.134 Geb. Dienstleistungsaufträge Lager
Enthält die gebuchten Dienstleistungsaufträge Lager. Hier können Sie auch direkt die entsprechenden Auftragsnummern oder Inventurnummern einsehen.
- Nr.
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Währungscode
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Anzahl gedruckt
- Auftragsnummer
- Geb. Montageauftragsnr.
- Geb. Inventurnr.
5.135 Geb. Dienstleistungsauftrag Lager
Allgemein
- Nr
- Verk. an Deb.-Nr.
- Verk. an Name
- Verk. an Kontaktnr.
- Verk. an Adresse
- Verk. an Adresse 2
- Verk. an PLZ
- Verk. an Ort
- Verk. an Kontakt
- Buchungsdatum
- Belegdatum
- Auftragsnummer
- Externe Belegnummer
- Verkäufercode
- Zuständigkeitseinheitencode
Zeilen
- Art
- Nr.
- Beschreibung
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Menge
- Einheitencode
- Lieferungsdatum
- Zu stornieren
- Menge storniert
Fakturierung
- Rech. an Deb.-Nr.
- Rech. an Kontaktnr.
- Rech. an Name
- Rech. an Adresse
- Rech. an Adresse 2
- Rech. an PLZ
- Rech. an Ort
- Rech. an Kontakt
- Abteilung Code
- Kostenträger Code
Lieferung
- Lief. an Deb.-Nr.
- Lief. an Kontaktnr.
- Lief. an Name
- Lief. an Adresse
- Lief. an Adresse 2
- Lief. an PLZ
- Lief. an Ort
- Lief. an Kontakt
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferbedingungscode
- Zustellercode
- Zustellertransportartencode
- Paketverfolgungsnr.
- Lieferungsdatum
SIEVERS WMS
- Lagerbelegart
- Lagerbelegnr.
5.136 SNCL Sortimente
Diese Liste enthält Sortimente und deren Beschreibungen. Mit Sortimenten können Sie Zuordnungen zwischen Artikelsortimenten und Debitoren schaffen. So kann ein Artikelbestand auch auf mehrere Kunden verteilt werden. Insbesondere in der Fremdlagerung kann diese Zuordnung Sinn ergeben, denn so wird der Aufwand vermieden, für den gleichen Artikel von mehreren Debitoren auch mehrere Artikel in Business Central anlegen und verwalten zu müssen.
Hier können Sie einen Code und eine Beschreibung hinterlegen. Die eigentliche Zuordnung erfolgt in den Debitoren und Artikeln via SNCL Sortiment Zuordnung über das Feld Anzahl Sortimente.
5.137 SNCL Sortiment Zuordnung
Mit dieser Seite ordnen Sie Artikel und Debitoren den Sortimentscodes zu.
Folgende Felder gibt es hier:
- Art
- Artikel
- Debitor
- Code
- Sortimentscode
- Beschreibung
5.138 SNCL NVE generieren
Mit dieser Seite können Sie ein GS1 NVE Label generieren. Tragen Sie hierzu eine Artikelnr. und eine Menge sowie die weiteren notwendigen Daten ein, legen Sie die Anzahl der Labels fest und klicken Sie über Neu auf Drucken. So können Sie ein generisches NVE Label generieren.
- Artikelnr.
- GTIN
- Chargennr.
- Seriennr.
- Menge
- MHD
- Anzahl
Beispiellabel:
5.139 Waagen
Auf der Seite Waagen werden IoT-Geräte (insbesondere Wiegesysteme) verwaltet, die über den SIEVERS Gateway / Connector an SIEVERS WMS angebunden sind. Die Seite gibt einen Überblick über alle konfigurierten Geräte und deren aktuellen Betriebsstatus.
Folgende Felder stehen je Eintrag zur Verfügung:
- Bezeichnung: Eindeutiger Name des Gerätes (z. B. “IFC30K3 Wiegesystem 01-Showroom”)
- Anbindungsart: Definiert, wie das Gerät im Netzwerk eingebunden ist (z. B. WLAN).
- Kommunikationsprotokoll: Definiert das genutzte Kommunikationsprotokoll des Gerätes (z. B. KCP).
- IP: Eindeutige Verbindung zur Zwischenschicht (Adresse oder andere eindeutige Kennung).
- Status: Zeigt, ob das Gerät Online oder Offline ist. Der Status wird vom SIEVERS Gateway / Connector übermittelt.
Die Verbindung zwischen Gerät und SIEVERS WMS erfolgt über den SIEVERS Gateway / Connector. Dieser übernimmt die Kommunikation mit dem Gerät über das jeweilige Protokoll (z. B. KCP bei KERN-Waagen), überwacht den Heartbeat des Gerätes und gibt den Status an SIEVERS WMS weiter.
6 Prozesse
6.1 Wareneingang
In SIEVERS WMS wird zwischen mehreren Arten des Wareneingangs unterschieden:
Möglich sind
- belegorientierte Wareneingänge und
- physische Wareneingänge (MDE)
Diese werden weiter aufgeteilt in
- 1-stufige Wareneingänge und
- 2-stufige Wareneingänge
6.1.1 Einen 1-stufigen belegorientierten Wareneingang durchführen
Sobald eine Anlieferung avisiert ist, kann mit der Erstellung eines Wareneingangs in SIEVERS WMS begonnen werden. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie ein 1-stufiger Wareneingangsprozess durchgeführt wird.
Um einen Wareneingang durchführen zu können, muss ein Ursprungsbeleg vorhanden sein, wie zum Beispiel eine Einkaufsbestellung oder eine Verkaufsreklamation.
Erstellen Sie zunächst einen neuen Wareneingangsvorgang auf der Seite SNCL Wareneingang. Alternativ können Sie auch direkt aus einer Einkaufsbestellung einen Wareneingang erstellen und damit die Schritte 2-4 überspringen. Wählen Sie dazu Wareneingang erstellen im Startmenü aus.
Anschließend müssen folgende Felder im Wareneingang gefüllt werden:
- Zustellercode oder Kreditornr.
- Kred.-Lieferungsnr. mit der Lieferscheinnr.
- Erwartete Ankunft
- Nun können Sie über Start -> Herkunftsbelege holen diesem Wareneingang eine Einkaufsbestellung zuweisen. Alternativ können Sie auch händisch mehrere Lieferscheine in die Belegzeilen des Wareneingangs eingeben. Hierbei werden zuerst die Belegnummern der Lieferscheine eingegeben.
Falls es sich um einen avisierten Wareneingang handelt, können Sie nun den Wareneingangsstatus auf 0-Avisiert setzen.
Spätestens, wenn die Lieferung eingetroffen ist, muss das Feld Anzahl Ladungsträger im Wareneingangskopf gefüllt werden.
An dieser Stelle können bei Bedarf auch Artikel gesondert mit Artikeletiketten markiert werden. Wählen Sie hierzu nach Auswahl des Artikels über das “Zeile”-Menü der Belegzeilen Artikeletikett drucken aus.
- Nun werden die Belegzeilen im Feld Menge akt. Lieferung mit der tatsächlich gelieferten Menge befüllt. Mit der Eingabe werden die Felder Anzahl Ladungsträger und Anzahl Lagerbestände pro LT in der Belegzeile automatisch anhand der Verpackungshierarchie des Artikels berechnet. Beide Felder sind editierbar und können bei Bedarf manuell angepasst werden. Ist keine Verpackungshierarchie vorhanden, wird Anzahl Ladungsträger auf 0 gesetzt und muss manuell eingetragen werden, bevor Menge abgeglichen gesetzt werden kann. Durch Klick auf Menge abgeglichen werden die Ladungsträgerzeilen anhand der eingetragenen Werte angelegt. Darüber hinaus wird das Lagerbestandsmaß automatisch auf das in der SIEVERS WMS Einrichtung eingestellte Lagerbestandsmaßcode Kommissionierung gesetzt. Der neue Lagerplatzcode in den Ladungsträgerzeilen wird anhand der Eingehende Lagerbuchungstrategie erzeugt. Bei Bedarf können Sie diesen anpassen.
Bitte achten Sie darauf, dass in der SIEVERS WMS Einrichtung keine Wareneingangsstrategie hinterlegt ist oder die Wareneingangsstrategie so konfiguriert ist, dass sie nicht zu einer Abladestelle führt. Ansonsten wird automatisch die Abladestelle am Wareneingangskopf gefüllt und der Wareneingang wird zu einem zweistufigen Wareneingang.
- Für eine bessere Übersicht kann in das Feld Hinweistext Etikett eine Lieferantenpackstückreferenz eingetragen werden. Dieser Hinweistext wird auf dem Packstück angedruckt und ermöglicht dem Wareneingangsmitarbeiter eine schnellere Identifizierung des individuellen Packstücks.
- Falls notwendig, können Sie im Bereich Ladungsträgerzeilen die zugeordneten Ladungsträger im Detail bearbeiten. Dabei kann auch die Detailzuordnung Ladungsträger helfen. Mit dieser können Sie unterschiedliche Artikel auf einen Ladungsträger buchen, die Mengenzuordnung verändern und einen Druckvorlauf für die Etiketten aller Ladungsträger und Artikel erzeugen.
- Drucken Sie nun die Ladungsträger-Label und bringen Sie sie an den Paletten an. Damit stellen Sie sicher, dass die Paletten in späteren Prozessen eindeutig identifizierbar sind.
- Anschließend kann die Lieferung beispielsweise mit einem Stapler angenommen werden. Hierbei wird der Lieferschein von einem Mitarbeiter im Wareneingang mit der Kopie eines Blanko Barcodes markiert. Der originale Barcode kann dem Staplerfahrer mitgegeben werden, der die dazugehörige Lieferung bzw. die Palette markiert. Der Barcode wird anschließend in das entsprechende Feld des Wareneingangs eingetragen.
- Nun können Sie den Wareneingang buchen. Voraussetzung dafür ist, dass die Einstellung Abschluss Wareneingang auf nach kaufmännischer Prüfung gesetzt ist.
6.1.2 Einen 2-stufigen belegorientierten Wareneingang durchführen
Sobald eine Anlieferung avisiert ist, kann mit der Erstellung eines Wareneingangs in SIEVERS WMS begonnen werden. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Wareneingangsprozess durchgeführt wird.
Um einen Wareneingang durchführen zu können, muss ein Ursprungsbeleg vorhanden sein, wie zum Beispiel eine Einkaufsbestellung oder eine Verkaufsreklamation. Darüber hinaus muss eine Wareneingang Strategie in der SIEVERS WMS Einrichtung vorhanden sein, die Wareneingänge zu den Abladestellen führt.
- Erstellen Sie zunächst einen neuen Wareneingangsvorgang auf der Seite SNCL Wareneingang. Alternativ können Sie auch direkt aus einer Einkaufsbestellung einen Wareneingang erstellen und damit die Schritte 2-4 überspringen. Wählen Sie dazu Wareneingang erstellen im Startmenü aus.
- Anschließend müssen folgende Felder im Wareneingang gefüllt werden:
- Zustellercode oder Kreditornr.
- Kred.-Lieferungsnr. mit der Lieferscheinnr.
- Erwartete Ankunft
- Nun können Sie über Start -> Herkunftsbelege holen diesem Wareneingang eine Einkaufsbestellung zuweisen. Alternativ können Sie auch händisch mehrere Lieferscheine in die Belegzeilen des Wareneingangs eingeben. Hierbei werden zuerst die Belegnummern der Lieferscheine eingegeben.
- Falls es sich um einen avisierten Wareneingang handelt, können Sie nun den Wareneingangsstatus auf 0-Avisiert setzen.
- Spätestens, wenn die Lieferung eingetroffen ist, müssen die Felder
- Abladelagerort
- Abladestelle
- Anzahl Ladungsträger gefüllt werden.
Die Abladestelle wird nach dem Füllen oder Ändern des Abladelagerorts automatisch gefüllt. Alternativ können Sie diese auch mittels Lagerplatz ermitteln füllen. Dafür ist eine eingerichtete Wareneingang Strategie in der SIEVERS WMS Einrichtung notwendig.
- Anschließend kann die Lieferung beispielsweise mit einem Stapler angenommen werden. Hierbei wird der Lieferschein von einem Mitarbeiter im Wareneingang mit der Kopie eines Blanko Barcodes markiert. Der originale Barcode kann dem Staplerfahrer mitgegeben werden, der die dazugehörige Lieferung bzw. die Palette markiert. Der Barcode wird anschließend in das entsprechende Feld des Wareneingangs eingetragen.
- An dieser Stelle können bei Bedarf auch Artikel gesondert mit Artikeletiketten markiert werden. Wählen Sie hierzu nach Auswahl des Artikels über das “Zeile”-Menü der Belegzeilen Artikeletikett drucken aus.
- Nun werden die Belegzeilen im Feld Menge akt. Lieferung mit der tatsächlich gelieferten Menge befüllt. Mit der Eingabe werden die Felder Anzahl Ladungsträger und Anzahl Lagerbestände pro LT in der Belegzeile automatisch anhand der Verpackungshierarchie des Artikels berechnet. Beide Felder sind editierbar und können bei Bedarf manuell angepasst werden. Ist keine Verpackungshierarchie vorhanden, wird Anzahl Ladungsträger auf 0 gesetzt und muss manuell eingetragen werden, bevor Menge abgeglichen gesetzt werden kann. Durch Klick auf Menge abgeglichen werden die Ladungsträgerzeilen anhand der eingetragenen Werte angelegt. Der neue Lagerplatzcode in den Ladungsträgerzeilen wird anhand der Eingehende Lagerbuchungstrategie erzeugt. Bei Bedarf können Sie diesen anpassen.
- Für eine bessere Übersicht kann in das Feld Hinweistext Etikett eine Lieferantenpackstückreferenz eingetragen werden. Dieser Hinweistext wird auf dem Packstück angedruckt und ermöglicht dem Wareneingangsmitarbeiter eine schnellere Identifizierung des individuellen Packstücks.
- Prüfen Sie anschließend, ob die Anzahl der Ladungsträger pro Belegzeile noch mit den eingetragenen Mengen übereinstimmt. Wenn nicht, können Sie die Anzahl verändern. Das Feld Menge abgeglichen wird dabei wieder deaktiviert und muss erneut gesetzt werden.
- Falls notwendig, können Sie im Bereich Ladungsträgerzeilen die zugeordneten Ladungsträger im Detail bearbeiten. Via Änderung des Codes können Sie so beispielsweise Artikel auf andere Ladungsträger zubuchen. Dabei kann auch die Detailzuordnung Ladungsträger helfen. Mit dieser können Sie unterschiedliche Artikel auf einen Ladungsträger buchen, die Mengenzuordnung verändern und einen Druckvorlauf für die Etiketten aller Ladungsträger und Artikel erzeugen.
- Drucken Sie nun die Ladungsträger-Label und bringen Sie sie an den Paletten an. Damit stellen Sie sicher, dass die Paletten in späteren Prozessen eindeutig identifizierbar sind.
- Nun können Sie den Wareneingang buchen. Voraussetzung dafür ist, dass die Einstellung Abschluss Wareneingang auf nach kaufmännischer Prüfung gesetzt ist.
- Nachdem der Wareneingang gebucht wurde, kann im gebuchten Wareneingang eine Fahrbefehlsliste gedruckt werden. Falls kein Ziellagerplatz für einen Artikel gefunden werden kann, muss manuell ein Platz eingetragen werden. Dafür öffnet sich automatisch der Fahrbefehl.
- Als Abschluss des Wareneingangs suchen Sie per Nummer die Fahrbefehlsliste auf der Seite Fahrbefehle heraus und buchen sie.
6.1.3 Wareneingang mit GS1-Barcode
Dieser Abschnitt beschreibt die Änderungen im Wareneingangsprozess, wenn Sie die GS1 Identifikation verwenden.
Anstatt Herkunftsbelege holen oder die Belegeingabe normal im Wareneingang zu verwenden, scannen Sie einfach den Barcode in das Feld Belegeingabe. Das System erkennt den spezifischen GS1-Barcode und ändert sein Layout.
Im Screenshot ist zu sehen, dass das System bereits viele Informationen allein aus dem Barcode übernommen hat. Im Bereich Ladungsträger wurden 3 Ladungsträger mit Inhalten und Chargennummern eingetragen.
Im Bereich Scan Puffer sind drei Bezeichner zu sehen:
- 02 für die GTIN
- 37 für die Anzahl der empfangenen Einheiten
Dieser Scan-Puffer zeigt alle Bezeichner an, die in diesem Prozess gescannt wurden, bis alle obligatorischen Datenbezeichner für diesen Wareneingang ausgefüllt wurden. Sobald das letzte Pflichtfeld ausgefüllt ist, wird die Funktion Zeilen verarbeiten gestartet. Das bedeutet, dass die auf dieser Seite angezeigten Zeilen in den Wareneingang übertragen werden.
Diese Datenbezeichner können in den GS1 NVE Datenbezeichner-Tabellen passend zum Kreditor oder Debitor gepflegt werden. Sind dort keine Datenbezeichner eingetragen, geht das System vom GS1-Standard aus und interpretiert die Daten bei der Belegeingabe auf Basis des erfassten Artikelstamms.
Wurde ein Ladungsträger mit einem GS1 Barcode erfasst, können Sie diesen Barcode via Zugehörig -> Barcode-Referenzen zeigen in der SNCL Ladungsträger Karte sehen. Der Barcode wird immmer mitsamt Prüfziffer abgespeichert.
6.1.4 Wareneingang mit GS1-Barcode auf dem MDE-Gerät
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie die Erfassung eines Wareneingangs eines GS1-Kreditors mit dem MDE-Gerät abläuft.
- Zu Beginn des Prozesses muss ein neuer Wareneingang angelegt werden.
- Da der Kunde zugwiesene GS1 Bezeichner hat, öffnet sich nun automatisch A1.GS1 NVE Annahme.
- Scannen Sie nun den Barcode.
Es ist alternativ auch möglich, in der GS1-Warenannahme einen Blanko Barcode zu scannen.
- Zum Schluss muss die Beleg-Nr. eingegeben werden. Erst dann wird die Menge komplett verarbeitet und entsprechende Ladungsträger erzeugt. Außerdem wird der Lagerbeleg erstellt. Die Verarbeitung wird durch die grüne Färbung des Feedbacks bestätigt.
- In A1.2 wird nun der neue Ladungsträger angezeigt. Nun können Sie direkt einen weiteren GS1 Barcode scannen.
6.2 Blanko Barcode generieren
Ein Blanko Barcode kann im Wareneingang genutzt werden, um einen Vorgang identifizierbar zu machen. Dazu werden in der Regel mehrere Barcodes mit Kopie auf Vorrat gedruckt und im Wareneingang bzw. auf dem Stapler, der die ankommenden Transporte übernimmt, zur Verfügung gestellt.
Über den Bericht Blanko Barcode können Sie beliebig viele Barcodes erstellen. Über das Optionsfeld mit Kopie wählen Sie aus, ob auch die dazugehörigen Kopien erstellt werden sollen. Die Kopie eines Blanko Barcodes hat immer das Präfix K vor der Barcodenummer.
6.3 Einen belegorientierten Warenausgang durchführen
In dieser Prozessbeschreibung wird ein vollständiger belegorientierter Warenausgang exemplarisch durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass mit großer Wahrscheinlichkeit Unterschiede zwischen dem hier beschriebenen Prozess und dem Prozess Ihrer Lagerlogistik besteht. Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner bei SIEVERS.
Diese Prozessbeschreibung nimmt an, dass folgende Einrichtungen erfolgt sind:
- Debitor
- Zusteller
- Logistikteams für Kommissionierung und Verpackung
- Lagerplätze
- Lagerbestandsmaße
Der Warenausgang besteht im Wesentlichen aus 5 Schritten:
- Anlage eines Verkaufsauftrags
- Anlage eines Warenausgangs
- Anlage eines Ausgehende Lagerbuchungsbelegs
- Durchführung der internen Logistikschritte
- Buchung des Warenausgangs
6.3.1 Anlage eines Verkaufsauftrags und Warenausgangs
Dieser Schritt weicht nicht von der Erstellung eines Verkaufauftrags im Business Central-Standard ab.
- Erstellen Sie einen neuen Verkaufsauftrag über die Verkaufsaufträge-Liste
- Geben Sie alle Informationen ein, die relevant für den Verkaufsauftrag sind. Hier können Sie im Abschnitt SIEVERS WMS auch bereits Details wie das Verpackungsteam, die Abladestelle oder Priorität hinterlegen.
- Sind Sie fertig, geben Sie den Verkaufsauftrag frei. Hierbei wird der Verkaufsauftrag auf die korrekte Eingabe von Pflichtfeldern geprüft.
- Anschließend erzeugen Sie aus diesem Verkaufsauftrag den Warenausgang.
- Nun öffnet sich automatisch die Warenausgangsplanung und bestätigt den erfolgreich erstellten Warenausgang. Dieser wurde nun auch automatisch in der Übersicht markiert.
Wenn Sie neue Zeilen zu dem Verkaufsauftrag hinzufügen, werden diese nicht automatisch zum Warenausgang hinzugefügt. Wenn Sie das möchten, müssen Sie hierzu die Option WA aus Urprungsbeleg ergänzen in der SIEVERS WMS Einrichtung aktivieren.
6.3.2 Anlage und Bearbeitung des Ausgangsbelegs und Kommissionierbelegs
- Nun erzeugen Sie aus der Warenausgangsplanung heraus den Ausgehende Lagerbuchungsbeleg. Bitte beachten Sie, dass hierzu alle zugeordneten Aufträge ein Verpackungsteam hinterlegt haben müssen. Falls dem nicht so ist, können Sie das unten in der Herkunftsbelege-Tabelle nachholen.
Bitte stellen Sie sicher, dass die SIEVERS WMS Teams korrekt gepflegt sind. Nur dann können automatisch die passenden Teams zugeordnet werden.
- Dabei wird automatisch ein Kommissionierbeleg angelegt und die Ansicht Kommissionierbelege Drucken/Freigeben geöffnet. Hier wählen Sie nun aus, dass Sie den Kommissionierbeleg drucken möchten. Dazu lassen Sie die Einstellungen, wie sie sind. Lediglich die Druckerauswahl sollten Sie auf einen Ihnen verfügbaren Drucker anpassen.
- Drucken Sie den Kommissionierbeleg nun über Drucken. Der fertige Beleg sieht etwa so aus:
- Der Kommissionierer hat nun die Aufgabe, mit diesem Kommissionierbeleg und genug Blanko Barcodes die Kommissionierung durchzuführen.
- Dazu geht er nacheinander die Positionen im Beleg ab und fügt die kommissionierten Artikel einem kommissionierten Ladungsträger (KLT) hinzu. Dazu scannt er einen Blanko Barcode, klebt diesen auf den Kommissionierbeleg und nummeriert ihn. Diese Nummer trägt er im Feld Nr. Etikett ein. Die entnommene Menge trägt er bei Entnahmemenge ein.
- Ist der Kommissionierer fertig, bringt er die Ladungsträger mit der kommissionierten Ware zum Platz, an dem der Kommissionierbeleg zurückgemeldet wird. Hier werden die Blanko Barcodes in das Scanfeld des Kommissionierbelegs in Business Central eingescannt und damit neue Ladungsträger angelegt.
- Ein neuer Ladungsträger wird dann unten im Bereich Ladungsträgerzeilen Kommissionierung hinzugefügt. Wählen Sie zuerst das richtige Lagerbestandsmaß aus (1). Anschließend übertragen Sie die Nr. Etikett aus den Ladungsträgerzeilen (2) in das entsprechende Feld bei Anzahl Positionen (3). Damit ordnen Sie die Artikel den Ladungsträgern zu. Es ist auch möglich, Positionen aus anderen Aufträgen diesem KLT zuzuordnen, solange diese dem gleichen Warenausgang zugeordnet sind.
- Wenn das Kommissionierteam per Logistikteam-Einrichtung mit einem Verpackungsteam verknüpft ist, wird in den Ladungsträgerzeilen Kommissionierung automatisch auch ein passender Lagerplatzcode eingetragen, der als Übergabe zum Verpackungsteam dient. Ist das nicht der Fall, können Sie auch manuell einen eintragen, indem Sie bei Funktionen Ladungsträger auf Lagerplatz buchen auswählen.
Ist ein Kommissionierbeleg vollständig kommissioniert, werden alle dazugehörigen KLT und NVE auf Status 2-erfasst bzw. auf Status 7-verpackt gesetzt.
- Nun können Sie den Kommissionierbeleg rückmelden (1). War alles erfolgreich, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben (2). Wenn in der Spalte Stückzahl in den Kommissionierpositionen eine geringere Menge steht als die gesamte zu kommissionierende Menge, erfolgt nur eine Teil-Rückmeldung.
- Der Status des Belegs und der einzelnen Positionen im Bereich Kommissionierung steht nun auf 9-Erledigt. Das spiegelt sich auch in der Warenausgangsplanung wider.
Nach der Buchung des Warenausgangs werden die genutzten/befüllten KLTs automatisch archiviert und sind anschließend in der Liste Geb. Ladungsträger zu finden. Leere KLTs werde nicht archiviert.
Sobald der erste KLT erzeugt wurde und den Status 2-Erfasst hat, wird automatisch ein Verpackungsvorgang erzeugt.
6.3.2.1 Eine Kommissionierserie durchführen
Eine Kommissionierserie ist eine Zusammenfassung von mehreren Aufträgen in einem Kommissioniervorgang. So muss der Kommissionierer nicht einen Auftrag nach dem anderen abarbeiten, sondern bekommt gleich die Kommissionierung von Artikeln aus verschiedenen ähnlichen Aufträgen zugewiesen, was Zeit und Weg sparen kann.
Bitte beachten Sie, dass für eine Kommissionierserie folgendes vorbereitet sein muss:
- Kommissionierseriennr. in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegt
- Die Serienkommissionierung muss in der SWMS Feature Einrichtung aktiviert sein.
- Auftragsarten müssen für die Serienbildung aktiv sein
- Das Kommissionierteam muss die Option Serienkommissionierung aktiviert haben
- Es muss eine korrekte Serienbildungsstrategie angelegt sein
- Es kann ein automatischer Lauf der Aufgabe SNCL Kommissionierserien erzeugen in der Aufgabenwarteschlange vorhanden sein
Für die jeweiligen Status der Serie, schauen Sie bitte in den Abschnitt Status der Serienkommissionierung.
Im Wesentlichen funktioniert die Bearbeitung einer Kommissionierserie wie die normale Kommissionierung, insbesondere, wenn in der Serienbildungsstrategie ein Haken bei Automatische Freigabe gesetzt ist. Dadurch muss die Kommissionierserie nicht über den Serienmonitor freigegeben werden. Nach der Erstellung des Lagerbelegs für einen Auftrag in der Warenausgangsplanung erfolgt die Bearbeitung der Kommissionierserie folgendermaßen:
- Falls SNCL Kommissionierserien erzeugen nicht automatisch läuft, müssen Sie diese Aufgabe manuell ausführen. Wählen Sie hierzu in der Aufgabe die gewünschte Serienbildungsstrategie und führen Sie die Aufgabe aus.
- Wurde die Serienbildungsstrategie richtig konfiguriert, können Sie nun im Serienmonitor die erzeugte Serie ansehen. Haben Sie die Automatische Freigabe aktiviert, wurde bereits ein Kommissionierbeleg erzeugt, der bearbeitet werden kann. Ansonsten müssen Sie über den Serienmonitor die Serie freigeben. Abhängig von der Freigabe hat die Serie aktuell den Status 0-Angelegt oder 1-Freigegeben
- Nun wurde mindestens ein weitestgehend normaler Kommissionierbeleg erzeugt. Der Unterschied ist, dass die Herkunftsnr., die Konsolidierungsnr., sowie die Warenausgangsnr. leer sind und stattdessen die Kommissionierseriennr. gefüllt wurde. Das hat den Grund, dass diese Kommissionierung mehrere Aufträge beinhalten kann und daher weder einem Auftrag noch einem Warenausgang zuzuordnen ist. Die Kommissionierzeilen wurden soweit wie möglich über die Ladungsträgernr., Lagerplatznr. und Artikelnr. kombiniert. Die Konsolidierungsnummer wird dabei nach den Zusammenpackregeln hochgezählt, um in der Verpackung eine korrekte Auftragstrennung zu gewährleisten.
- Der Mitarbeiter bearbeitet die Kommissionierung nun ganz regulär - mit dem Unterschied, dass er nicht in KLTs kommissioniert, sondern in Serienladungsträger (SLTs). Sobald der Kommissionierbeleg gedruckt oder der Vorgang auf dem MDE ausgewählt wurde, wechselt die Serie in den Status 2-In Kommissionierung.
- Wurden alle Positionen kommissioniert, wechselt der Beleg in 3-Kommissioniert.
- Wurde eine Mindermenge gefunden, stellt das System diesen Umstand automatisch fest und findet entweder einen alternativen Bestand oder wechselt in den Status 5-In Klärung.
Nun ist die Kommissionierung abgeschlossen. Die kommissionierten Artikel befinden sich nun in SLTs aber müssen auf die passenden Aufträge verteilt werden. Hier kommt die Serienverteilung ins Spiel.
6.3.2.2 Eine Serienverteilung durchführen
Dieser Prozess behandelt die Verteilung von Artikeln, welche mit einer Kommissionierserie in SLTs gesammelt wurden, auf ihre passenden Aufträge.
- In der Regel wurde nach Abschluss der Kommissionierserie oder Abstellen des ersten Ladungsträgers über ein mobiles Gerät automatisch eine Serienverteilung angelegt. Das können Sie im SNCL Serienmonitor anhand der bereits vergebenen Serienverteilungsnr. sehen. Ist dort keine Nummer, liegt das an der aktivierten WMS Einrichtung Autom. Anlage Serienverteilung deaktivieren. In diesem Fall können Sie die Serienverteilung auch mit der Aktion Serienverteilung freigeben im Serienmonitor manuell erzeugen.
- Öffnen Sie über die Serienverteilungs Nr. oder die Liste Serienverteilung die passende Serienverteilung. Diese ist beim ersten Öffnen leer. Um den Vorgang zu starten, scannen oder geben Sie die erste SLT-Nr. in das passende Feld ein.
- Anschließend füllen sich die Tabelle in der Mitte und die Auftragsmengen-Tabelle mit dem Inhalt des eingegebenen SLT.
- Die Auftragsmenge-Tabelle in der Mitte zeigt den eigentlichen Inhalt, wie viel des Artikels noch zu verteilen ist und wie viel verteilt wurde. Die Auftragsmengen-Tabelle zeigt, wie viele Artikel aus dem SLT auf welche Aufträge zu verteilen ist. Erkennbar an der Herkunftsnr., der Warenausgangsnr. und dem Stückzahl zu verteilen-Feld. Die Farben der Herkunftsnummern bedeuten folgendes: Grün: Mit der aktuell ausgewählten Position wird der Auftrag vollständig und kann versandfertig gemacht und verschickt werden | Gelb: Der Ursprungsbeleg erhält mit dem gleichen Verteilungsvorgang noch mehrere Positionen | Rot: Für den Auftrag gibt es in anderen Kommissionierbelegen Positionen oder offene Positionen im Warenausgang. Der Auftrag muss nach der Position in der Verpackung oder später konsolidiert werden.
- Nun wählen Sie den Artikel, der oben liegt bzw. am leichtestesten für Sie greifbar ist, und scannen Sie die Nummer im Artikel-Feld. Daraufhin werden beide Listen in der Mitte auf diesen Artikel gefiltert. Bei Bedarf geben Sie noch einen Variantencode ein.
- Jetzt sehen Sie in der Auftragsmengen-Tabelle oder in der Factbox, wie viele Stücke zum jeweiligen Auftrag gepackt werden müssen.
- Scannen Sie einen Blanko Barcode oder eine vorhandene KLT/NVE im Feld KLT / NVE scannen oder legen Sie einen neuen Ladungsträger via Action an. Dadurch wird diese Ladungsträgernummer an der gewählten Position in der Tabelle Auftragsmengen in das Feld Ziel LT geschrieben. Im Feld Lagerplatz LT müsste nun der Lagerplatz des Verpackungsteams stehen, an dem Sie sich idealerweise befinden. Diesen Lagerplatz können Sie auch manuell ändern.
Das System verhindert automatisch unkontrolliertes Zusammenpacken. Ursprungsbelegzeilen unterschiedlicher Warenausgänge können nicht in denselben Ladungsträger gepackt werden. Ist zusätzlich das Kennzeichen “Auftragsreiner WA” am Warenausgang aktiv, können auch verschiedene Aufträge nicht in denselben KLT oder dieselbe NVE gepackt werden.
- Legen Sie den Artikel in Ihrer Hand in den neuen Ladungsträger und geben Sie die Menge in das entsprechende Feld ein. Dadurch reduziert dich die Stückzahl zu verteilen in beiden Tabellen und in der Tabelle Auftragsmenge steht die eingegebene Menge an der aktuellen Zeile im Feld Stückzahl verteilt.
- Anschließend nehmen Sie den nächsten Artikel aus der SLT und fahren mit dem Prozess fort. Artikel scannen, bei Bedarf Variantencode eingeben, Ziel-Ladungsträger scannen, Menge eingeben. Die Factbox oder die oberste Zeile in den Auftragsmengen sagt Ihnen, wie viel Sie in den Ladungsträger packen sollen. Mit der Zeit verändern sich die Fortschrittsbalken in der Factbox. Ist die Herkunftsnr. in der Auftragsmengenzeile grün, handelt es sich um den letzten Artikel dieser Art für diesen Auftrag.
- Das machen Sie so lange, bis die SLT leer ist. Dann nehmen Sie sich die nächste SLT und fahren fort. Artikel scannen, KLT scannen, Menge eingeben. Die Reihenfolge der Artikel ist dabei egal. Die Serienverteilung filtert immer automatisch auf die korrekten Zeilen und Aufträge. Es können auch mehrere SLTs gleichzeitig bearbeitet werden.
6.3.2.3 MOP-Batch erzeugen und durchführen
Ein MOP-Batch fasst mehrere Aufträge für die Multi-Order-Picking Kommissionierung zusammen. Der Kommissionierer bearbeitet Artikel aus verschiedenen Aufträgen gleichzeitig, was Zeit und Wege spart. Wichtiger Unterschied zur Serienkommissionierung: Die Kommissionierung erfolgt auftragsrein in separate Behälter/Fächer.
Voraussetzungen:
- MOP Batchnummernserie in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegt
- Auftragsarten für MOP Batchbildung aktiviert
- MOP Batchbildungsstrategie angelegt
- Mindestens ein MOP-Wagen mit konfigurierten Fächern vorhanden
- Warenausgänge freigegeben
- Optional: Automatischer Lauf der Aufgabe SNCL MOP Batches erzeugen in der Aufgabenwarteschlange
MOP-Batches erzeugen
Voraussetzungen für Aufträge:
- Status: Freigegeben
- Erstes Verladedatum innerhalb des Vorlauf Horizont (Lieferdatum)
- Erfüllen die Filterkriterien der Strategie (Auftragsart, Lieferland-Kategorie, Debitor-Filter)
Erzeugung - drei Möglichkeiten:
1. Über die Suche (Strg+Q):
- Strg+Q → SNCL MOP Batch erzeugen
- Optional: Spezifische MOP Batchbildungsstrategie auswählen (leer = alle aktiven Strategien)
- OK → System zeigt Anzahl erzeugter Batches und Aufträge
2. Über die WA Planung:
- WA Planung öffnen → MOP Batch erzeugen
- Optional: Strategie auswählen
- OK
3. Automatisch über Aufgabenwarteschlange:
- Aufgabenwarteschlangenposten → Neuer Posten mit Codeunit SNCL MOP Batches erzeugen
- Ausführungsintervall festlegen (z.B. stündlich)
- Optional: Auf spezifische Strategie filtern
- Posten aktivieren
Ist das Feld Custom Event an der MOP Batchbildungsstrategie gefüllt, wird statt des Standard-Prozesses ein Event mit dem hinterlegten Code ausgelöst.
Batch-Bildungslogik:
- Auftragsermittlung: System ermittelt qualifizierte Aufträge nach Kriterien (Status, Auftragsart, Lieferdatum, Filter)
- Sortierung: Nach Verladedatum (aufsteigend) und Priorität (kleinste zuerst)
- Batch-Zusammenstellung:
- Berücksichtigt alle SNCL Ausgehende Lagerbuchungszeilen mit Kennzeichen MOP Batchweise
- Beachtet Max-Parameter (Anzahl Aufträge, Zeilen, Stückzahl)
- Wendet Filterkriterien an (Lieferanschrift, Packteam)
- Ganze Ursprungsbelege werden aufgenommen (keine Teilung)
- Batch-Abschluss: Bei Erreichen eines Schwellwerts wird Batch abgeschlossen, weitere Aufträge kommen in neuen Batch
- Batch-Vergabe: Eindeutige MOP-Batch-ID wird vergeben
- Status: Neu erzeugte Batches erhalten Status 0-Angelegt
Wird die Min. Anzahl Aufträge nicht erreicht, bleibt der Batch im Status 0-Angelegt und muss manuell freigegeben oder verworfen werden.
MOP-Batch durchführen
Phase 1: Vorbereitung
Lagerbeleg anlegen:
- Warenausgangsplanung → Herkunftsbelege auswählen → Lagerbeleg anlegen
- Mengen werden sofort reserviert (Feld “Menge in Kommissionierung”)
- Komm-Team wird zugeordnet (nur MOP-Teams)
- Felder bleiben leer: MOP-Batch-Nr., Konsolidierungsnr., Kommbeleg-Nr.
MOP-Batch erzeugen:
- MOP Monitor → MOP Batches erzeugen
- Batch-Status: 0-Angelegt
- Felder bleiben weiterhin leer (werden erst bei Freigabe gefüllt)
Phase 2: Freigabe
MOP-Batch freigeben:
- MOP Monitor → Batch auswählen (Status 0-Angelegt) → MOP Batch freigeben
- System führt automatisch aus:
- MOP-Batch-Nr. vergeben → Gruppiert Zeilen für A4.1
- Konsolidierungsnr. vergeben → Steuert Zusammenpacken (siehe Zusammenpackregeln)
- Kommbeleg erzeugen → Typ: MOP-KOMMISSIONIERUNG
- Mengen aktualisieren → Status: “In Kommissionierung”
- Batch-Status: 1-Freigegeben
MOP-Batch-Nr. vs. Konsolidierungsnr.: - MOP-Batch-Nr.: Alle Zeilen des Batches haben die gleiche Nummer → Werden zusammen in A4.1 angezeigt - Konsolidierungsnr.: Unterschiedliche Nummern je nach Zusammenpackregeln → Steuert, was zusammengepackt werden darf
Wichtig: Im Gegensatz zur Serienkommissionierung wird nicht alles zusammengepackt, sondern auftragsrein in separate Behälter/Fächer.
Phase 3: Kommissionierung
Am MDE kommissionieren:
- A4 Kommissionierung öffnen
- A4.1: Batch wird als ein Vorgang angezeigt (gruppiert nach MOP-Batch-Nr.)
- A4.2: Positionen werden angezeigt (kumuliert nur innerhalb eines Auftrags)
- A4 MOP LT Fach Zuordnung: Zuordnung von MOP Fächern, Aufträgen und KLTs
- A4.3: Artikel kommissionieren - System validiert Konsolidierungsnr. beim Scannen in Behälter/Fach
- Batch-Status: 2-In Kommissionierung → 3-Kommissioniert
Für eine detaillierte Anleitung lesen Sie bitte A4 MOP LT Fach Zuordnung.
6.3.3 Verpackung
Der Verpackungsvorgang in Business Central fußt auf drei zentralen Pages:
- SNC Verpackungsvorgang 1 KLT>NVE: Ausgangspunkt und hauptsächlicher Prozess
- SNC Verpackungsvorgang 2 ART>NVE: Ermöglicht die Zuordnung des KLT Inhalts zu NVEs auf Artikelebene. Es können im Ausnahmefall auch einzelne Artikelmengen einer NVE zugeordnet werden
- SNC Verpackungsvorgang 3 NVE>KLT: Ermöglicht Einsicht in den NVE Inhalt und Korrektur. Zur Selbstkontrolle des Verpackers
Die Klammer des Verpackungsvorgangs ist die Verpackungsvorgangsinformation.
Prozess:
- In der Regel sollte ein Verpackungsvorgang vom System automatisch angelegt worden sein, sobald die erste KLT während der Kommissionierung erzeugt wurde. Rufen Sie in diesem Fall den Verackungsvorgang über Zugehörig auf. Andernfalls erzeugen Sie einen neuen Verpackungsvorgang in der Warenausgangsplanung via Aktionen -> Neuer Beleg -> Verpackungsvorgang anlegen**.
- Diese Aktion erzeugt nicht nur den Verpackungsvorgang, sondern öffnet auch direkt die Seite, mit der der weitere Prozess fortgesetzt wird: SNC Verpackungsvorgang 1 KLT>NVE. Diesem Verpackungsvorgang werden automatisch die vorher erzeugten KLT(Siehe Screenshot unten: 1) zugeordnet. Wenn Sie keinen neuen Verpackungsvorgang erzeugen mussten und diesen bereits geöffnet haben, wechseln Sie auf SNC Verpackungsvorgang 1 KLT>NVE via Aktionen -> KLT/NVE Informationen anzeigen.
- Scannen Sie nun den ersten KLT-Barcode im Feld Eingabe KLT(2). Eine Eingabe des Codes ist nicht möglich, da hier die Prüfziffer des Barcodes fehlt.
- Nach dem Scan des Barcodes wird das System automatisch das Feld NVE (Verpackung) in der jeweiligen KLT-Zeile fokussieren. Verpacken Sie nun den Artikel und scannen Sie eine vorhandene NVE oder einen Blanko Barcode.
Es ist auch möglich, nochmal den KLT Barcode zu scannen. Dadurch wird die KLT 1:1 in eine NVE umgewandelt. Möchten Sie das rückgängig machen, entfernen Sie einfach die VP.Nr.-Zuordnung.
- In den Zeilen NVE - Zuordnung wurde nun eine neue Zeile angelegt mit dem Status 2-Erfasst. Das bedeutet, dass das zu versendende Packstück erzeugt wurde. Im Zuge dessen wurde der KLT Status in der oberen Zeile auf 9-Erledigt gesetzt. Der kommissionierte Ladungsträger ist somit fertig bearbeitet. Falls Sie die Ladungsträgeroption Gelieferte Ladungsträger archivieren in der SIEVERS WMS Einrichtung aktiviert haben, wird der Ladungsträger automatisch archiviert und ist über Geb. Ladungsträger erneut auffindbar.
- Wenn Sie noch weitere Artikel der NVE zuordnen oder Artikelmengen auf mehrere NVE aufteilen möchten, nutzen Sie dafür die Artikelzuordnung. Diese finden Sie im Verwalten-Menü der KLT Zeilen.
- Nun wiegen Sie den fertigen NVE-Ladungsträger abschließend. Tragen Sie anschließend in die NVE-Zuordnung-Zeile das richtige Lagerbestandsmaß und ein Gewicht ein. Infolgedessen wird der NVE Status auf 7-Verpackt gesetzt.
Wenn Sie die Maße oder das Gewicht wieder entfernen, wird der Status der NVE auf 2-Erfasst zurückgesetzt. Tragen Sie die Daten erneut ein, ändert er sich erneut automatisch auf 7-Verpackt.
- Wiederholen Sie Schritte 3 bis 7, um weitere KLT einer NVE hinzuzufügen.
- Ist eine NVE vollständig gefüllt, können Sie zur Selbstkontrolle via Verwalten -> NVE Inhalt (3) SNC Verpackungsvorgang 3 NVE>KLT aufrufen und Ihre Arbeit kontrollieren. Hier wird die NVE und ihr Inhalt aufgeschlüsselt angezeigt. Falls Sie feststellen, dass sie einen Artikel in eine falsche NVE gepackt haben und das ändern möchten, tragen Sie einfach die richtige VP.Nr. in der Inhaltszeile ein.
Falls Sie einen Artikel aus einer NVE herausnehmen möchten, entfernen oder ändern Sie die VP.Nr.-Zuordnung. Falls die NVE dabei leer wird, bietet das System Ihnen an, die NVE zu entfernen.
- Da der NVE Status nun 7-Verpackt ist, kann das NVE-Etikett gedruckt werden. Je nachdem, ob das Packstück mehr Artikel enthält, als im Einrichtungsfeld Mindestartikelmenge Packstückinhaltsliste angegeben wurden, wird zusätzlich eine NVE Packstückinhaltsliste ausgedruckt und muss an das Packstück angebracht werden. Markieren Sie die NVE und drucken Sie das Label über Verwalten -> NVE Label drucken.
Bei der Serienverteilung kann der automatische NVE-Labeldruck über das Einrichtungsfeld Deaktiviere auto. NVE - Labeldruck Serienverteilung in der SIEVERS WMS Einrichtung deaktiviert werden. In diesem Fall erfolgt der Druck nur manuell über die entsprechende Aktion.
- Wenn Sie fertig sind, können Sie je nach Zustellereinstellungen entweder direkt über Verwalten den Warenausgang buchen oder die Versandauftragszeilen anlegen.
6.3.3.1 Artikelzuordnung
Auf der Seite SNC Verpackungsvorgang (2 ART>NVE) können Sie die Artikelzuordnungen der KLT zu NVE verwalten. Dabei können Sie:
- Artikel zu beliebigen NVE frei zuordnen und
- Artikelzeilen aufsplitten und zu verschiedenen NVE zuordnen
Prozess:
- Scannen Sie den gewünschten Artikel im Eingabe Artikel-Feld
- Geben Sie die Packmenge ein
- Scannen Sie in NVE (Verpackung) die NVE, in die Sie den Artikel verpacken möchten
- Die Artikelzeile bekommt nun die passende VP.Nr.. Wenn Sie die Zuordnung ändern möchten, können Sie die VP.Nr. anpassen.
Wichtig ist, dass Sie den Artikel vor der Bearbeitung immer einscannen.
6.3.4 Versand
Wenn beim Warenausgang ein Zusteller hinterlegt wird, der nicht Keine Versandaufträge deaktiviert hat, wird automatisch ein Versandauftrag erzeugt. Versandaufträge sind Teil des SIEVERS Shipping Moduls und dienen der Erzeugung und Verwaltung von Versandetiketten. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie SIEVERS Shipping korrekt eingerichtet haben.
- Rufen Sie via Factbox in der Warenausgangsplanung mit Klick auf die Anzahl Versandaufträge die Liste der zugeordneten Versandaufträge auf und wählen Sie den Versandauftrag aus.
- Idealerweise sollten die Versandauftragszeilen während der Kommissionierung oder Verpackung automatisch erzeugt worden sein, sobald die Ladungsträger der Art NVE und dem Status 7-Verpackt entsprechen. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie die Versandauftragszeilen auch manuell erzeugen. Lesen Sie hierzu den nächsten Schritt. Ansonsten können Sie mit Schritt 4 fortfahren.
- Über Start -> Ursprungsbelege holen können Sie nun die bereits bestehenden NVE des Warenausgangs dem Versandauftrag zuordnen. Klicken Sie hierzu in der Maske auf An Versandauftrag übergeben. Falls Sie bereits während der Kommissionierung oder der Verpackung für alle Ladungsträger die Aktion Versandauftragszeile anlegen ausgeführt haben, ist dieser Schritt nicht mehr notwendig.
- Nun können Sie zu den einzelnen Zeilen via Zeile -> Funktionen Packstückinhaltslisten oder Versandetiketten drucken.
- Wenn Sie fertig sind, melden Sie den Beleg fertig, sodass der Warenausgang freigegeben und gebucht werden kann. Aus dem Versandauftrag wird nun ein archivierter Versandauftrag, der auf der entsprechenden Liste Shipping Archivierte Versandaufträge eingesehen werden kann.
6.3.5 Verladen
Hat der Zusteller das Kennzeichen Verladung erforderlich aktiviert, muss für einen Warenausgang mit diesem eine Verladung erstellt werden.
- Erzeugen Sie hierzu über Aktionen -> Neuer Beleg in der Warenausgangsplanung einen neuen Verladevorgang. Geben Sie in das Feld Anzahl Vorgänge (1) ein, wie viele Verladevorgänge Sie anlegen möchten. Anschließend gehen Sie über die drei Punkte auf Anlegen (2). Sind Sie fertig, können Sie auf OK klicken und bekommen eine Tabelle mit den angelegten Verladevorgängen angezeigt. Diese haben vorerst den Status 0-angelegt.
Sie können beliebig viele Verladevorgänge zu einem Warenausgang erstellen. Wird ein Ladungsträger in den Verladevorgangszeilen dem Vorgang zugewiesen und damit als verladen markiert, verschwindet er automatisch aus den anderen Verladevorgängen. So entstehen keine inkonsistenten Daten.
- Öffnen Sie nun einen der Verladevorgänge. Der Allgemein-Bereich wurde durch Daten aus dem Warenausgang vorausgefüllt. Außerdem wird das Logistik Team, der Verlader und der Verladelagerplatz mit Daten aus dem Zusteller gefüllt. Sie können nun noch Geplant am und Geplant um ausfüllen.
- Ist das Transportfahrzeug angekommen, wird der Haken bei Auf dem Gelände gesetzt. Das legt die Ankunftszeit fest.
- Da von der Ankunft des Fahrzeugs bis zum tatsächlich Verladestart noch einmal Zeit vergeht, wird der Verladestart erst gesetzt, wenn das Kennzeichen Frei für Verladung aktiviert wird. Die Voraussetzung dafür ist, dass sich mindestens ein Ladungsträger mit dem Status 7-verpackt im Verladevorgang befindet.
- Nun wird die Verladung durchgeführt. Klicken Sie hierzu in den Verladevorgangszeilen bei den verladenen Ladungsträgern auf den Haken Auswahl zur Verladung (1) und anschließend auf Zuweisen (2). Die angehakten Ladungsträger wurden nun diesem Verladevorgang zugewiesen und der Status auf 8-Verladen gesetzt.
- Wenn Sie nun diesen Verladevorgang schließen und erneut öffnen oder in einen anderen diesem Warenausgangs zugehörigen Verladevorgang wechseln, werden Sie feststellen, dass der soeben zugewiesene Ladungsträger nicht mehr in den Verladevorgangszeilen angezeigt wird. Das liegt daran, dass dieser für die Verladung nun nicht mehr relevant ist und ausgefiltert wurde. Außerdem wird so vermieden, dass der gleiche Ladungsträger aus Versehen verschiedenen Verladevorgängen zugewiesen wird. Möchten Sie die bereits verladenen NVEs sehen, können Sie den Filter entfernen.
- Ist die Verladung erfolgt und wurde geprüft, wird das Kennzeichen Verladung geprüft gesetzt. Dies markiert gleichzeitig das Verladeende. In diesem Schritt können Sie außerdem sofort den Warenausgang buchen.
Wiederverwendbare Ladungsträger werden nach der Warenausgangsbuchung automatisch zurückgesetzt. Ist das Kennzeichen Ladungsträgerartwechsel erlaubt gesetzt, wird die Ladungsträgerart auf LE geändert, der Status zurückgesetzt und die Auftragszuordnung entfernt. Der Ladungsträger steht anschließend wieder für neue Lagerprozesse zur Verfügung. Ist in der SIEVERS WMS Einrichtung ein Default Lagerplatz für wiederverwendbare Ladungsträger hinterlegt, wird der Ladungsträger automatisch auf diesen Platz gebucht. Der Ladungsträger steht anschließend wieder für neue Lagerprozesse zur Verfügung.
6.4 In eine NVE zupacken
Im Kommissionierbeleg während der Rückmeldung oder im Verpackungsvorgang kann es in Ausnahmefällen passieren, dass neue Artikel zugepackt werden müssen. Gehen Sie in einem solchen Fall so vor:
Bitte beachten Sie, dass das Gewicht der NVE automatisch entfernt wird und neu eingegeben werden muss. Durch die Entfernung des Gewichts wird außerdem der Status auf 2-Erfasst zurückgesetzt. Wenn das Gewicht neu eingegeben wurde, wird der Status wieder auf 7-Verpackt gewechselt.
6.5 Eine Buchung oder Teilbuchung ohne Verladung durchführen
Sobald die Kommissionierung abgeschlossen ist, können Sie jederzeit eine Buchung oder Teilbuchung des Warenausgangs durchführen. Voraussetzung dafür ist, dass das Kennzeichen Verladung erforderlich beim gewählten Zusteller nicht gesetzt ist. Falls das Kennzeichen gesetzt ist, können Sie zwar auch Teilbuchungen durchführen, allerdings werden dann nur diejenigen Positionen gebucht, die bereits verladen wurden und somit den Status 9-Verladen haben. Für Buchungen gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Buchungen aller Positionen eines Belegs in
- Ausgehende Lagerbuchung
- Kommissionierung
- Verpackung
- Buchungen einzelner Belegpositionen in
- Ausgehende Lagerbuchung
- Kommissionierung
- Verpackung
Bei einer Teilbuchung buchen versenden Sie einen Teil der Warenausgangs. Der Rest bleibt im Warenausgang erhalten und kann später versendet werden.
6.6 Inventuren
Bitte beachten Sie, dass Inventuren nicht mehr gelöscht werden können, sobald Inventurzeilen als gezählt markiert wurde oder eine zugeordnete offene Zählliste existiert.
Ziel der Inventur ist es, jeden aktiven Lagerplatz in SIEVERS WMS zu zählen. Ein Lager sollte den Bestand in regelmäßigen Abständen zählen, um
- den Anforderungen von Finanzämtern und Wirtschaftsprüfern gerecht zu werden
- Unstimmigkeiten im Bestand zu erkennen und zu korrigieren
- die Genauigkeit des Lagers zu messen
Voraussetzungen für die Zählung eines Lagerplatzes:
- im Inventurzeitraum noch nicht erfasst
- ohne KLT und NVE
- kein Bestand reserviert
Letzteres ist eine vorübergehende Einschränkung aus technischen Gründen, welche mittelfristig beseitigt wird.
Inventur von gesperrten Lagerbeständen: Standardmäßig können gesperrte Bestände nicht inventarisiert werden. In der SWMS Einrichtung im Reiter Inventur kann über das Einrichtungsfeld Gesperrte Bestände berücksichtigen die Prüfung auf gesperrte Bestände deaktiviert werden. Ist dieses Kennzeichen gesetzt, können Inventuren für gesperrte Bestände ohne Einschränkungen erstellt, gezählt und gebucht werden.
Bei der Inventur kann gegebenenfalls auch eine Bestandsänderung direkt durchgeführt werden.
SIEVERS WMS unterstützt zurzeit folgende Inventurarten:
- Initialinventur
- Permanente Inventur (Nur via SIEVERS WMS Mobile)
- Stichtagsinventur
- Nulldurchgang bei Kommissionierung
- Leerplatzinventur
6.6.1 Stichtagsinventur
Die Stichtagsinventur kann belegorientiert oder beleglos abgearbeitet werden. Voraussetzung für die Stichtagsinventur ist, dass alle Prozesse, die nicht zur Inventur gehören vollständig eingestellt sind. In dem abgegrenzten Bereich kann nur die Inventur durchgeführt werden. Der abgegrenzte Bereich können bestimmte Regalreihen, -Ebenen oder Hallen sein. Oder auch das gesamte Lager.
6.6.1.1 Vorbereitung
Vor der eigentlichen Stichtagsinventur sollten einige Vorbereitungen getroffen werden:
- Bereiten Sie die Lagerplatzbestände vor. Stellen Sie beispielsweise sicher, dass alle Bestände mit Etiketten ausgezeichnet sind. Alle KLT und NVE sollten getrennt von den Lagereinheiten stehen.
- Teilen Sie die Mitarbeiter in kleine Inventurteams ein, beispielsweise zwei Personen: Ein Zähler und ein Schreiber. Ordnen Sie diese Teams den für die Inventur vorgesehenen Bereichen zu. Idealerweise sind die Bereiche und Teams so vorbereitet, dass die Bereiche in maximal 3 Stunden durchgezählt sind
- Stellen Sie sicher, dass es keine offenen Eingehende Lagerbuchungen, Ausgehende Lagerbuchungen oder Fahrbefehle gibt. Es darf keine Reservierungen mehr geben, sobald die Inventur startet.
Erstellen und befüllen Sie für die Vorbereitungen die notwendigen Inventurbelege. Pro Inventurteam und Bereich wird ein eigener Beleg erstellt. Das erleichtert die Übersicht und Transparenz. In den Inventurbelegen können Sie damit beginnen, die Bereiche zuzuordnen. Klicken Sie hierzu auf Lagerbestände nach Lagerplatz einlasten oder Lagerbestände nach Artikel einlasten.
Hier können Sie mit verschiedenen Parametern genau bestimmen, welche Lagerplätze inbegriffen sein sollen.
6.6.1.2 Durchführung
6.6.2 Inventur MDE
Die Inventur am MDE Gerät ist im Bereich Das MDE-Gerät benutzen/B5 Inventuren beschrieben.
6.6.3 Während einer Inventur neuen Lagerbestand hinzufügen
Es kann vorkommen, dass während einer Zählung festgestellt wird, dass sich an einem Lagerplatz ein unvorhergesehener Lagerbestand befindet. Diesen können Sie auch noch während der Zählung einlasten. Auf dem MDE-Gerät nutzen Sie hierfür B5.5 Neuer Lagerbestand. Fahren Sie fort mit dem folgenden Abschnitt.
Bitte beachten Sie, dass neu gefundener Bestand, der über eingestellte Schwellwerte hinaus geht, automatisch in die zweite Zählliste übernommen wird.
Bitte beachten Sie, dass Fremdlagerartikel nur während einer Fremdlagerinventur erfasst werden können.
6.6.3.1 Mit MDE
Während einer Inventur können Sie in B5.3 neuen Lagerbestand hinzufügen, indem Sie mit F5 oder über das Menü B5.5 öffnen.
- Scannen Sie den soeben gefundenen Artikel (1)
- Scannen Sie einen Blanko Barcode für einen neuen Ladungsträger oder scannen Sie einen vorhandenen Ladungsträger (kann auch archiviert sein)
- Geben Sie eventuell benötigte Felder wie MHD oder Variante ein (4)
- Geben Sie eine Menge ein (6)
- Bestätigen Sie die Eingabe mit Enter
- Scannen Sie eine weitere Position oder verlassen Sie B5.5 durch zweimaliges Drücken von Escape
6.6.3.2 In einer belegorientierten Inventur
In einer Zählliste können Sie über Start das Fenster Neuer Bestand öffnen.
Dort können Sie im Fenster Neuer Lagerbestand Inventur neue Bestände hinzufügen.
- Artikel/Ladungsträger scannen
- Zusätzliche Informationen wie die Menge eingeben. Hat der Artikel Varianten, muss eine Variante eingetragen werden.
- Wenn Sie neues Inventar im selben Lagerladungsträger hinzufügen möchten, verwenden Sie die entsprechende Funktion
Mit dieser Methode können Sie auch falsch abgelegte Bestände an der richtigen Stelle einbuchen.
Darüber hinaus können Sie über die Menü-Aktionen auch neue Ladungsträger erzeugen, ohne einen Blanko-Barcode zu haben.
6.7 Fremdlagerung
Die Prozesse im Kontext der Fremdlagerung unterscheiden sich im SIEVERS WMS nur geringfügig von den normalen Prozessen. Trotzdem gibt es Unterschiede, die in den nächsten Abschnitten herausgestellt werden.
6.7.1 Wareneingang in der Fremdlagerung
Bitte beachten Sie, dass Ressourcen in den Zeilen des SNCL Eingehende Lagerbuchungauftrag auch nach der Freigabe noch manuell eingetragen werden können.
- Im SNCL Wareneingang können Sie nun mit Start -> Lagerbeleg erstellen eine SNCL Eingehende Lagerbuchung erzeugen.
- Nun können Sie mit dem Wareneingang ganz regulär fortfahren: Prozesse: Wareneingang. Zur sporadischen Erfassung von Fremdlagerungsressourcen nutzen Sie bei Bedarf die Funktion Ressourcen Fremdlagerung im Zeilenmenü der Belegzeilen im Wareneingang oder direkt in der eingehenden Lagerbuchung.
6.7.2 Warenausgang in der Fremdlagerung
- Aus diesem Ausgehende Lagerbuchungauftrag können Sie nun einen Warenausgang erzeugen.
- In der Warenausgangsplanung können Sie nun mit Start -> Lagerbeleg erstellen eine SNCL Ausgehende Lagerbuchung erzeugen.
- Nun können Sie mit der Warenausgangsplanung ganz regulär fortfahren: Anlage und Bearbeitung des Ausgangsbelegs und Kommissionierbelegs. Zur sporadischen Erfassung von Fremdlagerungsressourcen nutzen Sie bei Bedarf die Funktion Ressourcen Fremdlagerung an verschiedenen Stellen im Prozess:
- in den Funktionen der Herkunftsbelege in der Warenausgangsplanung oder dem Warenausgangsinhalt,
- in den Zeilenaktionen der Artikelebene oder
- im Kommissionierbeleg
6.7.3 Umgang mit Ressourcenerfassung in der Fremdlagerung
Die Ressourcen im Kontext der Fremdlagerung dienen der Erfassung von Aufwänden. Das können reguläre Aufwände wie Material- und Personaleinsatz bei einem Wareneingang oder auch irreguläre Aufwände wie die zusätzliche Sicherung von schlecht verpackter Ware sein. Reguläre bzw. wiederkehrende Aufwände können Sie weitestgehend automatisiert erfassen. Nicht wiederkehrende Aufwände können Sie während der Bearbeitung von Fremdlagerprozessen manuell erfassen. Die Abrechnung von Fremdlagerressourcen erfolgt mit der Fremdlagersammelrechnung.
6.7.3.1 Ressourcen für wiederkehrende Aufwände
Sie können die Ressourceneinlastung automatisieren. Wir empfehlen, das bei wiederkehrenden Aufwänden einzurichten. Aktivieren Sie hierzu die -geld automatisch einlasten Optionen in der SIEVERS WMS Einrichtung. Falls Sie das nicht grundsätzlich aktivieren möchten, können Sie diese Optionen auch händisch für bestimmte Debitoren und Kreditoren in den jeweiligen Karten im Bereich SIEVERS WMS aktivieren.
Nun hinterlegen Sie im Artikel oder im Debitor die passenden Lagergeldcodes.
Diese Ressourcen werden nun nach der Buchung des Belegs automatisch in die Belegzeilen eingetragen. Bei Inventuren werden die Aufwände automatisch in den Dienstleistungsauftrag eingelastet.
Wenn Sie nicht möchten, dass die Ressourcen automatisch eingetragen werden sollen, kann das auch manuell pro Beleg erfolgen. Führen Sie dazu nach Freigabe des Belegs die Aktion Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggelder einlasten aus.
6.8 Montage
Die Montage ist ein Prozess aus dem Business-Central-Standard, der mit Funktionen aus dem SIEVERS WMS etwas erweitert wurde. Beispielsweise ist es möglich, auch eine Montage für einen Fremdlagerdebitor durchzuführen.
Bitte beachten Sie, dass die Montage für die “einfache” Zusammensetzung weniger Komponenten gedacht ist. Hier ist keine fortgeschrittene Komplexität möglich. Nutzen Sie in solch einem Fall die Fertigung. Falls Sie unsicher sind, wenden Sie sich gerne an Ihre Ansprechpartner bei der SIEVERS-GROUP.
Um einen Montageauftrag anlegen zu können, müssen Sie erst die Montagestückliste eines Artikels befüllen. Öffnen Sie dazu die Artikelkarte und scrollen Sie zum Abschnitt Beschaffung. Wenn Sie hier bei Montagestückliste auf Nein bzw. Ja klicken, öffnet sich eine Liste.
Tragen Sie hier die Komponenten ein, die für die Montage des Artikels nötig sind.
Bitte beachten Sie, dass in der Fremdlagerung (Eingehende Lagerbuchungdebitornr. im Artikel hinterlegt) nur Artikel mit derselben Eingehende Lagerbuchungdebitornr. in die Stückliste eingetragen werden können.
Im Anschluss können Sie den ersten Montageauftrag für die Montage dieses Artikels erstellen.
- Öffnen Sie hierzu die Seite Montageauftrag und wählen Sie einen Artikel mit Montagestückliste aus. Stellen Sie vorher sicher, dass die für die Montage notwendigen Komponenten im SIEVERS WMS-verwalteten Lagerort vorhanden sind.
- Bei der Eintragung des Artikels sollten die Montageauftragszeilen automatisch mit den Artikeln aus der Montagestückliste gefüllt werden.
- Wenn der Montageauftrag fertig ausgefüllt ist, melden Sie ihn fertig.
- Unter Prozess können Sie nun einen Komponentenlagerbeleg (Lagerbeleg Komp.) und einen Lagerbeleg erstellen. Bei dem Lagerbeleg handelt es sich um den Eingehende Lagerbuchungbeleg für den fertig montierten Artikel. Der Lagerbeleg Komp. ist der Ausgehende Lagerbuchungbeleg für die Komponenten.
- Weisen Sie den Artikel in den Lagerbelegen automatisch oder manuell einen Lagerplatz zu und melden Sie die Belege über Status ändern fertig.
- Nun können Sie den Montageauftrag einfach buchen. Damit wird der Ausgehende Lagerbuchungbeleg für die Komponenten gebucht und diese damit aus dem Lager entfernt. Durch den Eingehende Lagerbuchungbeleg wird der fertige Artikel dem Lager zugefügt. Die beiden Lagerbelege werden nach Abschluss des Montageauftrags ebenfalls fertiggemeldet.
Im unteren Bereich des Montageauftrags können Sie immer den aktuellen Status der Lagerbelege ansehen.
6.9 Fertigung / Produktion
6.9.1 Eine Fertigung durchführen
Die Fertigung ist ein Prozess aus dem Business-Central-Standard und dient der Zusammensetzung von Produkten in mehreren Arbeitsschritte über mehrere Arbeitsplätze hinweg. Sie ist also für komplexere Produktionen ausgelegt, als die Montage. In dieser Prozessbeschreibung ist ein möglicher Fertigungsprozess beschrieben. Bitte beachten Sie, dass das Verfahren in Ihrem Unternehmen anders sein kann.
Für die Fertigung muss die Benutzererfahrung in den Firmendaten auf Premium eingestellt sein. Hierzu ist eine gesonderte Lizenz nötig. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie über diese Lizenz verfügen.
Die Planung, Steuerung und Überwachung der Fertigung erfolgt zentral über den Fertigungsauftrag.
- Erstellen Sie einen neuen Freigegebenen Fertigungsauftrag. Es ist auch möglich, einen Geplanten Fertigungsauftrag zu erstellen, jedoch ist das ein aus unserer Sicht unnötiger zusätzlicher Schritt, da bei Freigabe des geplanten Fertigungsauftrags ohnehin ein freigegebener Auftrag erzeugt wird. Wenn das in Ihrem Prozess hilfreich ist, können Sie aber natürlich trotzdem einen geplanten Fertigungsauftrag erstellen. Das Vorgehen ist das gleiche.
- Wählen Sie im Fertigungsauftragskopf aus, um welche Herkunftsart es sich handelt. Möchten Sie beispielsweise die Fertigung auf Basis eines spezifischen Artikels starten, wählen Sie Verkaufskopf und anschließend die Herkunftsnr. sowie die Menge und das Fälligkeitsdatum. Achten Sie darauf, dass der Artikel für die Fertigung geeignet ist. Das sehen Sie beispielsweise daran, dass die Beschaffungsmethode des Artikels Fertigungsauftrag und die Produktionsart beispielsweise auf Auftragsfertigung oder Lagerfertigung gesetzt ist. Außerdem sollte eine Fertigungsstückliste existieren.
- Klicken Sie auf Fertigungsauftrag aktualisieren, um automatisch die Zeilen des Auftrags zu füllen. Lassen Sie die Einstellungen hier so wie sie sind.
- Nun müsste mindestens eine neue Auftragszeile erscheinen. Wenn Sie diese markieren und über Zeile -> Komponenten die Komponentenliste aufrufen, können Sie sicherstellen, dass diesem Artikel die korrekten Komponenten in den notwendigen Mengen aus dem richtigen Lagerplatz zugeordnet sind.
- Stellen Sie außerdem sicher, dass der Produktionsnachschub gesichert ist.
- Nun können Sie die Produkte fertigstellen via Auftrag -> Produkte fertigstellen . Diese Aktion kombiniert die Istmeldung und die Verbrauchsmeldung. Geben Sie die fertigzustellende Menge ein und bestätigen Sie mit OK.
- Zum Schluss werden Sie gebeten, Ladungsträgerlabel für die
Ladungsträger der neu eingelagerten Produkte zu erstellen. Der
Ladungsträgertyp hängt von der Einrichtung WA und Lagerbeleg bei
Istmeldung erstellen in der SIEVERS WMS
Einrichtung ab:
- Einrichtung aktiv: Der Lagerbestand wird auf einer KLT/NVE eingelagert, da automatisch ein Warenausgang und Lagerbeleg erzeugt werden
- Einrichtung inaktiv: Der Lagerbestand wird auf einer LE (Lagereinheit) eingelagert
- Nun ist die Produktion erfolgt.
6.9.2 Nachschub für Fertigungsauftrag
Eine Produktion muss auch adäquat mit Nachschub beliefert werden. Diese Nachschublieferung erfolgt durch die Produktionsversorgung, welche automatisiert via Aufgabenwarteschlange oder manuell erfolgen kann. Diese Beschreibung geht auf die manuelle Form der Nachschuberstellung ein.
Die Berechnung des Nachschubs erfolgt über die Produktionsversorgung prüfen Aktion. Dabei werden die Felder Mengenvorgaben Produktion am Artikel herangezogen.
- Sie erzeugen Nachschub für Fertigungsaufträge via Produktionsversorgung prüfen. Diese Aktion finden Sie als eigene Aufgabe via Business Central Suche aber auch in den Freigegebenen Fertigungsaufträgen. Erklärungen zu den Feldern finden Sie in dem bereits verlinkten entsprechenden Abschnitt. Haken Sie für dieses Mal das Optionsfeld Details an.
- Werden hierbei notwendige Nachschübe erkannt, erzeugt das System Nachschub-Fahrbefehle. Für jede Komponente, die es findet, wird eine Fahrbefehlszeile angelegt. Die Anzahl und Zusammensetzung der Fahrbefehle hängt von der gewählten Gruppierung ab. Wenn Sie den Haken bei Details gesetzt haben, öffnet sich nun automatisch das Protokoll Produktionsversorgung. Siehe hierzu Nachschub prüfen Produktionsplätze. Hier können Sie sich nun anschauen, welche Fahrbefehle erzeugt wurden.
- In den FA-Komponentenzeilen sehen Sie den Status je Komponente
- Im Freigegebenen Fertigungsauftrag (Kopf und Zeilen) sehen Sie den aggregierten Status
- In der Liste der Freigegebenen Fertigungsaufträge können Sie auf einen Blick erkennen, welche Aufträge versorgungsseitig bereit sind
- Der erstellte Fahrbefehl kann anschließend je nach Einrichtung mit dem MDE C1 und C2 oder belegorientiert über die am Fahrbefehl ausgedruckte Fahrbefehlsliste ausgeführt werden.
7 Das MDE-Gerät benutzen
Diese Informationen können Sie in komprimierter Form auch direkt auf dem mobilen Gerät mit der Taste F10 aufrufen.
Eines der wichtigsten Elemente bei der Nutzung von SIEVERS WMS sind die mobilen Geräte, mit denen Barcodes gescannt und Prozesse durchgeführt werden können. Die Anwendung auf den Geräten ist auf verschiedene Bereiche aufgeteilt. Hierbei gibt es A, B, C und jeweils Zahlen von 1 bis maximal 9. Zusätzlich stehen die Bereiche D im Hauptmenü und X in den Untermenüs für kundenspezifische Erweiterungen zur Verfügung. Diese Bereich sind standardmäßig ausgeblendet und können bei Bedarf über die Einrichtung aktiviert werden.
Auf der rechten Seite vieler Menüpunkte und in der Teamauswahl befinden sich farbige Quadrate:
- Grau: In diesem Bereich oder für dieses Team gibt es aktuell nichts zu tun
- Grün: In diesem Bereich oder für dieses Team gibt es Arbeit
Das Menü kann immer mit P1 aufgerufen werden. Die Bedienung erfolgt entweder per Menü oder per Shortcut. Die Shortcuts stehen in Klammern neben den Menüpunkten.
Rufen Sie einen neuen Bereich der ersten Ebene auf, wird zuerst A8 Team/Stapler geöffnet, wo Sie das Team, den verwendeten Stapler und die Druckerstation festlegen.
Abhängig vom verwendeten Gerät wird am unteren Rand des Displays eine Toolbar angezeigt. Diese Toolbar zeigt je nach Ansicht eine passende Zusammenstellung von Buttons, bestehend aus Standardfunktionen wie Enter und Tastatur öffnen sowie den jeweils zu der aktuell angezeigten Seite gehörenden Menüfunktionen.
Die Prozesse sind grundlegend so aufgebaut, dass es eine Übersichtsseite über alle verfügbaren Belege gibt (X.1), welche nach Scan oder Auswahl zur Ansicht des konkreten Belegs führt (X.2). Wird hier eine Position gescannt oder eingegeben, wird die Positionsansicht und/oder -bearbeitung (X.3) aufgerufen. Je nach Prozess gibt es noch weitere Seiten, die geöffnet werden können.
Bei der Eingabe bzw. dem Scan von Belegen in den Übersichtsseiten (X.1) gibt es folgendes zu beachten: In diesen Masken mit Belegeingabefeld können Belege auch durch Teileingabe der Belegnummer gefunden werden. Sie müssen nicht unbedingt die vollständige Belegnummer eingeben. Das System sucht automatisch nach passenden Belegen.
Es wird dabei in drei Fälle unterschieden:
- Ein passender Beleg gefunden: Die Maske öffnet den Beleg direkt und fährt fort, als wäre die vollständige Belegnummer eingegeben worden
- Mehrere passende Belege gefunden: Die Belegübersicht wird automatisch auf die gefundenen Belege gefiltert
- Kein passender Beleg gefunden: Die Belegliste wird geleert und ein rotes Feedback mit dem Hinweis “Eingabe nicht gefunden” wird angezeigt
Die folgenden Abschnitte zeigen wie die Seiten aufgebaut sind und wie sie bedient werden.
7.1 A
7.1.1 A1 Wareneingang
A1. Wareneingang umfasst alle Prozesse und MDE-Seiten, die sich auf den Wareneingang beziehen. In der Regel beginnen Sie mit A1.1 WE-Übersicht.
Bitte beachten Sie, dass A1 eine Eingangsprüfung zur Identifizierung eingehender Artikel enthält. Diese besagt, dass vor der Bearbeitung eines Artikels dieser zunächst eindeutig identifiziert werden muss. Dies dient der Vermeidung von späteren Zuordnungsfehlern.
Prozess:
- Eingabe eines Wertes in das Scan-/Eingabefeld auf den Seiten A1.1, A1.2 oder A1.3
- Es wird nun geprüft, ob mit der Eingabe ein eindeutiger Ladungsträger/Belegzeile* identifiziert werden konnte.
- Wenn ja, öffnet sich je nach Vorhandensein eines Ladungsträgers A1.4 Pos.-Bearbeitung (für bereits angelegte Ladungsträger) oder A1.6 Anlage LT (zum Anlegen neuer Ladungsträger).
- Wenn nein, öffnet sich A1.2k WR-Filter, wo der Benutzer mit weiteren Filteroptionen nach dem richtigen Artikel suchen kann
7.1.1.1 A1.1 WE Übersicht
Die Ansicht von A1.1 zeigt die Übersicht über alle aktuellen Wareneingänge, die den Status 0-Avisiert oder 2-Freigegeben MDE haben. Die Sortierung ist folgendermaßen:
- Nach Status (Erst alle freigegebenen, dann alle avisierten Wareneingänge)
- Wenn vorhanden nach Ankunftszeit aufsteigend, ansonsten nach Erwartete Ankunft aufsteigend
- Nach Wareneingangsnr. aufsteigend.
- Scanfeld
- Hinweise und Feedback
- Links: Lieferantenname aus dem Wareneingang | Rechts: Erwartete Ankunft
- Links: Wareneingangsnr. | Mitte: Ein i zeigt, dass ein Hinweistext hinterlegt ist. Aufruf mit F3 | Rechts: Status des Wareneingangs
- Links: Abladestelle | Mitte: Zusteller | Rechts: Anzahl Ladungsträger
- Links: Anzahl Herkunftsbelege | Mitte: Anzahl Ladungsträger | Rechts: Anzahl der Positionen
Handelt es sich bei dem Lieferanten um einen Lieferanten mit gepflegten Datenbezeichnern, wird abhängig vom Vorhandensein von Ladungsträgern nach der Auswahl eines Ladungsträgers entweder A1.2 oder A1.GS1 NVE Annahme geöffnet. Gibt es bereits Ladungsträgern beim Wareneingang, wird A1.2 geöffnet, andernfalls A1.GS1 NVE Annahme.
Menü:
- Neuer Vorgang / Neues Entladen: Erzeugt einen neuen Abladevorgang. Hierbei wird die Ankunftszeit im Wareneingang gesetzt.
- Interne Transporte
- Umbuchung (F2) l
- WE Info (F3) i
- Aktualisieren (F8) e
- Auskunft (->)
7.1.1.2 A1.GS1 NVE Annahme
Diese Seite öffnet sich, wenn in einem Wareneingang ein GS1-Barcode gescannt wurde. In dieser Liste werden nur Bestellungen mit Belegzeilen zum Lagerort angezeigt, in dem der Mitarbeiter gerade angemeldet ist.
- Links: Wareneingangsnr. | Rechts: Lieferantenname
- Links: Status | Rechts: Datum und Uhrzeit der letzten Statusänderung
- Links: Art des Wareneingangs | Rechts: Datenbezeichner
- Artikelnummer, Artikelbeschreibung und GTIN
- Menge
- Chargennummer und MHD
- Belegnr. Die Belegauswahl kann auf drei Arten geöffnet werden:
- Pfeil-Button rechts: Öffnet A1.GS1a: eine Übersicht über die Bestellungen
- F5: Öffnet direkt die Belegauswahl (A1.GS1a)
- Menüpunkt A1: Öffnet ebenfalls die Belegauswahl
- Links: Lagerplatz | Rechts: Gewicht
Menü:
- Belegauswahl (F5) s: Öffnet A1.GS1a NVE Herkunftsbelege
- WE Info (F3): Öffnet A1.GS1i WE Übersicht WE Info
- Aktualisieren (F8) e
7.1.1.2.1 A1.GS1 NVE Herkunftsbelege
Diese Liste wird aus A1.GS1 NVE Annahme aufgerufen und zeigt alle offenen Einkaufsbestellungen sortiert nach Datum. So kann der passende Beleg auch herausgesucht werden, wenn kein Barcode zur Verfügung steht.
- Links: Belegnr. | Rechts: Kreditor
- Belegdatum
7.1.1.3 A1.1i WE Übersicht WE Info
7.1.1.4 A1.GS1i WE Übersicht WE Info
7.1.1.5 A1.2i Ladungsträgerübersicht WE Info
Zeigt Informationen über den aktuell ausgewählten Wareneingang.
A1.1i und A1.GS1i sind inhaltlich gleich.
- Wareneingangsnr. und Debitor
- Anzahl der Ladungsträger im WE / Wie viele Ladungsträger bereits geprüft wurden
- Anzahl der Herkunftsbelege im WE
- Anzahl der Herkunfstbelegzeilen im WE
- Abladestelle aus dem WE-Kopf
- Gesamtgewicht laut Ladungsträgern. Sind keine Ladungsträger vorhanden, dann Bruttogewicht aus der Verpackungshierarchie
- Gesamtvolumen laut Ladungsträgern. Sind keine Ladungsträger vorhanden, dann Volumen aus der Verpackungshierarchie
- WE Info
7.1.1.6 A1.0 Neues Abladen / Wareneingang
Auf dieser Seite können Sie einen neuen regulären Wareneingang erzeugen.
Es muss entweder ein Lieferant oder ein Zusteller eingetragen werden. Eines der beiden Felder kann leer bleiben. Die anderen Felder müssen alle gefüllt werden. Alternativ können Sie via Auswahl einen Kreditoren oder Debitoren auswählen.
Wenn einige der Felder ausgegraut sind und nicht bearbeitet werden können, überprüfen Sie bitte die Wareneingang Abladen - Pflichtwerte in der SIEVERS WMS-Einrichtung.
Mit dem Button rechts unten oder der Taste F6 können Sie ein oder mehrere Fotos vom LKW vor dem Abladen machen. Diese werden im Wareneingang und später auch im gebuchten Wareneingang in der Factbox abgespeichert.
Hier wird immer das letzte geschossene Foto angezeigt. Es können noch weitere Fotos gemacht werden. Um diese zu sehen, müssen die Fotos aus der Factbox heraus exportiert werden. Mit Delete können Sie alle Fotos löschen.
Wenn Sie fertig sind, erstellen Sie den Wareneingang mit Erstellen oder F5. War der Vorgang erfolgreich, gibt das System Feedback in Form des grünen Banners Wareneingang erstellt.
7.1.1.7 A1.2 Ladungsträgerübersicht
Die Ladungsträgerübersicht zeigt sowohl die im Wareneingang vorab angelegten Ladungsträgerzeilen als auch die Belegzeilen, für die noch Ladungsträgerzeilen angelegt werden müssen.
Die Ladungsträgerübersicht kann aus A1.1 Wareneingangsübersicht durch Auswahl eines Wareneingangsprozesses oder durch Anlegen eines neuen Wareneingangsprozesses in “A1.0 Neue Abladung” geöffnet werden.
Sie können diesem Ladungsträger auch händisch Belegzeilen zuordnen. Rufen Sie hierzu das Menü B8 auf oder geben Sie händisch eine Ursprungsbelegnummer ein, um diese dem Wareneingang zuzufügen. Das ist allerdings nur empfohlen, wenn es sich um sehr wenige Belege handelt.
- Links: Wareneingangsnummer | Rechts: Lieferant
- Scanfeld für Ladungsträger
- Links: Artikelnummer (letzte 15 Zeichen) | Mitte: Infosymbol, falls ein Hinweistext am Ladungsträger hinterlegt ist | Rechts: Stückzahl
- Artikelbeschreibung
- Links: Ladungsträgertyp und -nummer oder GS1-NVE Nummer | Mitte: Letzte 9 Zeichen der Herkunftsnr. | Rechts: Neuer Lagerort oder Kürzel der Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Links: LT erstellen bedeutet, dass noch kein Ladungsträger existiert
- Links: Liefernat | Rechts: Aktueller Lagerplatz (Aus Wareneingangskopf oder, wenn abweichend, aus Ladungsträgerzeile)
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
Hat der Artikel eine MHD- oder Chargennr.-Pflicht, wird eine vierte Zeile eingeblendet, die MHD und/oder Chargennr. anzeigen:
Klicken oder Drücken der Eingabetaste auf einen Ladungsträger führt zu A1.3 Positionsansicht.
Menü:
A:
- Maße und Gewichte (F1) b
- Interne Transporte: Öffnet A2.0 Interne Transporte
- Wareinengangsfilter: Öffnet A1.2k Wareneingangsfilter. Hat keine Funktion auf A1.2o (F5) k
- Wareneingangsinfo (F3) i
- LT Label drucken (F9) a: Druckt ein Ladungsträgerlabel des ausgewählten Ladungsträgers
- Umbuchung (F2) l
- Auskunft (->)
- Buchen
B:
- Geprüfte Ladungsträger (F4) o: Öffnet A1.2o Geprüfte Ladungsträger
- Hilfe (F10) h
- Aktualisieren (F8) e
- Zuordnung auflösen (F11) x: Löst die Belegzeile - Ladungsträger Zuordnung auf. Die Artikel können nun wieder zu einem oder mehrere anderen Ladungsträgern zugeordnet werden
- Geprüft zurücksetzen (F7) z: Setzt bereits geprüfte Ladungsträger (Siehe in A1.2o) wieder auf den ungeprüften Status zurück
- Belegeingabe: Ermöglicht die händische Zuordnung von Herkunftsbelegen
7.1.1.8 A1.2o Geprüfte Ladungsträger
Mit A1.2o Ladungsträgerübersicht können Sie sich einen Überblick über bereits geprüfte Ladungsträger verschaffen. Sie können die Seite über CTRL+O oder über das Menü aufrufen.
- Links: Wareneingang Nr. | Rechts: Kreditor
- Mitte: Scanfeld für die Suche nach geprüften Ladungsträgern | Rechts: Anzahl der Artikel im Ladungsträger
- Links: Artikel Nr. | Rechts: Stückzahl
- Hinweis
- Links: Letzte 9 Zeichen des Herkunftsbelegs | Mitte: Ziellagerplatz
- Links: Mindesthaltbarkeitsdatum | Rechts: Chargennr.
- Rechts: Lagerort (Aus Wareneingangskopf oder, wenn abweichend, aus Ladungsträgerzeile)
- Links: Ladungsträgertyp | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
7.1.1.9 A1.2k Ladungsträgerübersicht WE Filter
Der WE-Filter wird benötigt, um vorgefüllte Ladungsträger oder Belegzeilen in einem Wareneingang (oder mehreren Wareneingängen über A1.1) hinsichtlich ihrer Identität und Menge verwechslungssicher zu identifizieren.
- Links: Wareneingang Nr. | Rechts: Kreditor / Spediteur
- Eingabefeld für Artikel Nr. / GTIN
- Eingabefeld für die offene und ungeprüfte Menge
- Eingabefeld für Herkunftsnr.
Prozess:
- Der Mitarbeiter im Wareneingang kann den Filter jederzeit mit F5 (Strg+K) öffnen
- Der Mitarbeiter gibt einen oder mehrere Werte ein, bis eine Ladungsträgerzeile (oder mehrere gleiche) oder eine Belegzeilenmenge identifiziert wurde
- Die Schaltfläche Filter (F5) wird grün, der Mitarbeiter drückt F5. Dem Mitarbeiter wird nun die gefilterte Seite A1.2 angezeigt. Solange keine Eindeutigkeit vorliegt, ist die Schaltfläche gelb. Wenn nach Ausnutzung alle Filtermöglichkeiten trotzdem mehrere Ladungsträger übrig bleiben, wird die Schaltfläche grün und der Ladungsträger mit der kleinsten Ladungsträgernummer ausgewählt.
7.1.1.10 A1.2a Ladungsträgerübersicht Herkunftsbelege
Falls es sich beim Wareneingang um eine kleine Anlieferung handelt, können Mitarbeiter über diese Ansicht einzeln Herkunftsbelege zuordnen und so den Gang ins Büro bzw. zum Computer sparen.
Es ist nicht empfehlenswert, eine hohe Anzahl an Belegen über diese Ansicht zu erfassen. Das sollte nach wie vor bevorzugt über den klassischen belegorientierten Wareneingang erledigt werden.
Beim Aufruf der Belegeingabe finden Sie zuerst eine leere Liste vor. Sie können entweder eine Beleg-Nr. eingeben oder scannen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, auf den Pfeil zu drücken und so eine Übersicht über alle offenen Einkaufsbestellungen zu bekommen.
Haben Sie in A1.0 Neues Abladen gerade einen frischen Wareneingang mit Lieferant erzeugt, wird die Liste nach dem eingegebenen Lieferant gefiltert.
Wählen Sie nun den gewünschten Beleg aus. Es können nur Belege mit offenen Zeilen gewählt werden.
Haben Sie einen Herkunftsbeleg ausgewählt, werden alle offenen Zeilen angezeigt. Nun können Sie eine einzelne Zeile auswählen, die in A1.2 Ladungsträgerübersicht geladen wird. Dort kann anschließend die Ladungsträgeranlage gestartet werden.
7.1.1.11 A1.2b Maße und Gewichte
Auf dieser Seite können Sie folgende Eigenschaften des Ladungsträgers verändern:
- Lagerbestandsmaß
- Dimensionen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Lagerplatz
- Eingehende Lagerbuchungstrategie
7.1.1.12 A1.3 Positionsansicht
Auf dieser Seite werden die Artikelpositionen des Ladungsträgers angezeigt. Sie können sie mit Enter auf einem Ladungsträger in A1.2 Übersicht Ladungsträger aufrufen.
- Links: Wareneingang Nr. | Rechts: Lieferant
- Links: Artikel Nr. | Rechts: Menge
- Links: Artikelbezeichnung
- Rechts: Lagerbestandsnr.
- Rechts: Ladungsträgertyp und Ladungsträgernummer | Rechts: Lagerort des Ladungsträgers
- Rechts: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
7.1.1.13 A1.4 Pos. Bearbeitung
Wenn ein eingehender Ladungsträger eindeutig identifiziert wurde, öffnet sich diese Seite. Hier kann der Mitarbeiter des Wareneingangs den Inhalt des Ladungsträgers prüfen und freigeben. Wenn ein i in einer Zeile zu sehen ist, wurde hierzu ein Hinweistext hinterlegt. Diesen können Sie via Info (F3) aufrufen.
- Links: Auftrags-Nr. | Rechts: Lieferant
- Artikel Nr. | Mitte: Kamerasymbol = Bild vorhanden. Aufruf mit F6 | Rechts: Stückzahl zu prüfen
- Beschreibung des Artikels
- Links: GTIN aus der Artikelreferenz, die der Grundmengeneinheit entspricht | Rechts: Lagerbestandsnr.
- MHD und Chargennr. wenn vorhanden
- Menge eingeben
- Links: Ladungsträgertyp und -nummer | Rechts: Lagerplatz aus Wareneingang oder (wenn abweichend) Ladungsträgerzeile
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
Klicken Sie auf die richtige Position und geben Sie die Menge ein. Wenn es nur einen Ladungsträger gab, wird die Menge automatisch eingefügt. Durch Bestätigen mit Enter wird A1.5 LT-Bestätigung geöffnet. Wenn nur eine Position in der Liste vorhanden ist, wählt das System diese automatisch aus. Der Benutzer muss die Menge jedoch noch bestätigen.
Wenn dem Ladungsträger bereits ein Versandziel (Lief. an Name, Lief. an Land) zugeordnet ist, wird dieses ganz unten angezeigt:
Menü:
A:
- Maße und Gewicht (F1) b: Öffnet die Maske zur Eingabe von Abmessungen und Gewicht des Ladungsträgers
- WE Info (F3) i: Öffnet A1.4i
- Foto (F6) f: Artikelbild anzeigen oder aufnehmen
7.1.1.14 A1.5 LT-Bestätigung
A1.5 Ladungsträgerbestätigung erscheint immer dann, wenn eine Menge eines Ladungsträgers in A1.4 bestätigt wurde. Hier können Sie den Barcode eines Ladungsträgers scannen, um ihn als abgehakt zu markieren. Sie können alle gleichartigen Ladungsträger bestätigen, die Teil des Wareneingangs sind und den gleichen Inhalt haben. Der Ladungsträger wird dann aus A1.2 entfernt. Möchte der Benutzer den geprüften Zustand zurücksetzen, so muss er dies über A1.2o tun. Nur geprüfte Ladungsträger können später mit dem Wareneingang gebucht werden.
- Links: Auftrags-Nr. | Rechts: Kreditor
- Links: Ladungsträgertyp und Code | Rechts: Lagerplatz (aus WE Kopf oder, wenn abweichend, aus Ladungsträgerzeilen)
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
- Lief. an Name und Lief. an Land
- Hier können Sie eine KLT, NVE oder Blanco Barcode scannen
Menü:
A:
- Maße und Gewicht (F1) b: Öffnet die Maske zur Eingabe von Abmessungen und Gewicht des Ladungsträgers
7.1.1.15 A1.6 Anlage LT
Diese Seite wird im Wareneingangsprozess verwendet, damit die Benutzer während des Prozesses neue Ladungsträger anlegen können. Die Seite hat die folgenden Funktionen:
- Anlegen mehrerer Ladungsträger desselben Typs
- Zuordnen einer Menge (Teillieferung oder Gesamtmenge) zu einem einzelnen, neuen Ladungsträger unter Verwendung eines Blanco-Barcodes
- Hinzufügen einer bestimmten Menge zu einem bestehenden
Ladungsträger. Hierbei gelten folgende Regeln:
- Der Ladungsträger darf nicht gesperrt sein
- Geprüfte und ungeprüfte Ladungsträger bleiben in ihrem jeweiligen Status
- Bei Zubuchung in KLT oder NVE wird geprüft, ob der Warenausgang, zu dem der Auftrag gehört, zu dem Ziel-NVE passt. Ist einer der Belege noch keine Warenausgang zugeordnet, muss der Beleg identisch sein.
- Links: Bestellnummer | Rechts: Name des Kreditors oder des Zustellers
- Scanfeld zum Scannen von Artikel oder GTIN
- Links: Artikel Nr. | Rechts: Stückzahl
- Links: Beschreibung des Artikels | Mitte: Kamerasymbol, wenn ein Foto an der Artikelkarte hinterlegt ist. Aufrufen mit F6 | Rechts: Offene Restmenge
- GTIN
- Feld für einen einzelnen Ladungsträger Barcode. Nur editierbar, wenn Anz. LT = 1
- Den Ladungsträgern zuzuordnende Menge
- Anzahl der benötigten Ladungsträger
- Berechnete Menge aus 7 und 8
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
- Lagerort
Prozess:
- Scannen eines Barcodes
- Die Mengen werden automatisch eingegeben
- Gewichte und Maße zuweisen mit A1.6b Anlage LT | Maße und Gewichte
- Ladungsträger anlegen über Menü A8 oder Hotkey F5
- Die entsprechenden bisher noch nicht gedruckten Labels für die Ladungsträger werden automatisch gedruckt
- Die angelegten Ladungsträger werden automatisch als geprüft markiert
Der Mengenvorschlag in Feld Menge / LT basiert auf der Verpackungshierarchie des Artikels (Verwendung Ladungsträger Anlage). Liegt die verbleibende Restmenge mindestens auf dem dort definierten Wert, wird dieser als Vorschlag übernommen. Ist kein entsprechender Eintrag gepflegt, wird die vollständige Restmenge vorgeschlagen. Dies gilt sowohl für reguläre Artikel als auch für seriennummerngeführte Artikel.
Menü:
- Maße und Gewichte (F1) b
- Ladungsträger anlegen (F5) strg+k
7.1.1.16 A1.6b Anlage LT | Maße und Gewichte
Auf dieser Seite können Benutzer einen Lagerbestandsmaßcode, Gewicht und Maße für neue Ladungsträger eingeben, wenn sie diese in A1.6 Anlage LT anlegen.
Prozess:
- Geben Sie eine Position in A1.6 Anlage LT ein
- Gewichte und Maße zuweisen
- Werte über die Schaltfläche Speichern speichern
7.1.1.17 A1.6s Anlage LT | Seriennummernerfassung
Die Maske A1.6s ermöglicht die Erfassung von Seriennummern bei der Ladungsträgeranlage im Wareneingang. Diese Funktion ist für den Fall konzipiert, dass im SNCL Wareneingang noch keine Ladungsträger vorab angelegt wurden und somit keine Seriennummern aus der Voraberfassung übernommen werden können.
- Links: Artikelnr. und Artikelbeschreibung | Mitte: Anzahl | Rechts: Seriennr.-Counter. Ist der Counter rot, bedeutet das, dass bisher nicht alle Seriennummern erfasst wurden. Die Anzahl der Seriennummern ist geringer als die Anzahl der Ladungsträger mit Seriennummernpflicht. Ist der Counter grün, wurden alle erforderlichen Seriennummern eingegeben
- Eingabe der Seriennummern. Neu gescannte Seriennummern werden oben in der Liste hinzugefügt, sodass die zuletzt erfassten Nummern immer direkt sichtbar sind, ohne scrollen zu müssen. Die bisher eingegebenen Seriennummern werden im weißen Bereich unter diesem Feld angezeigt.
- Links: Lagerbestandsmaß und Maße | Rechts: Gewicht
- Lagerplatz
Auslöser:
Die Maske A1.6s öffnet sich automatisch nach der Mengenbestätigung in A1.6, wenn:
- eine Seriennummernpflicht in der Belegzeile aus A1.2 besteht
- und noch kein Ladungsträger im SNCL Wareneingang angelegt wurde
Prozessablauf:
- In A1.6 wird ein Blanko-Barcode oder ein leerer Ladungsträger gescannt
- Bei seriennummernpflichtigen Artikeln erscheint der Hinweis “Nachfolgend SNr. erfassen”
- Nach der Mengeneingabe öffnet sich automatisch A1.6s
- Der Fokus liegt automatisch auf dem Seriennummern-Scanfeld
- Pro Mengeneinheit wird genau eine Seriennummer erfasst
- Ein Mengenzähler zeigt den Fortschritt: Rot bei unvollständiger Erfassung, Grün bei vollständiger Erfassung
- Mit F5 wird die Erfassung abgeschlossen, der Ladungsträger als geprüft markiert und das Ladungsträgerlabel automatisch gedruckt
Einschränkungen bei Seriennummernpflicht:
- Die Mengenaufteilung auf mehrere Ladungsträger ist nicht möglich – die Felder Menge / LT und Anz. LT sind deaktiviert
- Es kann nur ein Ladungsträger-Barcode gescannt werden
Validierung:
Beim Scannen einer Seriennummer erfolgt eine Plausibilitätsprüfung:
- „SNr. ist bereits im WE enthalten” – Die Seriennummer wurde bereits in diesem Wareneingang erfasst
- „SNr. - Artikel gibt es bereits im Bestand” – Die Kombination aus Seriennummer und Artikelnummer existiert bereits im Lagerbestand
Menü:
- Maße und Gewichte (F1) b
- Ladungsträger prüfen (F4) strg+o
- Seriennummernerfassung abschließen (F5) strg+k
Die Funktion “Foto abrufen” (F6) steht in A1.6s nicht zur Verfügung. Ein automatischer Abschluss bei Erreichen der Sollmenge erfolgt nicht – die Erfassung muss manuell mit F5 abgeschlossen werden.
7.1.2 A2 Interne Transporte
Mit internen Transporten können ganze Ladungsträger von A nach B bewegt werden. Dabei können ein oder mehrere Ladungsträger aufgenommen und je nach Einstellung auch gleichzeitig abgesetzt werden. Dabei ist es unerheblich, ob für die Ladungsträger Transportaufträge vorhanden sind oder nicht. Liegt beim Einscannen eines Ladungsträgers ein Fahrauftrag vor, wird dieser automatisch angezeigt. Existiert für den eingescannten Ladungsträger kein Bewegungsauftrag, wird einer angelegt und automatisch eine Zielermittlung durchgeführt. Wird ein KLT aufgenommen, dessen Auftrag ein Verpackungsteam mit Konsolidierplatz und den passenden Lagerort hinterlegt hat, wird automatisch der richtige Konsolidierplatz ermittelt.
A2 unterstützt auch MOP-Flurförderzeuge. Beim Scannen eines MOP-FFZ werden alle Ladungsträger angezeigt, die sich auf den verschiedenen Fächern des Gestells befinden. So können mehrere KLT/NVE gleichzeitig oder einzeln abgestellt werden.
In der SIEVERS WMS Einrichtung können Sie im Ladungsträger-Abschnitt einrichten, dass bei Fahrbefehlen auf Wareneingangsplätze oder Übergabeplätze automatisch ein Folgefahrbefehl erzeugt wird.
Alle Bewegungsdaten werden in den SNCL Lagerposten und SNCL Ladungsträgerposten gespeichert.
Bei der Nutzung von A2 werden automatisch Fahrbefehle erzeugt, dort Mitarbeitermarkierungen eingetragen und die Start- und Endzeit des Fahrbefehls hinterlegt.
Die angezeigten Fahrbefehle sind auf das ausgewählte Team gefiltert. Filter wie Fahrbefehlsart oder Lagerbereich werden bereits bei der Erstellung des Fahrbefehls für die Teamfindung berücksichtigt.
7.1.2.1 A2.0 Interne Transporte
Die Ansicht der Seite A2.0 zeigt sowohl die offenen Fahrbefehle als auch die aktuell aufgenommenen Ladungsträger. Diese geteilte Ansicht bietet sich an, wenn nur wenige Ladungsträger bewegt werden müssen. Sobald die Menge größer wird, sollten die Ansichten A2.1 Offene Fahrbefehle und A2.2 Aufgenommene Ladungsträger genutzt werden.
Alle Bewegungsdaten werden in den SNCL Lagerposten und SNCL Ladungsträgerposten gespeichert.
Tasten:
- P1: Öffnen des Programm-Menüs
- F4: Wechseln der Ansicht auf dem Zebra MC33 zu A2.1 Offene Fahrbefehle und A2.2 Aufgenommene Ladungsträger.
- F5: Öffnen Sie den Fahrbefehlsfilter
Prozess:
- Scan Ladungsträger, um ihn aufzunehmen
- Scan Zielplatz, um den Ladungsträger abzustellen
oder
- Scan mehrere Ladungsträger, um diese aufzunehmen
- Sukzessive Abgabe von Ladungsträgern durch Scannen der Ladungsträger und ihrer Ziellagerplätze nacheinander
oder
- Scan mehrere Ladungsträger, um diese aufzunehmen
- Gleichzeitiges Abstellen aller Ladungsträger an einem Lagerplatz
MOP-Prozess:
- Scannen Sie ein MOP-Flurförderzeug
- Das System zeigt alle Ladungsträger an, die sich auf den Fächern des Gestells befinden
- Wählen Sie einzelne Ladungsträger aus oder stellen Sie alle gemeinsam ab
- Scannen Sie den Ziellagerplatz
Wenn Sie einen Ladungsträger aufnehmen, für den es noch keinen Ziellagerplatz gibt, wird automatisch einer gefunden und zugewiesen.
Wenn Sie mehrere Ladungsträger auf einmal transportieren, erhalten Sie diese Ansicht auf A2.0:
Wie Sie sehen können, wird im unteren Bereich nun Alle Ladungsträger auf Stapler / Wagen angezeigt. Wenn Sie die Ladungsträger nacheinander ausliefern möchten, scannen Sie sie einfach nacheinander ein. Wenn Sie alle Ladungsträger auf einmal ausliefern wollen, klicken Sie auf Alle Ladungsträger auf Stapler / Wagen. Daraufhin wird dieser Bildschirm angezeigt:
Um die Ladungsträger nun abzulegen, müssen Sie den neuen Lagerplatz scannen. Falls der Fahrbefehl vom Typ Nachschub ist, können Sie auch auf Lagerplätze zubuchen, auf denen sich noch ein Restlagerbestand des Artikels befindet. Befinden sich auf dem Zielladungsträger bereits ein oder mehrere Lagerbestände mit dem gleichen Artikel, der gleichen Charge, Variante und dem gleichen MHD, erscheint eine Abfrage, ob die Lagerbestände zusammengeführt werden sollen. Wählen Sie Ja, werden alle passenden Lagerbestände zu einem einzigen Lagerbestand zusammengebucht. Wählen Sie Nein, wird der Ladungsträger wie gewohnt auf den Zielplatz gebucht.
Wenn Sie mehrere Ladungsträger auf einmal einscannen und abliefern wollen, müssen Sie die Anzahl der benötigten Ladungsträger auf dem Stapler festlegen, damit die Option Alle Ladungsträger auf dem Stapler angezeigt wird. Siehe Screenshot unten.
Der nächste Screenshot zeigt eine geteilte Ansicht mit offenen Transportaufträgen und aktuell abgeholten Ladungsträgern.
Obiger Screenshot zeigt geteilte Ansicht mit den offenen Transportjobs und den aktuell aufgenommenen Ladungsträgern.
- Links: Ziellagerplätze | Mitte: Lagerbereich und Regalebene |
Rechts: Ladungsträger-Nummer oder GS1-NVE (rot, wenn
Lagerbestandsmaßcode oder Maße fehlen)
- Links: Artikelnummer und Artikelbezeichnung (bei mehreren Artikeln im Ladungsträger ist die Artikelnummer mit einem roten * versehen) | Rechts: Menge und falls verfügbar Artikelvariante
- Aktuell ausgewählte Ladungsträger
- Falls vorhanden, werden in diesem grauen Bereich zusätzliche
Informationen zum aktuellen Ladungsträger angezeigt.
Oben links: Lagerbestandsmaßcode | Oben Mitte: Maße | Oben rechts: Gewicht |
Unten links (falls verfügbar): Nummer des Ursprungsbelegs (siehe Screenshot unten) | Unten Mitte: Das i zeigt an, dass weitere Informationen verfügbar sind. Öffnen Sie diese mit dem Menü. | Unten rechts: Zielort oder Abfahrtsort. Welcher Ort angezeigt wird, hängt davon ab, ob der Mitarbeiter den Ladungsträger bereits abgeholt hat:- Noch nicht abgeholt: Im Abschnitt Zusatzinformationen wird der Zielort angezeigt
- Abgeholt: Die Zusatzinformation zeigt den Abfahrtsort (siehe unterer Screenshot)
Auf dem obigen Beispiel-Screenshot zeigt der Abschnitt mit den Zusatzinformationen den Zielort an. Der Screenshot unten zeigt den Abfahrtsort.
Menü
Über P1 können Sie das Menü aufrufen. Dieses ist auf jeder A2-Seite gleich.
Es ist in A und B aufgeteilt.
Hier gibt es folgende Möglichkeiten:
- Maße und Gewichte (F1) B
- Auftrags/LT-Info (F3) i: Ruft A2.0i auf. Ob es eine Info gibt, erkennen Sie am i im grauen Bereich von A2.0
- Fahrbefehl Filter (F5) k
- Auskunft (->)
- Aktualisieren (F8) e
- LT Label drucken (F9) a
- Umbuchung (F2) l
- Ansicht ändern (F4) o: Ändert die Ansicht abhängig von der aktuellen Seite. A2.0 -> A2.1 -> A2.2 -> A2.0
- Hauptmenü
- Menü schließen
- Neuer Zielplatz (F7) z
- Hilfe (F10) h
- Foto (F6) f: Ermöglicht die Erstellung und Ansicht von Fotos. Die Fotos werden am Ladungsträger gespeichert.
- Tastatur
- NVE Auskunft (<-)
- Hauptmenü
- Menü schließen
7.1.2.2 A2.0i Auftrags/LT-Info
Über das Auftrags/LT-Info Menü von A2.0 kann diese Infoseite aufgerufen werden. Folgende Informationen zum ausgewählten Ladungsträger werden hier angezeigt:
- Ladungsträgernummer
- Herkunftsbelegnr.
- Warenausgangsnr.
- Zustellercode
- Kundenname
- Lieferland
- Status des Warenausgangs
- Priorität
- Verladetag
- Anzahl der Artikel
- Zeitpunkt der letzten Änderung
- Hinweistext
Die Felder Herkunftsbelegnr. und Verladetag werden nur gefüllt, wenn es sich um eine KLT oder NVE handelt.
7.1.2.3 A2.1 Offene Fahrbefehle
Auf A2.1 werden alle zurzeit offenen Fahrbefehle angezeigt. Auf dieser Ansicht werden nicht die aktuell aufgenommenen Ladungsträger gezeigt. Drücken Sie für diese Ansicht die Taste F4.
Die Struktur und die Informationen pro Eintrag sind dieselben wie in A2.0.
7.1.2.4 A2.xk Fahrbefehlsfilter
Der Fahrbefehlsfilter ist ein wichtiges Hilfsmittel für den Staplerfahrer, um bestimmte Bewegungen nach seiner Wahl anzuzeigen.
Hier können Sie die vorhandenen Transporte nach den folgenden Eigenschaften filtern:
- Lagerhalle
- Lagerregal
- Warenausgang
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Verl. Termin >: Filtert nach Fahrbefehlen, die jünger sind, als das eingegebene Datum
- Fahrbefehlsart:
- Lagerplatzumlagerung
- Nachschub
- Eingehende Lagerbuchung
- Retoure
- Verladevorbereitung
- Manuelle Umbuchung
- Produktionsversorgung
- Transport zur Produktion
- Stornierung Kommissionierung
7.1.2.5 A2.2 Aufgenommene Ladungsträger
Auf A2.2 werden die aktuell aufgenommenen Ladungsträger angezeigt. Mit F4 können Sie wieder zu der geteilten Ansicht A2 Interne Transporte wechseln.
Die Struktur und die Informationen pro Eintrag sind dieselben wie in A2.0.
7.1.3 A3 Artikelumbuchung
Die Artikelumbuchung kann dazu genutzt werden, um Artikelmenge von einem Ladungsträger auf einen anderen umzubuchen. Der Unterschied zu A2 Interne Transporte besteht darin, dass hier nicht ganze Ladungsträger innerhalb des Lagers bewegt werden sondern Artikelmengen den Ladungsträger wechseln.
Bei der Nutzung von A3 werden automatisch Fahrbefehle erzeugt, dort Mitarbeitermarkierungen eingetragen und die Start- und Endzeit des Fahrbefehls hinterlegt.
Solange eine Reservierung, die auf einen Lagerbestand zeigt, nicht aufgeteilt ist, darf auch eine Umbuchung durchgeführt werden.
Der Bereich A3 besteht aus den folgenden Teilen:
Wo es möglich ist, werden Zeilen nach Ladungsträger und Artikel kumuliert angezeigt.
Die Zeilensortierung ist abhängig vom Bewegungsstrategiecode des Teams des Nutzers.
7.1.3.1 A3.1 Artikelumbuchung Übersicht
Diese Übersicht zeigt die aktuell offenen Umbuchungsvorgänge.
- Fahrbefehlsnummer
- Status des Fahrbefehls
- Benutzerkürzel des Benutzers, der den Fahrbefehl angelegt hat
- Zeitpunkt, an dem der Fahrbefehl angelegt wurde
- Fahrbefehlsart
- Umfang der Buchung - Anzahl der Bestände im Vorgang
7.1.3.2 A3.2 Artikelumbuchung Entnehmen
Hierbei handelt es sich um die Abbuchen-Funktion der Artikelumbuchung.
Wenn Sie einen vollen Ladungsträger innerhalb des Lagers transportieren wollen, verwenden Sie bitte A2 Interner Transport.
- Die Fahrbefehlsnummer
- Scannen Sie hier einen Ladungsträger oder einen Lagerplatz
- Links: Artikelnr. | Rechts: Anzahl der Artikel auf dem Lagerbestand
- Artikelbeschreibung
- Links: Lagerhallencode + Lagerregalcode | Rechts: Gesamtgewicht nach Artikelstammdaten multipliziert mit der Menge und Variante, wenn vorhanden
- Anzahl der UVE x Menge + Einzelne Stücke
- Links: Lagerbestandsnr. | Rechts: Gesamte zu entnehmende Menge
- Lagerbestandsmaß + Dimensionen. Das rote Zeichen zeigt, dass Sie sich auf dem Entnahmebildschirm befinden
Bei Nachschub-Fahrbefehlen wird die Lagerbestandsliste automatisch gefiltert, um nur relevante Einträge anzuzeigen. Die Filterung richtet sich nach der Einstellung Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger in der SIEVERS WMS Einrichtung.
Es können nur Ladungsträger, Lagerplätze und Lagerbestände des Lagerortes des aktuell angemeldeten mobilen Benutzers gescannt und verarbeitet werden.
Prozess:
- Scannen Sie die Bestandseinheit via Scan LC/SP
- Scannen Sie den gewünschten Bestand oder wählen Sie ihn in der Liste aus
- Geben Sie die gewünschte Menge ein (Alles bestätigen oder Teilmenge)
- Wiederholung des Vorgangs für weitere Bestände
- Drücken Sie F2, um den Modus von Ausgehende Lagerbuchungn auf Eingehende Lagerbuchungn umzuschalten
- Der eingehender Lagerbuchungsprozess ist in A3.3 beschrieben
Das Menü von A3.2 ermöglicht folgende Funktionen:
A:
- Maße und Gewichte
- Auftrags/LT-Info
- Auskunft
- Aktualisieren
- LT Label drucken
- Wechsle Entnehmen <=> Zulagern. Mit dieser Funktion wechseln Sie zwischen A3.2 und A3.3 hin und her.
- Hilfe
- Tastatur
- Hauptmenü
- Menü Schließen
B:
- Interne Transporte. Wechselt direkt zu A2 Interne Transporte.
7.1.3.3 A3.3 Artikelumbuchung Zulagern
Hierbei handelt es sich um die Zubuchen-Funktion der Artikelumbuchung. Mit dieser können in A3.2 Ausgehende Lagerbuchung aufgenommene Artikelmengen einem Ladungsträger hinzugefügt werden. Hierbei wird mit der Funktion Lagerplatz automatisch vergeben aus dem Fahrbefehl anhand der Eingehende Lagerbuchungstrategie ein Lagerplatz gefunden und reserviert.
Prozess:
- Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Eingehende Lagerbuchungsmodus befinden. Das können Sie daran erkennen, dass der Button links unten grün ist und der Pfeil nach oben zeigt.
- Scannen Sie den gewünschten Lagerbestand und anschließend den Zielladungsträger oder einen Blanko Barcode für einen neuen Ladungsträger um den Artikel in einen neuen Ladungsträger (LE mit Status 2-erfasst) zu transferieren.
Das Menü von A3.3 ermöglicht folgende Funktionen:
A:
- Maße und Gewichte
- Auftrags/LT-Info
- Auskunft
- Aktualisieren
- LT Label drucken
- Wechsle Entnehmen <=> Zulagern. Mit dieser Funktion wechseln Sie zwischen A3.2 und A3.3 hin und her.
- Hilfe
- Tastatur
- Hauptmenü
- Menü Schließen
B:
- Interne Transporte: Wechselt direkt zu A2 Interne Transporte.
- Ladungsträger anlegen: Öffnet A3.3 Maße und Gewichte, um einen Ladungsträger anzulegen und ein LE-Label auszudrucken.
7.1.4 A4 Kommissionierung
Mit diesem Programm wird die Kommissionierung durchgeführt. Es besteht aus folgenden Ebenen:
Abhängig davon, ob die Mengen auf den LE den Entnahmemengen der Kommissionierung entsprechen, wird entweder der Standard-Prozess oder der Alternative Prozess genutzt. Entsprechen die LE-Mengen nicht den Entnahmemengen, gehen Sie bitte nach dem Standard-Prozess vor. Sollten die Entnahmemengen exakt den LE-Mengen entsprechen, können Sie auch nach dem schnelleren alternativen Prozess vorgehen.
Der Standard-Prozess der Kommissionierung läuft wie folgt ab:
- Der Kommissionierer wählt einen Auftrag über die Kommscheinübersicht.
- Der Kommissionierer scannt Blanko Barcode in A4.2 Positionsübersicht und erzeugt damit einen neuen KLT, der für die Kommissionierung genutzt werden kann. Alternativ wählt er einen bereits bestehenden KLT oder scannt einen leeren wiederverwendbaren Ladungsträger, der automatisch in eine KLT umgewandelt wird (siehe Hinweis unten).
- Kommissionierer fährt mit dem Ladungsträger, in den er kommissionieren möchte, zum ersten Lagerplatz.
- Wenn nicht bereits geschehen, wählt der Kommissionierer die erste Position aus und validiert mit einem Scan des LE Barcodes auf A4.3 Positionsbearbeitung, ob er von der richtigen Palette kommissioniert.
- Anschließend bestätigt er die entnommene Menge auf A4.3 Positionsbearbeitung oder gibt eine Teilmenge ein.
- Schritte 3-5 werden so lange wiederholt, bis die Kommissionierung abgeschlossen ist. Nun gibt der Kommissionierer über das Menü die Abmessungen, Gewichte und das Lagerbestandsmaß ein
Alternativer Prozess:
Wenn die Menge der auf LE der Entnahmemenge einer Kommissionierposition entspricht, kann die LE mit einem 2. Scan in eine KLT/NVE umgewandelt werden. Das verkürzt den Prozess, da kein Blanko Barcode gescannt und auf den LT geklebt werden muss.
- Der Kommissionierer wählt einen Auftrag über die Kommscheinübersicht.
- Der Kommissionierer wählt in A4.2. Positionsübersicht eine Position aus und gelangt direkt zu A4.3 Positionsbearbeitung.
- Nun scannt der Kommissionierer die LE und validiert somit, dass er die richtige Palette kommissioniert. Da die Entnahmemenge 1:1 zur aktuellen LE-Menge passt, wird die korrekte Menge direkt vorgeschlagen.
- Der Kommissionierer bestätigt nach einer Prüfung die Menge.
- Da die Menge auf der LE der Entnahmemenge der Kommissionierposition entspricht, kann sie mit einem zweiten Scan nun in eine KLT umgewandelt werden. Hierbei wird automatisch ein Fahrbefehl zum nächstbesten Konsolidierungsplatz erzeugt (Aus Verpackung, aus Komm-Team oder letzter genutzter Konsolidierungsplatz)
- Anschließend gibt der Kommissionierer über das Menü die Abmessungen, Gewichte und das Lagerbestandsmaß ein. Ist das erledigt, wird eine NVE erstellt.
- Schritte 2-5 werden so lange wiederholt, bis die Kommissionierung abgeschlossen ist.
In der Kommissionierung können nur KLTs oder NVEs als Zielbehälter verwendet werden. Wird ein wiederverwendbarer leerer Ladungsträger (LE) gescannt, bei dem das Kennzeichen Ladungsträgerartwechsel erl. wenn wiederverwendbar gesetzt ist, wird dieser automatisch in eine KLT umgewandelt und kann direkt für die Kommissionierung genutzt werden.
Menüs:
In A4 gibt es die Menüs A und B.
A:
- Neue KLT: Gründet eine neue KLT mit der ausgewählten Position. Druckt außerdem ein neues KLT Label. Bietet sich an, wenn nur ein Ladungsträger mit einer Position erzeugt werden soll. Ist die Funktion ausgegraut, ist die Einrichtung KLT/NVE erzeugen per Hotkey A4, A5 in der SIEVERS WMS Team Karte deaktiviert.
- Maße und Gewichte
- Zuordnen/Entladen TE: Abhängig davon, ob sie einen KLT/NVE erzeugt bzw. ausgewählt haben oder nicht, können Sie mit dieser Funktion entweder den Ladungsträger auf einen Übergabeplatz abstellen oder einen Ladungsträger aufnehmen, um in diesen zu kommissionieren. Soll eine einzelne KLT abgestellt werden, wird ein Konsolidierungsplatz vorgeschlagen. Steht im Kommissionierteam ein Konsolidierungsplatz, wird dieser genutzt. Steht dort keiner, wird ein Platz via Fahrbefehlsaction Ermittlung Verpackungs - Konsolidierplatz für KLT ermittelt. In A4.2 können Sie diese Funktion auch durch direktes Scannen einer KLT oder NVE starten.
- Auftrags/Pos-Info
- Auskunft
- Umbuchung
- Interne Transporte
- KLT/NVE Label drucken
B:
- Bestandsdiff
- Foto: Hier können Sie Fotos der kommissionierten Artikel oder Ladungsträger machen, die am Kommissionierbeleg im Bereich Details gespeichert werden.
- Neuer Kommplatz: Sucht einen neuen Kommplatz bei gesperrtem Bestand
- LE Etikett
- Hilfe
- Tastatur
- NVE Auskunft
- Rücklagersupport: Führt eine Rücklagerung der Restmengen durch, falls eine Negativkommissionierung durchgeführt wurde
7.1.4.1 A4.Xi Auftragsinfo
Zeigt eine Informationsübersicht über den ausgewählten Kommissionierauftrag. Diese Seite kann von allen A4 Seiten per Menü oder F3 aufgerufen werden.
- Ordernr.
- Debitoren-/Kreditorenname
- Land
- Zusteller
- Verladetag
- Anzahl Positionen
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Volumen: Wird berechnet aus den Artikelstammdaten.
- Anzahl der Vollpaletten
- Anzahl der Anbrüche
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
7.1.4.2 A4.1 Kommscheinübersicht
Auf der Kommscheinübersicht können alle freigegebenen und damit für die Kommissionierung verfügbaren Aufträge eingesehen werden. Die Kommissionierer können über diese Übersicht einen Auftrag auswählen, den Sie kommissionieren. Wenn hier nur eine bestimmte Anzahl Belege angezeigt wird, liegt das an der Einstellung Max. # Belege im SIEVERS WMS Team. Es können sich mehrere Nutzer gleichzeitig einen Kommschein auswählen. Die Nutzer werden kommagetrennt angezeigt.
- Hier kann eine Auftragsnummer eingetragen werden
- Links: Zustellercode | Mitte: Erster Verladetag und Verladewoche aus
der Warenausgangsplanung | Rechts: Priorität
- Links: Auftragsnummer (Rot oder Grün) | Mitte: Anzahl der Positionen | Rechts: Mitarbeitermarkierung
- Links: Auftragszeile | Mitte: Kundenname, Ort und Ländercode | Mit MOP oder SOP: Hinweistext aus MOP- oder SOP-Monitor
Die Farbe der Auftragsnummer hängt davon ab, ob es sich um eine Teillieferung handelt oder nicht. Grün = Keine Teillieferung, Rot = Teillieferung.
Ist ein i bei einem Beleg zu sehen, gibt es eine zusätzliche Information, die über F3 aufgerufen werden kann. Bei MOP- und SOP-Aufträgen stammt dieser Hinweistext aus dem jeweiligen Monitor.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Kommissionierserie die Zusteller- und Kundeninfos entfallen und stattdessen die Kommissionierseriennummer angezeigt wird. Darüber hinaus wird die bisher kommissionierte Stückzahl und die Gesamtstückzahl der Serie angezeigt.
7.1.4.3 A4.2 Positionsübersicht
Die Übersicht der Kommissionierpositionen kann dazu verwendet werden, den Umfang eines Auftrags abzuschätzen. Von hier aus kann der Kommissionierer auch die Route seiner Kommissionierung selbst beeinflussen.
- Links: Auftragsnummer (Rot oder Grün) oder Diverser Auftrag oder
MOP-Batchnummer | Mitte: Verpackungsteam | Rechts:
Priorität/Sortiernummer des Auftrags
- Links: Kundenname | Rechts: Zusteller | Bei MOP: Hinweistext vom MOP Monitor
- Links: Ladungsträger Typ und Nr. oder GS1 NVE Nr. | Mitte: Aktueller Standort des Ladungsträgers, in diesem Fall ein Flurförderfahrzeug | Rechts: Lieferland
- Links: Der Lagerplatz, von dem entnommen werden soll | Rechts: Artikel-Nr.
- Links: Chargennr. und/oder MHD | Rechts: Menge, die kommissioniert werden soll (bei diversem Auftrag summierte Menge pro Kommteam)
- Links: Artikelbeschreibung und Variantencode | Rechts: An dieser
Stelle kann eines der folgenden Symbole erscheinen:
Vollpalette rot: Die Menge auf dem Ladungsträger entspricht exakt der Bedarfsmenge. Der gesamte Ladungsträger wird entnommen.
Palette grün mit Minus (Negativkommissionierung): Die Bedarfsmenge überschreitet den konfigurierten Schwellwert der Negativkommissionierung. Die gesamte Lagereinheit wird entnommen, die Restmenge anschließend in A4.4 Rücklager Support zurückgelagert.
- Zeigt den aktuellen Workload. Linke Zahl: Anzahl der offenen Aufträge | Rechte Zahl: Anzahl offene Positionen
Die Farbe der Auftragsnummer hängt davon ab, ob es sich um eine Teillieferung handelt oder nicht. Grün = Keine Teillieferung, Rot = Teillieferung.
Ist ein i bei einem Beleg zu sehen, gibt es eine zusätzliche Information, die über F3 aufgerufen werden kann. Bei MOP- und SOP-Aufträgen stammt dieser Hinweistext aus dem jeweiligen Monitor.
Auf dem Zebra MC33 sind über das Menü über P1 weitere Funktionen und Links einzusehen.
Um den Kommissionierprozess von hier fortzusetzen, wird ein kommissionierter Ladungsträger (KLT) oder eine Nummer Versandeinheit (NVE) benötigt. Scannen Sie einen neuen Blanko-Barcode oder eine vorhandene KLT/NVE, die zum gleichen Warenausgang gehört. Das System startet dann automatisch die Funktion KLT/NVE abstellen, sodass Sie den Ladungsträger auf einem Übergabe- oder Konsolidierungsplatz abstellen können. Alternativ können Sie die Funktion weiterhin über das Menü (F8) aufrufen.
Wenn Sie ein MOP-Batch bearbeiten möchten, wählen Sie dieses per Klick aus. Daraufhin werden Sie zu A4 MOP weitergeleitet.
Sie können auch in KLT kommissionieren, die sich laut Status bereits in der Verpackung befinden. Das ist aber nur so lange möglich, bis noch nichts verpackt wurde. Entscheiden Sie sich für eine weitere Kommissionierung, wird der KLT aus dem Verpackungsvorgang entfernt.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Kommissionierserie die Zusteller- und Kundeninfos entfallen und stattdessen die Kommissionierseriennummer angezeigt wird. Darüber hinaus wird die bisher kommissionierte Stückzahl und die Gesamtstückzahl der Serie angezeigt.
7.1.4.4 A4.3 Positionsbearbeitung
Die Seite der Positionsbearbeitung dient der Validierung und Bestätigung der Kommissionierung. Außerdem können Mitarbeiter auffällige Lagerbestände sperren. Mehr dazu finden Sie unter der Prozessbeschreibung.
Abhängig davon, ob eine Unterverpackungseinheit am Lagerbestand hinterlegt ist, wird eine von zwei verschiedenen Ansichten angezeigt. Die reguläre Variante, ohne UVE, ist diese:
- Artikel Nr.
- Artikelbezeichnung
- Links: Lagerplatz | Rechts: LE-Nr. oder GS1-NVE-Nr.
- Links: Chargennr. und MHD | Rechts: Voraussichtlicher Bestand in
LE
- Noch zu kommissionierende Menge von der gesamten zu kommissionierenden Menge
- Eingabe LE-Nummer
- Menge. An dieser Stelle kann eines der folgenden Symbole erscheinen:
Vollpalette rot: Vollständige Entnahme der Lagereinheit.
Palette grün mit Minus (Negativkommissionierung): Negativkommissionierung aktiv. Nach Bestätigung öffnet sich A4.4 Rücklager Support.
- Links: Auftrags-Nr. | Mitte: Verpackungsteam | Rechts: Priorität
- Links: Debitoren | Rechts: Zusteller
- Links: Ladungsträger-Nr. | Mitte: Aktueller Lagerort | Rechts: Ländercode
Ist eine UVE am Lagerbestand hinterlegt, sieht A4.3 so aus:
In dieser Ansicht wird die Menge aufgeteilt in UVE und einzelne Stücke, sodass für den Kommissionierer eindeutig klar ist, wie viele UVEs er aufnehmen soll. Darüber hinaus kann er über die Felder #UVE und Rest die Aufteilung beeinflussen.
Die Fokussteuerung passt sich automatisch an die Bedarfsmenge an, um unnötige Eingabeschritte zu vermeiden:
- Bedarfsmenge > UVE-Menge: Der Fokus liegt zunächst auf #UVE. Nach Eingabe springt der Cursor automatisch auf Rest, da wahrscheinlich eine Restmenge erforderlich ist.
- Bedarfsmenge = UVE-Menge: Der Fokus liegt auf #UVE. Nach Eingabe springt der Cursor auf Menge.
- Bedarfsmenge < UVE-Menge: Der Fokus liegt direkt auf Menge, da keine vollständige UVE entnommen wird.
Sind Lagerplatz und Lagerbestandsnummer rot eingefärbt, ist der Lagerbestand gesperrt.
Ist ein i bei einem Beleg zu sehen, gibt es eine zusätzliche Information, die über F3 aufgerufen werden kann.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Kommissionierserie die Zusteller- und Kundeninfos entfallen und stattdessen die Kommissionierseriennummer angezeigt wird. Darüber hinaus wird die bisher kommissionierte Stückzahl und die Gesamtstückzahl der Serie angezeigt.
Das gleiche gilt auch für Aufträge, die Teil eines Diversen Auftragshandlings sind. Hier wird statt der Auftragsnummer DIV + Kommissionierbelegsnr. und die Gesamtstückzahl per Kommissionierteam/Konsolidierungsnummer sowie per Ladungsträger und Artikel angezeigt. Darüber hinaus wird die kleinste Priorität aller enthaltenen Aufträge angegeben.
Prozess:
- Gehen Sie zu dem angezeigten Lagerplatz und überprüfen Sie den Barcode der Lagereinheit, indem Sie das LE-Label in das im Screenshot blau markierte Feld LE einscannen.
- Oben im Feedback-Bereich sehen Sie nun die Menge, die Sie entnehmen müssen. Bei UVE-geführten Artikeln springt der Fokus automatisch auf das passende Mengenfeld. Zählen Sie und geben die Entnahmemenge in das Feld Menge ein oder scannen Sie einen GTIN Barcode, um die angezeigte Menge um die in der UVE enthaltenen Menge zu reduzieren. Sobald Sie das Feld Rest bestätigen, wird die Menge automatisch ausgefüllt. Haben Sie in den Teameigenschaften eine Vorgabe Mengenvorschlag eingetragen, wird die Menge automatisch vorgeschlagen.
- Anschließend drücken Sie die Eingabetaste, um die Kommissionierung zu bestätigen. Dadurch ordnet das System die kommissionierte Menge der ausgewählten KLT zu. Haben Sie eine Teilmenge bestätigt, wird stets die erste Zeile der ausgehenden Lagerbuchung bedient.
Sie können im Feld LE auch einen Blanko Barcode für eine neue KLT scannen. Diese wird dann automatische als aktive KLT, in die kommissioniert wird.
Wenn der Lagerbestandstausch in der WMS Einrichtung erlaubt ist, wird die passende Menge im Feedbackbereich erst angezeigt, wenn der Lagerbestand gescannt wurde.
Bitte beachten Sie, dass auch hier die Mengenvorschläge Mobile aus der SIEVERS WMS Team zum Tragen kommen.
Bei Positionen mit Negativkommissionierung wird unabhängig von den Teameinstellungen immer die vollständige Bestandsmenge der Lagereinheit als Entnahmemenge vorgeschlagen. Im oberen Bereich der Maske wird der Hinweis Ganze LE entnehmen angezeigt. Der Kommissionierer muss die gesamte Lagereinheit entnehmen, damit der Negativkommissionier-Prozess und der Rücklagersupport korrekt ausgelöst werden.
Bei Positionen mit Ganzpaletten-Auslagerung und seriennummerngeführten Artikeln zeigt A4.3 am Scanfeld ein neutrales Barcodesymbol anstelle der Beschriftung “LB / SNr.”. Die Arbeitsanweisung lautet Anfahrt LP | Scan LE zum Wandeln. Der Kommissionierer scannt die gesamte Lagereinheit, um die Wandelung in eine KLT oder NVE auszulösen; identisch wie bei regulären Ganzpaletten-Positionen. Alternativ kann die Wandelung bereits aus A4.2 heraus ausgelöst werden, indem die Vollpalette dort direkt gescannt wird.
Wird bei einer Kommissionierserie eine Mindermenge gefunden, sperrt das System den Restbestand dieses Lagerbestandes und sucht einen alternativen Lagerbestand. Werden keine alternativen Lagerbestände gefunden, wird die Serie gesperrt, indem sie den Status In Klärung bekommt.
Sperren von Lagerbeständen:
Es kann vorkommen, dass eine Lagerbestandsmenge beim Pick geringer ist als erwartet und der Pick nicht durchgeführt werden kann. In diesem Fall gibt der Kommissionierer bei der Menge eine 0 ein und bestätigt diese. Anschließend wird abgefragt, ob der Bestand gesperrt werden soll. Wird das mit Ja bestätigt, sperrt das System den Lagerbestand und sucht je nach Einrichtung einen neuen Lagerbestand für die Kommissionierung. Entweder via Lagerbestandstausch oder via Storno und erneuter Freigabe der Zeilen (Siehe Auto. Komm. Optimierung b. Bestandssperre im Abschnitt Warenausgang des SIEVERS WMS Setup). Der gesperrte Lagerbestand wird mit dem Standard Sperrcode aus der SIEVERS WMS Einrichtung belegt und muss händisch via Business Central wieder entsperrt werden. Die Sperrung und Entsperrung wirkt sich automatisch auf alle zugehörigen Fahrbefehlszeilen aus.
7.1.4.5 A4.4 Rücklager Support
Die Maske A4.4 Rücklager Support unterstützt Kommissionierer beim Rücklagern von Restmengen nach einer Negativkommissionierung. Wenn bei einer Vollpalettenentnahme mehr Ware auf dem Ladungsträger liegt als für den Auftrag benötigt wird, entsteht eine Restmenge, die auf eine andere Lagereinheit umgebucht werden muss. Der Rücklager Support stellt sicher, dass diese Restmengen kontrolliert und effizient zurück in den verfügbaren Lagerbestand gelangen.
Die Maske wird automatisch nach Bestätigung der Entnahmemenge in A4.3 Positionsbearbeitung geöffnet, sofern eine Negativkommissionierung vorliegt.
Im Kopfbereich werden die Aufgabenanweisung Scan Blanko oder LE sowie folgende Informationen angezeigt:
- Menge und Basiseinheit, Artikelnr. und Artikelbezeichnung, sowie Variante, Charge (falls vorhanden), MHD (falls vorhanden)
- Ein Scanfeld mit Barcode-Symbol zur Eingabe der Ziel-Lagereinheit
Unterhalb des Scanfelds befindet sich die scrollbare Liste Rücklagerungsziele. Diese zeigt geeignete Anbruchpaletten in der Umgebung des Entnahmelagerplatzes an, die denselben Artikel und dieselbe Variante enthalten. Die Vorschläge werden aufsteigend nach Lagerplatz sortiert.
- Links: Lagerplatz | Rechts: Anzahl der vorhandenen Artikel
- Links: Lagerplatzart | Mitte: Mindestbestand, der an diesem Kommissionierplatz für den Artikel vorrätig sein soll (Nachschub-Untergrenze) | Rechts: Maximalbestand an diesem Kommissionierplatz (Nachschub-Auffüllziel). In diesem Fall bedeutet 0, dass keine Nachschubgrenzen definiert wurden
- Lagerbestandsmaßcode
- Links: Ladungsträgerart und Ladungsträgercode | Mitte: Tiefe x Breite x Höhe | Rechts: Gewicht
Prozess:
- Die Negativkommissionierung wird in A4.3 bestätigt (gesamte Lagereinheit entnehmen).
- Die Maske A4.4 Rücklager Support wird automatisch geöffnet.
- Der Kommissionierer sieht die zu rücklagernde Menge und die Liste der Rücklagerungsziele.
- Der Kommissionierer scannt die Lagereinheit, auf die er die Restmenge legen möchte. Akzeptiert werden LE-Barcodes, GS1-NVE-Barcodes und GS1-Barcodes.
- Die Umbuchung wird durchgeführt und das Kennzeichen Rücklagersupport offen am Ladungsträger wird zurückgesetzt.
Alternativ kann der Kommissionierer einen Blanko Barcode scannen, um eine neue Lagereinheit zu gründen. In diesem Fall wird zunächst die Maske Maße und Gewichte geöffnet, um den neuen Ladungsträger anzulegen.
Menü
Folgende Funktionen stehen in der Maske A4.4 zur Verfügung:
- Auskunft (Pfeiltaste rechts): Öffnet A7.1 Bestands- und Auftragsauskunft ohne Vorauswahl
- Hilfe (H): Öffnet die kontextbezogene Hilfe
- Tastatur: Blendet die virtuelle Tastatur ein
Filterregeln für die Rücklagerungsziele:
Nicht alle Lagereinheiten sind als Rücklagerungsziel geeignet. Das System filtert die Liste nach folgenden Kriterien:
- Nur Lagereinheiten (LE): KLT, SLT und NVE werden nicht als Rücklageroptionen angezeigt und können auch nicht manuell als Ziel gescannt werden. Lagerbestände dürfen nicht mit auftragsbezogenen Beständen gemischt werden.
- Keine gesperrten Bestände: Lagereinheiten, die einen gesperrten Lagerbestand tragen, werden nicht als Rücklagerungsziel angeboten.
- Artikel und Variante: Es werden ausschließlich Lagereinheiten vorgeschlagen, die denselben Artikel und dieselbe Variante enthalten.
Handling bei Ladungsträgern mit anderen Reservierungen:
Wenn auf der Lagereinheit, die per Negativkommissionierung ausgelagert wird, weitere Reservierungen anderer Aufträge vorhanden sind, werden diese automatisch behandelt: Die betroffenen freigegebenen Kommissionierpositionen werden storniert und die Mengen gebündelt zur erneuten Freigabe bereitgestellt. Dadurch besteht die Möglichkeit, zuvor gesplittete Positionen wieder zusammenzuführen.
Abbruch und offene Rücklagerungen:
Wird die Maske A4.4 verlassen, ohne dass die Rücklagerung abgeschlossen wurde, bleibt die Restmenge bestandstechnisch auf dem Stapler. Am betreffenden Ladungsträger wird das Kennzeichen Rücklagersupport offen (in der Ladungsträgerkarte) auf Ja gesetzt. Zusätzlich wird im Feld Rücklagersupport LB die Lagerbestandsnummer des betroffenen Lagerbestands hinterlegt.
Der Kommissionierer wird in diesem Fall zunächst mit der nächsten Kommissionierposition (in A4.3) oder dem Abstellen der Ladungsträger (in A4.2) weitergeführt. Nachdem alle Ladungsträger des Kommissionierbelegs abgestellt wurden, wird die Maske A4.4 erneut für alle Ladungsträger mit Rücklagersupport offen = Ja angezeigt. Die offenen Rücklagerungen werden nacheinander abgearbeitet.
Der Kommissionierer kann den Kommissionierbeleg erst verlassen, wenn alle offenen Rücklagerungen bearbeitet sind.
Über den Menüpunkt B8 in A4.2 Positionsübersicht oder A4.3 Positionsbearbeitung kann der Rücklagersupport auch manuell für den aktuellen Kommissionierbeleg aufgerufen werden. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Ladungsträger mit offenem Rücklagersupport vorhanden ist.
7.1.4.6 A4 MOP LT Fach Zuordnung
Diese Seite öffnet sich, nachdem Sie in A4.2 ein MOP Batch ausgewählt haben. Hier findet die Zuordnung der kommissionierten Ware zu Ladungsträgern und MOP-Fächern statt.
- Eingabe Ladungsträger, z.B. via Blanko Barcode
- Eingabe MOP Fach
- Eingabe Lagerplatz für Ladungsträger oder MOP-Gestell
- Anzeige aktuelles MOP Fach. Bleibt leer, wenn eine neue KLT für eine neue Position oder einen neuen Auftrag gegründet wird. Zeigt die Fachnummer erst nach erfolgreicher Zuordnung an
- Zuordnungstabelle. Spalte 1: Fach (hier leer) | Spalte 2: Auftragsnummer. Grün: Alle Positionen des Auftrags sind fertig kommissioniert; Schwarz: Auftrag noch nicht begonnen (keine Fachnummer zugeordnet); Normale Darstellung: Auftrag in Bearbeitung (Fachnummer zugeordnet) | Spalte 3: Anzahl der Positionen | Spalte 4: Ladungsträgernummer mit Präfix. K = KLT; N = NVE. Die Farbe des Ladungsträgers zeigt den Bearbeitungsstatus: Schwarz: KLT - keine weiteren Attribute erforderlich, normale Verpackung folgt; Grün: NVE mit vollständigen Attributen, versandfertig (LBM, Abmessungen und Gewicht sind gepflegt); Rot: NVE mit fehlenden Attributen: es fehlen LBM, Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) oder Gewicht
- Work Indicator. Linke Zahl: Anzahl der nicht fertigen Aufträge | Rechte Zahl: Anzahl offener Kommissionierpositionen | Farben: Grün: Es gibt was zu tun. Grau: Es gibt nichts zu tun.
Zwischen dem Kopfbereich und der Auftragsliste kann bei projektindividuellen Implementierungen ein Hinweisfeld angezeigt werden. Dieses kann beispielsweise Behältervorschläge oder andere auftragsspezifische Informationen enthalten. Die Anzeige erfolgt nur, wenn ein entsprechendes Event implementiert wurde. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die SIEVERS-GROUP.
Prozess:
- Sie haben in A4.2 bereits die erste Position gescannt oder ausgewählt und befinden sich somit mit Ihrem FFZ am korrekten Lagerplatz
- Sie müssen nun zuerst einen neuen Ladungsträger gründen, da es zum
jetzigen Zeitpunkt noch keinen zugeordneten KLT gibt. Der Cursor ist
automatisch auf den Auftrag gesetzt, für den die KLT benötigt wird.
Hierzu haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Scannen Sie einen Blanko Barcode im Feld LT und kleben Sie diesen auf Ihren gewünschten Behälter
- Drücken Sie F5 oder wählen Sie im Menü A1 Neue KLT, um eine KLT ohne Blanko Barcode zu gründen. Das KLT-Label wird automatisch gedruckt
- Scannen Sie anschließend im Feld MOP Fach eines des Fächer Ihres MOP-Gestells.
- Nun öffnet sich A4.3. Fahren Sie hier mit dem Standardprozess fort und geben Sie eine Menge ein. Rechts unten im Fenster sehen Sie eine große Zahl. Diese zeigt die Fachnummer, in die die Ware gelegt werden muss. Bei einer neuen Position wird die Fachnummer erst nach Zuordnung in A4 MOP angezeigt.
- Anschließend öffnet das System erneut A4 MOP LT Fach Zuordnung. Der Fokus liegt automatisch auf dem Feld MOP Fach, sodass Sie direkt das Fach scannen können. In der Zuordnungstabelle gibt es eine neue Zeile, bestehend aus der Fachnummer in Spalte 1 und der KLT-Nummer in Spalte 4. Außerdem sehen Sie nun erneut die Fachnummer in der Ecke links oben, in die die Ware gelegt werden muss. Da dieser Prozessschritt besonders fehleranfällig ist, muss das Fach mit Scan des Fach-Lagerplatzcodes bestätigt werden, sobald die Ware darin gelandet ist. Ist das geschehen, wird die neue Zeile mit KLT und Fachnummer dem entsprechenden Auftrag zugeordnet. Der aktuelle Auftrag wird in der Zuordnungstabelle türkis markiert, sodass auf einen Blick klar ist, für welchen Auftrag gerade die Fachbestätigung durchgeführt wird.
- Nach Bestätigung des Fachs navigiert das System automatisch zur
nächsten Kommissionierposition:
- Position mit zugeordneter KLT: A4.3 öffnet sich direkt mit der nächsten Position. Bestätigen Sie die Menge und anschließend das Fach in A4 MOP.
- Position ohne zugeordnete KLT (neuer Auftrag): A4 MOP öffnet sich mit Fokus auf dem Feld LT. Gründen Sie eine neue KLT, ordnen Sie ein Fach zu und kommissionieren Sie die Position in A4.3. Sollte ein Fach voll sein, können Sie nach Scan eines neuen KLT oder eines Blanko Barcodes auch ein neues Fach zuordnen.
- Wurde der Quell-Lagerplatz durch die Entnahme vollständig geleert und ist der Nulldurchgang Kommissionierung in der Einrichtung aktiviert, erscheint vor der nächsten Position automatisch die Nullplatzinventur-Maske (B5.3). Bestätigen Sie dort die Leerung des Lagerplatzes, bevor der Prozess fortgesetzt wird.
- Dieser Ablauf wiederholt sich, bis alle Positionen des MOP-Batches abgearbeitet sind. Mit ESC in A4.3 gelangen Sie zur Positionsübersicht A4.2, um sich zu orientieren oder einen abweichenden Einstiegspunkt zu wählen.
- Optional: Sie können bereits während der laufenden Kommissionierung einzelne fertige KLT aus dem MOP-Gestell entnehmen und zur Verpackung bringen. Sobald eine KLT entnommen wird, wechselt ihr Status automatisch von 5-Komm. Bearbeitung auf 6-In Verpackung. Die Verpackung kann somit parallel zur Kommissionierung arbeiten.
- Haben Sie alle Zeilen bearbeitet, müssen Sie die KLTs oder das gesamte Gestell auf einem Lagerplatz abstellen oder die KLTs zu NVEs umwandeln.
- Zur direkten Umwandlung in eine NVE wählen Sie in der Tabelle den Ladungsträger aus, öffnen Sie das Maße und Gewichte-Formular via Toolbar, Menü oder F1 und geben Sie das gewünschte Lagerbestandsmaß und das Gewicht ein. Sobald das erfolgt ist, können Sie ein NVE-Label mit F9 drucken
- Zum Abstellen des gesamten Gestells an einem Lagerplatz, scannen Sie den Lagerplatz im Feld LP LT oder MOP FFZ. Bitte beachten Sie, dass die KLTs sich im System in diesem Fall weiterhin in den Fächern befinden und nur das Gestell selbst auf dem neuen Lagerplatz verortet wird. Beim Abstellen des Gestells wechselt der Status aller KLTs automatisch von 5-Komm. Bearbeitung auf 6-In Verpackung, sodass die Verpackung bereits beginnen kann, während der MOP-Batch noch läuft
- Zum Abstellen einzelner KLTs scannen Sie die KLT im Feld LT und anschließend den Lagerplatz im Feld LP LT oder MOP FFZ
Nun können Sie mit A5 Verpackung fortfahren.
7.1.5 A5 Verpackung
7.1.5.1 A5.1 Verpackungsvorgangsübersicht
Die Verpackung hat folgende Hauptaufgaben:
- Verpacken der kommissionierten Waren für den Versand
- Kontrolle der kommissionierten Waren (KLT)
- Zusammenführung der kommissionierten Waren
In der Verpackungsvorgangsübersicht kann sich der Verpacker informieren, für welche Aufträge Verpackungsvorgänge erzeugt wurden und was zu verpacken ist. Wenn hier nur eine bestimmte Anzahl Belege angezeigt wird, liegt das an der Einstellung Max. # Belege im SIEVERS WMS Team. Scannen Sie hier eine zu verpackende KLT oder NVE oder geben Sie eine Auftragsnummer ein, um zu A5.2 zu gelangen.
- Titelleiste mit Page Nr. / Bezeichnung | Benutzerkürzel
- Pack.Proc. = Verp. Vorg. = Verpackungsvorgang | hier kann der
Verpackungsvorgang per Scan der Verpackungsvorgangsnummer oder Eingabe
der Auftragsnummer ausgewählt werden. Der Vorgang kann aber auch per
Klick und Enter ausgewählt werden
- Hinweis - und Feedbackfeld
- Links: Zustellercode aus Warenausgangsplanung | Mitte: Erster Verladetag des Warenausgangs | Rechts: Priorität
- Links: Verpackungsvorgangsnummer | Mitte: Herkunftsbelegnr. und Anzahl der KLTs | Rechts: Mitarbeitermarkierung des Verpackungsvorgangs
- Links: Kundenname / Ort und Land | Rechts: i-Symbol falls eine Information existiert (Mit Pfeiltaste Rechts aufrufen)
- Links: Mitarbeitermarkierung des Kommissionierbelegs | Rechts: Lagerhäuser mit den verbleibenden Kommissionierungen
Um die Verpackungsvorgangsnummer ist eine grüne oder rote Umrandung. Rot = Es sind noch Positionen in der ausgehenden Lagerbuchung, die nicht fertig kommissioniert sind und / oder es fehlen Positionen in der ausgehenden Lagerbuchung (= Teillieferung). Grün = Alle Positionen sind kommissioniert und bereit für die Verpackung.
Über das A-Menü können Sie folgendes aufrufen:
- Auskunft
- Hilfe
- Auftragsinfo
- Hauptmenü
- Menü schließen
7.1.5.2 A5.2 Ladungsträgerübersicht
Hier kann der Verpacker oder Staplerfahrer einer Verpackungsgruppe sehen, welche KLT für einen Auftrag (also einen Warenausgang) zusammengepackt werden müssen. Die Sortierung der angezeigten Liste entspricht der im Verpackungsteam hinterlegten Bewegungsstrategie.
Felder:
1: KLT Nummer, rechts daneben Status (siehe nächster
Screenshot)
2: NVE Nummer, rechts daneben Status (siehe nächster Screenshot)
3: Links: Lagerplatz | Mitte: Ladungsträgernummer mit Art KLT | Nummer
des Artikels im KLT
4: Links: Lagerbestandsmaß des Ladungsträgers | Mitte: Maße | Rechts:
Gewicht
5: Links: Artikelnr. | Mitte: Artikelbeschreibung | Rechts: Menge
Wenn ein i in einer Zeile zu sehen ist, wurde hierzu ein Hinweistext hinterlegt. Diesen können Sie via Info (F3) aufrufen.
Prozess:
- Scannen des zu verpackenden KLTs
- Scannen der NVE (Blanko Barcode oder bestehende NVE)
- Bestätigen der Verpackung
- Fortfahren bei Schritt 1 mit dem nächsten KLT
- Sind alle Mengen gepackt und der Status wird auf 7-verpackt gesetzt, wird der Verpackungsprozess automatisch beendet.
Menüs:
A:
- Maße und Gewichte (F1) b
- NVE Label drucken (F9) a
- NVE Info (<-)
- Information
- Auftragsinfo
- Umbuchung (F2) i
- Interne Transporte
- Aktualisieren (F8) e
- Hauptmenü
- Menü schließen
B:
- Auspacken
- Foto (F6) f: Ermöglicht die Erstellung und Ansicht von Fotos. Die Fotos werden am Verpackungsvorgang gespeichert
- Hilfe (F10) h
- Fahrbefehl für alle KLT: Legt für alle KLTs, die sich noch nicht am Verpackungsplatz befinden, automatisch Fahrbefehle mit der Art “Transport zur Verpackung” an
- Hauptmenü
- Menü schließen
7.1.5.3 A5.3 Positionsübersicht Verpackung
Wenn Sie in A5.2 Ladungsträgerübersicht einen KLT scannen, öffnet sich diese Seite. Hier kann der Verpacker die Inhalte kontrollieren und anschließend die Ziel-NVE scannen.
- Gescannte KLT
- Ziel-NVE
- Inhalt
- Links: Typ des Ladungsträgers, Lagerbestandsmaßcode der NVE und Bestellnummer | Rechts: Abmessungen und Gewicht der NVE, Infosymbol und Zusteller
Die gescannte Ziel-NVE kann sein:
- Gescannte KLT
- Blanko Barcode
- Bestehende NVE
Wenn Sie in A5.2 Ladungsträgerübersicht eine KLT per Enter ausgewählt haben, öffnet sich eine spezielle Info-Ansicht von A5.3. Hier können Sie nichts bearbeiten und auch keine NVE scannen.
Menüs:
A:
B:
- Artikelweise Verpackung (F4) o
- Foto (F6) f: Zeigt das Artikelfoto oder, wenn keines vorhanden ist, lässt den Nutzer ein Foto erstellen
- Help (F10) h
7.1.5.3.1 A5.4 Auspacken
Mit dieser Funktion können Sie den Inhalt der NVE des aktuellen Verpackungsvorgangs wieder in eine KLT zurückführen. Scannen Sie dazu im NVE-Feld (2) die NVE und im KLT-Feld (1) die KLT. Bestätigen Sie anschließend das Auspacken.
- KLT
- NVE
- Links: Artikelnr., Artikelbeschreibung | Rechts: Menge
- Links: Typ des Ladungsträgers, Lagerbestandsmaßcode der NVE und Bestellnummer | Rechts: Abmessungen und Gewicht der NVE, Infosymbol und Zusteller
7.1.5.3.2 A5.5 Artikelweise Verpackung
Mit A5.5 können Sie artikelweise verpacken. Diese Seite wird geöffnet per Menü Artikelweise Verpackung oder F4, wenn Sie in A5.3 eine KLT gescannt haben.
- Eingabe KLT
- Eingabe NVE
- Eingabe Artikelnr.
- Verfügbare Artikel mit Nr., Beschreibung und Menge
- Eingabe Menge
- Aktueller Ladungsträger. Links: Typ des Ladungsträgers, Lagerbestandsmaßcode der NVE und Bestellnummer | Rechts: Abmessungen und Gewicht der NVE, Infosymbol und Zusteller
Gibt es für den Artikel/Lagerbestand eine gepflegte UVE, werden zusätzlich die Felder #UVE x PCS und Rest angezeigt. Hierdurch kann der Verpacker exakt bestimmen, wie viele UVE verpackt werden sollen oder welcher Rest zurückbleibt.
Wenn die Menge im KLT größer oder gleich der einer UVE ist, wird der Fokus auf das Feld #UVE gesetzt. Ist die Menge im KLT kleiner, wird der Fokus auf Rest gesetzt und der Verpacker kann direkt die Restmenge bestätigen.
Bitte beachten Sie, dass auch hier die Mengenvorschläge Mobile aus der SIEVERS WMS Team zum Tragen kommen.
7.1.6 A6 Lieferung
7.1.6.1 A6.1 Übersicht Verladungen
Diese Seite ermöglicht eine Übersicht über alle aktuell offenen Verladungen mit dem Status
- 2-freigegeben zur Vorbereitung
- 3-freigegeben
- 7-in Beladung.
- Scanfeld zum Scannen eines Verladevorgangs
- Hinweis- und Feedbackfeld
- Links: Zusteller | Rechts: Entweder geplanter Verladezeitpunkt oder Verladestart
- Links: Verladevorgangsnr. | Mitte: Anzahl NVE verpackt / Anzahl NVE verladen | Rechts: Status des Verladevorgangs und Kürzel des Verladers
- Links: Grüner Kasten: Status Lager erledigt und keine Teillieferung. Roter Kasten: Status Lager offen oder freigegeben und Teillieferung. Stichwort aus dem Warenausgang. | Mitte: Ein “i” zeigt, dass es weitere Infos gibt. Mit F3 abrufen. | Rechts: Verladelagerplatz
- Ladungsträgernr. oder Kennzeichen, falls keine Ladungsträgernr. vorhanden ist
- Gewicht und Volumen NVE offen
Um fortzufahren, wählen oder scannen Sie einen Verladevorgang aus der Liste. Alternativ kann auch eine NVE gescannt werden, um den zugehörigen Verladevorgang automatisch auszuwählen. Für mehr Informationen zum ausgewählten Verladevorgang drücken Sie F3, um zu A6.1i Verladeinfo zu gelangen.
7.1.6.2 A6.2 NVE Übersicht
Diese Seite zeigt den Inhalt eines NVE an, das Teil eines Ladevorgangs ist. Wenn der Verlader einen Ladevorgang ausgewählt und die Eingabetaste gedrückt oder erneut angeklickt hat, zeigt das System die NVE-Übersicht an. Dies ist das Hauptbearbeitungsbild des Verladers.
- Der Verlader kann das Menü mit Strg+m oder P1 öffnen.
- Zum Aufnehmen einer NVE kann ein beliebiges NVE aus dem Ladevorgang gescannt werden
- Der Verlader kann die NVE mit einem 2. Scan auf den Verladelagerplatz laden
- Die NVE erhält die Nummer des Ladevorgangs und den Status 8-Verladen
- Die NVE wird dann aus A6.2 aus der Liste der zu verladenden NVE entfernt
Soll die NVE wieder aus dem Verladelagerplatz herausgeholt werden, muss sie ein drittes Mal gescannt werden.
- Scanfeld für NVE Nr.
- Links: Wenn gefüllt: Ladungsträger-Nr oder GS1-NVE. Wenn keine Ladungsträgernummer vorhanden ist, enthält dieses Feld das LKW-Kennzeichen
- Lagerort
- Links: Nr. der geladenen NVE im Ladungsträger | Mitte: Gewicht des geladenen NVE im Ladungsträger | Rechts: Volumen der geladenen NVE im Ladungsträger
- Warenausgang Stichwort
- Links: Lagerort der NVE | Mitte: NVE-Nr. | Rechts: Nr. der Positionen im NVE | Ein i bedeutet, dass eine Information hinterlegt ist. Rufen Sie diese via F3 auf
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
- Links: Abladestelle | Mitte: Blitz = Hohe Priorität, 3 = Niedrige Priorität
- Herkunftsnr. Wenn es mehrere gibt, wird ein * angezeigt
7.1.6.3 A6.2m Menü
Die Seite hat die folgenden Menüs:
A:
- Maße und Gewichte
- NVE Label nachdrucken
- Auskunft
- Verladung Info: Verwenden Sie dieses Menü oder die Pfeiltaste rechts. Öffnet die MDE-Seite A6.1i NVE Übersicht Verladung Info
- Interne Transporte: Öffnet die Seite A2.0 Interne Transporte
- NVE abstellen
- Verladung abschließen: Beendet den Ladevorgang, setzt den Status auf 8-Verladen und entfernt den Ladevorgang aus A6.1
- Hauptmenü
- Menü schließen
B:
- Ansicht ändern (F4) o
- Foto (F6) f: Hiermit kann der Benutzer Fotos von für die Verladung relevanten Motiven machen, wie beispielsweise zur Dokumentation der LKW Beladung und Ladungssicherung. Die gemachten Fotos werden am Verladevorgang gespeichert. Die Bedienung gleicht der der Fotofunktion im Wareneingang A1.0.
- Hilfe (F10) h
- NVE Auskunft (<-)
- Aktualisieren
- Hauptmenü
- Menü schließen
7.1.6.4 Maße und Gewichte
Wenn Sie eine NVE ausgewählt haben, können Sie deren Gewichte und Maße einsehen und ändern.
- LBMaß: Lagerbestandsmaßcode | Wenn Sie hier ein LBM auswählen werden die Abmessungen und das Gewicht entsprechend angepasst. Das Gewicht wird berechnet nach der im Einrichtungsfeld Ermittlung Bruttogewicht des Behälters ausgewählten Formel. Das Feld finden Sie in der SIEVERS WMS Einrichtung im Bereich Behälter.
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- LP: Lagerplatz
7.1.6.5 NVE abstellen
Es gibt mögliche Szenarien, in denen NVE, die Teil eines Ladevorgangs sind, wieder auf einem Lagerplatz abgestellt werden müssen. Diese Aktion ist für diesen Fall verfügbar.
- Klicken Sie auf die Aktion oder drücken Sie F8, um den Abladevorgang zu starten.
- Scannen Sie den Lagerort.
- Neuer Lagerort auf NVE.
7.1.6.6 A6.1i A6.2i NVE Übersicht Verladung Info
Diese Seite zeigt alle relevanten Informationen über den aktuellen Verladevorgang an. Sie können sie mit F3 öffnen.
- Links: Sendungs-Nr. | Rechts: Warenausgang Stichwort
- Nummernschild vorne/hinten
- Ladungsträger Nr.
- Fahrzeugtext
- Links: Anzahl der offenen NVE in diesem Ladevorgang | Rechts: Bereits geladene NVE in diesem Ladevorgang
- Links: Gewicht der offenen NVE | Mitte: Gewicht der bereits geladenen NVE | Rechts: Maximales Gewicht
- Links: Volumen des offenen NVE | Mitte: Volumen des bereits geladenen NVE | Rechts: Maximales Volumen
- Anzahl der Abladestellen
- Ladeanweisungen
7.1.6.7 A6.2o Verladene NVE
Diese Seite wird durch die Aktion Ansicht ändern im Menü B von A6.1 und A6.2 geöffnet. Sie zeigt die aktuell geladenen NVE des ausgewählten Ladevorgangs an. Diese NVE wurden im Ladeprozess zweimal gescannt. Ein dritter Scan einer NVE entlädt sie und ändert seinen Status von 8-geladen auf 7-gepackt.
- Scanfeld für NVE Nr.
- Links: Wenn gefüllt: Ladungsträger-Nr oder GS1-NVE. Wenn keine Ladungsträgernummer vorhanden ist, enthält dieses Feld das LKW-Kennzeichen
- Lagerort
- Links: Nr. der geladenen NVE im Ladungsträger | Mitte: Gewicht des geladenen NVE im Ladungsträger | Rechts: Volumen der geladenen NVE im Ladungsträger
- Warenausgang Stichwort
- Links: Lagerort der NVE | Mitte: NVE-Nr. | Rechts: Nr. der Positionen im NVE | Ein i bedeutet, dass eine Information hinterlegt ist. Rufen Sie diese via F3 auf
- Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
- Links: Abladestelle | Mitte: Blitz = Hohe Priorität, 3 = Niedrige Priorität
- Herkunftsnr. Wenn es mehrere gibt, wird ein * angezeigt
7.1.7 A7 Auskunft
Das Programm A7 dient als Auskunft für Artikel, Lagerplätze und Ladungsträger. Auf A7 Auskünfte können aus den anderen MDE-Programmen nach einer Auswahl per Menü - Auskunft zugegriffen werden. Sie können aber auch die Auskunft über das Hauptmenü öffnen und einen Artikel, Lagerplatz oder Ladungsträger scannen, um mehr Informationen darüber zu erhalten.
In den Masken A7.1, A7.2 und A7.3 wird vor den Eingabefeldern ein einheitliches Barcodesymbol angezeigt, das die Scan-Funktionalität verdeutlicht.
Unterhalb der Titelleiste befindet sich in A7.1, A7.2 und A7.3 ein Hinweis- und Feedbackfeld. Dieses zeigt initial den Text Scan Art, GTIN, LB, LT, GS1, LP, SNr. als Eingabehinweis und gibt Rückmeldungen sowie Fehlermeldungen (in Rot) direkt in der Maske aus, ohne Pop-up-Dialoge. Wird eine Seriennummer gescannt, öffnet das System automatisch die Lagerbestandsauskunft A7.4 mit dem passenden Lagerbestand.
Die in der Auskunft gescannten und angezeigten Artikel/Ladungsträger/Lagerplätze haben nichts mit denen im aktuellen Arbeitsschritt zu tun. Wenn Sie nach der Einsicht der Auskunft in den Arbeitsschritt zurückkehren, wird das MDE Ihnen den gleichen Inhalt wie vor Abruf der Auskunft anzeigen.
Die Auskunfts-Programme haben ein A- und ein B-Menü, die über P1 auf dem MDE-Gerät erreichbar sind.
A:
- Maße und Gewichte
- Auskunft
- Aktualisieren
- LT Label drucken
- LB Label drucken
- Artikeletikett drucken
- Entnehmen <=> Zulagern
- Interne Transporte
B:
- Hilfe
- LT-Info
- Tastatur
- NVE Auskunft
- Foto (F6) f: Öffnet ein bestehendes Foto oder die Fotoaufnahmefunktion
7.1.7.1 A7.1 Artikelauskunft
Die Artikelauskunft zeigt Informationen zu dem jeweils ausgewählten Artikel wo und welche Menge sich aktuell wo befindet. Hier können Sie nicht nur Artikel-Labels scannen sondern auch GTINs.
Druck auf Pfeil nach Rechts -> Öffnet A7.3 Ladungsträgerauskunft.
- Artikelnummer
- Artikelbeschreibung
- Links: Anzahl der Vollpaletten | Rechts: UVE Menge aus Verpackungshierarchie
- Links: Einzelbrutto | Rechts: ABC-Klasse | Ganz Rechts: Kamerasymbol, wenn ein Foto an der Artikelkarte hinterlegt ist. Aufrufen mit F6
- Links: Summe des Bestands | Mitte: Anzahl der Lagerplätze | Rechts: Vorkommen in unterschiedlichen Lagerhallen
- Links: Lagerplatznummer | Rechts: Anzahl der Artikel auf diesem Lagerplatz
- Mitte: Minimum Bestandswerte aus Nachschub | Rechts: Maximum Bestandswerte aus Nachschub
- Zeigt BLOCK, wenn der Lagerbestand gesperrt ist
- Links: Lagerbestandsmaß und Nummer der Lagereinheit oder NVE Nr. | Mitte: Maße | Rechts: Gewicht
- Zeigt Mindesthaltbarkeitsdatum, Seriennr., Chargennr. und Variante. Ist eine Seriennr. vorhanden, wird diese bevorzugt vor der Chargennr. gezeigt
7.1.7.2 A7.2 Auskunft nach Lagerplatz
Die Auskunft nach Lagerplatz soll dem Lagermitarbeiter helfen zu verstehen, was auf dem Lagerplatz gebucht ist. Hierzu können Soll / Ist Prüfungen durchgeführt werden. Darüber hinaus hat der Lagermitarbeiter über das Menü die Möglichkeit zum Nachdruck von Etiketten und zur Kontrolle der Bewegungen zum und vom Lagerplatz.
Druck auf Pfeil nach rechts -> Öffnet A7.1 mit dem markierten Artikel.
- Titelleiste - Seite / Beschreibung / Benutzer
- LP= Lagerplatz | LT = Ladungsträger | Artikel-Eingabefeld
- Links: Kategoriecode des Lagerplatzes | Mitte + Rechts: TxBxH =>
Tiefe, Breite, Höhe des Lagerplatzes.
- Links: Art des Lagerplatzes | Mitte: Status | Mitte Rechts: Anzahl
der auf dem Lagerplatz zulässigen Ladungsträger | Rechts: ABC-Code
“A”
- Sperrcode in rot
- Links: Artikelnr. | Mitte: Zeigt rotes Gesperrt, wenn der
Bestand gesperrt ist | Rechts: Menge
- Links: Artikelbeschreibung | Rechts: Lagerbestandsnr.
- Links: Ladungsträgertyp und Ladungsträgercode oder NVE Nr. | Mitte: Maße | Rechts: Gewicht | Ganz Rechts: Kamerasymbol, wenn ein Foto an der Artikelkarte hinterlegt ist. Aufrufen mit F6
- Links: MHD | Rechts: Bevorzugt Seriennr. oder Chargennr. oder Variante
7.1.7.3 A7.3 Ladungsträger - Auskunft
Die Ladungsträger-Auskunft ermöglicht die Prüfung des Ladungsträger-Inhalts, Korrektur von Abmessungen und Gewicht sowie den Nachdruck von Labels. Hier können reguläre Ladungsträger-Label und GS1-NVE Etiketten gescannt werden.
Druck auf Pfeil nach Rechts -> Öffnet A7.1 Artikelauskunft.
- Ladungsträgernr. oder NVE Nr. und Ladungsträgerart
- Lagerbestandsmaß
- Abmessungen Tiefe x Breite x Höhe
- Status des Ladungsträgers
- Lagerplatz, auf dem der Ladungsträger stehen sollte
- GS1 Referenz, wenn vorhanden
- Inhalt mit Artikelnr., Artikelbeschreibung, Menge, MHD, Seriennr., Chargennr. und Variante. Seriennummer wird bevorzugt gezeigt. | Mitte: Zeigt rotes Gesperrt, wenn der Bestand gesperrt ist | Ganz Rechts: Kamerasymbol, wenn ein Foto an der Artikelkarte hinterlegt ist. Aufrufen mit F6
7.1.7.4 A7.4 Lagerbestandsauskunft
Die Lagerbestandsauskunft ermöglicht das direkte Anscannen und Beauskunften von Lagerbeständen. Diese Maske bietet detaillierte Informationen zu einem spezifischen Lagerbestand und ermöglicht flexible Navigation zu anderen Auskunftsmasken.
Von A7.1 Artikelauskunft durch Scannen einer Lagerbestandsnummer oder direkt über A7.4 durch Scannen von Artikel, GTIN, Lagerbestand, Ladungsträger, GS1, Lagerplatz oder Seriennummer erreichbar.
Druck auf Pfeil nach Rechts -> Öffnet A7.1 Artikelauskunft.
- Zeigt den Lagerplatz an. Bei gesperrten Beständen erscheint der rote Hinweis “gesperrt” zusammen mit dem Sperrcode
- Links: Ladungsträgercode und Ladungsträgerart (LE, KLT, NVE) | Rechts: Gewicht
- Links: Eingehendes Lagerbuchungsdatum | Rechts: TxBxH (Tiefe/Breite/Höhe)
- Links: Artikelnummer | Rechts: Menge
- Links: Artikelbeschreibung | Fotosymbol zeigt, dass ein Bild zu diesem Artikel vorliegt
- Variante
- Links: MHD | Rechts: Charge oder Seriennummer (Seriennummer wird bevorzugt angezeigt)
7.1.8 A8 Team / Stapler
Dieses Programm dient der Zuordnung des Mitarbeiters zu Team, Stapler und Drucker. Die Zuordnungen können auch im laufenden Betrieb geändert werden. Mit F5 können Sie die Vorauswahl automatisch komplett übernehmen.
- Team
- Stapler
- Drucker
- Liste der jeweils verfügbaren Optionen. Die farbigen Kästchen geben
an, ob es für dieses Team aktuell Arbeit gibt.
- Grün: Für dieses Team gibt es aktuell nichts zu tun
- Grau: Für dieses Team gibt es Arbeit
In der Benutzerverwaltungen können für jeden Mitarbeiter für die Zuordnungen Vorbelegungen eingetragen werden. Ist für den jeweiligen Benutzer Auf Logistics-Team einschränken gesetzt, kann der Mitarbeiter sein Team nicht selbst ändern.
Mit der Zuordnung von Team, Stapler und Drucker zum Mitarbeiter werden die anderen Inhalte auf dem MDE-Gerät entsprechend gefiltert, sodass der Mitarbeiter nur zu seinen hier festgelegten Eigenschaften passende Aufträge erhält.
7.2 B
7.2.1 B1 NVE Auskunft
Auf dieser Seite können Sie alle Informationen über die NVEs des gesamten Wareneingangs einsehen. Scannen Sie entweder einen NVE-Barcode oder geben Sie einen Beleg oder eine Warenausgangs-Nr. ein.
- NVE, Auftrag oder Warenausgang scannen
- Links: Warenausgang Nr. | Mitte: Ampel aus der Warenausgangsplanung | Rechts: Verladetag
- Links: Lagerplatz | Mitte: NVE-Nr. (rot umrandet wenn nicht verpackt) | Rechts: Anzahl der Artikel im NVE
- Links: Lagerbestandsmaßcode | Mitte: Abmessungen | Rechts: Gewicht
- Links: Erster Artikel | Mitte: Das gelegentliche i bedeutet, dass dieser Ladungsträger mit einem Hinweistext versehen ist. Mit F3 anzeigen | Rechts: Stückzahl dieses Artikels
- Links: Art und Nr. des Herkunftsbelegs | Rechts: Zustellercode
- Name des Debitoren, Lagerort und Ländercode
Es werden nur NVE mit den Zuständen 2,3,4,5,6 oder 7 aufgeführt. Die SSCCs werden zuerst nach Status und dann nach Lagerort in aufsteigender Reihenfolge sortiert.
Menü:
A:
- Maße und Gewichte (F1)
- NVE Label drucken (F9)
- Auftragsinfo (F3)
- Auskunft
- Interne Transporte (F2)
- Aktualisieren (F8)
B:
- Hilfe
7.2.2 B2 LE-Etikett
Mit diese Funktion können Sie beliebige LE-Etikette nachdrucken. Scannen Sie hierzu den Lagerplatz und den gewünschten Artikel.
7.2.3 B3 Bestandskorrektur
Mit der Bestandskorrektur können Sie bei der Inventur erkannte Bestandsunterschiede eintragen.
7.2.3.1 B3.1 Bestandskorrektur
Diese Seite dient der Erfassung des zu korrigierenden Lagerplatzes. Eingabe oder Scan eines zählbaren Lagerplatzes führt zu B3.2 Perm. Inventur Positionen.
Menü
- Hilfe (F10) h
7.2.3.2 B3.2 Perm. Inventur Positionen
Auf dieser Seite können Nutzer unter anderem Lagerbestände korrigieren, neue Lagerbestände erfassen oder leere Lagerbestände bestätigen.
- Links: Lagerplatz | Rechts: Inventurnummer und Zählliste
- Links: Artikelnr. | Rechts: Unklare Menge. Wird absichtlich nicht gezeigt, damit Zählen notwendig wird
- Artikelbeschreibung
- Links: GTIN | Rechts: Lagerbestandsnr.
- Scanfeld für die Lagerbestandsnr.
- Links: Lagerbestandsmaß und Dimensionen | Mitte: Gewicht | Rechts: Lagerplatz
- Eingabefeld Menge
Menü
A:
- Neuen LB erfassen (F5) k
- Maße und Gewichte (F1) b
- Auskunft (->)
- LE Etikett nachdrucken (<-)
- Aktualisieren (F8) e
- Leeren LP bestätigen (F2) l
- Druck LB Etikett (F9) a
B:
- Hilfe (F10) h
- Foto (F6) f
7.2.3.3 B3.3 Neuer Bestand
B3.3 wird genutzt, um bei einer Inventur aufgetauchte zusätzliche Lagerbestände erfassen zu können.
Folgende Felder gibt es:
- Artikel: Scannen Sie den gefundenen Artikel
- Gescannter Artikel
- Chargennr.
- MHD: Eingabe direkt oder via Kalender möglich
- LB
- Menge
- Ausgewählter Lagerplatz
Die Felder Chargennr., MHD und LB werden nur angezeigt, wenn diese als Pflichtfelder für diesen Artikel eingestellt sind. Hat der Artikel Varianten, erscheint das entsprechende Feld. Hier muss eine Variante eingegeben werden.
Folgendes können Sie auf dieser Seite einscannen:
- Artikelnr.
- GTIN
- GS1 Barcodes
- Blanko Barcodes
- Existierende Ladungsträger
Mehr Infos zum Hinzufügen eines Lagerbestands finden Sie unter Während einer Inventur neuen Lagerbestand hinzufügen.
7.2.3.4 B3.3 Menü
- Abbruch neuer Bestand: Schließt die Neubestandserfassung und kehrt zu B3.2 zurück
- Maße und Gewichte (F1)
- Auskunft
- LT Label drucken (F9)
- Umbuchung (F2)
- Interne Transporte
7.2.4 B4 WE Abladen
Über diese Seiten kann ein Wareneingangs-Abladevorgang erzeugt und durchgeführt werden. Dieser Bereich ist explizit für Mitarbeiter gedacht, die sich ausschließlich auf das Abladen von Wareneingängen konzentrieren. Dafür gibt es in B4 nur die Seiten
- B4.1 WE Übersicht und
- B4.2 Neues Abladen/Wareneingang
Die Seite entsprechen exakt A1.1 und A1.0. Scannen eines Wareneingangs, Ladungsträgers oder Artikels in B4.1 startet den Abladevorgang. Alternativ können Sie auch via Menü A1 einen neuen Vorgang erzeugen. Wenn möglich, wird der Lieferant oder Zusteller bereits vorgefüllt, sodass nur noch
- Anzahl Packstücke
- Abladestelle und
- Barcode
vom Nutzer gefüllt werden müssen. Ansonsten können Sie auch in B4.2 per Auswahl manuell einen Lieferanten auswählen. Fügen Sie bei Bedarf via F6 dem Wareneingang Fotos hinzu und erstellen Sie ihn mit F5.
- Scanfeld
- Hinweise und Feedback
- Links: Kreditorname aus dem Wareneingang | Rechts: Erwartete Ankunft
- Links: Wareneingangsnr. | Mitte: Ein i zeigt, dass ein Hinweistext hinterlegt ist. Aufruf mit F3 | Rechts: Status des Wareneingangs
- Links: Abladestelle | Mitte: Zusteller | Rechts: Anzahl Ladungsträger
- Links: Anzahl Herkunftsbelege | Mitte: Anzahl Ladungsträger | Rechts: Anzahl der Positionen
Prozess:
- Wählen Sie einen Wareneingang aus der Übersicht aus, scannen Sie einen Ladungsträger oder Artikel oder starten Sie über das Menü (Punkt 1) einen leeren Vorgang. Hierbei wird die Ankunftszeit des Wareneingangs gesetzt.
- Füllen Sie die Felder in B4.2 Neues Abladen, beginnend mit “Anz. Packstücke.” Scannen Sie außerdem einen Ladungsträger oder einen Blanko Barcode im Feld “Barcode”.
- Bei Bedarf fügen Sie mit F6 Fotos hinzu. Diese werden dem Wareneingang angehängt.
- Erstellen Sie den Abladevorgang mit F5. Hierbei wird die Abfahrtszeit des Wareneingangs gefüllt und der Status auf 1-Erfasst gesetzt.
7.2.5 B5 Inventur
Ein Lagermitarbeiter hat mit dem MDE-Gerät jederzeit die Möglichkeit, eine Inventur zu starten. Hierbei werden die Lagerplätze und -bestände nicht gesperrt.
Bitte beachten Sie, dass die Erzeugung und Bearbeitung einer Inventur nur möglich ist, wenn die entsprechende Einstellung in der SIEVERS WMS Einrichtung auf aktiv geschaltet ist.
- Wählen Sie Neuer Vorgang.
- Scannen Sie einen Lagerort oder geben Sie eine Lagerhalle und ein Lagerregal oder eine Ebene ein.
- Geben Sie die Anzahl der Lagerplätze ein, die jetzt gezählt werden sollen.
- Geben Sie an, ob die Inventur auch Leerplätze, keine Leerplätze oder nur Leerplätze beinhalten soll.
- Drücken Sie Erstellen oder die Taste F5.
Es ist auch möglich, eine leere Zählliste mit der Inventurart initiale Bestandsaufnahme im Business Central-System zu erstellen und anschließend der Reihe nach die Lagerplätze zu scannen, die Sie zählen möchten.
Die Inventurzeilen werden hinzugefügt und die zugehörige Zählliste mit den entsprechenden Zähllistenzeilen wird direkt zur Bearbeitung auf dem MDE freigegeben.
Nun wird zur Inventur jeder Lagerplatz einzeln durch den Inventurmitarbeiter gescannt.
Nach dem Scannen eines Lagerplatzes, wird die Positionsseite geöffnet:
- Lagerplatz
- Artikel mit Artikelnummer, Beschreibung und Lagereinheiten-Nr.
- Einheit. An dieser Stelle steht keine Menge, damit bei der Inventur nicht einfach abgeglichen werden kann, sondern tatsächlich gezählt werden muss
Bitte beachten Sie, dass nicht gezählte Lagerplätze aus der Inventur- und Zählliste gelöscht werden, wenn der Inventurmitarbeiter eine offene Zählung verlässt. Dies gilt nicht für Lagerplätze, die ein zweites oder drittes Mal gezählt werden sollen.
B5.0m Menü
- Anlage Inventur (F5) k: Erstellt eine Inventur anhand der in B5 eingegebenen Parametern
- Hilfe (F10) h
7.2.5.1 B5.1 Perm. Inventur Übersicht
Zeigt die derzeit offenen Inventuren an und ermöglicht es dem Benutzer, mit Neuer Vorgang eine neue Inventur zu erstellen.
- Links: Inventur Nr. | Rechts: Zustand der Inventur
- Datum der Inventur
- Links: Zähllisten Nr. | Rechts: Rot: Noch zu zählende Lagerbestände; Grün: Bereits gezählte Lagerbestände; Schwarz: Leere Lagerplätze
7.2.5.2 B5.2 Perm. Inventur Lagerplätze
Zeigt die zu zählenden Lagerplätze der ausgewählten Inventur an.
- Inventurnr. und Zähllistennr.
- Lagerplatz
- Anzahl der zu zählenden Lagerbestände
Die Reihenfolge der angezeigten Lagerplätze ist abhängig von der beim
SIEVERS WMS Team eingetragenen Bewegungsstrategie.
Scannen Sie hier einen Lagerplatz, um den Prozess fortzusetzen.
Beim Verlassen von B5.2 wird die bearbeitete Inventur automatisch gelöscht, außer es handelt sich um eine Inventur mit dem Typ Stichtagsinventur oder Initiale Bestandsaufnahme.
7.2.5.3 B5.2m Menü
- Erledigte Zählungen: Zeigt die bereits erledigten Zählungen dieser Zählliste an
- Hilfe
7.2.5.4 B5.3 Perm. Inventur Positionen
Wählen Sie entweder die Positionen auf dem Bildschirm aus oder scannen Sie die Lagerbestände, um die Inventur vorzunehmen.
- Lagerplatz und Inventurnr. + Zähllistennr.
- Links: Artikelnummer | Rechts: Einheit. An dieser Stelle steht keine Menge, damit bei der Inventur nicht einfach abgeglichen werden kann, sondern tatsächlich gezählt werden muss
- Artikelbeschreibung
- Links: Ladungsträgernr. | Rechts: Lagerbestandsnr.
- Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer und Seriennummer
- Lagerbestandsnr. Eingabe
- Links: Lagerbestandsmaß und Dimensionen | Mitte: Gewicht: | Rechts: Lagerplatz
- Eingabe Menge hier
B5.3m Menü
A:
- Neuen LB erfassen
- Maße und Gewichte
- Auskunft
- LE Etikett nachdr.
- Aktualisieren
- Leeren LP bestätigen: Bestätigt leeren Lagerplatz
- Druck LB Etikett
B:
- Hilfe (F10) h
- Foto (F6) f
7.2.5.5 B5.4 Perm. Inventur Lagerplätze Erledigte Zählungen
Diese Seite zeigt eine Übersicht der bereits gezählten Zähllistenzeilen.
- Inventurnr. und Zähllistennr.
- Links: Lagerplatz | Rechts: Ladungsträgernr.
- Links: Artikelnr. | Rechts: Lagerbestandsnr.
- Links: Artikelbeschreibung | Rechts: Menge
B5.4 Menü
- Neuen LB erfassen (F5) k
- Maße und Gewichte (F1) b
- Auskunft (->)
- LE Etikett nachdrucken (<-)
- Aktualisieren (F8) e
- Leeren LP bestätigen (F2) l
- Druck LB Etikett (F9) a
- Gezählten Wert ändern (F4) o: Der Nutzer kann einen neuen Wert für den bereits gezählten Bestand eingeben
7.2.5.6 B5.5 Neuer Bestand
B5.5 wird genutzt, um bei einer Inventur aufgetauchte zusätzliche Lagerbestände erfassen zu können.
Folgende Felder gibt es:
- Artikel: Scannen Sie den gefundenen Artikel
- Gescannter Artikel
- Chargennr.
- MHD: Eingabe direkt oder via Kalender möglich
- LB
- Menge
- Ausgewählter Lagerplatz
Die Felder Chargennr., MHD und LB werden nur angezeigt, wenn diese als Pflichtfelder für diesen Artikel eingestellt sind. Hat der Artikel Varianten, erscheint das entsprechende Feld. Hier muss eine Variante eingegeben werden.
Folgendes können Sie auf dieser Seite einscannen:
- Artikelnr.
- GTIN
- GS1 Barcodes
- Blanko Barcodes
- Existierende Ladungsträger
Mehr Infos zum Hinzufügen eines Lagerbestands finden Sie unter Während einer Inventur neuen Lagerbestand hinzufügen.
B5.5 Menü
- 5.5. Schließen (Esc)
- Maße und Gewichte (F1)
- Auskunft
- LT Label drucken (F9)
- Erledigte Zählungen (F4) o
- Umbuchung (F2)
- Interne Transporte
7.3 C
7.3.1 C1 Entnahme Produktion
Dieser Prozess dient der Verarbeitung von Mengen aus dem Lager für die Produktion. Hier kann der Mitarbeiter sehen, welche Fahrbefehle zur Bearbeitung freigegeben sind, Fahrbefehle auswählen und bearbeiten.
Fahrbefehle vom Typ Transport zur Produktion, die in C1 erzeugt werden, erhalten automatisch eine Teamzuordnung basierend auf den in den SIEVERS WMS Teams gepflegten Parametern (Lagerort, Lagerhalle, Lagerbereich, Art, Fahrbefehlsart Filter). Die Parameter beziehen sich dabei auf das Ziel des Fahrbefehls. Falls kein passendes Team ermittelt werden kann, bleibt die Zuordnung leer. Diese Fahrbefehle werden im Rollencenter in einem separaten Stapel angezeigt.
7.3.1.1 C1.1 Übersicht Entnahme
Diese Seite zeigt die aktuellen zur Bearbeitung freigegebenen Fahrbefehle mit der Art Produktionsversorgung.
- Links: Fahrbefehlsnummer | Rechts: Anzahl Fahrbefehlszeilen | Ganz Rechts: Priorität. Es werden nur die Prioritäten Hoch und Niedrig angezeigt
- Links: Hinweistext
- Zeigt den aktuellen Workload. Linke Zahl: Fahrbefehlsköpfe, die Zeilen enthalten, die mit dem aktuellen Team bearbeitet werden. Rechte Zahl: Fahrbefehlszeilen, die mit dem aktuellen Team bearbeitet werden sollen
- Mitarbeitermarkierung aus dem Fahrbefehl
Mit Auswahl oder Eingabe eines Fahrbefehls wird C1.2 geöffnet. Scannen Sie im Feld oben einen Fahrbefehlsbarcode oder geben Sie eine Nummer ein auf die die Liste gefilter werden soll.
7.3.1.2 C1.2 Entnahme Pos. Übersicht
Hier kann sich der Lagermitarbeiter informieren, wie viele und welchen Fahrbefehlszeilen der ausgewählte Fahrbefehl enthält und diese nacheinander abarbeiten. Hierzu wird zuerst ein Ladungsträger (stets eine LE) eingescannt und anschließend werden die Positionen mit C1.3 abgefahren.
Befindet sich bereits ein Ladungsträger auf dem Stapler, wenn diese Seite aufgerufen wird, bekommt der Nutzer eine Warnmeldung, die auf diesen Umstand hinweist. So kann nicht aus Versehen in eine falsche LE gepackt werden. Befindet sich eine KLT oder NVE auf dem Stapler, muss diese abgestellt werden.
Wurde die Entnahme erfolgreich durchgeführt, kann der Ladungsträger zum Zielplatz gebracht werden. Drücken Sie F8, um Menüpunkt 7 TE abstellen zu öffnen. Hier wird der Zielplatz angezeigt.
Alternativ kann, wenn alle Positionen abgearbeitet wurden (Infofeld zeigt “Ladungsträger abgeben”), der Lagerplatz direkt in der Maske “Entnahme Pos. Übersicht” gescannt werden, um den Ladungsträger abzustellen.
Wenn während der Produktionsentnahme spontan zusätzliche Ladungsträger benötigt werden, können diese direkt mit F5 oder über den Menüpunkt B1 angelegt werden, ohne dass ein Blanko-Barcode gescannt werden muss. Voraussetzung hierfür ist das aktivierte Einrichtungsfeld Neue LE ohne Blanko Barcode erlauben.
Wird der Ladungsträger nicht auf dem angezeigten Zielplatz abgestellt, wird automatisch ein Fahrbefehl dorthin erzeugt.
- Links: Fahrbefehlsnummer | Rechts: Priorität (Nur Hoch oder Niedrig)
- Hinweistext aus Fahrbefehlskopf
- LE Nummer
- Links: Lagerplatz der Position | Rechts. Artikelnummer
- Links: Bei Bedarf Chargennummer | Rechts: Menge
- Links: Artikelbeschreibung und Variante | Rechts: Mitarbeitermarkierung
- Links: Zeigt, ob es sich um eine Vollpalette handelt | Rechts: Linke Zahl: Anzahl unterschiedliche Ladungsträger im ausgewählten Fahrbefehl für das ausgewählte Team. Rechte Zahl: Anzahl Fahrbefehlszeilen in dem ausgewählten Fahrbefehl für das ausgewählte Team
Eine Entnahme der Restmenge einer Palette und Übernahme dieser als Ladungsträger wird zurzeit nicht unterstützt.
Ist in der SIEVERS WMS Einrichtung das Feld Entnahmepos. kumuliert per Ladungsträger und Artikel aktiviert, ändert sich die Darstellung in C1.2: Alle Fahrbefehlspositionen mit identischem Lagerplatz, Artikel, Charge, Variante, MHD und Seriennummer werden zu einer Zeile zusammengefasst. Die Auswahl erfolgt dann ausschließlich durch:
- Scan der Ladungsträgernummer (LE) oder
- Manuelle Auswahl in der Liste
Der direkte Scan eines Lagerbestandes ist in diesem Modus nicht möglich.
C1.2 Menü
A
- Auftragsinfo (F3) i: Öffnet die Auftragsinfo mit dem Hinweistext
- TE abstellen (F8) e: Öffnet eine Seite, auf der ein neue Lagerplatz für den aktuell aufgenommenen Ladungsträger ausgewählt werden kann
B
- Neue LE (F5) k: Legt einen neuen Ladungsträger (LE) ohne Blanko-Barcode an und druckt automatisch das LE-Etikett. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn in der SIEVERS WMS Einrichtung das Feld Neue LE ohne Blanko Barcode erlauben aktiviert ist. Die neue LE erhält automatisch das Default-Lagerbestandsmaß und die zugehörigen Standardmaße.
- Tastatur
7.3.1.3 C1.3 Entnahme Positionsbearbeitung
Dient der Bearbeitung einzelner Fahrbefehlspositionen in der Produktionsversorgung. Diese Seite ist fast exakt gleich aufgebaut wie A4.3.
- Artikel Nr.
- Artikelbezeichnung
- Links: Lagerplatz | Rechts: LE-Nr.
- Links: Chargennr. und MHD | Rechts: Stückzahl aus der Fahrbefehlszeile
- Reservierte Lagerbestandsnummer aus dem Fahrbefehl
- Die zu entnehmende Menge
- Scannen Sie hier die Lagereinheit oder den Lagerbestand. Wenn mehrere Lagerbestände auf dem angepeilten Ladungsträger liegen, kann hier nur ein Lagerbestand gescannt werden
- Dieses Mengenfeld wird je nach Einstellung des Feldes Entnahmemenge nicht bestätigen in PV in der SIEVERS WMS Einrichtung am Team vorgefüllt oder bleibt leer
- Links: Fahrbefehlsnummer | Rechts: Priorität, wenn diese niedrig oder hoch ist
- Hinweistext
- Links: Ladungsträgernummer, auf die kommissioniert wird | Rechts: Erste Zahl: Anzahl Ladungsträger in dem Fahrbefehl, die noch bearbeitet werden müssen. Zweite Zahl: Anzahl Fahrbefehlszeilen, die sich vom aktuellen Ladungsträger bedienen. Farben: Grün: Es gibt was zu tun. Grau: Es gibt nichts zu tun.
Wie in A4.3 scannt der Nutzer den angepeilten Ladungsträger bzw. einen Lagerbestand und bestätigt anschließend die zu entnehmende Menge. Danach wird die nächste Position in C1.3 angezeigt.
Wenn während der Produktionsentnahme spontan zusätzliche Ladungsträger benötigt werden, können diese direkt mit F5 oder über den Menüpunkt B1 angelegt werden, ohne dass ein Blanko-Barcode gescannt werden muss. Voraussetzung hierfür ist das aktivierte Einrichtungsfeld Neue LE ohne Blanko Barcode erlauben.
Es ist möglich, einen Lagerbestandstausch durchzuführen. Das bedeutet, dass Sie einen abweichenden Lagerbestand von dem Ladungsträger entnehmen dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass die Bestandsmerkmale (Stückzahl, Variante, Charge, MHD) übereinstimmen.
Muss der Vorgang unterbrochen werden, kann der Nutzer den auf den zu kommissionierenden Ladungsträger jederzeit via F8 oder das Menü A7 abstellen.
Ist in der SIEVERS WMS Einrichtung das Feld Entnahmepos. kumuliert per Ladungsträger und Artikel aktiviert, zeigt C1.3 die kumulierte Gesamtmenge aller zusammengefassten Positionen an.
Der Benutzer gibt die entnommene Gesamtmenge ein. Die eingegebene Menge darf die angezeigte Gesamtmenge nicht überschreiten. Nach Bestätigung der Eingabe werden automatisch alle zugehörigen Einzelpositionen als entnommen gebucht und dem ausgewählten Ladungsträger (LE) zugeordnet.
7.3.2 C2 Produktionsversorgung
C2 dient dem Fahren der in C1 entnommenen Lagerbestände zu den Produktionsplätzen.
Menü
A:
- FB Zeilen nach Ziel filtern (F5) k: Ermöglicht das Filtern der Fahrbefehlszeilen nach Lagerhalle und Lagerregal
- TE abstellen (F8) e: Öffnet eine Seite, auf der ein neue Lagerplatz für den aktuell aufgenommenen Ladungsträger ausgewählt werden kann
- FB / LT Info (F3) i: Öffnet C2.1i und zeigt Informationen zum Ladungsträger und Fahrbefehl
- Auskunft (->): Öffnet die Auskunft A7.3 zum aktuell ausgewählten Ladungsträger
- Umbuchung (F2) l: Öffnet A3.1 Artikelumbuchung Übersicht
- Interne Transporte: Öffnet A2.0 Interne Transporte
- LE Label drucken (F9) a
B:
- Hilfe (F10) h
- Tastatur
- Abweichend abstellen: Ermöglicht das Abstellen einer Restmenge abweichend vom ursprünglichen Zielplatz. Voraussetzung ist, dass bereits eine Teilmenge auf dem eigentlichen Zielplatz abgestellt wurde
7.3.2.1 C2.1 Versorgungsübersicht Prod.
Nach der üblichen Auswahl des Teams, Staplers und des Druckers öffnet sich C2.1: Versorgungsübersicht Produktion. Der Produktionsversorger kann sich hier beauskunften, was insgesamt an vorbereiteten Ladungsträgern zur Verteilung auf die Ziele in der Produktion bereit steht. Hier werden alle Ladungsträger mit der Art LE angezeigt, die in einem Fahrbefehl mit der Art Versorgung Produktion aufgeführt und zum Ziel zu bringen sind. Die Einrichtungen an den Teams und Sortierungen nach Lagerplatz und Wegoptimierung werden berücksichtigt.
Wählen Sie einen Ladungsträger per Scan oder manueller Auswahl aus und nehmen Sie ihn damit auf den Stapler auf.
- Links: Aktueller Lagerplatz des Ladungsträgers | Mitte: Ladungsträgernr. | Rechts: Zielsymbol mit Anzahl der unterschiedlichen Ziele
- Links: Lagerbestandsmaß
- Links: Anzahl Lagerbestände | Rechts: Anzahl Artikel
- Links: Palettensymbol mit Anzahl aller Ladungsträger, die in die Produktion gebracht werden müssen | Rechts: Dokumentensymbol mit Anzahl aller Fahrbefehlszeilen, die verteilt werden müssen. Bei Zahlen über 999 wird nach der ersten Dezimalstelle gerundet und ein “k” angehängt (z.B. 1999 = 1,9k). Grau = Arbeit vorhanden, Grün = keine offenen Aufgaben mehr. Die Zahlen reduzieren sich automatisch bei Bestätigung von Fahrbefehlszeilen
7.3.2.2 C2.1i LT Info
- Links: Ladungsträgernummer | Rechts: Ladungsträgerstatus
- Priorität
- Anzahl der unterschiedlichen Artikel
- Zeitpunkt der Erstellung des Fahrbefehls
- Hinweistext Ladungsträger
7.3.2.3 C2.2 Versorgungsbearb. Prod.
Nachdem ein Ladungsträger in C2.1 via Scan oder manueller Auswahl aufgenommen wurde, wird diese Seite angezeigt. Nun werden die Lagerbestände des Ladungsträgers angezeigt und wohin sie gebracht werden sollen.
Aufgenommene Ladungsträger werden weiterhin auf C2.1 angezeigt, damit sie auch bearbeitet werden können, wenn das mobile Gerät ausfallen sollte.
Scannen Sie einen Lagerbestand und anschließend den Ziellagerplatz. Sie können auch direkt den Ziellagerplatz scannen. Wenn es nur einen möglichen Lagerbestand gibt, können Sie anschließend den Lagerplatz bestätigen und den Fahrbefehl damit abschließen. Gibt es mehrere passende Fahrbefehlszeilen, muss die passende Zeile noch via Artikel- oder Lagerbestandscan oder manuell ausgewählt werden.
- Links: Fahrbefehlsnummer | Mitte: Lagerbestandsmaß | Rechts: Ladungsträgernummer
- Links: Zielplatz aus der Fahrbefehlszeile | Rechts: Artikelnummer
- Links: Chargennr. | Mitte: Mindesthaltbarkeitsdatum | Rechts: Menge und Basiseinheit
- Artikelbeschreibung
- Links: Lagerbestandsnummer | Rechts: Variante
- Mengeneingabefeld zur Bestätigung
- Zeigt den aktuellen Workload
- Linke Zahl: Anzahl der unterschiedlichen Ziele in dem Fahrbefehl, die vom Team angefahren werden
- Rechte Zahl: Anzahl der Fahrbefehlszeilen, die aktuell noch zu bearbeiten sind.
8 Stichwortverzeichnis
8.1 Abkürzungen
| Wort de | Abkürzung de | Word en | Abkürzung en |
|---|---|---|---|
| Lagereinheit | LE | Storage Unit | SU |
| Kommissionierter Ladungsträger | KLT | Picking Transport Unit | PTU |
| Nummer Versandeinheit | NVE | Serial Shipment Container Code | SSCC |
| Unterverpackungseinheit | UVE | Subpackaging Unit | SPU |
| Mobiles Datenerfassung | MDE | Mobile Data Collection | |
| Mengeneinheit | MEH | ||
| Serienladungsträger | SLT | Series Transport Unit | STU |
8.2 Toolbar Icons Mobile
| Icon | Funktion |
|---|---|
| Abbruch Neuer Bestand | |
| Aktualisieren | |
| Ansicht ändern | |
| Artikeltikett drucken | |
| Artikelumbuchung | |
| Artikelweise verpacken | |
| Aufgenommene NVE | |
| Auskunft | |
| Auspacken | |
| Zurück | |
| Belegeingabe | |
| Bestandsdifferenz | |
| Buchen | |
| Druck LB Etikett | |
| Enter | |
| Fahrbefehlsfilter | |
| Foto | |
| Funktion | |
| Funktionsmenü öffnen | |
| Geprüft Zurücksetzen | |
| Gezählten Wert ändern | |
| Hauptmenü | |
| Info | |
| Interne Transporte | |
| Ladungsträger anlegen | |
| Leeren LP bestätigen | |
| LE Etikett nachdrucken | |
| LT Label drucken | |
| Maße und Gewichte | |
| Menü Seite schließen | |
| Neue Inventur | |
| Neuen LB erfassen | |
| Neuer Kommplatz | |
| Neuer Vorgang | |
| Neues Ziel | |
| NVE abstellen | |
| NVE Auskunft | |
| Seriennummer löschen | |
| Tastatur | |
| TE abstellen | |
| Übernehmen | |
| Verladung abschließen | |
| WE Filter | |
| Zuordnung auflösen |
8.3 Status
8.3.1 Status im Wareneingang
Folgende Status im Wareneingang gibt es:
| Status | Schritt |
|---|---|
| 0-Avisiert | Der Wareneingang wurde erstellt. |
| 1-Erfasst | Der Blanko Barcode im Wareneingangskopf wird eingegeben. |
| 2-Freigegeben MDE | Der Wareneingang wurde für das MDE freigegeben. |
| 3-Clearing QS | Der Wareneingang muss zur Qualitätssicherung und wurde auf 3-Clearing QS gestellt. Hierdurch startet die Zeiterfassung des Vorgangs - sichtbar in “Start Clearing QS”. |
| 4-Clearing EK | Der Wareneingang wurde auf 4-Clearing EK gestellt. Hierdurch startet die Zeiterfassung des Vorgangs - sichtbar in “Start Clearing EK”. |
8.3.2 Kombinationen Status Wareneingang und Status Ladungsträger
Wenn der Status des Wareneingangs geändert wird, hat das auch einen Effekt auf den Status der Ladungsträger. In der nachfolgenden Tabelle werden die jeweiligen Statuskombinationen aufgelistet.
| Fall | WE Status alt | WE Status neu | Änderung | Restriktion | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | WE | 0-Avisiert | 1-Erfasst | manuell | |
| LE | 0-Avisiert | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| KLT | 0-Avisiert | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| NVE | 0-Avisiert | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| UVE | 0-Avisiert | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| 2 | WE | 1-Erfasst | 0-Avisiert | manuell | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 0-Avisiert | System | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 0-Avisiert | System | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 0-Avisiert | System | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 0-Avisiert | System | ||
| 3 | WE | 1-Erfasst | 3-Clearing QS | manuell | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 3-Clearing QS | System | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 3-Clearing QS | System | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 3-Clearing QS | System | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 3-Clearing QS | System | ||
| 4 | WE | 1-Erfasst | 4-Clearing EK | manuell | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 4-Clearing WE | System | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 4-Clearing WE | System | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 4-Clearing WE | System | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 4-Clearing WE | System | ||
| 5 | WE | 1-Erfasst | 2-Freigegeben MDE | manuell | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| 6 | WE | 1-Erfasst | 5-Gebucht | System | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst | System | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst | System | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 7-Verpackt, 2-Erfasst | System | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst, 7-Verpackt | System | ||
| 7 | WE | 2-Freigegeben MDE | 5-Gebucht | System | |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst | System | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst | System | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 7-Verpackt, 2-Erfasst | System | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 2-Erfasst, 7-Verpackt | System | ||
| 8 | WE | 2-Freigegeben MDE | 1-Erfasst | manuell | wenn nicht bearbeitet |
| LE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| KLT | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| NVE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| UVE | 1-in Bearbeitung WE | 1-in Bearbeitung WE | ohne | ||
| 9 | WE | 3-Clearing QS | 1-Erfasst | manuell | |
| LE | 3-Clearing QS | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| KLT | 3-Clearing QS | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| NVE | 3-Clearing QS | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| UVE | 3-Clearing QS | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| 10 | WE | 4-Clearing EK | 1-Erfasst | manuell | |
| LE | 4-Clearing WE | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| KLT | 4-Clearing WE | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| NVE | 4-Clearing WE | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| UVE | 4-Clearing WE | 1-in Bearbeitung WE | System | ||
| 11 | WE | 5-Gebucht | ./. | Retoure / WE Storno | nicht versendet |
Bereinigung der Ladungsträger im Bestand über Rückabwicklung
8.3.3 Status des Ladungsträgers
8.3.3.1 Lagereinheit (LE)
| ID | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0 | Avisiert | Der Ladungsträger ist noch nicht im Lager eingetroffen. Er wurde zur Auslieferung angekündigt. |
| 1 | WE Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Bearbeitung im Lagerzugang gesperrt. |
| 2 | Erfasst | Der Ladungsträger ist für die weitere Bearbeitung verfügbar und befindet sich im Lager. |
| 3 | Clearing QS | Zur Qualitätsprüfung oder Klärung in der Qualitätssicherung. |
| 4 | Clearing WE | Zur Klärung im Einkauf oder im Wareneingang. |
| 9 | Erledigt Versendet | (Vorschlag) Der interne Prozess für diesen Ladungsträger ist abgeschlossen; es findet kein weiteres Handling mehr statt. |
8.3.3.2 Kommissionierter Ladungsträger (KLT)
| ID | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0 | Avisiert | Der Ladungsträger ist noch nicht im Lager eingetroffen. Er wurde zur Auslieferung angekündigt. |
| 1 | WE Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Bearbeitung im Lagerzugang gesperrt. |
| 2 | Erfasst | Der Ladungsträger ist für die weitere Bearbeitung verfügbar und befindet sich im Lager. |
| 3 | Clearing QS | Zur Qualitätsprüfung oder Klärung in der Qualitätssicherung. |
| 4 | Clearing WE | Zur Klärung im Einkauf oder im Wareneingang. |
| 5 | Komm. Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Kommissionierung gesperrt - er befindet sich in der Kommissionierung. |
| 6 | In Verpackung | Der Ladungsträger ist durch die Verpackung gesperrt – er befindet sich in der Abwicklung in der Verpackung. Im MOP-Prozess wird dieser Status bereits beim Entnehmen einzelner KLT aus dem Gestell gesetzt, nicht erst beim Abschluss des gesamten Batches. |
| 7 | Verpackt | Der Ladungsträger ist ladebereit; wartet darauf, auf einen LKW, Container oder Transporter verladen zu werden. |
| 8 | Verladen | Der Ladungsträger wurde auf einen LKW, CTR oder Transporter verladen, befindet sich aber ggf. noch im Lagerbereich. |
| 9 | Erledigt Versendet | Der KLT ist fertig bearbeitet und wurde zur NVE umgewandelt. |
8.3.3.3 Nummerversandeinheit (NVE)
| ID | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0 | Avisiert | Der Ladungsträger ist noch nicht im Lager eingetroffen. Er wurde zur Auslieferung angekündigt. |
| 1 | WE Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Bearbeitung im Lagerzugang gesperrt. |
| 2 | Erfasst | Der Ladungsträger ist für die weitere Bearbeitung verfügbar und befindet sich im Lager. |
| 3 | Clearing QS | Zur Qualitätsprüfung oder Klärung in der Qualitätssicherung. |
| 4 | Clearing WE | Zur Klärung im Einkauf oder im Wareneingang. |
| 5 | Komm. Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Kommissionierung gesperrt – er befindet sich in der Kommissionierung. |
| 6 | In Verpackung | Der Ladungsträger ist durch die Verpackung gesperrt – er befindet sich in der Abwicklung in der Verpackung. |
| 7 | Verpackt | Der Ladungsträger ist ladebereit; wartet darauf, auf einen LKW, Container oder Transporter verladen zu werden. |
| 8 | Verladen | Der Ladungsträger wurde auf einen LKW, CTR oder Transporter verladen, befindet sich aber ggf. noch im Lagerbereich (z.B. Zwischenzone). |
| 9 | Erledigt Versendet | Der Ladungsträger wurde ausgeliefert. Die Ladeeinheit hat den Lagerbereich verlassen und befindet sich auf dem Weg zum Kunden. |
8.3.3.4 Unterverpackungseinheit (UVE)
| ID | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0 | Avisiert | Der Ladungsträger ist noch nicht im Lager eingetroffen. Er wurde zur Auslieferung angekündigt. |
| 1 | WE Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Bearbeitung im Lagerzugang gesperrt. |
| 2 | Erfasst | Der Ladungsträger ist für die weitere Bearbeitung verfügbar und befindet sich im Lager. |
| 4 | Clearing WE | Zur Klärung im Einkauf oder im Wareneingang. |
| 5 | Komm. Bearbeitung | Der Ladungsträger ist durch die Kommissionierung gesperrt – er befindet sich in der Kommissionierung. |
| 6 | In Verpackung | Der Ladungsträger ist durch die Verpackung gesperrt – er befindet sich in der Abwicklung in der Verpackung. |
| 7 | Verpackt | Der Ladungsträger ist fertig für den Versand. |
| 8 | Verladen | Der Ladungsträger wurde bereits auf das Transportmittel (z.B. LKW) verladen, befindet sich jedoch möglicherweise noch im Lagerbereich (z.B. Rampe). |
| 9 | Erledigt Versendet | Der Ladungsträger hat das Lager verlassen und befindet sich auf dem Weg zum Kunden. |
8.3.4 Status des Wareneingangs
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 0- Avisiert | Der Wareneingang ist geplant, aber noch nicht auf dem Werksgelände angekommen. |
| 1- Erfasst | Der Wareneingang ist angelegt und ein Blanko Barcode wurde gescannt. |
| 2- Freigegeben MDE (Mobile DatenErfassung) | Der Wareneingang wurde durch MDE freigegeben. |
| 3- Clearing QS | Der Wareneingang befindet sich in der Qualitätssicherung und wurde auf 3-Clearing QS gestellt. Hierdurch startet die Zeiterfassung des Vorgangs - sichtbar in “Start Clearing QS”. |
| 4- Clearing EK | Der Wareneingang wurde auf 4-Clearing EK gestellt. Hierdurch startet die Zeiterfassung des Vorgangs - sichtbar in “Start Clearing EK”. |
| 5- Gebucht | Der Wareneingang ist gebucht. |
Wenn der Status auf 0-Avisiert, 3-Clearing QS oder 4-Clearing EK steht, kann der Wareneingang nicht gebucht werden. Ist der Status 1-Erfasst oder 2-Freigegeben MDE darf der Wareneingang gebucht werden. Bei 2-Freigegeben MDE nur über die MDE-Anwendung, bei 1-Erfasst über Business Central und die MDE-Anwendung.
8.3.5 Status der Warenausgangsplanung
| Lager | Verfügbarkeit | Kommissionierung | Verpackung | Verladung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Offen (rot) | Es gibt mindestens eine Position, die für den Kommissionier- oder Verpackungsprozess freigegeben oder gedruckt werden muss. | Mindestens eine enthaltene Position kann nicht durch vorhandene Bestände abgedeckt werden. | Es wurde noch keine Position zur Kommissionierung freigegeben. | Es wurde noch keine Position zur Verpackung freigegeben. | Der Verladevorgang hat noch nicht begonnen. |
| Angelegt (Gelb) | Die Kommissionierung wurde angelegt und es sind Mengen reserviert. Es befindet sich noch kein Artikel in Kommissionierung. | ||||
| Teilweise verfügbar (gelb) | Versandanweisung steht auf “Teillieferung” und es gibt verfügbare und nicht verfügbare Positionen. | ||||
| Teilfreigegeben (gelb) | Entweder Kommissionierung oder Verpackung stehen noch auf Teilfreigegeben | Eine Kommissionierung ist teilfreigegeben, wenn sich nur ein Teil der Positionen in Kommissionierung befindet. | Es befindet sich ein Teil der Positionen in Verpackung. | Es ist nur ein Teil der zugeordneten Verladungen freigegeben. | |
| Freigegeben (gelb) | Alle enthaltenen Positionen sind für die weitere Bearbeitung zur Kommissionierung und / oder Verpackung freigegeben oder gedruckt. | Jede Position ist zur Kommissionierung freigegeben oder gedruckt. | Jede Position ist zum Verpacken freigegeben oder gedruckt. | Der Warenausgang wurde zum Verladen freigegeben. | |
| Verfügbar/Erledigt (grün) | Alle Positionen in der Kommissionierung und Verpackung sind bearbeitet. Der Warenausgang ist bereit für die Verladung oder die Buchung. | Alle Zeilen können freigegeben oder gedruckt werden. | Alle enthaltenen Positionen wurden in den Lagerhallen kommissioniert. | Alle enthaltenen Positionen wurden direkt in der Kommissionierung oder Verpackung verpackt. | Der Verladevorgang ist abgeschlossen. |
8.3.5.1 Status der Kommissionierung
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 0-angelegt | SNCL Ausgehende Lagerbuchung ist angelegt, Reservierungen erfolgt - aber die Kommissionierung ist noch nicht freigegeben oder gedruckt. |
| 1-gedruckt | Der Kommissionierschein wurde gedruckt. Ein erneuter Druck sollte möglichst vermieden werden, da es sonst zu einer doppelten Kommissionierung kommen kann. |
| 2-freigegeben | Der Kommissionierschein wurde auf einem MDE freigegeben und kann bearbeitet werden. |
| 3-in Bearbeitung | Der Kommissioniervorgang wurde bereits teilweise bearbeitet und noch nicht fertiggestellt. |
| 8-Storniert | Alle Positionen wurden storniert. |
| 9-erledigt | Alle Positionen wurden kommissioniert. Dieser Status kann auch direkt vergeben werden, wenn bei Anlage der ausgehenden Lagerbuchung nur bereits gepackte KLTs oder NVEs eingelastet wurden. |
8.3.5.2 Status der Kommissionierbelegzeilen
Der Status der Kommissionierbelegzeilen ist losgelöst vom Status der Kommissionierung. Der Status der Zeilen wird dynamisch abhängig vom Bearbeitungsschritt angepasst.
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 0- Angelegt | SNCL Ausgehende Lagerbuchung ist angelegt, Reservierungen erfolgt - aber die Kommissionierung ist noch nicht freigegeben oder gedruckt. |
| 2- Gedruckt | Der Kommissionierschein wurde gedruckt. Ein erneuter Druck sollte möglichst vermieden werden, da es sonst zu einer doppelten Kommissionierung kommen kann. |
| 2- Freigegeben | Der Kommissionierschein wurde auf einem MDE freigegeben und kann bearbeitet werden. Wird die Position bearbeitet oder die Zeile zurückgemeldet, bleibt die Zeile auf diesem Status. |
| 3- In Bearbeitung | Ein Benutzer hat auf dem MDE diese Position ausgewählt. Bleibt gesetzt, bis die Position zurückgemeldet ist. |
| 8- Storniert | Die Position wurde storniert. |
| 9- Erledigt | Die Position wurde vollständig kommissioniert und zurückgemeldet. |
8.3.5.3 Status der Verladung
Wenn der Zusteller keine Verladung erfordert, bleibt die Status-Ampel für Verladung in der WA-Planung leer.
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 1-gedruckt | Die Verladeliste wurde gedruckt. Dieser Status kann nur gesetzt werden, wenn der vorherige Status 0-angelegt war. |
| 2-Zur Vorbereitung freigegeben | Die Verladung wurde zur Vorbereitung freigegeben. Die Ladungsträger können in diesem Status nicht verladen werden. |
| 3-Freigegeben | Die Verladung ist freigegeben. |
| 7-In Beladung | Der Verladevorgang befindet sich in Beladung. Wird gesetzt, wenn am MDE das erste NVE dem LKW / CTR zugeordnet wurde. |
| 8-Verladen | Alle NVEs sind verladen. |
| 9-Erledigt | Die Verladung wurde geprüft |
8.3.5.4 Status der Serienkommissionierung
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 0- Angelegt | Bei Anlage der Serie mit deaktivierter automatischer Freigabe in der Serienbildungsstrategie |
| 1- Freigegeben | Manuell oder automatisch freigegeben |
| 2- In Kommissionierung | Erster Kommissionierbeleg gedruckt oder erster Kommissioniervorgang auf MDE ausgewählt |
| 3- Kommissioniert | Die Positionen wurden kommissioniert |
| 4- Abgeschlossen (Vereinzelt) | Alle Positionen einer Serie sind kommissioniert und wurden zurück in KLTs gebucht |
| 5- in Klärung | Eine Mindermenge wurde festgestellt und es wurde kein Alternativbestand gefunden. |
8.3.6 Status der Zählliste
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| 0- Offen | Manuell gesetzter Status bei 1. und 2. Zählung, wenn am MDE nicht bearbeitet werden soll. Initialstatus bei 3. Zählung |
| 1- Gedruckt | Zählliste wurde zur Bearbeitung gedruckt |
| 2- Freigegeben | Initialstatus bei 1. und 2. Zählung |
| 3- In Bearbeitung | Sobald ein Bestand gezählt wurde |
| 4- Gezählt | Sobald alles gezählt wurde |
| 8- Gelöscht/Verworfen | Zählliste wurde verworfen, z.B. wenn vor Durchführung einer weiteren Zählung doch der letzte Zählwert manuell übernommen wurde |
| 9- Erledigt | Zählliste wurde in die Inventur übernommen |
8.3.7 Status Nachschub in der Produktionsversorgung
| Status | Farbe | Bedeutung | Handlungsbedarf |
|---|---|---|---|
| Offen | Rot | Keine oder unzureichende Nachschub-Fahrbefehle vorhanden. Restmenge übersteigt erledigte und berücksichtigte Nachschubmengen. | Nachschub muss erstellt werden |
| Erstellt | Gelb | Nachschub-Fahrbefehl wurde angelegt, aber die Bearbeitung hat noch nicht begonnen. | Fahrbefehl muss freigegeben/gestartet werden |
| In Bearbeitung | Gelb | Nachschub-Fahrbefehl wird aktuell bearbeitet (z.B. Ware auf FFZ gebucht, Entnahme läuft, Mitarbeiter zugeordnet). | Abwarten, bis Nachschub abgeschlossen ist |
| Verfügbar | Grün | Alle benötigten Komponenten sind verfügbar. Restmenge ist durch erledigte und berücksichtigte Nachschubmengen gedeckt. | Keine Aktion erforderlich |
8.3.8 Status der MOP-Batches
MOP-Batches durchlaufen folgende Status:
| Status | Beschreibung | Mögliche Aktionen |
|---|---|---|
| 0-Angelegt | Batch wurde erzeugt, aber noch nicht freigegeben | Freigeben, Löschen, Bearbeiten |
| 1-Freigegeben | Batch wurde freigegeben, Kommissionierbelege wurden erzeugt | Status zurücksetzen, Kommissionierung starten |
| 2-In Kommissionierung | Mindestens ein Kommissionierbeleg wurde gedruckt oder auf dem MDE ausgewählt | Kommissionierung fortsetzen |
| 3-Kommissioniert | Alle Positionen wurden kommissioniert | Verpackung starten |
| 4-Abgeschlossen (vereinzelt) | Alle Aufträge wurden vollständig bearbeitet und verpackt | Archivieren |
| 5-In Klärung | Mindermenge gefunden oder Problem aufgetreten | Manuelle Prüfung erforderlich |
Der Status wechselt automatisch basierend auf dem Fortschritt der Kommissionierung. Sie können den Status über die Aktion Status zurücksetzen im MOP Monitor manuell zurücksetzen (nur von Status 1-Freigegeben auf 0-Angelegt).
8.4 Warenausgangstermine
- Vorlauf (Horizont): Relevant für den automatisierten Warenausgang oder automatisierte Ausgehende Lagerbuchung. Bestimmt den Zeitpunkt, wie weit im Voraus zum Verladedatum/Liefertermin ein Warenausgang oder eine Ausgehende Lagerbuchung angelegt werden darf bzw. in einen bestehenden Warenausgang hinzugefügt werden darf. Steht hier 10T, wird 10 Werktage vor dem ersten Verladedatum bzw. geplanten Warenausgangsdatum der Warenausgang angelegt.
- Freigabevorlauf: Anzahl der Tage vor dem
Verladedatum ab dem der Kommissionierbeleg automatisch freigegeben wird.
Nur relevant, falls die automatische Kommissionierbelegfreigabe genutzt
wird.
- Priorität 1: Freigabevorlauf in SIEVERS WMS Team: Auftragsarten
- Priorität 2: Freigabevorlauf in SIEVERS WMS Team: Kommissionierung & Verpackung
- Kommissionierdatum: Erstes Verladedatum - Ausgehende Lagerdurchlaufzeit (aus der Lagerortkarte). Der Termin, an dem begonnen werden darf, zu kommissionieren.
- Erstes Verladedatum: Spezifiziert den Tag, an dem mit der ersten Verladung gerechnet werden kann. Das ist der Termin, von dem die restliche Warenausgangsplanung ausgeht
- Karenzzeit Lieferdatum: Toleranzzeitraum um 1. Verladetermin, in dem verschiedene Aufträge zu einem Warenausgang zusammengefasst werden (relevant für automatisierten WA). Beispiel: Karenzzeit = 2 Werktage. Das erste Verladedatum eines Warenausgangs ist der 27.09. Das geplante Lieferungsdatum eines Auftrags ist der 28.09. Dieser Auftrag ist also noch innerhalb der Karenzzeit und wird hinzugefügt. Ein anderer Auftrag hat das geplante Lieferungsdatum 24.09. Dieses ist außerhalb der Karenzzeit und kann daher nicht zum Warenausgang hinzugefügt werden. Die Werktage werden über den Basiskalendercode am Debitor definiert. Ist dort kein Kalendercode eingetragen, wird der Basiskalendercode des Lagerorts genutzt.
- #Tage vor dem 1. Verladetermin: Anzahl der Werktage vor dem 1. Verladetermin, ab denen keine Positionen mehr zum WA hinzugefügt werden können.
- Zugesagtes Lieferdatum: Der Tag, an dem wir die Lieferung zugesagt haben.
- Geplantes Lieferungsdatum bzw. Geplantes Warenausgangsdatum: Der geplante Tag des ersten Verladedatums. Berechnet durch Geplantes Lieferdatum - Transportzeit. Ticket
- Geplantes Lieferdatum: Der Tag, an dem der Kunde die Lieferung erhalten soll.
- Gewünschtes Lieferdatum: Der Tag, an dem der Kunde die Ware erhalten möchte. Ist dieses Feld ausgefüllt, ist es die Basis für das geplante Lieferungsdatum.
- Lieferungsdatum: Der Tag des ersten Verladedatums
- Lieferdatum: Ankunft der Ware beim Kunden
- Ausgehende Lagerdurchlaufzeit: Legt für den Lagerort fest, wie lange der Warenausgang ab Kommissionierung bis 1. Verladedatum braucht
- Transportzeit: Zeit zwischen Lieferungsdatum und
Lieferdatum. Transportzeit der Ware
- Priorität 1: Transportzeit am Zusteller
- Priorität 2: Transportzeit am Debitor
- Arbeitsdatum: Der aktuelle Tag
A
- ABC-Kennzeichen: Klassifiziert Artikel nach ihrer Zugriffshäufigkeit. A ist die höchstmögliche Zugriffshäufigkeit.
- Abladelagerort: Gibt den Lagerort an, an dem eine Lieferung entladen/abgeladen wurde.
- Abladestelle: Gibt den Lagerplatz an, an dem eine Lieferung abgeladen wurde.
- Anbruch Lagerbestand: Gibt an, ob der Lagerbestand angebrochen ist.
- Anzahl Artikel: Zeigt die Anzahl der unterschiedlichen Artikel im Ladungsträger an.
- Anzahl Ladungsträger: Gibt die Anzahl der Ladungsträger an. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Textfeld, was bei Anmeldung einer Lieferung durch einen Fahrer oder an der Rezeption gefüllt werden kann.
- Anzahl Herkunftsbelege: Gibt die Anzahl der verknüpften Herkunftsbelege an.
- Anzahl Picks: Gibt an, wie viel Arbeit im Kommissionierbeleg steckt. die ausgehende Lagerbuchung einer ganzen Palette ist ein Pick. Eine Teilentnahme eines Artikels aus einem Lagerplatz ist ein Pick.
- Artikelnr.: Die einzigartige Nummer dieses Artikels.
- Artikel Beschreibung: Eine Kurzbeschreibung oder Bezeichnung des Artikels.
- Auftragsart: Dient der Zuordnung von Logistik Teams zu bestimmten Auftragsgrößen.
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode: Dieser Code ist eine Ressource, mit der Fremdlagerdienstleistungen für Ausgehende Lagerbuchungen abgerechnet werden.
- Artikelserien: Hierbei handelt es sich um in Serie kommissionierte Artikel, die erst bei der Verpackung auf unterschiedliche Kundenaufträge verteilt werden.
- Auf dem Gelände: Setzen dieses Kennzeichens im Verladevorgang definiert Ankunftsdatum und Zeit.
- Auftragsreiner WA: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob auftragsrein kommissioniert und verpackt wird. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Lieferanschrift.
- Ausgehende Lagerbuchungdebitor: Das ist ein Fremdlagerdebitor. Dieses Feld wird in der Regel automatisch gefüllt, wenn sich in den Belegzeilen Fremdlagerartikel befinden.
B
- Barcode: Ein Barcode wird dazu verwendet, eindeutige Identifikation zu ermöglichen und digitale mit realen Vorgängen zu verknüpfen. So werden nicht nur Nummern generiert und abgedruckt, sondern mit dem Scannen von Barcodes auch Zeitmessungen gestartet. Der Barcode besteht aus dem Code des Objekts und einer nach Modulo 10 (+ Gewichtung 3; Start mit 3) generierten Prüfziffer. Wie Sie einen Blanko-Barcode erstellen, wird im Prozess Blanko Barcode generieren beschrieben.
- Belegung: Gibt an, ob ein Lagerplatz voll, (teilweise) belegt oder leer (frei) ist.
- Breite, Tiefe, Höhe: Die Maße des Gegenstands
- Bruttogewicht Ladungsträger: Ladungsträgergewicht + Gewicht der Verpackung + Nettogewicht der Artikel.
- Buchungsdatum: Gibt das Datum an, an dem dieser Beleg gebucht wurde. In Ausnahmefällen kann sich das Buchungsdatum abhängig vom Status des Belegs ändern.
C
- Chargennr.: Dient der Identifikation und Unterscheidung einzelner Chargen. Sie sind beispielsweise relevant bei Wareneingang und Lagerbestandstausch. Chargen dürfen in der Regel auf Lagerbeständen nicht gemischt werden. Es kann auch erzwungen werden, dass Artikel nicht ohne Chargennr. in das Lager aufgenommen werden können. Diese und mehr Einrichtungen finden Sie im SIEVERS WMS Setup.
- Code: Ermöglicht die eindeutige Identifizierung vieler Elemente des SIEVERS WMS-Systems. Genutzt werden Codes beispielsweise für Lagerplätze, Lagerbestandsmaße oder Ladungsträger.
D
- DIVERS: Dieses Kennzeichen wird statt einer Auftragsnummer überall dort eingesetzt, wo Diverses Auftragshandling angewendet wird. Bitte beachten Sie, dass in einem solchen Fall die Mengen summiert angezeigt werden.
- Druckerstation: Fasst mehrere Drucker für verschiedene Formate zusammen. Dadurch werden Drucke nicht an konkrete Drucker, sondern an eine Druckergruppe geschickt und automatisch vom richtigen Drucker ausgedruckt. In der SNC/Mobile Benutzerverwaltung können auch individuelle Nutzer bestimmten Druckerstationen zugeordnet werden. Die Verwaltung erfolgt in der Druckerstationsübersicht.
E
- Ebenencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Eingangsüberschusscode: Gibt die Richtlinie an, die für den Kunden angewendet wird, wenn mehr Artikel eingehen, als bestellt wurden. Siehe außerdem Eingangsüberschusscode
- Eingehende Lagerbuchungauftrag: Hierbei handelt es sich um einen Auftrag zur Eingehende Lagerbuchung von Artikel in einem Fremdlagerungsprozess. Aus dem Eingehende Lagerbuchungauftrag können Sie einen Wareneingang erzeugen.
- Eingehende Lagerbuchungdebitor: Das ist ein Fremdlagerdebitor. Dieses Feld wird in der Regel automatisch gefüllt, wenn sich in den Belegzeilen Fremdlagerartikel befinden
- Eingehende Lagerbuchunggeldcode: Das ist eine Ressource, mit der Fremdlagerdienstleistungen für Eingehende Lagerbuchungen abgerechnet werden.
- Eingehende Lagerbuchungstrategie: Definiert, wie Lagerplätze in einem Lager gesucht und gefunden werden. Sie besteht in der Regel aus mehreren Strategiezeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um ein Ziel für den Wareneingang zu finden. Siehe hierzu auch Eingehende Lagerbuchungstrategien.
- Erwartete Ankunft: Das ist das ungefähre Datum an dem eine Lieferung erwartet wird. Ist dieses Datum angegeben, können der Vertrieb und der Einkauf besser planen. Das Datum kann sich vom Buchungsdatum unterscheiden, muss es aber nicht.
F
- Fälligkeitsdatum: Gibt die Fälligkeit des Belegs an.
- Fahrbefehlsart: Zeigt, um was für einen Fahrbefehl
es sich handelt. Jede Fahrbefehlsart hat eine bestimmte ihrem Namen
entsprechende Funktion. Die Fahrbefehlsarten werden automatisch gesetzt,
können aber auch manuell geändert werden.
- Lagerplatzumlagerung
- Nachschub
- Eingehende Lagerbuchung
- Retoure
- Verladevorbereitung
- Manuelle Umbuchung
- Produktionsversorgung: Für die 1-stufigen Produktionsnachschub
- Transport zur Produktion: Teil des Prozesses des 2-stufigen Produktionsnachschubs
- Stornierung Kommissionierung: Wird in A3 Artikelumbuchung angezeigt.
- Filter zum Holen von Herkunftsbelegen verwenden: Öffnet ein Fenster, mit dem ein Filter zum Holen von Herkunftsbelegen konfiguriert werden kann. So können Belege schnell und gezielt mit mehreren Aufträgen verbunden und gefüllt werden, um beispielsweise einen neuen Warenausgang anzulegen. Siehe Filter zum Holen von Herkunftsbelegen
- Freie Platzanzahl: Gibt an, wie viele freie Plätze auf diesem Lagerplatz verfügbar sind
G
- Geplantes Lieferungsdatum: Hierbei handelt es sich um die Grundlage für die Initialberechnung des Verladetags und der Verladewoche im Warenausgang. Geplantes Lieferungsdatum - Transportzeit = Verladedatum. Siehe Warenausgangstermine.
- Gewicht: Gibt das Gewicht bspw. des Ladungsträgers an. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Ladungsträgergewichts von der gewählten Einstellung des Einrichtungsfeldes Ermittlung Bruttogewicht in der SIEVERS WMS Einrichtung abhängt. In der Verpackung wird zur Gewichtsermittlung die kleinste Lagereinheit laut Verpackungshierarchie als Vorschlag herangezogen. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
- Größenklasse: Frei definierbare Klassifizierung eines Artikels. Dient dazu, die Kommissionierung artikelbezogen zu organisieren. Über die Größenklasse können artikelbezogene Kommissionierläufe organisiert und bestimmte Logistikteams zur Kommissionierung zugeordnet werden. Siehe hierzu SNC Klassifizierung
- Großes Etikett: 110mmx162mm (BxH)
H
- Herkunftsbeleg: Gibt die Art des Ursprungsbelegs an, auf den sich der aktuelle Beleg oder die jeweilige Zeile bezieht.
- Herkunftsnr.: Die Nummer des zugehörigen Herkunftsbelegs. Beispiel: Verkaufsauftragsnummer.
- Herkunftszeilennr.: Gibt die Herkunftszeilennummer des Herkunftsbelegs an, aus dem der Posten stammt.
- Hinweistext Etikett: In dieses Feld kann ein Text eingetragen werden, der auf dem Packstücketikett (LE, KLT oder NVE) angedruckt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um Hinweise für den Kunden, Bezüge zum Lieferantenpackstück oder eine Kommscheinrückmeldung im belegorientierten Kommissionierablauf handeln.
- Höhe, Breite, Tiefe: Die Maße des Gegenstands oder Ladungsträgers
I
- Inventurgeldcode: Das Inventurgeld ist ein Kostensatz, der in den Ressourcen angelegt wird. Dieser wird genutzt, um per Inventur und Menge / Lagerbestand oder Ladungsträger (…) abzurechnen.
- Internes Transport Team: Definiert das primäre Team, das für den Transport einer Fahrbefehlszeile zuständig ist. Wird bei der teambasierten Gruppierung in der Nachschuberzeugung verwendet.
- Internes Transport Folge-Team: Definiert das sekundäre Team für Folgetransporte. Wird zusammen mit dem Internen Transport Team zur Bildung teamreiner Fahrbefehle herangezogen.
K
- Kategoriencode: Gruppiert und beschreibt einen Lagerplatz in seinen Abmessungen und Aufnahmeeigenschaften. Über die Belegungsmatrix kann festgelegt werden, welche Lagerbestandsmaße zu welchen Kategorien zugeordnet werden sollen. Das ist notwendig für eine effektive Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Kommissionierbereich: Spezifiziert den Bereich, aus dem kommissioniert werden soll
- Kommissionierplatz: Synonym: Stammlagerplatz. Fester Lagerplatz, von dem kommissioniert werden soll. Siehe auch Struktur des Lagers
- Kreditor-Lieferungsnr.: Bei dieser Nummer handelt es sich um die Lieferscheinnummer des Kreditors. Sie kann beim Wareneingang eingegeben werden, damit der Einkauf eine Referenz für die Kommunikation oder bei der Rechnungsstellung des Kreditors hat. Sie kann als Referenz zum Lieferschein oder zur Lieferung selbst verwendet werden.
- Kleines Etikett: 90x33mm (BxH)
- Kommissionierter Ladungsträger: Ladehilfsmittel mit
kommissionierter Artikelmenge. Klammer und Beschreibung für
Artikelmenge(n), Lagerbestandsnummer(n) mit einem Ladungsträger mit
Auftragsbezug, nicht versandfertig. Dient der Erfassung, Haltung,
Bewegung und Rückverfolgung der kommissionierten Lagerbestände. Mit KLT
abgekürzt.
- Attribute:
- Nr.
- Lagerort + Lagerplatz
- Status
- Lagerbestandsmaß
- Maße
- Gewichte
- Barcode Nr.
- Wiederverwendbar-Flag
- Attribute:
- Komplett fakturiert: Ein Ja bedeutet, dass die gesamte Bestellung fakturiert wurde. Wenn ein Teil der Bestellung noch nicht fakturiert wurde, wird im Feld Nein angezeigt.
- Komplettlieferung: Ein Ja bedeutet, dass die gesamte Bestellung versandt wurde. Wenn ein Teil der Bestellung noch nicht versandt wurde, wird im Feld Nein angezeigt.
- Konsolidierung: Konsolidierungsplätze sollen der Arbeitsvereinfachung von Kommissionier- und Verpackungsteams dienen. Wurden bei der Kommissionierung mehrere auftragsbezogene KLTs gebildet, sind diese an einen oder wenige Konsolidierungs-Lagerorte zu leiten. Die Mitarbeiter im Verpackungsbereich sollen immer wissen, wo sie die Positionen für den zu verpackenden Auftrag finden. Aus diesem Grund werden die Positionen an möglichst wenigen Lagerorten konsolidiert. Konsolidierplätze werden anhand des zugeordneten Lagerortes und des zum Verpackungsteam zugeordneten Konsolidierplatzes automatisch ermittelt. Die Konsolidierung ist auch Teil des Diversen Auftragshandlings
L
- Ladungsträger: Ein tragendes Mittel zur Zusammenfassung von Gütern. Enthält einen oder mehrere Lagerbestände bzw. Artikel. Kann beispielsweise eine Palette sein. Die physische Beschaffenheit des Ladungsträgers wird durch das Lagerbestandsmaß definiert.
- Ladungsträgerart: Zeigt, in welchem
Prozessabschnitt der Ladungsträger verwendet wird. In Kombination mit
dem Status des Ladungsträgers
kann sehr schnell erkannt werden, worum es sich bei dem Ladungsträger
handelt und in welchem Auftragsstatus er sich befindet. Auf dem
Ladungsträger befinden sich ein oder mehrere Lagerbestände oder Artikel.
- LE = Lagereinheit: Ein Ladungsträger mit einer Menge, die keinen Auftragsbezug hat
- KLT = Kommissionierter Ladungsträger: Ladungsträger mit einer Menge, die bereits kommissioniert (=für einen Auftrag zusammengestellt) wurde, aber noch nicht versandfertig ist
- NVE = Nummer VersandEinheit: Ladungsträger mit einer verpackten und versandfertigen Menge. Eindeutige Identifizierung des Versandelements
- UVE = Unterverpackungseinheit als Typ für den Transportladungsträger.
- Über die LE, KLT und NVE ist eine lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Versand bis zum Wareneingang gewährleistet.
- SLT = Serienladungsträger: Ein Ladungsträger, der Teil einer Serienkommissionierung ist. Dieser Ladungsträger darf nicht in eine NVE umgewandelt und auch nicht verladen werden. Ein SLT ist nicht zu einer Warenausgangsnr., sondern einer Kommissionierseriennr. zugeordnet.
- Ladungsträgernachschub: Bei diesem Nachschub werden keine Lagerbestände gefahren, sondern ausschließlich Ladungsträger. Ladungsträgernachschübe werden automatisch erzeugt, wenn ein kompletter Lagerbestand bewegt werden muss.
- Ladungsträgernummer: Einzigartiger Code, der einen
Ladungsträger bzw. einen Ladungsträger identifiziert. Die dazugehörige
Nummernserie wird in der SIEVERS WMS Einrichtung definiert
- Synonyme: Ladungsträgercode; Bezeichner des Ladungsträgers; Barcode des Ladungsträgers ohne Prüfziffer
- Lagerbereich: Zusammenfassung mehrere Regalebenen. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerbestand: Dient dazu, Artikel mit gleichartigen Merkmalen zusammenzufassen. Merkmale können beispielsweise sein: MHD, Charge, Seriennummer, Ursprung, kfm. Zugehörigkeit, Bestandsmengenqualifizierung (Vollpalette/Anbruch), Variante. Es können sich mehrere Lagerbestände auf einem Ladungsträger befinden.
- Lagerbestandseinheit: Spezifiziert die Einheit des Lagerbestands. Diese ist wichtig, um zu unterscheiden, ob es sich um eine Vollpalette oder einen Anbruch handelt.
- Lagerbestandsfindungsstrategie: Diese Strategie sorgt dafür, dass bestimmte Lagerbestände in einer bestimmten Reihenfolge für eine Ausgehende Lagerbuchung herangezogen werden. Die Strategie besteht aus mehreren Zeilen, die der Reihe nach durchlaufen, um die am besten geeigneten Bestände zu finden. Siehe hierzu Lagerbestandsfindungsstragie
- Lagerbestandsmaßcode: Code, der eine Verpackungsart identifiziert. Beschreibt das Packmittel oder den Ladungsträger. Beispiele: Palette, Gitterbox, Karton, Bund, Lose etc.
- Lagereinheit: Synonym: Ladehilfsmittel mit
Ladegut/Lagerware. Klammer und Beschreibung für Artikelmenge(n),
Lagerbestandsnummer(n) mit einem Ladungsträger ohne Auftragsbezug
- Attribute:
- Nr.
- Lagerort + Lagerplatz
- Status
- Lagerbestandsmaß
- Maße
- Gewichte
- Barcode Nr.
- Wiederverwendbar-Flag
- Attribute:
- Lagergeld: Ressource, mit der Verkaufspreise für Fremdlagerungen ausgerechnet werden. Lagergelder werden in der Tabelle SNCL Lagergeld Ressource Preis definiert.
- Lagerhallencode: Der einzigartige Identifikationscode der Lagerhalle. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerortcode: Der einzigartige Identifikationscode des Lagerorts. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerplatzes. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lagerplatzart: Gibt an, um welche Art Lagerplatz es
sich handelt. Die Lagerplatzart bestimmt das funktionale Verhalten:
Greifplätze werden bevorzugt für die Kommissionierung verwendet,
Reserveplätze für den Nachschub, Verladeplätze für die Verladung und
Wareneingangsplätze für den Wareneingang. Folgende Möglichkeiten gibt
es:
- Reserveplatz
- Greifplatz
- Verladeplatz
- Wareneingangsplatz
- Übergabeplatz
- Konsolidierplatz
- Lagerplatz Fertigteil: Der Ziel-Lagerplatz, auf den ein fertig produzierter Artikel bei Istmeldung gebucht wird. Dieses Feld gehört zum Kontext Produktion
- Lagerregalcode: Der einzigartige Identifikationscode dieses Lagerregals. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Lieferanschrift: Dieses Kennzeichen im Warenausgang regelt, ob pro Lieferanschrift kommissioniert und verpackt wird. Siehe hierzu Diverses Auftragshandling. Das Gegenteil dieser Arbeitsweise ist Auftragsreiner WA.
- Lieferbedingungscode: Legt fest, um welche Art der Lieferung es sich handelt.
- Lieferung: Verladung. Die Lieferung ist das Abbild einer beladenen Frachteinheit (LKW oder Container oder Transporter)
- Lieferungsnummer: Synonym: Verladenummer, Sendungsnummer
- Logistik Team-Arten: Die Art bestimmt die Rolle,
die das Logistikteam im Lager einnimmt.
- Wareneingang
- Interner Transport
- Kommissionierung
- Verpackung
- Verladung
- Inventur
- Produktionsversorgung
M
- Max./Richtwert Gewicht: Definiert das maximale Gewicht in einem Verladevorgang
- Max./Richtwert Volumen: Definiert das maximale Volumen in einem Verladevorgang
- Maximalbestand Produktion: Maximaler Bestand in der Produktion. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Maximalbestand überschritten, können keine weiteren Nachschubbefehle hierzu erzeugt werden
- Menge akt. Lieferung: Gibt die Menge an, die im Rahmen dieser Lieferung/dieses Wareneingangs bearbeitet werden soll
- Menge geliefert: Artikelmenge ist versendet und eine Rückabwicklung ist nicht mehr möglich.
- Menge in Kommissionierung: Die Menge, die sich aktuell in Kommissionierung befindet. Diese Menge steht auf einem freigegebenen bzw. gedruckten Kommissionierschein und muss noch kommissioniert werden.
- Menge kommissioniert: Diese Artikelmenge ist kommissioniert und befindet sich in einem KLT, aber noch nicht in der Verpackung.
- Menge in Verladung: Artikelmenge ist in einem offenen Verladevorgang und befindet sich in einem NVE.
- Menge in Verpackung: Artikelmenge befindet sich in einem KLT und in der Verpackung.
- Mengendifferenz in %: Gibt die notwendige
Mengendifferenz zwischen Soll- und Ist-Menge für eine Fehlermeldung der
Inventur an. Dies ist ein ganzzahliger Wert zwischen 0-100%. Der
Anfangswert ist 0. 0 bedeutet, dass keine Abweichungen toleriert werden.
100 bedeutet, dass Abweichungen von bis zu 100% toleriert werden. Dieser
Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte
verwenden auf 1-Mengendifferenz oder
3-Mengen- & Wertedifferenz steht.
- Die Mengendifferenz gibt es an verschiedenen Stellen im System. Die
Felder übersteuern sich. Folgende Prioritätenreihenfolge (1 übersteuert
2, 2 übersteuert 3, usw.) gilt:
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelkategorie
- SIEVERS WMS Einrichtung
- Die Mengendifferenz gibt es an verschiedenen Stellen im System. Die
Felder übersteuern sich. Folgende Prioritätenreihenfolge (1 übersteuert
2, 2 übersteuert 3, usw.) gilt:
- Menge reserv.: Die für diesen Vorgang reservierte Artikelmenge.
- Menge verladen: Artikelmenge ist mit einem NVE auf ein Transportmittel (LKW / Container etc.) geladen worden. Das Transportmittel befindet sich noch auf dem Werksgelände und die Verladung wurde noch nicht final geprüft.
- Menge verpackt: Artikelmenge befindet sich in einem NVE und ist versandfertig.
- Mindestbestand Produktion: Gibt an, wie viel Bestand mindestens in der Produktion vorhanden sein muss. Dieses Feld bezieht aktuellen Bestand und Mengen in Zulagerung mit ein. Ist der Mindestbestand unterschritten, muss ein Nachschubfahrbefehl bspw. durch Nachschub prüfen oder eine Aufgabenwarteschlange erzeugt werden
- Mindestmenge Produktion: Bestimmt die Menge, die mindestens in der Produktion aufgefüllt werden muss. Kann bei geringer Menge von der Schrittweite überschrieben werden
- Mitarbeitermarkierung: Zeigt die Anzahl der Mitarbeiter an, die bei der Kommissionierung, beim Fahrbefehl oder bei der Verpackung markiert wurden. Ein Mitarbeiter wird automatisch markiert, wenn er auf dem MDE einen entsprechenden Vorgang öffnet. Eine Markierung ist auch manuell im jeweiligen Beleg möglich.
- Multi Order Picking (MOP): Hierbei handelt es sich um eine Kommissioniermethode, die mehrere Aufträge zu einem Kommissionierlauf zusammenfasst. Im Gegensatz zur Serienkommissionierung geht bei dieser Zusammenfassung der Aufträge der Auftragsbezug nicht verloren. MOP eignet sich nur für Lager mit vielen kleinen Aufträgen bis zu 10 Positionen pro Auftrag bei kleinen Teilerelationen. Muss der Kommissionierlauf unterbrochen werden oder es werden zu große Aufträge selektiert, steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler stark an. Für das Multi Order Picking brauchen Sie ein Multi Order-Gestell. Das Multi Order Picking wird bis zu einer Auftragsmenge von 80 pro Tag empfohlen, da über dieser Auftragsmenge die Abarbeitung zu ineffizient wird. In diesem Fall empfehlen wir eher die Serienkommissionierung. Wie Sie ein MOP Batch erzeugen und durchführen, können Sie im Abschnitt MOP Batch erzeugen und durchführen nachlesen.
- MOP Batchbildungsstrategie: Regelbasierte Strategie zur automatischen Zusammenfassung mehrerer Aufträge in MOP-Batches. Ermöglicht Filterung nach Debitor, Lieferanschrift, Lieferdatum und Mengenbegrenzungen. Siehe MOP Batchbildungsstrategie
N
- Nachschub Fahrbefehl Produktion pro Ziel: Wird die Option aktiviert, wird pro Lagerbereich in der Produktion ein Nachschubfahrbefehl angelegt. Jede Komponente für die Produktion hat ein Ziel an das sie gebracht werden muss. Dieses Ziel kann beispielsweise aus dem Fertigungsauftrag, aus dem Artikel oder dem Arbeitsplatz stammen. Mit diesem Parameter stellen sie sicher, dass mit diesem Nachschubfahrbefehl ausschließlich Komponenten ermittelt werden, die an den gleichen Platz gebracht werden müssen.
- Nachschub Status: Zeigt den konsolidierten
Nachschubfortschritt dieser Komponentenzeile an. Dieser Status wird
automatisch auf die übergeordnete FA-Zeile und den FA-Kopf übertragen.
Dabei wird immer der kritischste Status (Offen < Erstellt < In
Bearbeitung < Verfügbar) angezeigt. Mögliche Werte:
- Offen (rot): Nachschub fehlt, Restmenge ist größer als erledigte und berücksichtigte Mengen
- Erstellt (gelb): Nachschub-Fahrbefehl wurde angelegt, aber noch nicht begonnen
- In Bearbeitung (gelb): Nachschub-Fahrbefehl wird aktuell bearbeitet
- Verfügbar (grün): Benötigte Menge ist durch Nachschub gedeckt
- Nachschubstrategie: Ähnelt der Lagerbestandsfindungsstrategie aber dient ausschließlich der Findung von Lagerbeständen für den Nachschub. Siehe hierzu Nachschubstrategie
- Nettogewicht Ladungsträger: Gesamtgewicht der Artikel ohne Verpackung
- Netto kg per MEH: Nettostückgewicht
- Netto per Menge: Nettostückgewicht * Inhaltsmenge
- Neu eingelagert: Dieses Kennzeichen dient zur Verfolgung von neu angelegten Ladungsträgern. Es ist für den Nutzer nicht relevant und dient nur für interne Systemprozesse
- Nummer Versandeinheit:Ladehilfsmittel verpackter/versandfertiger
Artikelmengen. Klammer und Beschreibung für Artikelmengen mit einem
Ladungsträger, mit Auftragsbezug und versandfertig. Dient der Erfassung,
Haltung, Bewegung und Rückverfolgung der kommissionierten und verpackten
Lagerbestände
- Attribute:
- Nr.
- Lagerort + Lagerplatz
- Status
- Lagerbestandsmaß
- Maße
- Gewichte
- Barcode Nr.
- Wiederverwendbar-Flag
- Lieferungsnummer
- Zeitstempel + Nutzer
- Attribute:
- Nummernserie: Nummernserien in Microsoft Dynamics 365 Business Central dienen der eindeutigen Identifikation von Belegen, Stammdaten und Prozessen. Sie gewährleisten eine konsistente und automatisierte Vergabe von Nummern, wodurch Prozesse strukturiert und nachvollziehbar bleiben. Durch die Verwendung von Nummernserien können verschiedene Geschäftsprozesse effizient gesteuert und dokumentiert werden. Nummernserien werden in der SNCL Einrichtung definiert. Alle in SIEVERS WMS verwendeten Nummernserien müssen das Kennzeichen “Lücken in Nummern zulassen” aktiviert haben, um Performance-Probleme zu vermeiden. Das System validiert diese Anforderung automatisch.
P
- Platzanzahl: Gibt an, wie viele Plätze dieser Lagerplatz umfasst
- Plausibilitätsprüfung: Die Plausibilitätsprüfung prüft, ob Gewicht
von KLT oder NVE zu der zugewiesenen Verpackung passen. Wird eine
Abweichung oberhalb des Schwellenwertes festgestellt, wird der
resultierende Ladungsträger zur weiteren Bearbeitung gesperrt und muss
in der QS geprüft werden. Folgende Plausibilitätsprüfungen sind möglich:
- Stammdatengewicht: Vergleich des Stammdatengewichts mit dem realen Gewicht
- Einzelverwiegung: Pro Pick mit Wiegezellenwaage
- Längenprüfung: Vergleich der Tiefe des Ladungsträgers mit der Stammdatenlänge der kleinsten Lagereinheit
- Priorität: Bestimmt die Reihenfolge der Warenausgänge. Die erste Ziffer ist der Wochentag (Montag - Sonntag: 1 - 7, 8 = offen) und die beiden anderen Zahlen werden bestimmt durch die Priorität der Zusteller oder Zustellerart. Handelt es sich um einen Warenausgang mit Diversem Auftragshandling, wird immer die kleinste Priorität der enthaltenen Aufträge angezeigt.
Q
- Qualitätsstatus: Definiert den Qualitätszustand eines Lagerbestands
und bestimmt, ob er für Verkauf oder Produktion verfügbar ist
- Qualitätslager
- Verkaufslager
- Sperrlager
R
- Regalgang: Ein Gang bestehend aus einem Regal und dem Nachbarregal
- Reihencode: Der Identifikationscode dieser Reihe. Siehe hierzu Struktur des Lagers
- Reservierungsmethode: Ergänzt die Lagerbestandsfindungsstrategie. Kaskadiert von Lagerhaltungsdaten → Artikel → SIEVERS WMS Einrichtung. Sortiert Lagerbestände nach Einlagerungsdatum, Produktionsdatum oder Mindesthaltbarkeitsdatum. Siehe hierzu Reservierungsmethode
- Reservierte Stückzahl: Die Anzahl der Reservierungen auf diesen Artikel
- Reserviert durch Beleg Nr.: Relevant bei Fertigung mit Auftragsbezug. Gibt den Herkunftsbeleg an, durch den dieser Lagerbestand reserviert ist
- Reservierungsposten Nr.: Laufende Nummer des Reservierungspostens. Relevant bei der Fertigung mit Auftragsbezug
- Restmenge: Die noch offene Menge der Auftragsposition.
- Rückmeldung Kommissionierbeleg: Die Rückmeldung des Kommissionierbelegs ist der letzte Schritt der belegorientierten Kommissionierung. Hierbei werden die kommissionierten Mengen fest dem Auftrag zugeordnet. Bitte beachten Sie, dass die Kommissionierpositionen nicht mehr gelöscht werden können, wenn die Rückmeldung erfolgt ist.
S
- Schrittweite Produktion: Bestimmt die Schrittweite der Nachschubmengen in die Produktion. Liegt sie bei 10, werden bei einer Anforderung von 10 auch 10 geliefert. Werden 11 angefordert, wird der Nachschubfahrbefehl auf 20 gesetzt. Sinnvoll, wenn Unterverpackungseinheiten vorhanden sind
- Schwellwert Mengendifferenz: Definiert den Schwellwert, über dem automatisch eine weitere Zählung bei einer Inventur erzeugt wird. Gibt es prozentual und in Mandantenwährung. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das Feld Schwellwerte verwenden auf 2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- & Wertedifferenz steht.
- Schwellwerte verwenden: Legt fest, welche der Inventurschwellwerte Mengendifferenz in % und Wertdifferenz in Mandantenwährung genutzt werden sollen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Schwellwerte auf der jeweiligen Ebene gelten.
- Serienkommissionierung: Bei der Serienkommissionierung wird die Kommissionierung ohne Auftragsbezug durchgeführt. Es werden also mehrere ähnliche Aufträge gleichzeitig kommissioniert, um Zeit und Weg des Kommissionierers zu sparen. Die Serienkommissionierung bietet sich besonders an, wenn Sie viele Aufträge mit einer Position haben.
- Serienladungsträger/SLT: Ein Serienladungsträger enthält die Artikel aus einer Serienkommissionierung. Hier können sich Artikel mehrerer Aufträge befinden. Aus Serienladungsträgern kann nicht verpackt werden.
- Status des Ladungsträgers: Der Status hängt nicht nur vom aktuellen Arbeitsschritt ab, in dem sich der Ladungsträger befindet, sondern auch von der Ladungsträgerart. Siehe hierzu Status des Ladungsträgers
- Status des Fahrbefehls: Der aktuelle Status des Fahrbefehls. Siehe hierzu Status des Fahrbefehls
- Seite: Gibt an, auf welcher Seite eines Regalgangs sich der Lagerplatz befindet (Links oder Rechts)
- Sendung: Abgeschlossener Verladevorgang (siehe Lieferung)
- Seriennr.: Seriennummer des Artikels zur eindeutigen Identifikation einzelner Stücke. Wird in der Artikelverfolgung verwendet
- Sichtbar für Produktion: Gibt an, ob ein Lagerbestand für die Produktion zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Sichtbar für Verkauf: Gibt an, ob ein Lagerbestand für den Verkauf zur Verfügung steht. Die Einstellung hierfür ist in der Lagerbestandskarte zu finden.
- Spezialauftrag: Gibt an, dass es sich um einen Spezialauftrag handelt, bei dem die Ware direkt vom Lieferanten an den Kunden geliefert wird, ohne den eigenen Lagerbestand zu berühren
- Sortiermethode: Definiert die Methode, nach der Lieferungen im
Warenausgang sortiert werden.
- Artikel
- Beleg
- Regal oder Lagerplatz
- Fälligkeitsdatum
- Ziel
- Sortiment: Siehe Sortimente
- Stammdatengewicht: Berechnetes Gewicht pro Auftrag auf der Grundlage der Verpackungshierarchie
- Stückzahl: Die Anzahl der Artikel in dieser Zeile.
T
- Teillieferung: Beschreibt, ob alle Warenausgangszeilen des Warenausgangs, die auf dem Lagerbeleg stehen, reserviert werden konnten. Wenn eine Position gar nicht oder nur teilweise reserviert werden konnte, ist dieses Kennzeichen aktiviert. Bei einer erneuten Lagerbeleganlage wird das Kennzeichen auf Basis der Warenausgangszeilen aktualisiert.
- Tiefe, Breite, Höhe: Die Maße des Gegenstands oder Ladungsträgers. Die Einheitendefinitionen finden Sie in Einheiten.
V
- Variantencode: Ermöglicht Unterteilung von Artikeln in Subkategorien wie Farben oder Größen. Einrichtung unter Varianten
- VE Einheit: Eine zur Basiseinheit abweichende Einheit ohne Umrechnungsfunktion, die in Lagerbelegen und Etiketten genutzt wird. Mengenvorgaben per Lagerbestand werden in der Verpackungshierarchie eingegeben
- Verladetag: Der Tag, an dem die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladewoche: Die Woche, an der die Ware das Lager verlassen soll. Basiert auf dem geplanten Warenausgangsdatum. Siehe auch Warenausgangstermine.
- Verladevorgang: Siehe Lieferung
- Verpackungsteam: Das für die Verpackung zuständige Team. Wird über die SIEVERS WMS Teamzuordnung konfiguriert
- Versandanweisung: Bestimmt, ob der Warenausgang nur komplett erfolgen kann oder auch teilweise. Ist die Versandanweisung in einem Ursprungsbeleg auf Komplettlieferung gestellt, kann ein Warenausgang auf Basis des Belegs nur erstellt werden, wenn alle Artikelmengen verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Teillieferung-Versandanweisung nichts mit dem Indikator Teillieferung im Warenausgang hat. Die Versandanweisung beschreibt den Sollzustand zum Zeitpunkt des Versands, der Indikator den Istzustand.
- Versandanweisungsregeln: Das Feld zeigt die Anzahl der verfügbaren Versandanweisungsregeln. Diese werden definiert in Versandanweisungsregeln
- Versorgungsklasse Produktion: Legt fest, wie die benötigten
Materialien für die Produktion zusammengestellt werden.
- Leer: Montage oder Produktion sind nicht aktiv.
- Nachschub: Die benötigten Komponenten werden auftragsübergreifend zusammengestellt. Es werden Fahrbefehle im System erzeugt. Mit dieser Versorgungsklasse kann die Versorgung auch ohne Auftragsreservierung mit Mengenvorgaben am Artikel organisiert werden. Vorratsbasierte Mengenversorgung auf den Produktionsflächen.
W
- Wareneingang: Ein Wareneingang entspricht einem anliefernden Transport. Liefert ein anliefernder Transport eine Teilmenge einer Belegzeile an und diese Belegzeile wird in einen Wareneingang übernommen, kann die Restmenge später mit einem zweiten Wareneingang erfasst werden. Hierfür ist die Aktivierung der Option Herkunftsbelege im Wareneingang bei Teillieferung löschen notwendig
- WE Info: Spezifiziert Anweisungen für diesen Wareneingang. Hier können Anweisungen eingetragen werden, die der Lagermitarbeiter bei Prüfung der Ware mit dem MDE-Gerät berücksichtigen soll.
- Wertdifferenz in Mandantenwährung: Gibt die notwendige Wertdifferenz
zwischen Soll- und Istwert für eine Fehlermeldung der Inventur an. Die
Option Arbeiten mit Schwellwerten in Mandantenwährung sollte
dazu aktiviert sein. Dieser Schwellwert wird nur angewandt, wenn das
Feld Schwellwerte verwenden auf
2-Wertedifferenz oder 3-Mengen- &
Wertedifferenz steht.
- Die Wertdifferenz gibt es an verschiedenen Stellen im System. Die
Felder übersteuern sich. Folgende Prioritätenreihenfolge (1 übersteuert
2, 2 übersteuert 3, usw.) gilt:
- Lagerhaltungsdaten
- Artikel
- Artikelkategorie
- SIEVERS WMS Einrichtung
- Die Wertdifferenz gibt es an verschiedenen Stellen im System. Die
Felder übersteuern sich. Folgende Prioritätenreihenfolge (1 übersteuert
2, 2 übersteuert 3, usw.) gilt:
- Wiederverwendbar: Aktivierung dieser Option bewirkt, dass der Ladungsträger nach Benutzung nicht archiviert wird und erneut verwendet werden kann. Es werden nach der Buchung des letzten Belegs alle Referenzen gelöscht und der Ladungsträger ist wie frisch erzeugt. Lediglich die Ladungsträgernummer und die Eigenschaften bleiben erhalten, sodass kein neues Label erstellt werden muss.
Z
- Zählliste: Siehe Zählliste. Ist ein einzelner Zählvorgang einer Inventur. Diese kann entweder über das MDE oder eine gedruckte Zählliste durchgeführt werden. Es ist nicht möglich, mehr als drei Zähllisten anzulegen.
- Zonencode: Erlaubt eine topologieunabhängige Zonierung der Lagerplätze. Zonen können für Einlagerungsstrategien genutzt werden – die Strategie prüft den Zonencode des Lagerbestands und ordnet Fahrbefehle bevorzugt Lagerplätzen in der passenden Zone zu
- Zugewiesene Benutzer-ID: Die ID des Benutzers, der diesem Beleg zugeordnet ist
- Zu liefern: Auftragsmenge / Offene Menge, die noch auszuliefern ist.
- Zustellercode: Legt den Zusteller dieses Warenausgangs fest. Der Zusteller bestimmt beispielsweise, ob eine Verladung vorgenommen werden muss. Einrichtung im Abschnitt Zusteller.
- Zustellertransportartencode: Code der Transportart des Zustellers, z. B. Express, Standard oder Sperrgut. Wird in den Zustellertransportarten eingerichtet